Dominik Schmidt

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Selbst 500.000€ sind zu viel. Der soll die Saison spielen und dann kann man am Ende ja mal sehen wie beide Seiten zueinander stehen. Aber mit popeligen 4 Bundesligaspielen auf der Habenseite und mitten im Abstiegskampf(!) Druck aufzubauen, noch dazu öffentlich, DAS geht gar nicht. Wo liegen denn hier bitte die Prioritäten? Wenn es einzig die persönliche Zukunft ist und dies nun der beste Zeitpunkt für so eine Aktion ist, dann wünsche ich Dominik Schmidt viel Glück bei einem der 6 Vereine die angeblich Interesse an ihm haben.

Dem kann ich nur zustimmen!:tnx:
Sicher ist es auch einerseits nachvollziehbar, wenn man für sich das Optimum herausholen will, in der relativ kurzen Zeit die einem als Profi bleibt.
Aber man sollte da doch auch auf dem Teppich bleiben, zumal das Leben mit ca. 35 ja nicht vorbei ist und man automatisch mittellos auf der Straße sitzt.;)
Das hat man dann ja wohl selber in der Hand, wenn man sich nicht ganz dumm anstellt, kann man ja wohl bestens leben und auskommen mit dem bis dahin erwirtschafteten Gehalt und ist noch weißgott jung genug um etwas anderes zu starten.

Spielerisch fand ich ihn ok, nicht mehr und nicht weniger. Und wie jemand anderes schon schrieb, wurde er auch deswegen so abgefeiert, weil er eine solide Leistung gebracht hat im Vergleich zu z.B. Silvestre zu der Zeit.
Wo bleibt die Bescheidenheit bei jungen Spielern? Berater hin oder her, sein eigenes Gehirn sollte man schon noch benutzen und sich darüber im klaren sein, dass man noch ganz am Anfang steht!
 
:tnx:
Erster Beitrag und dann gleich den Nagel auf den Kopf getroffen.

Der gute sollte kleinere Brötchen backen, der Schuss kann auch gut nach hinten losgehen. Wenn ich richtig liege, dürfte das sein letztes Jahr sein, wo er aufgrund der Altersgrenze für die U23 auflaufen darf. Wenn er sich mit diesem Vertrag verzockt, kann es gut sein dass er sein Sprungbrett für eine Bundesliga-Karriere wegwirft.

So ein Verhalten macht auch die Personalplanung für Werder sehr schwierig. Einerseits kann man froh sein, dass junge Spieler gleich einschlagen und den Kader bereichern. Gerade in der aktuellen Situation ist jede brauchbare Alternative willkommen.

Aber gerade dieser Egoismus und das scheinbar fehlende Interesse an der Situation des Vereins ist m.E. einer der Hauptgründe dafür, dass wir dort stehen wo wir jetzt stehen. Von dieser Sorte scheint es hier zu viele Spieler zu geben - und im Umkehrschluss zu wenige, die gewillt sind gemeinsam mit dem Team den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Die Gewissheit, auch woanders gutes Geld verdienen zu können, scheint bei einigen wirklich auf die Arbeitseinstellung zu drücken.

Wenn Schmidt wirklich so utopische Forderungen gestellt hat, dann bestätigt er genau diese Einstellung. So schade wie es um einen vielversprechenden Spieler wäre, würde ich an Allofs' Stelle hart bleiben und ihn notfalls ziehen lassen. Stattdessen sollte man honorieren, wenn ein Spieler signalisiert, gemeinsam mit dem Team die Krise zu meistern und sich dem sportlichen Erfolg von Werder Bremen unterordnet - denn das ist es, was Erfolg in großem Maße begünstigt.

Vielleicht hätte es in dem Zusammenhang symbolischen Wert, in Zukunft die Trikot-Beflockung umzudesignen: oberhalb der Rücken-Nr. steht der Vereinsname, erst unter der Nummer der Spielername. Den Sinn und Zweck kann man dabei durchaus offensiv im Rahmen eines Leitbildes nach außen kommunizieren: an erster Stelle steht der Erfolg des Vereins Werder Bremen und erst dann kommen einzelne Namen. Erfolgreich ist, wer Werder als Teil eines geschlossenen und gefestigten Teams zum Erfolg verhilft - und eben nicht für den persönlichen Erfolg missbraucht.

Danke, aber das lag mir wirklich auf dem Herzen. Als ich das im Radio gehört habe ist mir echt der Kragen geplatzt.

Ich will Marco Bode und Dieter Eilts wieder :( !!!
 
