Eishockey

Ja ja, genau. Dieser Blödsinn den du da von dir gibst, disqualifiziert sich von allein. Da muss man gar nicht groß versuchen mit rationalen Argumenten zu kommen. Wenn du tatsächlich das Fehlverhalten der Huskies damit legitimieren willst, dass andere deiner Auffassung nach das selbe Fehlverhalten gezeigt haben (was im übrigen Quatsch ist), ist dir wirklich nicht mehr zu helfen.

Das ist so als wenn jemand eine Bank überfällt, daraufhin geschnappt wird und das dann damit legitimiert, dass er noch 3 andere Leute kennt von denen er meint, die hätten auch eine Bank überfallen. :stirn:
 
Leeeeuuuute!! Kommt doch beide mal wieder ein wenig runter. Es ist, wie es ist und keiner von euch wird es ändern!
Eishockey in Deutschland war schon immer eine - vor allem finanziell - schwierige Nummer und wird es, als Randsportart (zumindest im Fernsehen) auch bleiben. Daher wird es immer wieder windige Aktionen in den höheren Spielklassen geben, ich glaube bei den Gestaltungmöglichkeiten sind der "Kreativität" kaum Grenzen gesetzt.
Aus diesem Grund habe ich mir abgewöhnt, das ganze Brimborium drumherum ernstzunehemn und erfreue mich nur noch an den letztendlich immer wieder stattfindenden Ligaspielen - wenn auch nicht mehr so oft wie noch vor ein paar Jahren (was an meiner Werder-DK liegt).

GWG Jörg
 
Da hast du natürlich Recht. Kein Eishockeyfan wird daran groß was ändern können und wir sind ja nun auch alle schon jahrelang Hasadeure verschiedener Art gewöhnt. Wenn es im Endeffekt so kommt, dass Kassel in der Liga bleiben darf, muss man das aus rechtlicher Sicht akzeptieren. Allerdings sieht es bei der überwältigenden Mehrheit der Eishockeyfans doch so aus, dass Kassel nur noch ein rotes Tuch ist. Das geht quer durch die Ligen und die Vereine.

Gerade in der sonst doch sehr solidarischen Eishockeygemeinde (was die Fans angeht) ein wohl recht einmaliger Vorgang. Ich habe jedenfalls in fast 15 Jahren Eishockey noch nicht erlebt, dass sich ein Verein nebst Anhang in so kurzer Zeit derart umfassend unbeliebt gemacht hat. Normalerweise fühlt man als Eishockeyfan ja auch mit Fangruppen mit, bei denen durch inkompetente Funktionäre der Club am Abgrund steht, aber in diesem Fall haben es nicht nur die handelnden Personen sondern auch die Fans der Huskies durch ihr Verhalten geschafft die anderen Vereine und Fans massiv gegen sich aufzubringen.

Wie gesagt wenn es am Ende so kommt, dass Kassel DEL spielt, muss man sich damit zähneknirschend abfinden. Ich denke aber, dass wir sicher noch nicht am Ende dieser "Seifenoper" sind und diese Vorgänge unserem Sport sehr schaden.
 
aber in diesem Fall haben es nicht nur die handelnden Personen sondern auch die Fans der Huskies durch ihr Verhalten geschafft die anderen Vereine und Fans massiv gegen sich aufzubringen.

Die Fans? Ach ja? Da wüsste ich doch schon gerne wie. Weil wir um unser Hobby kämpfen? Weil wir auch nächste Saison Eishockey sehen wollen? Oder warum?

Alles andere von mir gesagte, könnte man übrigens ohne Weiteres und sehr einfach belegen. Aber vorher hätte ich doch gerne eine Antwort auf die Frage.
 
Die Fans? Ach ja? Da wüsste ich doch schon gerne wie. Weil wir um unser Hobby kämpfen? Weil wir auch nächste Saison Eishockey sehen wollen? Oder warum?

Alles andere von mir gesagte, könnte man übrigens ohne Weiteres und sehr einfach belegen. Aber vorher hätte ich doch gerne eine Antwort auf die Frage.

