Fabio Chiarodia (Borussia Mönchengladbach)

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Congratulazioni, Fabio

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Laut Sky hat Leverkusen weiterhin Interesse an ihn. Die Leverkusener hatten vor einem Jahr bereits Interesse, wo Fabio seinen Vertrag in Bremen verlängerte.
 
Die Leverkusener wissen sehr genau, was sie machen und auch warum, denn dieser langfristige Vertrag bedeutet eigentlich nur,
dass hier ein Fördervertrag vorliegt. Dieser kann im günstigsten Fall für Werder mit 3 + 2 Jahren ausfallen und dies auch nur,
wenn man die gesetzlichen Vertreter auf seiner Seite hat.

Der DFB hat in §22 Nr. 7.1 seiner Spielordnung geregelt, dass mit minderjährigen Spielern lediglich Förderverträge abgeschlossen werden dürfen. Aufgrund von §22 Nr. 1 der Spielordnung ist die Laufzeit eines Vertrags mit einem Spieler unter 18 Jahren zusätzlich auf maximal drei Jahre beschränkt.


Die gängige Praxis der deutschen Profivereine ist daher, das sogenannte „3+2“-Modell zu nutzen. Dies bedeutet, dass mit dem Spieler ein dreijähriger Fördervertrag mit der Option auf einen zweijährigen Anschlussvertrag ab Eintritt in die Volljährigkeit geschlossen wird. Mit Blick auf das BGB zum Thema
Minderjährigenschutz ist dieses Vorgehen auch zulässig, solange der gesetzliche Vertreter diesem Vertrag zustimmt.

Das FIFA - Reglement jedoch würde im Falle einer Kollision mit den Verbandsregeln des DFB den Vorzug erhalten. Die FIFA - Regeln (Artikel 18.2) stellen klar heraus:
Für Spieler unter 18 Jahren beträgt die maximale Laufzeit eines Vertrags drei Jahre. Klauseln mit längerer Laufzeit werden nicht anerkannt.“

Dies hat zur Folge, dass das „3+2“-Modell streng genommen einen Rechtsbruch gegenüber den Regeln der FIFA darstellt, da der zweijährige Anschlussvertrag als eine “Klausel mit längerer Laufzeit“ zu interpretieren ist. Dies ist dem DFB, der DFL und den Vereinen natürlich bewusst. Die Nachwuchskicker haben demzufolge ein starkes Instrument an der Hand, um einen Wechsel kurz nach Eintritt in die Volljährigkeit zu forcieren.

Sollte also der Spieler sich so entwickeln, wie wir und Werder es sich wünschen, dann hat man einen Spieler gut ausgebildet und wird ihn jenach Entwicklung für eine kleine Ablöse an einen größeren Verein abgeben müssen.
Das sich der Spieler und Eltern jetzt für einen Verbleib entschieden haben mag wohl eher an dem sozialen Umfeld wie auch dem jetzigen
Leistungsstand entsprechen. Sein Wirken in den italienischen U-Mannschaften werden ihm einige Türen öffnen.
 
Die Leverkusener wissen sehr genau, was sie machen und auch warum, denn dieser langfristige Vertrag bedeutet eigentlich nur,
dass hier ein Fördervertrag vorliegt. Dieser kann im günstigsten Fall für Werder mit 3 + 2 Jahren ausfallen und dies auch nur,
wenn man die gesetzlichen Vertreter auf seiner Seite hat.

Der DFB hat in §22 Nr. 7.1 seiner Spielordnung geregelt, dass mit minderjährigen Spielern lediglich Förderverträge abgeschlossen werden dürfen. Aufgrund von §22 Nr. 1 der Spielordnung ist die Laufzeit eines Vertrags mit einem Spieler unter 18 Jahren zusätzlich auf maximal drei Jahre beschränkt.

Die gängige Praxis der deutschen Profivereine ist daher, das sogenannte „3+2“-Modell zu nutzen. Dies bedeutet, dass mit dem Spieler ein dreijähriger Fördervertrag mit der Option auf einen zweijährigen Anschlussvertrag ab Eintritt in die Volljährigkeit geschlossen wird. Mit Blick auf das BGB zum Thema
Minderjährigenschutz ist dieses Vorgehen auch zulässig, solange der gesetzliche Vertreter diesem Vertrag zustimmt.

