Dominik Schmidt (Trainer Atlas Delmenhorst)

Münstersche Zeitung: Das Interview - Dominik Schmidt: "Ich bin kein Geldgeier"

In Frankfurt haben Sie kaum gespielt. Warum eigentlich?
Schmidt: Da muss ich weiter ausholen. Ich hatte vor der letzten Saison ein Dreijahresangebot von Werder vorliegen, habe dafür beim VfL Bochum abgesagt. Einen Tag vor dem Trainingsbeginn hat der Verein die Offerte zurückgezogen. Die Eintracht war da für mich nur eine Notlösung, der Klub wollte nur den Kader mit mir auffüllen. Da konnte ich so gut trainieren, wie ich wollte.

Aber warum hat es bei Werder nicht geklappt?
Schmidt: Ich wäre gern geblieben, war mit dem Angebot absolut einverstanden. Aber mein damaliger Berater hat hinter meinem Rücken horrende Summen für die Provision gefordert. Anschließend wurde ich als Geldgeier dargestellt. Aber so bin ich nicht. Das hat mich sehr getroffen.

Wenn das wirklich so war, kann einem Dominik Schmidt nur leid tun.
 

Nö, denn immerhin hat er ja den Berater ausgesucht und beauftragt.

Wenn ein für beide Seiten akzeptabler Vertrag vorgelegen hatte, so frage ich mich, warum er diesen nicht unterschrieben hatte.

Nebenbei bemerkt dürfen Berater m.W. keine Provisionen bei Vertragsverlängerungen vom verein kassieren, sondern sie sind an den Einnahmen der Spieler beteiligt - bitte um Korrektur falls ich mich hier irre.

Wenn dem so wäre, dann wäre die Provision ausschließlich Dominiks Problem gewesen. Er hätte ergo den Berater austauschen müssen oder er sollte seinen Mund halten - Nachtreten ist nicht so meine Art.
 
Mir tut er auch nicht Leid. Wenn man wirklich bis zum letzten Atemzug alles den Berater machen lässt, dann ist man selbst Schuld. Schön dumme Sache. Von einem ambitionierten Erstligisten mit Chancen auf einige Einsätze als BU auf die Tribüne zu einem Zweitligisten und dann nach einem ganzen Spiel in die 3. Liga. So kann es eben laufen.
 
Kapitän Dominik Schmidt ist mit sofortiger Wirkung vom SC Preußen Münster freigestellt worden.

Nachdem er auf dem Münsteraner Send von Münsteraner Ultras bepöbelt/beleidigt wurde, hatte er gegenüber der "Westfälischen Nachrichten" u.a. die Frage geäußert, ob er überhaupt noch einmal für den SCP auflaufen wolle.

Von Seiten des Vereins heißt es, die Freistellung sei auch Resultat von Schmidts Verhalten im Trainingsbetrieb.
 
Kapitän Dominik Schmidt ist mit sofortiger Wirkung vom SC Preußen Münster freigestellt worden.

Nachdem er auf dem Münsteraner Send von Münsteraner Ultras bepöbelt/beleidigt wurde, hatte er gegenüber der "Westfälischen Nachrichten" u.a. die Frage geäußert, ob er überhaupt noch einmal für den SCP auflaufen wolle.

Von Seiten des Vereins heißt es, die Freistellung sei auch Resultat von Schmidts Verhalten im Trainingsbetrieb.


Und wohl wieder ein Verein, der vor seinen "Fans" einknickt...
 
Tja, manche kapieren es einfach nicht was wie ein Glück Sie hatten Profifußballer zu werden.
Schade, wieder einer der aus seinem Talent nur sehr geringfügig "Capital" schlagen wird.
 
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