Diego (Laufbahn beendet)

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Detendo
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Naja, Arnautovic hat ne Menge Geld gekostet und Wesley nun wohl auch. Dazu letzte Saison Marin, der über die Hälfte der ersten Rate gefressen hat. Gleichzeitig musste die verpasste CL kompensiert werden. Also ich denke nicht, dass da noch was übrig ist in den Planungen.

Wir müssten mal einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer bei Werder einschleusen.Das würde die Diskussion um die Gelder wesentlich einfacher machen. Hat hier jemand sowas zufällig gelernt ? :D
 
Allerding müsstest Du vorher Klaus anrufen und ihm sagen, dass Du beim durchsehen Deiner Girokonten noch einen achtstelligen Betrag gefunden hast, für den Du keinen Bedarf hast.

Rechnen wir mal mit 15 Mio Ablöse und damit dass Diego Gehaltseinbußen hinnimmt, sich mit bescheidenen 6 Mio brutto zufrieden gibt, dann macht das bei einem Vierjahresvertrag 29 Mio. Runde großzügig auf 30 auf und Klaus wird den Hörer in die Hand nehmen.

wobei man bedenken muß, dann dann auch die anderen Leistungsträger bei Klaus Allofs Schlange stehen werden und um eine Erhöhung ihrer Bezüge pochen. Eine Verpflichtung von Diego würde das Gehaltsgefüge Werders sprengen! Schade, ich hätte ihn auch wieder gerne hier gesehen anstatt in Wolfsburg oder Schalke. Ist aber total unrealistisch
 
Wir müssten mal einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer bei Werder einschleusen.Das würde die Diskussion um die Gelder wesentlich einfacher machen. Hat hier jemand sowas zufällig gelernt ? :D
Brauchen wir doch gar nicht. Werders Finanzen sind mehr oder weniger öffentlich einsehbar und wurden schon öfter im Transferpolitik-Thread usw. gepostet. Allein das Verständnis dieser Dokumente ist nicht so leicht. Da muss man schon Ahnung davon haben, um das richtig analysieren zu können.
Im KA-Thread war aber ein Auszug vor ein paar Tagen, der deutlich zeigte, dass Werder erhebliche Schwierigkeiten kriegt, wenn die CL verpasst wird und keine Transfereinnahmen eintreffen. Somit dürfte Diegos Ablöse fast komplett dafür geschluckt wurden sein.
 
Brauchen wir doch gar nicht. Werders Finanzen sind mehr oder weniger öffentlich einsehbar und wurden schon öfter im Transferpolitik-Thread usw. gepostet. Allein das Verständnis dieser Dokumente ist nicht so leicht. Da muss man schon Ahnung davon haben, um das richtig analysieren zu können.
Im KA-Thread war aber ein Auszug vor ein paar Tagen, der deutlich zeigte, dass Werder erhebliche Schwierigkeiten kriegt, wenn die CL verpasst wird und keine Transfereinnahmen eintreffen. Somit dürfte Diegos Ablöse fast komplett dafür geschluckt wurden sein.

Das war mir nicht bekannt.
 
Brauchen wir doch gar nicht. Werders Finanzen sind mehr oder weniger öffentlich einsehbar und wurden schon öfter im Transferpolitik-Thread usw. gepostet. Allein das Verständnis dieser Dokumente ist nicht so leicht. Da muss man schon Ahnung davon haben, um das richtig analysieren zu können.
Im KA-Thread war aber ein Auszug vor ein paar Tagen, der deutlich zeigte, dass Werder erhebliche Schwierigkeiten kriegt, wenn die CL verpasst wird und keine Transfereinnahmen eintreffen. Somit dürfte Diegos Ablöse fast komplett dafür geschluckt wurden sein.

Ich war zuletzt mal auf einem Seminar, welches Wolfgang Holzhäuser gehalten hat. Platt gesagt hat er über ein Fußballunternehmen folgendes gesagt: "Die drei Ersten machen Ende des Jahres Gewinn, der Rest kämpft gg. die Insolvenz"!
 
Hier ist der Auszug, den Butthuber im KA-Thread gepostet hat (aus dem Geschäftsbericht zur vergangenen Saison):


F. Risikobericht
Das wesentliche Bestandsrisiko liegt darin, dass aufgrund der branchenspezifischen Gegebenheiten fixe und nicht kurzfristig abbaubare Kosten, insbesondere aus dem Bereich der Personalkosten im Lizenzspielerbereich, nicht gedeckt sind, da die hierzu erforderlichen Einnahmen aufgrund nicht vorhersehbarer sportlicher Ergebnisse möglicherweise ausbleiben. Die entstehende Deckungslücke müsste dann, wie in den Vorjahren, durch Transfererlöse geschlossen werden. Allerdings sind diese Einnahmen nicht verlässlich prognostizierbar.