Das FIFA - Reglement jedoch würde im Falle einer Kollision mit den Verbandsregeln des DFB den Vorzug erhalten. Die FIFA - Regeln (Artikel 18.2) stellen klar heraus:
Für Spieler unter 18 Jahren beträgt die maximale Laufzeit eines Vertrags drei Jahre. Klauseln mit längerer Laufzeit werden nicht anerkannt.“

Dies hat zur Folge, dass das „3+2“-Modell streng genommen einen Rechtsbruch gegenüber den Regeln der FIFA darstellt, da der zweijährige Anschlussvertrag als eine “Klausel mit längerer Laufzeit“ zu interpretieren ist. Dies ist dem DFB, der DFL und den Vereinen natürlich bewusst. Die Nachwuchskicker haben demzufolge ein starkes Instrument an der Hand, um einen Wechsel kurz nach Eintritt in die Volljährigkeit zu forcieren.

Sollte also der Spieler sich so entwickeln, wie wir und Werder es sich wünschen, dann hat man einen Spieler gut ausgebildet und wird ihn jenach Entwicklung für eine kleine Ablöse an einen größeren Verein abgeben müssen.
Das sich der Spieler und Eltern jetzt für einen Verbleib entschieden haben mag wohl eher an dem sozialen Umfeld wie auch dem jetzigen
Leistungsstand entsprechen. Sein Wirken in den italienischen U-Mannschaften werden ihm einige Türen öffnen.
Wenn ich das richtig gelesen habe, hat er einen Vertrag bis 06/2023, zuletzt verlängert in 10/2021. In 2023 wird er 18 Jahre alt, d.h., nach den Statuten der FIFA könnte er so 06/2023 gehen. Was kann man dem entgegensetzen?
 
Grundsätzlich verlieren wir mMn keine Spieler aufgrund irgendwelcher FIFA-Vertrags-Regeln, sondern weil wir uns für andere Stammspieler entscheiden, wie aktuell Miloš Veljković in der IV.

Am Ende läuft es wie bei Niclas Füllkrug. Der ist damals auch nur nach Nürnberg gewechselt, weil Nils Petersen & Franco di Santo ihren Vorzug hatten.
 
Grundsätzlich verlieren wir mMn keine Spieler aufgrund irgendwelcher FIFA-Vertrags-Regeln, sondern weil wir uns für andere Stammspieler entscheiden, wie aktuell Miloš Veljković in der IV.

Am Ende läuft es wie bei Niclas Füllkrug. Der ist damals auch nur nach Nürnberg gewechselt, weil Nils Petersen & Franco di Santo ihren Vorzug hatten.
Wobei Milos eben rechter IV ist und Chiarodia als Linksfuss eher als linker IV wo Friedl spielt verteidigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Am Ende läuft es wie bei Niclas Füllkrug. Der ist damals auch nur nach Nürnberg gewechselt, weil Nils Petersen & Franco di Santo ihren Vorzug hatten.
Chiarodia ist vor wenigen Tagen gerade mal 17 Jahre alt geworden. Ich sehe nicht, dass Werder bei ihm jetzt schon einen Fehler gemacht hätte. Dass sich Leverkusen früh für ein Werder-Talent interessiert, könnte man auch als Kompliment für die Werder-Jugendausbildung auslegen.

Ich gehe davon aus, dass Fabio C. in der nächsten Saison seine Chance in Werders Bundesliga-Team bekommt und bin sehr gespannt auf ihn.
 
Wobei Milos eben rechter IV ist und Chiarodia als Linksfuss eher über dir linke Seite wo Friedl spielt verteidigt.
Philipp Lahm hat jedoch auch Jahre lang als Rechtsfuss auf der linken Seite gespielt, bis Alaba kam.
Mit 1.86m wird Fabio sich mMn langfristig als Innenverteidiger beweisen.

@osterdeich_hb
Levin Öztunali war auch mit 17 vom HSV zu Leverkusen gewechselt. Natürlich spricht in diesem Fall vieles für unser Jugend-Scouting.
Einen unerfahrenen Verteidiger kannst du jedoch nicht so leicht Chancen geben, wie einen Stürmer.
Wir haben in der 2. Liga gesehen, dass Ole Werner Eren Dinkci oftmals nur eingewechselt hat, um Zeit von der Uhr zu nehmen..Da werden wir bestimmt nicht Fabio in der 1. Liga mit all zu viel Spielzeit auflaufen sehen.

Ich wäre für einen Verleih eines Jahres an einen Zweitliga-Verein. Da kommt es darauf an, ob Fabio das mitmacht. Niclas Füllkrug wollte damals nicht auf Leihbasis bei Nürnberg spielen.
 
Sollte er mit 17! schon anfangen zu schachern, dann hinfort mit ihm. Am angeführten Beispiel Öztunali vermag man zu sehen, wie es gehen kann. Über den Status eines durchschnittlichen Spielers ist dieser nie hinaus gekommen.
 
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