Ich frage mich, warum man die Nachwuchsspieler nicht zu einer anderen Einstellung erzieht. Wozu sind sie jahrelang auf dem Internat? Das ist genau das, was Sammer immer meint. Es gehört zu einer Jugendarbeit dazu, die Spieler charakterlich zu formen. Die haben einen Schulabschluss zu machen, die haben Werte zu verinnerlichen, die haben sich immer selbst am kritischsten zu hinterfragen.

Ich denke schon, dass man den Spielern gewisse Werte vermitteln will und dies auch versucht.

Allerdings sind Menschen keine beliebig beschreibbaren Festplatten. Jeder hat seine eigene Persönlichkeit. Die einen lassen sich mehr sagen, die anderen weniger.

Simpler Vergleich: jeder von uns ist zur Schule gegangen, aber niemand wird zu 100% die Denkweisen der Lehrer übernommen oder deren Appelle verinnerlicht haben. Wir hatten sicherlich alle in gewisser Hinsicht unseren eigenen Kopf - alles andere käme einer Gehirnwäsche gleich.

Man kann die Jugendtrainer nicht für den Charakter der Spieler verantwortlich machen. Und das selbe gilt auch für Bundesliga-Trainer, auch wenn ich einigen damit jetzt die Argumente nehme ;)
 
... Jeder hat seine eigene Persönlichkeit. Die einen lassen sich mehr sagen, die anderen weniger. Simpler Vergleich: jeder von uns ist zur Schule gegangen, aber niemand wird zu 100% die Denkweisen der Lehrer übernommen oder deren Appelle verinnerlicht haben. Wir hatten sicherlich alle in gewisser Hinsicht unseren eigenen Kopf - alles andere käme einer Gehirnwäsche gleich.

Es kommt darauf an, was in der Jugendarbeit vermittelt wird und wie es vermittelt wird: Was mir einleuchtet, das lasse ich mir auch sagen und nehme es mir an. Was mir nicht einleuchtet, das vergesse ich. Was ich meine: Es geht nicht um "Gehirnwäsche", sondern um nachvollziehbare Überzeugungsarbeit. Für mich sind Selbstkritik, Bescheidenheit und Vereinstreue einleuchtende "Werte". Wer das nicht einsieht, sollte gar nicht erst für die U23 infrage kommen.
 
Na ja, wenn ich mir anschaue, dass der Spieler fast 24 Jahre alt ist, dann ist er nicht mehr der kleine Junge im Fußballgeschäft. Es ist ja in Ordnung, dass er es versucht, doch können wir dann ganz gut auf ihn verzichten. Da ergeben sich mit Sicherheit noch andere Alternativen.
 
Ich kann D. Schmidt irgenwo verstehen, wenn er einen guten Vertrag abschließen will. Er hört ja, was seine Mannschaftkameraden verdienen und da er sich jetzt in die Buli Mannschaft gespielt hat, träumt er halt von diesen Gehältern. Aber wie er da vorgegangen ist, halte ich auch für unangemessen. Er hätte ja seinen Berater Angebote für ihn einholen lassen können und dann wüßte er, wie ungefähr sein Marktwert ist. Aber jetzt so hohe Forderungen durch seinen Berater zu stellen und dann noch seine Äußerungen in der Öffentlichkeit - das muß sich Werder nicht gefallen lassen.
 
Dominik Schmidt sollte vor allem eine gewisse Geduld lernen, was seine Entwicklung betrifft. Es gibt ja nun genügend Beispiele in der Bundesliga, in denen ein Spieler meinte, den dritten oder vierten Schritt vor dem zweiten zu machen. Das würde ich gar nicht mit Gier oder Ähnlichem betiteln, das wäre viel zu hart und würde ihm vielleicht auch Unrecht tun. Für mich ist es eher Ungeduld, vor allem, wenn man sich seine Begründung in der Zeitung durchliest. Er hat noch genügend Zeit, vorausgesetzt, er entwickelt sich gut, genügend Geld für ein zweites Standbein zu verdienen. Dass er zumindest daran denkt, muss man ihm zugute halten, aber er zieht zu früh die falschen Schlüsse daraus.

Man muss bei Verhandlungen immer wissen, was geht und was nicht geht. Und es ist einfach zu früh, sich an den Gehältern der gestandenen Kollegen zu orientieren, wenn man selber gerade mal eine Handvoll Spiele absolviert hat. Er sollte sich freuen, diese Chancen bekommen zu haben, denn die meisten seiner Zunft bekommen nicht die Möglichkeit, sich in der Bundesliga und in der CL zu beweisen. Auf dem bisher Erreichten hätte er aufbauen sollen, anstatt gleich von einem Verein, der momentan echt andere Probleme hat, so viel zu fordern, dass sich selbst ein eher in Vertragsdingen zurückhaltender Mann wie Allofs, in der Presse genötigt sieht, dazu so klar Stellung zu beziehen.

