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Aus der heutigen Druckausgabe.Zitat von süddeutsche:Neue Attraktion im Weser-Varieté
Zwei Tore bei Bremens 4:2 gegen Köln: Marko Arnautovic hält erstmals, was sein Talent verspricht
Aus der Onlineausgabe von heute.Held statt böser Bube: Werder-Jubel um Arnautovic
Bremen (dpa) - Vom Saulus zum Paulus - Marko Arnautovic hat die Rolle des bösen Buben schnell abgelegt. Werder Bremens Zugang war beim 4:2 (2:1)-Sieg gegen einen schwachen 1. FC Köln der umjubelte Held.
Fanzonen statt Fanmärsche
In Bremen ist heute (31.08.2010) die Lenkungsgruppe des Örtlichen Ausschusses Sport und Sicherheit zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengetreten. Dabei wurde bereits eine Reihe von Maßnahmen vereinbart, die die Gewalt im Zusammenhang mit Fußballspielen der Bundesligen eindämmen sollen. Die Einrichtung Örtlicher Ausschüsse Sport und Sicherheit werden von dem Nationalen Ausschuss Sport und Sicherheit und dem Deutschen Städtetag empfohlen. Die Örtliche Ausschüsse dienen der institutionalisierten Zusammenarbeit aller Beteiligten, um gegenwärtigen und zukünftigen Sicherheitsproblemen im Zusammenhang mit sportlichen Ereignissen flexibel begegnen zu können. Sie sollen den Informationsaustausch verbessern und der Abstimmung sicherheitsrelevanter Maßnahmen gewährleisten.
Der Örtliche Ausschuss Sport und Sicherheit setzt sich aus einer Lenkungsgruppe und einem Fachgremium* zusammen. Der Lenkungsgruppe gehören der Senator für Inneres und Sport, der Polizeipräsident Bremen, ein Vertreter von Werder Bremen und der Präsident des Bremer Fußball-Verbandes an. Aufgabe der Lenkungsgruppe ist es, Arbeitschwerpunkte des Fachgremiums festzulegen und Lösungen für aktuelle Probleme vorzubereiten. Einzelne oder mehrere Mitglieder des Fachgremiums können zu Beratungen der Lenkungsgruppe herangezogen werden. In seiner ersten Sitzung hat die Lenkungsgruppe sich bereits auf einen Katalog von Maßnahmen verständigt, von denen einzelne bereits in der laufenden Saison umgesetzt werden können oder deren Umsetzung in Einzelheiten weiter zu prüfen ist:
Aus Fanmärschen heraus werden häufig Straftaten verübt. Die polizeiliche Kontrolle erfordert einen starken Kräfteeinsatz und ist oftmals nicht möglich. Darüber hinaus stellen Fanmärsche zudem eine Provokation für die Heimfans dar und können so zu einer Gewalteskalation beitragen. Ein Verbot von Fanmärschen bei Problem-Spielen trägt somit zu mehr Sicherheit beitragen. Der Senator für Inneres und Sport wird ein Verbot von Fanmärschen bereits in der laufenden Saison bei Risikospielen veranlassen.
- Verbot von Fanmärschen
Fanzonen sind Anlaufpunkte für auswärtige Fans. Insbesondere bei internationalen Begegnungen und Problemspielen sollen solche zentralen Treffpunkte mit gastronomischen Einrichtungen für gegnerische Fans in der Nähe des Stadions geschaffen werden. Über die Fanzonen werden im Vorfeld die Fanbetreuer und die Medien der Gästemannschaften informiert. Werder erklärt sich bereit, bei der Einrichtung von Fanzonen mitzuwirken.
Einrichten von Fanzonen im Vorfeld der Begegnungen
Nach den „Richtlinien zur Verbesserung der Sicherheit bei Bundesligaspielen“ des DFB ist bereits vorgesehen, dass Vereine bei Spielen mit erhöhtem Risiko eine Begleitung der Gästefans durch Ordner des Gastvereins vornehmen lassen. Werder Bremen hat zugesagt, dies grundsätzlich bei allen Risikospielen durchzuführen und verweist darauf, dass Werder Bremen mit Beginn der laufenden Saison den Bereich der Fanbetreuung von einer auf drei Stellen ausgeweitet hat.
Maßnahmen der Vereine bei Auswärtsspielen
Durch ein Alkoholverbot in öffentlichen Verkehrsmittel könnten Gelegenheit zum Alkoholmissbrauch mit den Folgen seiner Gewalt steigernden Wirkung vermieden werden. Darüber hinaus kann ein Verbot von Glasflaschen im Stadtgebiet helfen, schwerwiegende Folgen von Gewalttaten zu verhindern. Die Lenkungsgruppe spricht sich für ein Alkoholverbot aus und der Senator für Inneres und Sport wird sich dafür bei den Trägern des öffentlichen Verkehrs einsetzen.
Verbot von Alkohol in öffentlichen Verkehrsmitteln / Verbot von Glasflaschen
Alkohol im Stadion / Stadionumfeld
Alkoholmissbrauch hat allgemein eine Gewalt steigernde Wirkung. Die Lenkungsgruppe des ÖASS stimmt darin überein hier im präventiven Bereich gemeinsam Maßnahmen zu entwickeln um den Alkoholmissbrauch einzudämmen und ggf. alkoholisierten Personen den Zutritt zu Stadion zu verwehren.