Nun,weil ein nicht unerheblicher Teil der Huskie-Fans einfach die Insolvenz
und ihre rechtlichen Folgen gegenüber der DEL ignoriert und meint,das doch
bitteschön jetzt mit dem Bau der Mufu in Kassel und dem Einstieg von Rossing
alles in Butter wäre....-ist es aber nicht;)
Anstatt zu realisieren,das die Schlittenhunde ihren Karren mit den paar
Millionen Miesen SELBER in den Dreck gefahren haben,sucht man sich mit
Hilfe eines Formfehlers die DEL als Sündenbock .....:stirn:
Übrigens: Eishockey wird auch unterhalb der DEL gespielt...-und wenn Rossing
wirklich hinter euch stehen würde,hätte er auch die 2.Liga akzeptiert.
 
Nun,weil ein nicht unerheblicher Teil der Huskie-Fans einfach die Insolvenz
und ihre rechtlichen Folgen gegenüber der DEL ignoriert und meint,das doch
bitteschön jetzt mit dem Bau der Mufu in Kassel und dem Einstieg von Rossing
alles in Butter wäre....-ist es aber nicht;)
Anstatt zu realisieren,das die Schlittenhunde ihren Karren mit den paar
Millionen Miesen SELBER in den Dreck gefahren haben,sucht man sich mit
Hilfe eines Formfehlers die DEL als Sündenbock .....:stirn:
Übrigens: Eishockey wird auch unterhalb der DEL gespielt...-und wenn Rossing
wirklich hinter euch stehen würde,hätte er auch die 2.Liga akzeptiert.


1. Es ignoriert doch keiner die möglichen Folgen einer Insolvenz, was die DEL Zugehörigkeit angeht (die rechtlichen Folgen sind ja noch gar nicht geklärt, von denen du schreibst = Formfehler :D )
2. Rossing hat den Karren nicht an die Wand gefahren sondern sein Vorgänger. Wäre Rossing nicht, würde jetzt auch keiner ums Eishockey in Kassel kämpfen.
3. Es war von Anfang an klar, dass Eishockey in Kassel nur in der DEL zu finanzieren ist. Das ist leider so und damit muss man sich als Fan abfinden. Also braucht man nicht über Hessenliga etc. reden.

Mich stört eigentlich nur, dass von anderen "Fanlagern" nur gesehen wird, was Kassel angeblich alles falsch macht und nicht, dass die andere Seite um Arnold und Tripcke sich in vielen Dingen einfach unsachlich und falsch verhalten hat. Westhelle macht nur seinen Job, der zum einen von seinem "Chef" und vor allem vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist.

Zum anderen Thema wie Köln oder Frankfurt, wo ich ja angeblich Äpfel mit Birnen verglichen habe, sei mal gesagt, wie dort die Schulden entstanden sind. Man findet dann ganz schnell sehr starke Parallelen. Beide haben genauso über ihre Verhältnisse gelebt und fordern nun von anderen auf ihr Geld zu verzichten. Beim Beispiel Frankfurt z.B. von der Stadt.
Und wenn man dann mal weiter guckt, findet man z.B. beim "Vorbildclub" aus Iserlohn, dass sie in ihrer Bilanz auch einen ungedeckten Fehlbetrag stehen haben. Sie sind damit übrigens in sehr guter Gesellschaft. Damit dürften sie eigentlich gar keine Lizenz erhalten.
 
Deine Ausgangsfrage hat KOKO-Interpreter schon recht treffend beantwortet. Dazu kommt meiner Ansicht nach noch die Tatsache, dass einige Fans der Huskies sich gerne der respektlosen Verhaltensweise des Herrn Westerhelle anschließen. Das fängt mit abschätzigen Bemerkungen gegen Fans anderer Clubs an und hört bei zynisch bis unverschämten Aussagen über die Gläubiger die auf ihrem Geld sitzen geblieben sind auf. Ich habe das Gefühl man gefällt sich nicht zuletzt in einer "Wir gegen alle" Rolle. Deine Aussagen hier stützen diese Vermutung auch.

Eishockeyfans die um ihren Club kämpfen werden in sehr vielen Fällen von aussen, d.h. durch Fans anderer Vereine, in ihrem Vorhaben solidarisch unterstützt und wenn es nur Unterstützung moralischer Natur ist. Dass es in diesem Fall nicht so ist, liegt sicher nicht daran, dass die Fans in Deutschland per se etwas gegen Kassel haben. In meinem Fall ist das ganz sicher nicht so. Mir stößt einzig und allein das Verhalten von Verein und Fans auf.