Taktisch gesehen war es ein Fehler, denn ein gewisses Maß an Loyalität kann sich langfristig auch finanziell mehr auszahlen, als kurzfristig zu viel zu wollen.
 
Er möchte also "wenigstens so viel verdienen, um sich auch mal etwas zur Seite legen zu können. Schließlich sind auch schon manche Fußballprofis nach ihrer Karriere pleite gewesen".

Dazu soviel: Selbst wenn ich mal von dem allerniedrigsten aller denkbaren Werder-Angebote ausgehe, also in etwa eine Million für drei Jahre (es wird aber ganz sicher mehr sein!), ICH hätte mit diesem Geld, was ich in diesem Alter in nur drei Jahren verdienen würde komplett für den Rest meines Lebens ausgesorgt.
ER hat aber Angst, das er davon in drei Jahren kaum noch etwas zum Beiseitelegen hat...

So verschieden können Lebensauffassungen sein. Mein Tip an ihn: Geh mal in irgendwelche Betriebe, schau dir mal die Arbeit und die (Zeit)Arbeitsbedingungen von Gleichaltrigen an und schau mal besonders intensiv auf deren Gehaltsabrechnungen. Ganz nebenbei: So manch einer ist auch mangels Arbeitsplatz zu Hause anzutreffen...

Mein lieber Dominik: Du gehörst mittlerweile schon zu den -für mich bedauernswerten- Menschen, deren Leben sich nicht mehr in der normalen Realität abspielt.

Und noch etwas zu den ANGEBLICHEN 6 Bundesligisten die ihn wollen: Als ich das heute Morgen meinen Arbeitskollegen erzählte, brach kollektives Gelächter aus...:lol::lol::lol:

Nein mein Lieber, da hast du dich ganz, ganz mächtig verzockt. Ich kann nur hoffen, das Allofs hart bleibt und keinerlei Nachverhandlungen mehr aufnimmt. Und von Thomas Schaaf wünsche ich mir, das er ihn solange nicht mehr aufstellt, bis Klarheit über seine Zukunft herrscht. Denn Spieler, die mit ihrem Kopf und Gedanken bei Vertragspokereien sind, dürften kaum im Abstiegskampf eine Hilfe sein.

Gruß vom
Werder-Oldie

PS: Viel zu oft hat Werder in der Vergangenheit mit bestenfalls Durchschnittsspielern langfristige und viel zu hoch dotierte Verträge abgeschlossen. Viel zu oft hat man sich von ein paar guten Spielen kurz vor den Vertragsgesprächen blenden lassen (ich nenne nur die Beispiele Jensen oder Hunt). Damit muß endlich Schluß sein!

Man sollte aber auch etwas cleverer den Zeitpunkt von Vertragsgesprächen suchen. Es macht z.B. eher Sinn, JETZT mit einem Florian Trinks zu verlängern und nicht erst dann zu verhandeln, wenn dieser in nächster Zeit auch einige BL-Spiele hinter sich hat (was durchaus möglich ist).
 
Schmidt hat seine Bundesligatauglichkeit in meinen Augen längst noch nicht bewiesen. Ich hätte ihm keinen langfristigen Vertrag gegeben.
Das Maul kann man aufreißen wenn man mal eine Saison vernünftig durchgespielt hat.
Werder ist auf Ihn nicht angewiesen. Solche Spieler brauchen wir nicht.

Mitläufer haben wir genug. Ich hätte einen erfahrenen Mann für die Abwehr verpflichtet. Das kann auch ruhig ein guter Zweitligsaspieler sein.
Ein Top Einkauf war damals zb. Klaus Fichtel.
 
Nachdem was ich für Kommentare von ihm gelesen habe: aufkeinem Fall verlängern. Soll sich ein anderes Umfeld suchen. Wenn er jetzt schon so pissig ist und solche Forderungen stellt, bevor er überhauptnichts gezeigt hat, dann will ich nicht wissen, was er verlangt wenn er sich mal gut entwickeln sollte. Hier finde ich die Aussage von KA genau richtig. Soll er woanders unterschreiben,wenn die ihm das zahlen was er verlangt.
 
Eher noch ein Ergebnis dieses Berater-Unwesens.

Was ich meine ? Das die Vereine so dumm sind, die Beraterhonorare zu zahlen.