Darüber hinaus besteht ein Risiko in der weiteren Entwicklung der globalen Wirtschaftskrise. Hier bleibt abzuwarten, wie sich die Arbeitslosigkeit in der nächsten Zukunft entwickelt und wie sich dies auf den Kartenverkauf auswirken wird. Darüber hinaus können sich negative Auswirkungen auf die Vermarktung der Logen und Businessplätze sowie im Sponsoringbereich ergeben.

G. Prognosebericht
Die Ertragserwartung der den Konzern prägenden Muttergesellschaft für das Geschäftsjahr 2009/2010 (= Saison 2009/2010) beträgt unter den derzeit zugrunde gelegten Planungsprämissen rd. TEUR 106.894. Hierin sind die Einnahmen aus der Play Off Runde zur UEFA Europa League sowie der Gruppenphase der UEFA Europa League eingeplant worden. Unter Zugrundelegung vorsichtiger Planungsprämissen wird für das laufende Geschäftsjahr 2009/2010 mit einem Ergebnis von rd. TEUR - 502 gerechnet. Hierin enthalten sind Transfereinnahmen in Höhe von rd. TEUR 29.700.

An Investitionen sind 2009/2010 rd. TEUR 16.160 vorgesehen, die im Wesentlichen auf Spielerwerte entfallen. Die Investitionen werden, wie in den Vorjahren, vollständig aus Eigenmitteln getätigt.

Es muss festgehalten werden, dass der derzeit vorhandene Kostenapparat auch für die Werder Bremen GmbH & Co KG aA nur unter der Voraussetzung der Teilnahme an der UEFA Champions League finanziert werden kann.

Wie bereits ausgeführt, hängt die wirtschaftliche Entwicklung und Bestandsfähigkeit der Werder Bremen GmbH & Co KG aA in erheblichem Maße direkt von schwer vorhersehbaren sportlichen Erfolgen ab.

Abschließend sei bemerkt, dass die Werder Bremen GmbH & Co KG aA seit Jahren das unter vorsichtigen Prämissen geplante Ergebnis durch eine einnahmeorientierte Haushaltspolitik erheblich steigern konnte.
 
Nicht das sich hier Parallelen zu dem Herrn aufzeigen der aktuell in Oberneuland anheuerte:-D

Sollte Diego zu WOB und dort nicht durchstarten, schwinden die Chancen nochmal in Europas Eliteclubs zu kommen.

Ich finde es absolut erschreckend und fast schon unvorstellbar, dass kein Club der Welt das Geld für eine Diegoverpflichtung in die Hand nehmen will/wollte...

Das ist doch ganz einfach.
Zum einen ist seine Position bei den erfolgreichen und dazu flüssigen Vereinen besetzt und nachdem er bei Juve nicht ansatzweise die Erwartungen erfüllt hat, wird keiner dieser Vereine sich so ein teures Spielzeug ans Bein heften.
 

Und der Diego wird auch irgendwann merken, dass er zwar endlich wieder ein „W“ auf dem Trikot hat, der Schaaf und der Allofs aber irgendwie nicht mehr so oft wie früher bei der Mannschaft sind.

Dann ist „Alarm für Cobra 11“ auf der Autobahn nach Bremen!

:lol:
 
Diego-Wechsel zum VfL fast perfekt
Von Thorsten Grunow

zoom
Großansicht Großansicht

Der Wechsel von Juventus Turins Spielmacher Diego zum Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg steht offenbar kurz vor dem Abschluss. 17 Millionen Euro Ablöse will sich der VfL den Brasilianer kosten lassen.

Die Summe könnte noch sinken, denn nach Informationen der Gazzetta dello Sport möchte Turin VfL-Verteidiger Andrea Barzagli in den Transfer einzubeziehen. In Italien zweifelt niemand mehr an dem Wechsel Diegos zum VfL. „Ich denke, dass Diego gerne in die Bundesliga zurückkehren würde. Das einzig echte Interesse hat VfL-Manager Dieter Hoeneß gezeigt“, sagte Giacomo Petralito, der als Vertreter von Juventus Turin an den Verhandlungen teilgenommen hat, unserer Zeitung. Die Gazzetta dello Sport ist sicher: „Diego ist nur noch einen Schritt von Wolfsburg entfernt.“

Das letzte Hindernis vor der Verpflichtung des 25-jährigen Brasilianers stellt aktuell noch die Gehaltsfrage dar. In Turin verdient Diego etwa acht Millionen brutto, beim VfL sollen es nach einem Bericht der Bild-Zeitung etwa 6,5 Millionen sein.