Was Herrn Rossing angeht hast du Recht. Er hat den Karren nicht vor die Wand gefahren. Trotzdem habe ich erhebliche Zweifel an seinen Absichten. Ich denke nämlich, dass diese ausschließlich auf den Bau der Arena und die Abschöpfung von kurzfristigen Gewinnen aus dem Bau der Halle abzielen. Das hat die Firma ROSCO schon oftmals unter Beweis gestellt. Die Stadt Kassel hat hier eindeutig zwei Dauermieter verlangt wenn sie die Halle subventionieren soll. Die Huskies wären der Wichtigste, die TG Melsungen eher eine zusätzliche Sicherheit.

Hier geht es mMn ums kassieren von Subventionen der Stadt und des Landes Hessen, ob das Teil hinterher profitabel ist, ist ROSCO vollkommen egal. So war es in Gießen, so war es in Frankenberg. Man sucht sich alte Immobilien in strukturschwachen Regionen, greift Förderzuschüsse ab, baut Einkaufszentren, in diesem Fall eine Arena, und macht eben durch die Zuschüße und Abschreibungen Gewinne. Was danach passiert ist egal.

Deswegen jetzt dieses Theater mit den Huskies. Keine Huskies in der DEL = keine Arena = kein Gewinn für Rosco.

Vor allem hätten wir uns diese ganze Planinsolvenz Posse doch auch ersparen können. Warum hat ROSCO nicht wie z.B. seinerzeit Anschütz die Gläubiger alle komplett ausgezahlt (bei einigen wie City Press oder Schanner wurde das ja gemacht)? Die finanziellen Mittel hätte ROSCO sicher gehabt, allerdings wäre das gleichbedeutend mit weniger Gewinnen gewesen.

Wenn man sich die Projekte von ROSCO mal näher betrachtet ist es allerdings alles andere als unwahrscheinlich, dass es in Sachen "richtiger" Insolvenz der Huskies nur "aufgeschoben ist nicht aufgehoben" heißt. Langfristig sind die ROSCO Projekte nämlich nicht profitabel. In diesem Fall zusätzlich noch verbunden mit dem Stichwort "Betriebskosten" wovon ja auch andere Arena Teams ein Liedchen singen können.

Deshalb gibt es auch keinen Plan B von Rossing für die Huskies.

Zu Köln und Frankfurt: Köln ist nicht in Insolvenz gegangen und Frankfurt muss, wenn sie die Vorgaben nicht erfüllen können, den Gang aus der DEL antreten. Das ist völlig klar und dieser Meinung bin ich auch. Dennoch kann man hier mMn nicht alles über einen Kamm scheren. Jeder Fall ist anders.

Was den von dir genannten angeblichen Grund zum Lizenzentzug der Roosters angeht, schauen wir uns doch am besten die Zahlen an. Die ganz neuen werden am 22.6. bei der JHV vorgestellt. Was die 2009er Zahlen angeht so hat der IEC e.V. einen Verlust von 32.643,85 Euro eingefahren, während die GmbH einen Überschuss von 74.774,67 Euro erwirtschaftet hat. Das sind Zahlen von denen die meisten im Eishockey nur träumen können. Soviel zum Thema Lizenzentzug.
 
Deine Ausgangsfrage hat KOKO-Interpreter schon recht treffend beantwortet. Dazu kommt meiner Ansicht nach noch die Tatsache, dass einige Fans der Huskies sich gerne der respektlosen Verhaltensweise des Herrn Westerhelle anschließen. Das fängt mit abschätzigen Bemerkungen gegen Fans anderer Clubs an und hört bei zynisch bis unverschämten Aussagen über die Gläubiger die auf ihrem Geld sitzen geblieben sind auf. Ich habe das Gefühl man gefällt sich nicht zuletzt in einer "Wir gegen alle" Rolle. Deine Aussagen hier stützen diese Vermutung auch.

Welche abschätzigen Bemerkungen hat den Westhelle gegenüber anderer Clubs und deren Fans gemacht?

Bei Aussagen über Gläubiger meinst du möglicherweise den Begriff "Autogrammkarten". Man kann es auch übertreiben, aber von mir aus. Dann soll der Citypress Mensch ruhig in Foren rumheulen und seine Professionalität damit aufzeigen.

