Du bist ja schon genauso paranoid wie Mourinho.
Du musst's wissen.
Bist aber nicht der Erste 
Naja, genug jetzt damit. Ich geh schlafen...

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Du bist ja schon genauso paranoid wie Mourinho.
Bist aber nicht der Erste 



Die Frage ist ja nur, ob Barcelona, wenn Xavi aufhört, Iniesta älter wird, etc. noch genau dieses Spiel aufziehen kann.
Auch wenn es vllt übertrieben wirkt, aber einen Xavi/Iniesta gibts nicht in jeder Fußballergeneration, und wie wichtig diese beiden für das Barcaspiel sind, wurde ja zur Genüge erläutert.

Wolf Fuss ging mir gestern mal wieder richtig auf die Nerven. Der hat sich fast ins Hemd gemacht vor seiner überschwänglichen, völlig überzogenen Begeisterung und dabei - mMn - obendrein viel Mist erzählt.
Das einzige, was an Barca tatsächlich genial ist der letzte Pass von Iniesta oder Xavi. Natürlich sind Raumaufteilung und Verschieben ganz stark, sie gehen immer die richtigen Wege. Dazu die Pass-/ Balltechnik von allen.
Aber wo sind die überraschenden, diagonalen Wechsel, der vertikale Ball auf Risiko, das ständige Kreuzen der Spieler in die Räume, alles das andere, was ausserdem für geniale Momente steht?
Die leben praktisch nur von ihrer (Defensiv-) Organisation, der Eingespieltheit, so dass das Pressing problemlos weit vorne beginnt und schon in der gegnerischen Hälfte immer drei Mann auf den Ballführenden gehen können. Und zwar immer und überall. Findest Du weltweit in dieser Form halt nicht. Wieder in Ballbesitz, spielen so lange quer und zurück, bis der Platz für den Steilpass da ist und den Rest entscheidet dann die Einzelaktion, mit Schnelligkeit und Ballbehandlung. Die Ballpassagen auf den kurzen Wegen in Verbindung mit klugem Verschieben und richtigem Bewegen der gesamten Truppe, dient vor allem der eigenen Sicherheit, dem Schutz vor Ballverlust in gefährlichen Zonen. Aber No-Look oder konsequente Spielverlagerungen auf die andere Seite, die ein wenig Risiko mitbringen, siehst Du bei ihnen kaum.
Ich finde das weder taktisch, noch spielerisch hochinteressant. Und offensiv ist es in keinster Weise flexibel, nur eben nicht in den Griff zu bekommen, wenn die anderen 10 dagegen nicht mindestens genauso organisiert und mindestens genauso technisch stark sind. Barcelona` s Spiel ist in erster Linie risikolos. Wirkt wie ein Rudel abgerichteter Hunde, die bei Ansage dies oder das, aber eben immer nur dies oder das tun.
Deshalb sind die nicht allein mit Ordnung zu knacken, wie es Teams wie gestern Leverkusen versuchen, denn dann spielen die einen Gegner auf Dauer mürbe, bis erwartungsgemäß Kraft und Konzentration fehlen. Dem kann man höchstens mit Variabilität in der Spielgestaltung begegnen, offensiv wie defensiv. Und was hat der Fuss da von Tempo geschwatzt? Wo sieht der Tempo?
Was aussieht wie tolle Kombinationen, ist mMn in Wahrheit zunächst Defensivstrategie par excellence. Wäre die individuelle Klasse nicht derart hoch, wie sie nun mal ist, wäre das ziemlich berechenbar und viel besser zu verteidigen. Da ist Schaaf`s kreatives Chaos früherer Tage oder das, was die deutsche N11 spielt, im Prinzip viel variabler, allerdings auch riskanter.
Eines ist klar, damit wirst Du heute CL-Sieger. Aber morgen auch noch? Ich behaupte, damit kommt Barcelona in drei, vier Jahren nicht mehr ins CL-Halbfinale.
Dieser letzte Pass kommt in aller Regelmäßigkeit auch von anderen Spielern. Messi, Fabregas und wie sie alle heißen. Dazu ist der letzte Pass oft gar nicht der wichtigste. Selbst ein 2 Meter Rückpass kann bei Barcelona die Entscheidung für eine Szene bringen. Die Allrounderqualitäten jedes einzelnen Spieler sind eine große Stärke und fast schon Spezialität der Mannschaft.Das einzige, was an Barca tatsächlich genial ist der letzte Pass von Iniesta oder Xavi. Natürlich sind Raumaufteilung und Verschieben ganz stark, sie gehen immer die richtigen Wege. Dazu die Pass-/ Balltechnik von allen.
