Diego (Laufbahn beendet)

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Detendo
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
@Boxmulla
Nur mal so als kleiner Tipp (falls nicht bekannt):
Du kannst User, die deiner Meinung nach hier nur rumspammen und dummes Zeug erzählen, jederzeit auf "Ignore" setzen. Dann siehst du statt deren Geschwafel nur noch eine kleine Zeile, wonach du diesen User ignorierst.
Der Tipp ist nur bedingt tauglich. Leider werden nämlich Zitate ignorierter Nutzer wiederum angezeigt. Und da polarisierende User des öfteren zitiert werden bringt das Ganze nicht viel.

Und nein, ich habe Mick_666 nicht auf ignore.
 
@der_da:

Du beschreibst gerade das Interaktionsverhältnis, indem alles stattfindet. Ein einzelner Spieler mit seinen Fähigkeiten kann selbst den Trainer zu falschen Schlüssen veranlassen. In diesem Interaktionsgefüge bedingt sich alles gegenseitig. Das Spiel als solches ist lediglich die Kirsche auf der Torte.

Mick möchte hier lediglich aufzeigen, dass man nicht zu Gunsten eines Teiles des Puzzles, die anderen Teile vernachlässigen sollte. Eine Kunst ist es, die Balance vons Ganze zu finden.

Ein sehr sinniger Beitrag von Dir, wie ich finde. Ein guter Hinweis, welch Irrglaube entstehen kann. Das Lachen verstehe ich zwar nicht so ganz - da Eure Quintessenz aufs Selbe hinauskommt.
 
@firedangerboy
erstmal danke schön :)
aber ich bin mir durchaus bewusst das er darauf hinweisen möchte - wir haben nur in dem fall von diego einfach komplett andere ansichten, denn in meinen augen funktionierte das system mit diego ziemlich gut, statt das er den rest der mannschaft "in der entwicklung behindert hätte" (so kommt seine aussage für mich zumindest an, deshalb das lachen :)) - es war zwar oft so, das es sich anfühlte, das alles von ihm allein abhinge (und wer kanns einem verübeln, immerhin hat er oft den unterschied ausgemacht durch seine aktionen), aber ohne einen funktionierenden rückhalt der mannschaft, hätte auch er nicht so glänzen können.
und genau in dem punkt zoll ich schaaf und der mannschaft einen riesigen respekt dafür das sie diese "symbiose" so hinbekommen haben. und das ist in meinen augen halt etwas anderes als das was maradonna oder dunga da veranstaltet haben beim turnier.
 
Du speziell in deinem Fall hast du durchaus Recht das ich mir nicht die Mühe gemacht habe, mir deine kompletten Posts durchzulesen, wozu auch??? Jeder der diesen Thread einigermassen mitverfolgt hat, weiß doch längst wie deine Meinung bezüglich Diego ist. Ich glaube das können sich die meisten eher schenken. Nebenbei wenn meine Frage darauf abgezielt hätte das ich eine persönliche Antwort von dir erhalte, hätt ich ich dir ne Pn geschickt. Kritik ist für mich in dem Moment "durch den Kakao" ziehen, wenn mann vergeblich versucht negative Dinge zu suchen wo es absolut keine gibt.
Du hast recht, Diego ist für mich ein Idol, und dazu steh ich auch. Das bedeutet aber auch nicht, das er für mich über Werder Bremen steht. Das eine schließt das andere nur nicht aus. Ich sags gerne nochmal: Sicherlich gab es in jedem seiner Spiele für uns viele Sachen zu kritisieren, Dinge die man hätte besser und eleganter lösen können. Dennoch überwiegen seine Positiven Dinge die er für uns geleistet hat bei weitem. Wenn ich dann lese das so möchtegern Analytiker wie DU, alles kaputt reden, bzw versuchen es kaputt zu reden, krieg ich nunmal Plaque. So wie es wohl den meisten hier geht, wenn sie deine Grütze lesen. Denn Eindruck von objektivität vermittlest du eben auch nicht gerade

Für dich gibt es keine negativen Dinge, zumindest nicht dort, wo bspw. Mick sie sucht. Und für dich überwiegen die positiven Dinge bei weitem den Rest. Das man das aber auch anders sehen kann, wie bei so ziemlich jedem Spieler, sollte klar sein, oder? Auch dass, wen man solche Dinge anders sieht, mit fehlendem Fussballsachverstand zu erklären, ist sehr gewagt.
Dies liegt viel mehr an dem bevorzugten Spiel des jeweiligen Fans.