Eishockeyfans die um ihren Club kämpfen werden in sehr vielen Fällen von aussen, d.h. durch Fans anderer Vereine, in ihrem Vorhaben solidarisch unterstützt und wenn es nur Unterstützung moralischer Natur ist. Dass es in diesem Fall nicht so ist, liegt sicher nicht daran, dass die Fans in Deutschland per se etwas gegen Kassel haben. In meinem Fall ist das ganz sicher nicht so. Mir stößt einzig und allein das Verhalten von Verein und Fans auf.

Wie schon gesagt, wir Fans kämpfen um unseren Club, da wir alle wissen, dass es nur DEL oder Eis abtauen geben wird. Wer das nicht versteht, hat einfach Pech gehabt, sorry.

Was Herrn Rossing angeht hast du Recht. Er hat den Karren nicht vor die Wand gefahren. Trotzdem habe ich erhebliche Zweifel an seinen Absichten. Ich denke nämlich, dass diese ausschließlich auf den Bau der Arena und die Abschöpfung von kurzfristigen Gewinnen aus dem Bau der Halle abzielen. Das hat die Firma ROSCO schon oftmals unter Beweis gestellt. Die Stadt Kassel hat hier eindeutig zwei Dauermieter verlangt wenn sie die Halle subventionieren soll. Die Huskies wären der Wichtigste, die TG Melsungen eher eine zusätzliche Sicherheit.

Kurzfristig kann man keinen Gewinn aus einer Arena ziehen. Das weiß eigentlich schon fast jedes kleine Kind. Langfristig ist das sicherlich sein Ziel. Ist ja auch sein gutes Recht. Genauso wie bei Herrn Hopp in Mannheim.

Falsch ist deine Aussage, dass die Stadt Kassel zwei Dauermieter verlangt hat. Die Stadt hat gar nichts verlangt. Rossing hat gesagt, dass er die Arena nur mit zwei Mietern, wovon einer unbedingt der Eishockeyclub sein muss, finanzieren kann. Die Stadt Kassel hat nämlich gar nichts verlangt. Da bist du leider schlecht und falsch informiert.

Hier geht es mMn ums kassieren von Subventionen der Stadt und des Landes Hessen, ob das Teil hinterher profitabel ist, ist ROSCO vollkommen egal. So war es in Gießen, so war es in Frankenberg. Man sucht sich alte Immobilien in strukturschwachen Regionen, greift Förderzuschüsse ab, baut Einkaufszentren, in diesem Fall eine Arena, und macht eben durch die Zuschüße und Abschreibungen Gewinne. Was danach passiert ist egal.

Deswegen jetzt dieses Theater mit den Huskies. Keine Huskies in der DEL = keine Arena = kein Gewinn für Rosco.

Du widersprichst dir gerade. Erst sagst du, Rossing will Gewinn aus der Arena ziehen und jetzt soll es wieder egal sein, ob die Arena profitabel ist? Was denn nun? Gewinne kann man, auch kurzfristig, nur aus einem Projekt ziehen, wenn es profitabel ist. Beispiele von profitablen Projekten der ROSCO Gruppe gibts übrigens genug.

Vor allem hätten wir uns diese ganze Planinsolvenz Posse doch auch ersparen können. Warum hat ROSCO nicht wie z.B. seinerzeit Anschütz die Gläubiger alle komplett ausgezahlt (bei einigen wie City Press oder Schanner wurde das ja gemacht)? Die finanziellen Mittel hätte ROSCO sicher gehabt, allerdings wäre das gleichbedeutend mit weniger Gewinnen gewesen.

Der finanzielle Background zwischen der ROSCO Gruppe und AEG ist wohl doch schon unterschiedlich. Von daher ist es spekulativ, ob man die Mittel hätte aufbringen können. Das kannst du gar nicht wissen und beurteilen.

Wenn man sich die Projekte von ROSCO mal näher betrachtet ist es allerdings alles andere als unwahrscheinlich, dass es in Sachen "richtiger" Insolvenz der Huskies nur "aufgeschoben ist nicht aufgehoben" heißt. Langfristig sind die ROSCO Projekte nämlich nicht profitabel. In diesem Fall zusätzlich noch verbunden mit dem Stichwort "Betriebskosten" wovon ja auch andere Arena Teams ein Liedchen singen können.