Diagonale Wechsel hast du bei Barca sehr oft. Und das kommt von einem der die meisten Ligaspiele der letzten Jahre gesehen hat. Vertikale Bälle kommen auch, aber warum ein Risiko notwendig ist, wenn sich die Erfolgschancen eines Passes durch gezielte Risikominimierung erhöhen lassen, erschließt sich mir nicht. Und Kreuzen der Spieler siehst du oft genug. Es gibt einen Youtube-Channel, AllasFCB2, da gab es mal ein Video nur mit "Off-the-Ball"-Szenen.Aber wo sind die überraschenden, diagonalen Wechsel, der vertikale Ball auf Risiko, das ständige Kreuzen der Spieler in die Räume, alles das andere, was ausserdem für geniale Momente steht?
Defense wins Championships- oder etwa nicht? Abgesehen davon sind Offensive und Defensive ein Stück weit von einander abhängig. Wenn du keine Defensive hast, kann dein Offensivspiel nicht so gut stattfinden und umgekehrt.Die leben praktisch nur von ihrer (Defensiv-) Organisation, der Eingespieltheit, so dass das Pressing problemlos weit vorne beginnt und schon in der gegnerischen Hälfte immer drei Mann auf den Ballführenden gehen können. Und zwar immer und überall. Findest Du weltweit in dieser Form halt nicht.
Zum fettgedruckten: Wie ich das sehe ist Barcelona erheblich weniger von Einzelaktionen abhängig als die meisten anderen Teams. Und zum Rest: Sicherheit ist ja nicht falsch. Entlastet die Defensive zusätzlich und verbessert das Gelingen von Offensivaktionen. No-Look-Pässe und Spielverlagerungen gibt es zu genüge. Die Risikolosigkeit hat auch in gewisser Weise etwas mit der extrem hohen Qualität der gesamten Mannschaft zu tun.Wieder in Ballbesitz, spielen so lange quer und zurück, bis der Platz für den Steilpass da ist und den Rest entscheidet dann die Einzelaktion, mit Schnelligkeit und Ballbehandlung. Die Ballpassagen auf den kurzen Wegen in Verbindung mit klugem Verschieben und richtigem Bewegen der gesamten Truppe, dient vor allem der eigenen Sicherheit, dem Schutz vor Ballverlust in gefährlichen Zonen. Aber No-Look oder konsequente Spielverlagerungen auf die andere Seite, die ein wenig Risiko mitbringen, siehst Du bei ihnen kaum.
Ist doch genial, oder nicht? Die meisten Ballschiebephasen dienen bei Barca dem eigenen Auftanken. Und machen gleichzeitig den Gegner müde. Die wollen in diesem Momenten gar nicht Torgefährlich oder Risikoreich auftreten. Die Verlagern das, was andere Teams durch phasenweises Verteidigen erreichen, auf den eigenen Ballbesitz, weil sie es können.Deshalb sind die nicht allein mit Ordnung zu knacken, wie es Teams wie gestern Leverkusen versuchen, denn dann spielen die einen Gegner auf Dauer mürbe, bis erwartungsgemäß Kraft und Konzentration fehlen.
Was aussieht wie tolle Kombinationen sind in erster Linie tolle Kombinationen. True story.Was aussieht wie tolle Kombinationen, ist mMn in Wahrheit zunächst Defensivstrategie par excellence.
Die Zukunftsaussichten kann natürlich keiner einschätzen und was hochgeht, kommt normalerweise auch wieder runter. Andererseits ist Barcelonas Talentschmiede so gut, dass mit Thiago, Muniesa, Tello und co. schon wieder praktisch ein neuer Kader an potenziellen Spitzenspielern in den Startlöchern steht. Und ich bin übrigens nicht deiner Meinung, dass Barcelona 11 Individualisten hat die in ein Kollektiv gepresst werden, sondern eher ein Kollektiv hat, in der sich die Qualitäten der Spieler "exponentiell vervielfachen" (Sacchi) können.@ Touch
Normalerweise müsste ich Mick diese Frage stellen, jedoch hat er in Bezug auf Barca, speziell was die Zukunftsaussichten betrifft vollkommen recht.
Weil zum Anderen bereits genug gesagt wird.Deine Posts beschränken sich, noch weit mehr als bei Mick, rein um taktische Diskussionen.
