Sorry, für die späte Antwort.
Oh, verzeih mir bitte meine Impertinenz und habe vielen Dank für Deine immense Güte.
Aber wenn Du Behauptungen aufstellst, solltest Du diese auch belegen können.
Das war vor 2009 nicht anders, auch damals wurden sogenannte Risikotransfers ohne Störgeräusche getätigt (Micoud, Klose, Diego, Carlos Alberto, Özil ).
Allofs hatte bereits vor der Verpflichtung von Klose im Jahr 2004 gefordert, das Werder auch mal mehr ins Risiko gehen müsse ("Ich habe das Privileg, unvernünftige Gedanken anstellen zu können"). Damals war er nur GF Profifußball und nicht Vorsitzender der GF. Skeptiker war damals Willi Lemke, damals stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates, heute sogar Vorsitzender dieses Gremiums. An einer Auseinandersetzung mit ihm würde der Geschäftsführer Profifußball auch dann nicht vorbeikommen, wenn er zugleich Vorsitzender der GF wäre.
- Organisation / Koordination der Arbeit der Geschäftsführung
- Aufsicht über die Arbeit der Geschäftsführer, insbes. Kontrolle des Geschäftsbereichs Finanzen
- Vertretung der Geschäftsführung gegenüber dem Aufsichtsrat und den Mitgliedern, insbesondere Einberufung und Leistung der Mitgliederversammlung
- Vertretung der Geschäftsführung nach Außen
- Einberufung der Sitzungen der GS einschl. Aufstellung der Tagesordnung
Interressant ist auch, das Allofs einen Assistenten (Baumann)benötigte. Also müssen diese Aufgaben wohl nichr unerheblich gewesen sein.
Im Übrigen war Born niemals zuständiger GF für den Bereich Finanzen, sondern nur für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und zeitgleich Vorsitzender der Geschäftsführung. Für Finanzen war in der GF schon immer Müller zuständig, der den Bereich dann an Filbry abgegeben hat. Tino Polster war ebenfalls schon zu Borns Zeiten im Amt, ist allerdings nur ein Mitarbeiter im Geschäftsbereich Öffentlichkeitsarbeit.
Und um noch einmal auf die von dir angeführten Vorteile der Übernahme des Vorsitz der GF durch Allofs zurückzukommen:
Je mehr Geld Allofs für Spieler ausgeben konnte, also je weniger hinderlichen Einfluss der Finanzbereich auf die Transferpolitik hatte, desto erfolgloser wurde Sie (Carlos Alberto, Marin, Wesley, Arnautovic, Ekici). Und als Allofs noch/wieder mehr aufs Geld achten musste, war die Transferpolitik erfolgreicher (Ernst, Lisztes, Klasnic, Ismael, Krstajic, Micoud, Naldo, Diego, Klose)
Die vorgenannten Transfers stammen mit der Ausnahme von Carlos Alberto allesamt aus der Zeit nach 2009. Irgendwie haben sich die von Dir angeführten angeblichen Verbesserungen also nicht in der Wirklichkeit niedergeschlagen. Im Gegenteil, das Verhältnis zwischen geglückten und misslungenen Transfers war früher wesentlich besser.
Insoweit lässt sich festhalten, das Conway´s Theorie so wie Du Sie interpretierst - hier nicht greift.
Grundsätzlich hast Du auch überhaupt keinen Anspruch darauf, von mir eine Antwort einzufordern. Aber ich gebe Dir trotzdem eine,
Oh, verzeih mir bitte meine Impertinenz und habe vielen Dank für Deine immense Güte.

Aber wenn Du Behauptungen aufstellst, solltest Du diese auch belegen können.
vorher auch gerne noch mit dem dezenten Hinweis, dass ich sehr von KAs Arbeit bei Werder überzeugt war und auch noch bin:
Es war einfach Personalpolitik aus einer Hand möglich, mit kurzen Wegen und quasi ohne Störgeräusche. Es konnten Spieler verpflichtet werden und auch abgegeben werden, so wie es das Duo aus Trainer und GF-Profifußball abgesprochen haben. Das war mMn ein wesentlicher Gewinn. Das wichtigste allerdings war ganz eindeutig die Botschaft, dass sich alles, einschließlich der getätigten Transfers und insbesondere der Risikotransfers, auf den anvisierten sportlichen Erfolg auszurichten hat.