Diegos Vater und Berater in Personalunion, Djair da Cunha, befindet sich seit gestern für abschließende Gespräche in Europa. Allerdings fanden diese nicht in Wolfsburg statt. Dennoch könnten die Verhandlungen in wenigen Tagen abgeschlossen werden: VfL-Manager Hoeneß soll sich dieses Wochenende auf den Weg nach Italien begeben, um den Wechsel perfekt zu machen.


:wall::wall::wall::wall::wall::wall::wall::wall::wall::wall:
 
Wenn der Vater mit dem Sohne...

Djair da Cunha treibt die Karriere seines Sprösslings Diego voran und hat sich einen zweifelhaften Ruf erarbeitet
Von Thorsten Grunow

zoom
Großansicht Großansicht

WOLFSBURG. Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg steht kurz vor der Verpflichtung des ehemaligen Bremers Diego. Nun steigt eine schillernde Persönlichkeit in die finalen Verhandlungen ein: Diegos Vater Djair da Cunha.

Ohne den studierten Wirtschaftsingenieur hätte die Karriere des 25-jährigen Mittelfeldspielers wohl einen anderen Verlauf genommen. Bis 2003 kümmerte sich der Schweizer Fifa-Spielervermittler Dino Lamberti um den Brasilianer, seither zeichnet Diegos Vater Djair für die finanziellen Belange seines Filius verantwortlich – und hat sich in der Fußballbranche nicht den allerbesten Ruf erworben.

Da Cunha erkannte schon früh, dass sich mit dem Talent seines Sohnes ordentlich Geld machen lässt. Deshalb sorgte er dafür, dass sich Diego von seinem damaligen Agenten Lamberti trennte und tritt seither selbst als Berater des Mittelfeldspielers auf – bis heute ohne die notwendige Fifa-Lizenz.

In Brasilien verscherzte es sich der umtriebige da Cunha mit Diegos erstem Profiverein, dem FC Santos, weil er den Wechsel seines Sohnes nach Europa forcierte. Beim Sieben-Millionen-Euro-Wechsel zum FC Porto 2004 soll dann erstmals eine Millionensumme auf das Konto der Familie geflossen sein.

Als Diego ein Jahr darauf unter dem neuen Porto-Trainer Co Adriaanse seinen Stammplatz verlor und sich häufiger auf der Tribüne wiederfand, sorgte Vater da Cunha mit kritischen Äußerungen gegen Trainer und Vereinsführung für Aufsehen.

Auch abseits des Verhandlungstisches sorgte da Cunha für Schlagzeilen. 2007 wurde er wegen des Vorwurfs des versuchten Mordes am Liebhaber seiner Frau festgenommen und erst nach 56 Tagen aus der Untersuchungshaft entlassen.

Zuletzt hatte da Cunha vor Diegos Wechsel von Werder Bremen zu Juventus Turin im vergangenen Sommer vergebens versucht, die Transfersumme nach oben zu treiben. Obwohl man sich mit den Italienern längst über einen Wechsel verständigt hatte, traf sich der umtriebige Berater und Vater in Personalunion in München mit Verantwortlichen des FC Bayern, um den Preis weiter in die Höhe zu treiben – denn neben einem Anteil am Bruttogehalt des Mittelfeldspielers erhält da Cunha auch 15 Prozent der gezahlten Ablösesumme, die später bei knapp 25 Millionen Euro liegen sollte.

Kein Wunder, dass die Meinung über den Mittfünfziger nicht die Beste ist. "Er hat in Brasilien den Ruf, dass er die Karriere seines Sohnes ruiniert", meint Ricardo Setyon, ehemaliger Pressechef der brasilianischen Nationalmannschaft. Diego stören die Vorwürfe indes nicht: "Er ist der wichtigste Mensch für mich. Er ist mein großes Vorbild."
 
...Abgesehen von 91/92 und eins, zwei Jahren zwischen TS und Otto war der Werder-Fussball spielerisch nie so unansehnlich wie zwischen 2006 und 2009, hat es so wenig Spass gemacht, den weiten Weg zum Weserstadion zu machen.
Abgesehen davon, daß wir 2mal Zweiter wurden und einmal dritter (Somit über diesen furchtbaren Zeitraum in der CL spielten, wer kann das schon behaupten), sowie den Pokal gewannen und im EL-Finale standen, machte mir der Weg zum Stadion immens viel Spaß.
Was nicht zuletzt an einem grandiosen Fußballer lag, bei dem hängende Schultern und resignierendes Abdrehen Gott sei Dank nicht zu bewundern war...
 
Back
Top