Deshalb gibt es auch keinen Plan B von Rossing für die Huskies.

Schon wieder ein Widerspruch (siehe oben). Die Behauptung, dass seine Projekte nicht profitabel sind und daher eine Insolvenz folgt, ist erstens nur polemischer Natur und zweitens, falls du dich nur ein ganz kleines bisschen informiert hättest, wüsstest du es, bei einer Planinsolvenz die Fortführung eines Unternehmens der Hintergrund ist und deshalb auch ein Zukunftsplan dem Amtsgericht vorgelegt werden muss. Der wird nur genehmigt, wenn dieser auch möglich ist.

Zu Köln und Frankfurt: Köln ist nicht in Insolvenz gegangen und Frankfurt muss, wenn sie die Vorgaben nicht erfüllen können, den Gang aus der DEL antreten. Das ist völlig klar und dieser Meinung bin ich auch. Dennoch kann man hier mMn nicht alles über einen Kamm scheren. Jeder Fall ist anders.

Was den von dir genannten angeblichen Grund zum Lizenzentzug der Roosters angeht, schauen wir uns doch am besten die Zahlen an. Die ganz neuen werden am 22.6. bei der JHV vorgestellt. Was die 2009er Zahlen angeht so hat der IEC e.V. einen Verlust von 32.643,85 Euro eingefahren, während die GmbH einen Überschuss von 74.774,67 Euro erwirtschaftet hat. Das sind Zahlen von denen die meisten im Eishockey nur träumen können. Soviel zum Thema Lizenzentzug.

Wodurch sind denn die Schulden von Frankfurt und Köln entstanden? Überleg doch einfach mal. Und zum Beispiel Iserlohn (nicht gedeckter Kapitalfehlbetrag 218.087 zum 30.04.2009). Mal schauen, was davon ein Jahr später noch übrig bleibt.
 
Ich denke es ist müßig wenn wir uns jetzt gegenseitig weiter unsere Postings zerflücken, da unsere Sichtweisen des Sachverhalts nunmal komplett entgegengesetzt sind. Wir kommen da eh nicht auf einen Nenner. Warten wir doch einfach mal ab wie sich das alles entwickelt. Ich bleibe jedenfalls bei meinen Standpunkten und du denke ich auch bei deinen. Wer nun im Endeffekt richtiger liegt wird die Zukunft zeigen.
 
Ich denke es ist müßig wenn wir uns jetzt gegenseitig weiter unsere Postings zerflücken, da unsere Sichtweisen des Sachverhalts nunmal komplett entgegengesetzt sind. Wir kommen da eh nicht auf einen Nenner. Warten wir doch einfach mal ab wie sich das alles entwickelt. Ich bleibe jedenfalls bei meinen Standpunkten und du denke ich auch bei deinen. Wer nun im Endeffekt richtiger liegt wird die Zukunft zeigen.

Well done!!

Sonst füllt das hier noch weitere Seiten, allerdings ohne erkennbares Ergebnis. Warten wir doch einfach einmal die Zukunft ab, zunächst wird sich ja irgendwann demnächst die Zusammensetzung der DEL für die kommende Spielzeit klären, dann wissen wir vllt. in einigen Punkten schon mehr, über das dann diskutiert werden darf.

Alles andere sind ja sogar längerfristige Prognosen, die hier - glaube ich - sowieso keiner realistisch einzuschätzen vermag, es sei denn, er/sie könnte hellsehen. ;)

Aber so ist das eben in der Sommerpause einer "Winter"-Sportart, da geht es noch viel intensiver zu als beim Fußball!

GWG Jörg
 
Alles klar.... lassen wir das Thema Kassel.... der nächste Verein ohne Geld ist ja auch schon da.... herzlich Willkommen Hannover in der Realität. :D

Die suchen bestimmt schon in den Gelben Seiten die Adresse vom Amtsgericht raus....
 
Alles klar.... lassen wir das Thema Kassel.... der nächste Verein ohne Geld ist ja auch schon da.... herzlich Willkommen Hannover in der Realität. :D

Die suchen bestimmt schon in den Gelben Seiten die Adresse vom Amtsgericht raus....

