Dr. Hubertus Hess-Grunewald (Präsident)

Werder-Aufsichtsrat stärkt Sportchef Fritz in der Krise den Rücken und neben einigen anderen interessanten Informationen sticht folgende Aussage bezeichnenderweise heraus:

Der 65-Jährige verweist auf „eine größere Veränderung im Kader und auf der Trainerposition“ vor der Saison und hebt hervor, dass es „sehr gut gelungen“ sei, den Kader zu verjüngen und mit Spielern wie Karim Coulibaly, Mio Backhaus und Patrice Covic neue Werte zu schaffen. „Uns war klar, dass sich bei den Veränderungen auch Schwankungen in den Leistungen und Ergebnissen ergeben können“, sagt er – und stärkt Sportchef Fritz den Rücken: „Wir nehmen die aktuelle Situation sehr ernst, trauen Clemens aber zu, als verantwortlicher Geschäftsführer die richtigen Entscheidungen zu treffen, und sind überzeugt, dass wir mit der Mannschaft – hoffentlich schon gegen Mönchengladbach - wieder in die Erfolgsspur kommen.“

Da Filbry es seit Jahren nicht gelingt die Einnahmen signifikant steigern zu können, müssen Werte geschaffen werden. Dieser unerträgliche Umstand wird nahezu täglich von den Werder-Verantwortlichen wiederholt und scheint als einziger Weg angesehen zu werden, die klammen Finanzen aufbessern zu können.

Dass der Aufsichtsrat dem Sportvorstand den Rücken stärkt ist normal, zeigt aber auch, dass man den Weg in den Abgrund notfalls gemeinsam zu gehen bereit ist. Ich vermute dennoch weiterhin, dass der 24. Spieltag gegen Pauli der Tag der Entscheidung sein wird.
 
Gegendarstellung zu den Aussagen von Hubertus Hess‑Grunewald in der Deichstube vom 29.01.2026

In einem kürzlich veröffentlichten Artikel der Deichstube äußerte Hubertus Hess‑Grunewald, dass eine außerordentlich einberufene Mitgliederversammlung des SV Werder Bremen „eine Diskussion führen, aber nichts Weiteres beschließen“ könne. Diese Aussage ist rechtlich und satzungstechnisch falsch.

Die Mitgliederversammlung des SV Werder Bremen e.V. ist nach § 32 BGB sowie der Vereinssatzung das oberste Organ des Vereins. Sie hat die kompetente und bindende Entscheidungsbefugnis, über alle wesentlichen Vereinsangelegenheiten zu beschließen, darunter:
• Wahl und Abberufung des Aufsichtsrats
• Weisungen an die Geschäftsführung
• Satzungsänderungen, die die Kompetenzen der Organe betreffen

Damit kann eine Mitgliederversammlung sehr wohl Beschlüsse fassen, die den Aufsichtsrat verpflichten, den Geschäftsführer Clemens Fritz abzuberufen. Hess‑Grunewalds Behauptung, eine Mitgliederversammlung könne „nichts beschließen“, delegitimiert das höchste Vereinsgut – die Mitglieder und ihre Versammlung – und ist juristisch unhaltbar.

Es ist nicht nur irreführend, sondern auch inakzeptabel, dass der Präsident des Vereins entweder bewusst oder unbewusst die Entscheidungsbefugnisse der Mitglieder falsch darstellt, um damit politische Kontrolle auszuüben und die Wirkung der aktuell laufenden Mitgliederbewegung zu schmälern. Die Mitgliederversammlung ist das zentrale demokratische Organ des Vereins – jeder Versuch, sie zu diskreditieren oder ihre Handlungsmöglichkeiten zu beschneiden, ist eine Missachtung der Vereinsdemokratie.

Wir fordern daher eine öffentliche Klarstellung und Korrektur: Die Mitglieder des SV Werder Bremen haben das Recht und die Macht, bindende Beschlüsse zu fassen, und Hess‑Grunewalds Aussagen stellen weder die rechtliche noch die tatsächliche Situation korrekt dar.
 
jetzt verstehe ich deine Aussage, ich hatte geschrieben abzuberufen das ist natürlich falsch war wohl der Wunsch Vater des Gedanken.Aber den Aufsichtsrat dazu abstimmen zulassen das können die Mitglieder mit einem Beschluss erwirken so wird ein Schuh draus
 
Als Präsident des Vereins ist HHG mehr oder weniger ein 'Grüßonkel'.
Mit den Belangen der GmbH & Co.KGaA hat er doch höchstens am Rande zu tun (die beiden Vereinsvertreter im AR aussuchen helfen).
 
Als Präsident des Vereins ist HHG mehr oder weniger ein 'Grüßonkel'.
Mit den Belangen der GmbH & Co.KGaA hat er doch höchstens am Rande zu tun (die beiden Vereinsvertreter im AR aussuchen helfen).
Naja, er ist auch Aufsichtsratchef und als solcher maßgeblich verantwortlich dafür, dass es Fritz geworden ist (anstatt z.B. Schicker). Er war es auch, der damals Fritz recht offensiv als Nr1 Kandidat hofiert hat. Dass er jetzt demselben natürlich nicht unnötig Stress macht, ist auch klar. Er gehört auf jeden Fall für mich zum stickenden Kopf des Fisches dazu.

Wenn’s nach mir ginge würde ich gerne Fritz, Niemeyer, Steffen und HHG nicht mehr bei Bremen in führender Tätigkeit haben (auch in der Reihenfolge - mir ist klar, dass es so nicht kommen wird).
 
Unfähig, nicht zu vergleichen mit Franz Böhmert, oder KD Fischer.
Ein nichtssagenden wischi waschi, sich auf den Erfolgen ausruhender Vorsitzender.
Hau ab!!!!
 
Wer schmeißt jetzt diesen Dummschwätzer raus?
HHG mißbraucht sein Amt im Grunde nur für eigene politische Zwecke. So wie fast alle im AR. Weg mit denen! Dieser Verein braucht einen Kammerjäger!
 
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