Der Berater ist für seinen Auftraggeber, den Spieler tätig. Entsprechend sollte er seine Rechnung an den Spieler stellen. So wie es eigentlich bei einem umsatzsteuerpflichtigen Geschäft ein Muss ist.

Ohne Beraterhonorare kein Spieler - im Prinzip ist ein Berater nichts anderes als ein Parasit und den muss der Verein mitversorgen, wenn er den "Wirt" haben möchte... ;)

ich finde es ist auch eine absolute "unlogik"(hehe), dass man als verein den berater des spielers bezahlen muss... :stirn:

demnächst müssen die vereine noch die wohnungs-, lebens- und urlaubsberater der spieler bezahlen! der berater soll mit dem spieler aushandeln was er will, solange der spieler seinen berater bezahlt. dass es rechtlich überhaupt möglich ist, liegt doch an der fifa oder irre ich mich da? wenn ich mich nicht irre, ist die antwort ja klar. :ugly:
 
Nehmen wir an, die kolportierten Zahlen aus dem Worum stimmen auch nur annähernd - wo ist das Verhältnis zwischen dem, was Silvestre verdient, und den Peanuts, die Schmidt derzeit erhält?


Ein Silvestre ist zigfacher französischer Nationalspieler, hat ein Jahrzehnt auf allerhöchstem europäischem Level gespielt, u.a. jahrelang bei einem der weltbesten Vereine (Manchester), der hat sein Können und seine Klasse längst nachgewiesen.
Den willst Du mit einem Amateur gleichstellen, der gerade mal vier(!) BL-Spiele halbwegs solide bestritten hat? :lol::lol::lol:

Schmidt soll seine "Klasse" erstmal über einen längeren Zeitraum demonstrieren, bevor er hirnrissige Forderungen stellt!

Gruß vom
Werder-Oldie
 
... Ich lese das Forum schon jahrelang im Stillen mit und habe mich schon immer daran gestört.

:lol:

Sorry. Ich hab' sowas nur lange nicht mehr gelesen. :D

Ich frage mich, warum man die Nachwuchsspieler nicht zu einer anderen Einstellung erzieht. Wozu sind sie jahrelang auf dem Internat? Das ist genau das, was Sammer immer meint. Es gehört zu einer Jugendarbeit dazu, die Spieler charakterlich zu formen. Die haben einen Schulabschluss zu machen, die haben Werte zu verinnerlichen, die haben sich immer selbst am kritischsten zu hinterfragen.

In erster Linie werden die Jungs zu selbstständig denkenen Individuen erzogen. Dass dies nicht immer klappt, ist klar. Und wenn man den Eindruck hat, dass es bei einem Spieler nicht geklappt hat, dann ist die Sicht auf das "Programm" eben nur eine. Die andere ist eben die auf's Individuum.

Ich empfehle in dem Zusammenhang (und auch in generellen Fragen der Jugendarbeit) übrigens mal das Video.
 
Eher noch ein Ergebnis dieses Berater-Unwesens.

Was ich meine ? Das die Vereine so dumm sind, die Beraterhonorare zu zahlen.

Der Berater ist für seinen Auftraggeber, den Spieler tätig. Entsprechend sollte er seine Rechnung an den Spieler stellen. So wie es eigentlich bei einem umsatzsteuerpflichtigen Geschäft ein Muss ist.

Von mir aus können ja die Vereine als eine Art "Ausgleich" etwas mehr Handgeld oder Gehalt an den Spieler zahlen. Aber in jedem Fall sieht es dann, wenn der Spieler seinen Berater selber bezahlt, auch der dümmste Spieler schwarz-auf-weiß, was ihn der Berater kostet.

Nächster Punkt: Man müßte (bei Rechtsanwälten geht das ja sogar per Gesetz - zumindest weitestgehend) unterbinden, das der Berater ein Erfolgshonorar bekommt, also prozentual an Gehalt oder Ablöse beteiligt wird. Dann müsste der Berater, wie es in Südamerika üblich ist, mit Geld einen Teil der Transferrechte erwerben. Oder er würde eben nur für seine Tätigkeit bezahlt - mit Stundenhonorar und Spesen oder mit einem Pauschalhonorar.

Weil es aber in der Liga eingerissen sind, das prozentuale Erfolgsgehälter gezahlt werden, kann jeder Berater, der unerfahrene oder weniger intelligente Kunden hat, die Spieler davon überzeugen, irrwitzig hohe Forderungen schon nach 4 passablen bis halbwegs guten Spielen zu stellen - weil er davon am meisten profitiert.