Ganz ruhig...

Dass die Scorpions finanziell nicht auf Rosen gebettet sind ist

a) nichts Neues
b) schon immer so und
c) kein Grund zur Beunruhigung

Es wurde hier offensichtlich von der Eishockey-News einmal mehr in Bild-Zeitungsmanier schlecht recherchiert und eine negative Schlagzeile konstruiert.

Lt. HAZ heute ist Hr. Stichnoth über diese Aussage höchst verärgert und stellt weiterhin fest, dass die Scorpions in der kommenden Saison auf jeden Fall in der DEL spielen werden.

Wenig Geld zu haben heisst noch lange nicht eine Insolvenz durchziehen zu müssen... oder anders: man kann auch mit wenig Geld gut leben - oder wer war doch gerade Deutscher Meister? ;)

GWG Jörg
 
Gerade weil sie Meister geworden sind, haben sie ja jetzt die Sorgen. Wenn die Gehälter erst um 20% gekürzt wurden (zur letzten Saison) und dann aber in die Verträge eine recht hohe Meisterprämie geschrieben wurde, war das halt leider eine Nebenwirkung, die so nicht eingeplant war.

Ist vielleicht auch ein Grund, warum gerade Hannover gegen die einstweilige Verfügung der Huskies Einspruch eingelegt haben. Die möglichen 250.000 Euro Strafe für den Verein könnten jetzt sehr schmerzhaft werden...

Warten wirs mal ab. Schlimm genug, dass die DEL nicht erkennt, was für Probleme und Sorgen so viele Vereine haben...
 
...

Warten wirs mal ab. Schlimm genug, dass die DEL nicht erkennt, was für Probleme und Sorgen so viele Vereine haben...

Weil sie sich und ihre Liga für das Nonplusultra halten, diese Pfeifen!
Man hat mit der Einführung der DEL versucht die Amerikaner zu kopieren, was, wie so oft, völlig daneben gegangen ist.
Alleine der Ansatz einer geschlossenen Gesellschaft ohne Auf- bzw. Abstieg ist in Deutschland nur schwer vermittelbar, wo bleibt denn da der Reiz?
Jeder sollte doch die Chance haben ohne gerichtliche Verfügung (ich weiss, dass die Scorps damals auch nur so reingekommen sind) einen Aufstieg zu realisieren, wenn man sich sportlich qualifiziert hat.
Jeder sollte aber auch das sportliche Niveau mitbringen, sich in der Liga halten zu können, sonst wird die ganze Nummer gegen Saisonende zur Farce. Weil, wer nicht absteigen kann, trennt sich doch am besten frühzeitig von teuren Gehaltsempfängern und lässt dann eine bessere Jugendmannschft den Rest der Serie zu Ende würgen, ist ja sowieso egal. Wettbewerbsverzerrung nennt man das.
Ausserdem ist die Vermarktungspolitik der DEL ein Katastrophe, hier alleine auf Sky zu setzen bedeutet die große Masse der Fernsehzuschauer auszuschließen und den Eishockeysport immer als Randsportart weiterzuführen.
Warumm boomen denn beim Handball die Zuschauerzahlen? Weil auch Spiele frei empfangbar zu sehen sind und so das Interesse, auch neuer, Zuschauer geweckt werden kann.

War jetzt schon wieder viel zu viel, was ich geschrieben habe, aber mir fallen dazu soooo viele Dinge ein, die nicht stimmen... :wall:
 
Also ich kann dein Posting schon sehr gut nachvollziehen. Sehe das in vielen Dingen ähnlich. Aber dennoch sollte man nicht alles gleich verallgemeinern.

1. Klar wäre ein Auf- und Abstieg schön. Der Hintergrund des Arguments zur Abschaffung "Planungssicherheit" ist bereits ad absurdum geführt worden. ABER: Leider ist auch das Eishockey unterhalb der DEL schlecht organisiert. Es könnte zwar ein Verein absteigen, aber die möglichen Aufsteiger halten sich stark in Grenzen. Für die meisten Vereine ist die DEL nicht bezahlbar. Ausnahmen wären derzeit wohl nur München und Schwenningen. Das ist nicht gerade viel.