Die Meinung lasse ich dir. Für mich ist Barcelona schon eher emotional, aber das hängt von jedem selbst ab. Aber ich habe Mick vor allem so verstanden, dass er auf taktischer Ebene argumentiert hat. Und da bin ich drauf eingestiegen.Barcas Stil, hat für mich allerduings schon fast nichts mehr mit Fusball zu tun, sondern ist Rasenschach in Rheinkultur, und steht nicht gerade für große Emotionen. Alles scheint eingerechnet und kalkuliert. Für mich obwohl erfolgreich, Fusball zum abgewöhnen
Soweit so gut. Allerdings entsteht ein Kollektiv nicht automatisch, bezogen auf deiner Aussage das Barca ein Kollektiv hat. Dafür müssen auch Rahmenbedingungen geschaffen werden, und die sind in der Form wie sie Barca hat nunmal gewollt und kein Zufallsprodukt. Daher meine Aussage, das Barca nunmal immer 11 Spieler auf dem Platz hat, die ihre individuelle Klasse im Dienst der Mannschaft stellenDie Zukunftsaussichten kann natürlich keiner einschätzen und was hochgeht, kommt normalerweise auch wieder runter. Andererseits ist Barcelonas Talentschmiede so gut, dass mit Thiago, Muniesa, Tello und co. schon wieder praktisch ein neuer Kader an potenziellen Spitzenspielern in den Startlöchern steht. Und ich bin übrigens nicht deiner Meinung, dass Barcelona 11 Individualisten hat die in ein Kollektiv gepresst werden, sondern eher ein Kollektiv hat, in der sich die Qualitäten der Spieler "exponentiell vervielfachen" (Sacchi) können.
Weil zum Anderen bereits genug gesagt wird.
Die Meinung lasse ich dir. Für mich ist Barcelona schon eher emotional, aber das hängt von jedem selbst ab. Aber ich habe Mick vor allem so verstanden, dass er auf taktischer Ebene argumentiert hat. Und da bin ich drauf eingestiegen.

Das mit der Zukunftsfähigkeit ist eben so eine Sache. Man weiß einfach nicht, was da so passiert. Guardiola denkt sich von Jahr zu Jahr, von Spiel zu Spiel neue Kniffe aus. Zumal es ab der nächsten Saison ja auch einen neuen Trainer geben könnte, gerüchteweise Bielsa.1. Streite ich nicht die Erfolgschancen ab, die diese Spielweise bringt, im Gegenteil. Von daher weiss ich nicht, was sich Dir da nicht erschliesst. Ich bezweifle nur die Zukunftsfähigkeit, weil es schlicht eindimensional ist, in keinster Weise variabel. Im Übrigen spielt Dortmund mit einer ähnlichen Philosophie.
Es ging mir darum, dass Barcelona durch die gesamte Klasse, Intelligenz und Eingespieltheit gewisse Risiken einfach vermeiden kann - ohne dass es Einbußen im Offensivspiel geben muss. Da sehen dann manche Pässe oder Kombinationen total sicher und risikolos aus, werden aber ein Stück weit durch Laufwege und dergleichen erst dazu gemacht.2. Warum eine Mannschaft mit vielen Allroundern und hoher individueller Qualität risikolos spielt (oder gar spielen sollte), ist etwas, was sich mir wiederrum nicht erschliesst. Dem fehlt zwingend die Würze. Ist das genaue Gegenstück zu Werder vor ein paar Jahren, wo Schaaf allen Widrigkeiten und qualitativen Kaderzusammensetzungen zum Trotz unbedingt was anbieten wollte.
Kommt drauf an. Definierst du Läufe eines Spielers, der mit dem Ballführenden kreuzt um einen Gegenspieler zu binden und seinem Mitspieler Raum zu schaffen als Bewegung der ganzen Mannschaft?In Deinen "Off-the-Ball"-Szenen wird es bestimmt um das perfekte Bewegen der ganzen Barca-Mannschaft gehen. Nur ist das sowieso unstrittig.
In dem Kontext sehe ich dann aber doch eher Kontermannschaften, in denen es zwar auch auf das Kollektiv und Automatismen ankommt, die aber letzten Endes darauf ausgerichtet sind, Individualisten Raum und Zeit zu geben, um ihre technischen und atlethischen Fähigkeiten in Verbindung zu ihrem Instinkt nutzen zu können. Bei Barcelona sehe ich dann doch grundsätzlich mehr Kollektiv.4. Sehe ich das mit den Einzelaktionen dann doch anders. Das Spiel ist ja gerade zugeschnitten auf die eine Einzelaktion, für die 90min immer wieder versucht wird, den nötigen Platz zu schaffen.