Schmidt war in den 4 Partien nicht schlecht, aber das lag daran, das mangels Alternativen und den damals grottenschlechten Leistungen von Silvestre die Fans und die Reporter jede "normale" Leistung bei Werder in der Verteidigung schon in den Himmel gelobt haben. Ohne die vielen Verletzten wäre der Herr Schmidt kaum zum Einsatz gekommen.

Seine offenbar exorbitanten Gehaltsforderungen damit zu begründen, er hätte schon 4 Jahre bei der 2. Mannschaft gespielt sind wohl ein Witz. Denn in all der Zeit schaffte er es nie in den Kader der 1.Mannschaft und auch jetzt schaffte er diesen Sprungnur durch die vielen Verletzten und die schlechten Leistungen der verbliebenen Verteidiger.

Dann nach nur 4 Spielen (das ist der Hammer !) solche Forderungen zu stellen, das Allofs SO DEUTLICH reagiert und die Verhandlungen abbricht, obwohl der Verein und der Spieler vorher betont hatten, verlängern zu wollen und der Spieler auch davon ausging, die Verlängerung gehe schnell über die Bühne zeigt m.E., das die jetzige Situation vom Berater ausgeht, der sich offenbar sehr viel Geld für sehr wenig Arbeit verspricht.

Mir sind diese Berater sowieso ein Dorn im Auge: Eigentlich ist das, was sie machen Anwaltsarbeit, da es um rechtliche Dinge und um das Ausverhandeln eines Arbeitsvertrages geht. Und da sind dann offenbar Leute am Rummachen, die wohl eher absolute Amateure sind und nur absahnen wollen - viel mehr als die Spieler.

Das Problem von Werder sind die extrem hohen Personalkosten. Dafür wurde KA schon kritisiert. Von daher kann man KA jetzt nur applaudieren - er hat es auf jeden Fall richtig gemacht.

Reisende soll man nicht aufhalten. Wie KA es schon sagte: Viel Glück Dominik Schmidt. Wenn Du woanders das geboten bekommst, was Du forderst, solltest DU sofort unterschreiben. Am besten für 10 Jahre. :applaus:

Ich bin gespannt, wo er in ein paar Jahren herum kickt und was er dann verdient und wieviel er sich "zurück legen" kann.

:tnx:

Sehr guter Beitrag!

Noch was zu den Beratern: Es wäre ein Kinderspiel, sich diesen Beraterhonoraren zu entziehen, indem einfach ein "Solidarpakt" zwischen allen Vereinen geschlossen wird, in dem sich alle Vereine verpflichten, keine Beraterhonorare mehr zu bezahlen.
Dann müßten Spieler und sein Berater das Ganze unter sich ausmachen, und in der Tat merken dann vielleicht auch mal einige Spieler welche Unsummen sie für die "Beratung" bezahlen, dann von ihrem Gehalt...

Gruß vom
Werder-Oldie
 
Mit den Beratern ist es leider so wie mit Maklern. Wenn sie dir ein Haus vermitteln wollen die auch Kohle sehen, da spielt es auch keine Rolle ob du das Haus (Spieler) schon kennst oder ob sie dir diesen von selbst angeboten haben. Ist leider so.
 
....wie TS bei Bild zitiert wurde: Früher war man "Profi" wenn man einen Saison durch gespielt hat.

Wenn ich für jedes Projekt welches ich gut gemacht hätte, gleich zum Chef gerannt wäre und mehr Geld haben wollte, dann bräuchte mir heute keine Gedanken mehr machen glaub ich.....man man man Hochmut kommt vor dem Fall.

So was in unserer Momentanen Situation auch nur Gedanklich in Erwägung zu ziehen ist in meinen Augen schon eine Frechheit.

Wenn wir die 1 Liga nicht halten können (Gott steh uns bei) sind Arbeitsplätze betroffen und ich meine nicht die hoch bezahlten Profis, den Trainerstab, Management usw.

Sich dann aber hinzustellen und rum zu tönen: "Habe mehrere Anfragen, die alle das bezahlen was ich haben will, wenn ich das hier nicht krieg, geh ich woanders hin!"

Das ist unprofessionell, und lieber Dominik Schmidt, Du möchtest doch wie ein Profi behandelt werden? Oder hab ich da was falsch verstanden?
 
also sehe das Ganze mit gemischten Gefühlren: Auf der einen Seite denke ich "Sauber KA", lass dich nicht Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) (kurz zusamengefasst).

Auf der anderen Seite denke ich, Bauernopfer. Deswegen finde ich es auch gut das Schaaf mal Frings und Fritz zussamengestaucht hat. MIt DS kann man so eine harte Linie ja auch durchziehen. Die Frage ist ob mit Frings später (wenn überhaupt) ebenso hart verhandelt wird.
 
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