"Deshalb wünsche ich mir, dass Werder diese Krise ohne hektische Entscheidungen bewältigt und Schaaf und Allofs nicht infrage gestellt werden. Denn Werder steht für mich auch weiterhin für attraktiven Angriffsfußball." Mehmet Scholl
DAS ist mal ein Wort!!!

Die Print-Ausgabe der Welt-Kompakt, hat zum heutigen Spieltag eine amüsante Tabelle vom 17. Spieltag von vor 6(!?) Jahren abgedruckt...http://www.merian.de/reiseziele/artikel/a-730472.html
Artikel über Werder und seine Wunder aus dem neuen MERIAN (Bremen/Bremerhaven). Der Artikel hat mir so gut gefallen, dass ich zum ersten Mal eine Printversion gekauft habe...

Bundesliga
Für Bremen, Stuttgart und Wolfsburg wird es immer enger
Kai Butterweck | Dienstag, 22. Februar 2011
Während drei ehemals erfolgsverwöhnte Vereine immer tiefer in den Liga-Niederungen versinken, blüht in München die Offensivabteilung wieder auf
Klaus Hoeltzenbein (SZ) beschäftigt sich mit der Talfahrt ehemaliger Jäger des FC Bayern: Trotz aller notwendigen Differenzierungen im Krisenprofil haben Bremen, Stuttgart und Wolfsburg eine Erfahrung, die sie eint: Mehr oder minder sind sie das Opfer ihrer erfolgreichen, doch verzehrenden Jagd auf den FC Bayern. Für eine Meistersaison, die für die Ewigkeit bleibt, müssen sie heute bitter büßen. Bremens findigem Gestalter-Duo Allofs/Schaaf ging bei Transfers nach einem Jahrzehnt dann doch die Phantasie verloren, Stuttgart wurde überrollt von den Begehrlichkeiten, die so ein Titel weckt, und in Wolfsburg zog Trainer Magath samt komplettem Stab sogleich zum nächsten Projekt weiter.
http://www.sueddeutsche.de/sport/bu...ister-in-der-krise-das-verflixte-ex-1.1062621
Falk Schneider (Welt Online) skizziert das Horror-Szenario für drei vermeintliche Eckpfeiler der Liga: Für die Spannung in der Liga sind die Mannschaften verantwortlich, denen es neben Borussia Dortmund im vergangenen Jahrzehnt gelang, die Titeldominanz des FC Bayern zu durchbrechen. Werder Bremen (Meister 2004), der VfB Stuttgart (2007) und der VfL Wolfsburg (2009) streben mit aller Macht Richtung Zweite Liga. In der momentan Verfassung muss man es den früheren Top-Klubs zutrauen, dass sie das Kunststück fertig bringen, zusammen ins Unterhaus zu marschieren.
http://www.welt.de/sport/fussball/a...sche-Meister-draengen-in-die-Zweite-Liga.html
Bremen befindet sich in bester Gesellschaft
Oliver Fritsch (Zeit Online) entscheidet sich für Bremen als derzeitigen Krisen-Krösus im Liga-Keller: Heute ist am aschfahlen, nicht mal fünfzigjährigen, Gesicht Thomas Schaafs der Bremer Zustand abzulesen. Der Stoiker genießt in seinem zwölften Amtsjahr großen Kredit, das ist in dieser ungeduldigen Branche löblich. Aber kluges Verteidigen hat er seiner Elf in dieser Zeit nicht beibringen können. Aber muss man daran nicht einen Trainer messen, ist das nicht sein Einmaleins? Bremen befindet sich in bester Gesellschaft: Wolfsburg, Stuttgart, Frankfurt, selbst Schalke stecken unten drin. Doch den besorgniserregendsten Eindruck hinterlässt derzeit Werder.
http://www.zeit.de/sport/2011-02/bremen-schaaf-robben-labbadia
Klaus Bellstedt (Stern.de) sorgt sich um die Zukunft von Thomas Schaaf: Thomas Schaaf befindet sich in seiner zwölften Saison als Trainer bei den Grün-Weißen und noch nie hat Werder unter ihm schlechter Fußball gespielt als heute. In den letzten sieben Auswärtsspielen hat Bremen ganze zwei Punkte geholt, bei einem Torverhältnis von 1:20. An der Weser geht die Angst vor dem Abstieg um. Mit der peinlichen Niederlage ausgerechnet beim gerne großen Erzrivalen HSV wurde die nächste Stufe auf der Eskalationsleiter erklommen. Wie oft darf eine Mannschaft wie Werder Bremen in einer Saison so auftreten wie in Hamburg, ohne dass die sportliche Führung dafür in Verantwortung genommen wird? Diese Frage geistert durch Bremen.
http://www.stern.de/sport/fussball/...sliga-werder-in-der-schaaf-falle-1655930.html
Fehlende Unterstützung für Per Mertesacker
Friedhelm Körner (RP Online) hofft, für Per Mertesacker, auf eine baldige Rückkehr von Naldo: Mertesacker ist Chef der zweitschlechtesten Defensive. Nur Borussia Mönchengladbach ließ noch mehr Tore zu. Der Brasilianer Naldo, schon seit Monaten verletzt, hat in dieser Saison noch kein Ligaspiel bestritten. Das Fehlen des noch zwei Zentimeter größeren Verteidigerpartners ist ebenfalls eine Ursache dafür, dass Mertesacker der Bremer Hintermannschaft allzu oft keine Stabilität verleihen kann.
http://www.rp-online.de/sport/fussball/bundesliga/Bitterer-Tag-fuer-Per-Mertesacker_aid_967440.html