2. Die einzigen, die als abgeschlagener Tabellenletzter im Frühjahr Spieler verkauft haben waren die Duisburger. Am Beispiel Kassel letzte Saison konnte man sehen, dass es nicht immer so ist. So hat Kassel z.B. wenige Spieltage vor Ende in Mannheim gewonnen (die Adler hatten zuvor eine Siegesserie mit knapp 10 Siegen gehabt). Spieler wurden auch keine abgegeben.

3. Die Vermarktung: Fakt ist, man würde durch Eishockey im Free-TV mehr Zuschauer erreichen können. Ob man das auch wirklich würde, ist die Frage. Das olympische Eishockeyturnier wurde (vielleicht auch durch die Zeitverschiebung) nur sehr wenig angesehen. Die WM Einschaltquoten bei Sport1 waren sehr gut, aber auch bedingt durch das gute Abschneiden des deutschen Teams. Ob das übertragbar ist auf die DEL mag ich nicht beurteilen. Fakt ist aber auch, dass die Handball Liga dafür bezahlt, dass das DSF die Spiele überträgt. Eishockey ist neben Fußball die einzige Sportart, wo die Liga vom Sender Geld erhält. Eurosport hat ein paar Spiele im Free-TV gezeigt, eine super Übertragung gemacht, aber auch viel Geld dafür kassiert. Daher hat z.B. Düsseldorf in der letzten Saison mal eine geplante Übertragung abgesagt. Das Geld im Free-TV müssten also die Vereine aufbringen.


Bitte nicht falsch verstehen. Ich hätte liebend gerne Änderungen beim Auftritt der Liga, bei der Struktur und bei der Vermarktung. Zudem auch bei sportlichen Dingen wie der Schirileistung. Es ist aber die Frage, ob das alles auch machbar wäre. Und da habe ich leider meine Zweifel. Ich hoffe aber, dass ich des Besseren belehrt werde.


PS: Das Eishockey Magazin schreibt zum Thema Iserlohn:

Anders als in den vergangenen Jahren konnte Brück in diesem Jahr weder für die Iserlohn Roosters GmbH, noch für den Iserlohner EC e.V. mit einer schwarzen Zahl aufwarten. Im Gegenteil: Die GmbH ging mit einem Minus von 155.420,84 Euro aus dem Geschäftsjahr. Und auch der e.V. schrieb mit 128.492,26 Euro rote Zahlen. Für die GmbH ist es das erste Mal, dass sie Verluste schreibt. Verluste, die laut Brück sehr weh tun. Aus unternehmerischer Sicht müsse man nun die Notbremse ziehen.
 
Das sollte sicher nicht zur Regel werden, aber

„Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen.“ Mit diesen Worten beruhigte Clubchef Wolfgang Brück die anwesenden Mitglieder des Iserlohner EC. Viele Probleme, die es bei anderen Vereinen gebe, werde es trotz der Verluste bei den Iserlohnern nicht geben. Dennoch sei es an der Zeit, aus unternehmerischer Sicht die Notbremse zu ziehen. „Wir werden in der kommenden Saison in allen Bereichen, bei GmbH und Verein, einen rigorosen Sparkurs fahren – das nimmt keinen, auch nicht den sportlichen Bereich, aus!“ Allerdings machte Brück unmissverständlich klar, dass der Sparkurs der Roosters nicht zu Lasten des Saisonziels, Platz 10, gehen werde. „Wir werden uns bemühen, den sportlichen Bereich so weit wie möglich auszuklammern.“ Im kommenden Jahr werde der Club auf keinen Fall eine weitere rote Zahl schreiben. Details, wie die Verluste des vergangenen Geschäftsjahres aufgefangen werden, wollte Brück nicht sagen. „Seien Sie versichert, die Lücke wird geschlossen“, versicherte der Rechtsanwalt den Mitgliedern, die den Vorstand dennoch entlasteten.

Quelle: iserlohn-roosters.de
 
@tricky55: dann sind wir uns ja grundsätzlich einig... ;)

Bei Vertragsverhandlungen würde es heißen: "Es müssen nur noch einige Details geklärt werden".
 
So die Lions haben irgendwo noch Geld gefunden und die DEL hat Heute erstmal richtig eins vom Gericht übergebraten bekommen.

Also gibts auch nächste Saison wieder Hessenderbys. Schön, dass es jetzt auch die Lions geschafft haben.
 
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