Das war vor 2009 nicht anders, auch damals wurden sogenannte Risikotransfers ohne Störgeräusche getätigt (Micoud, Klose, Diego, Carlos Alberto, Özil ).
Allofs hatte bereits vor der Verpflichtung von Klose im Jahr 2004 gefordert, das Werder auch mal mehr ins Risiko gehen müsse ("Ich habe das Privileg, unvernünftige Gedanken anstellen zu können"). Damals war er nur GF Profifußball und nicht Vorsitzender der GF. Skeptiker war damals Willi Lemke, damals stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates, heute sogar Vorsitzender dieses Gremiums. An einer Auseinandersetzung mit ihm würde der Geschäftsführer Profifußball auch dann nicht vorbeikommen, wenn er zugleich Vorsitzender der GF wäre.
Nur mal auszugsweise, vorbehaltlich abweichender Regelungen in der Geschäftsordnung und ohne Anspruch auf Vollständigkeit:Jetzt stelle ich Dir aber auch noch eine Frage: Welche unzumutbare zusätzliche Arbeit hat denn die Vorsitzendengeschichte für KA bedeutet, insbesondere wenn berücksichtigt wird, dass Baumann bereits Assistent des GF-Profifußball war, das Polster als Direktor für Medien & Kommunikation ebenfalls eine Entlastung für KA darstellen müsste und das nach dem Abgang von Müller und dem Zugang von Filbry das vermutlich komplexeste und anstrengendste Überbleibsel aus dem Bornabgang, nämlich die Finanzen, ebenfalls aus der damaligen Überbelastung von KA abgegeben werden konnte.
- Organisation / Koordination der Arbeit der Geschäftsführung
- Aufsicht über die Arbeit der Geschäftsführer, insbes. Kontrolle des Geschäftsbereichs Finanzen
- Vertretung der Geschäftsführung gegenüber dem Aufsichtsrat und den Mitgliedern, insbesondere Einberufung und Leistung der Mitgliederversammlung
- Vertretung der Geschäftsführung nach Außen
- Einberufung der Sitzungen der GS einschl. Aufstellung der Tagesordnung
Interressant ist auch, das Allofs einen Assistenten (Baumann)benötigte. Also müssen diese Aufgaben wohl nichr unerheblich gewesen sein.
Im Übrigen war Born niemals zuständiger GF für den Bereich Finanzen, sondern nur für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und zeitgleich Vorsitzender der Geschäftsführung. Für Finanzen war in der GF schon immer Müller zuständig, der den Bereich dann an Filbry abgegeben hat. Tino Polster war ebenfalls schon zu Borns Zeiten im Amt, ist allerdings nur ein Mitarbeiter im Geschäftsbereich Öffentlichkeitsarbeit.
Und um noch einmal auf die von dir angeführten Vorteile der Übernahme des Vorsitz der GF durch Allofs zurückzukommen:
Je mehr Geld Allofs für Spieler ausgeben konnte, also je weniger hinderlichen Einfluss der Finanzbereich auf die Transferpolitik hatte, desto erfolgloser wurde Sie (Carlos Alberto, Marin, Wesley, Arnautovic, Ekici). Und als Allofs noch/wieder mehr aufs Geld achten musste, war die Transferpolitik erfolgreicher (Ernst, Lisztes, Klasnic, Ismael, Krstajic, Micoud, Naldo, Diego, Klose)
Die vorgenannten Transfers stammen mit der Ausnahme von Carlos Alberto allesamt aus der Zeit nach 2009. Irgendwie haben sich die von Dir angeführten angeblichen Verbesserungen also nicht in der Wirklichkeit niedergeschlagen. Im Gegenteil, das Verhältnis zwischen geglückten und misslungenen Transfers war früher wesentlich besser.
Insoweit lässt sich festhalten, das Conway´s Theorie so wie Du Sie interpretierst - hier nicht greift.