Mir fehlt das gewisse etwas bei Barca nicht - und da sind wir dann auf einer subjektiven Ebene angekommen, auf der man nicht mehr groß argumentativ diskutieren kann.Abschliessend, um mal was zur angeblich zu kritischen Haltung zu sagen - ich finde so eine Spielweise wie die von Barca oder BVB, die praktisch nur auf extrem starker Ordnung und Organisation basiert, irgendwo angenehmer als der Schaaf`sche Wahnsinn, den wir oft genug bestaunen durften, weil es einfach ergebnisträchtiger ist, auf der anderen Seite fehlt das gewisse Etwas (was TS`Philosophie mit Baumy, Micoud oder Özil interessant machte). Das merke ich in einem Diskussionsforum an, nicht mehr, nicht weniger.

Ja, Fuss übertreibt zum Teil wirklich. Dennoch höre ich ihn weitaus lieber als die meisten anderen.Aber letztlich ging`s mir insbesondere um den - in meinen Ohren - Nonsens zu widerlegen, den Fuss da gestern vom Stapel gelassen hat.
Tja, genau diese Frage schoss mir auch durch den Kopf, als ich diesen Erguss persönlicher frustration lesen durfte/musste.@ Mick: Mal ganz provokativ gefragt: Sagst du das alles weil du es so empfindest oder weil alle anderen etwas anderes sagen und du dich vom Mainstream abheben willst?
Ich könnte mir Barca täglich anschauen und zwar stundenlang, denn das ist Fußball wie Kopfsex.










Wolf Fuss ging mir gestern mal wieder richtig auf die Nerven. Der hat sich fast ins Hemd gemacht vor seiner überschwänglichen, völlig überzogenen Begeisterung und dabei - mMn - obendrein viel Mist erzählt.
Das einzige, was an Barca tatsächlich genial ist der letzte Pass von Iniesta oder Xavi. Natürlich sind Raumaufteilung und Verschieben ganz stark, sie gehen immer die richtigen Wege. Dazu die Pass-/ Balltechnik von allen.
Aber wo sind die überraschenden, diagonalen Wechsel, der vertikale Ball auf Risiko, das ständige Kreuzen der Spieler in die Räume, alles das andere, was ausserdem für geniale Momente steht?
Die leben praktisch nur von ihrer (Defensiv-) Organisation, der Eingespieltheit, so dass das Pressing problemlos weit vorne beginnt und schon in der gegnerischen Hälfte immer drei Mann auf den Ballführenden gehen können. Und zwar immer und überall. Findest Du weltweit in dieser Form halt nicht. Wieder in Ballbesitz, spielen so lange quer und zurück, bis der Platz für den Steilpass da ist und den Rest entscheidet dann die Einzelaktion, mit Schnelligkeit und Ballbehandlung. Die Ballpassagen auf den kurzen Wegen in Verbindung mit klugem Verschieben und richtigem Bewegen der gesamten Truppe, dient vor allem der eigenen Sicherheit, dem Schutz vor Ballverlust in gefährlichen Zonen. Aber No-Look oder konsequente Spielverlagerungen auf die andere Seite, die ein wenig Risiko mitbringen, siehst Du bei ihnen kaum.
Ich finde das weder taktisch, noch spielerisch hochinteressant. Und offensiv ist es in keinster Weise flexibel, nur eben nicht in den Griff zu bekommen, wenn die anderen 10 dagegen nicht mindestens genauso organisiert und mindestens genauso technisch stark sind. Barcelona` s Spiel ist in erster Linie risikolos. Wirkt wie ein Rudel abgerichteter Hunde, die bei Ansage dies oder das, aber eben immer nur dies oder das tun.
Deshalb sind die nicht allein mit Ordnung zu knacken, wie es Teams wie gestern Leverkusen versuchen, denn dann spielen die einen Gegner auf Dauer mürbe, bis erwartungsgemäß Kraft und Konzentration fehlen. Dem kann man höchstens mit Variabilität in der Spielgestaltung begegnen, offensiv wie defensiv. Und was hat der Fuss da von Tempo geschwatzt? Wo sieht der Tempo?
Was aussieht wie tolle Kombinationen, ist mMn in Wahrheit zunächst Defensivstrategie par excellence. Wäre die individuelle Klasse nicht derart hoch, wie sie nun mal ist, wäre das ziemlich berechenbar und viel besser zu verteidigen. Da ist Schaaf`s kreatives Chaos früherer Tage oder das, was die deutsche N11 spielt, im Prinzip viel variabler, allerdings auch riskanter.
Eines ist klar, damit wirst Du heute CL-Sieger. Aber morgen auch noch? Ich behaupte, damit kommt Barcelona in drei, vier Jahren nicht mehr ins CL-Halbfinale.