Ich sehe es ähnlich wie Mick, wenn auch nicht in der Deutlichkeit.
Diego war ein grandioser Spieler, der in manchen Dingen weltklasse verkörperte!!! (daran gibt es nix zu rütteln und das hat auch Mick schon oft genug gesagt)
Allerdings hat er auch Schwächen. Die wurden von Mick genannt, weil es genau diese Dinge waren, die das Bremer Spiel ala Micoud haben verschwinden lassen. Er war und wird wohl auch nie ein Spielmacher wie Misimovic, Özil oder Micoud (es soll hier nur der Spielertyp verglichen werden und nicht wieder eine Grundsatzdiskussion losgehen) sein, kann den
schnellen und gradlinigen One-Touch-Fussball, den Werder vor Diego verkörperte, nicht so spielen, sondern tendenziell nahm er dem Spiel sogar das Tempo, weil er immer und überall sein wollte, dadurch oft Räume zustellte und der Mannschaft die Möglichkeit für schnelles Spiel nahm; das Spiel viel zu sehr an sich riss, eher als andere Spieler ein zu setzen, eher den Doppelpass suchte als den tödlichen Pass (was er auch konnte). Brenzlige Situationen löste er oft durch seine grandiose Technik... allerdings muss man beachten, dass er sich oft selbst in diese Situaiton brachte. Diese Dinge münden, auch meiner Meinung, in fehlendem Spielverständnis, in der Schwäche eine Spiel zu lesen, ohne dabei seine Verdienste und Stärken auf der anderen Seite in Abrede zu stellen.
 
@carlos
okay, mit der argumentationsweise kann ich schon eher etwas anfangen - um das herauslesen zu können (ohne gegenimpuls zu verspüren) haben mir micks beiträge einfach einen zu reisserischen charakter gehabt.
so wie du das zusammenfasst kann ich sogar nachvollziehen, woher diese haltung ihm gegenüber kommt.
das ist aber wohl auch einer der gründe warum es damals von offizieller seite hieß "das bild und spiel von werder wird sich verändern".
ich bin allerdings der ansicht, das er auch recht häufig den tödlichen pass spielte - ich habe zumindest genug erinnerungsfetzen im hinterkopf, wo er die abwehr komplett aushebelte durch einen pass zwischen den abwehrspielern hindurch um piza oder hugo einzusetzen, oder wo er einfach mal ausm stand vorm 16er (während die gegenspieler der abwehr alle auf ihn achteten) einfach mal n kleinen lupfer brachte und solche scherze. oder no-look-doppelpässe mit piza, der den dann quasi auch ohne zu schauen mit der hacke wieder zurückspielte und so.. das war zum teil zum mit der zunge schnalzen.
ich muss in dem punkt zustimmen, das er wirklich oft förmlich das spiel an sich riss und manchmal auch das tempo rausnahm, ihm aber komplett die übersicht abzusprechen geht denke ich einen schritt zu weit, denn er hat auch oft genug mitspieler eingesetzt, wenn er gesehen hat, das jemand durchstartet etc. eine fähigkeit die zb marin mittlerweile fast komplett zu fehlen scheint.
 
Diego war ein grandioser Spieler, der in manchen Dingen weltklasse verkörperte!!! (daran gibt es nix zu rütteln und das hat auch Mick schon oft genug gesagt)
Allerdings hat er auch Schwächen. Die wurden von Mick genannt, weil es genau diese Dinge waren, die das Bremer Spiel ala Micoud haben verschwinden lassen. Er war und wird wohl auch nie ein Spielmacher wie Misimovic, Özil oder Micoud (es soll hier nur der Spielertyp verglichen werden und nicht wieder eine Grundsatzdiskussion losgehen) sein, kann den
schnellen und gradlinigen One-Touch-Fussball, den Werder vor Diego verkörperte, nicht so spielen, sondern tendenziell nahm er dem Spiel sogar das Tempo, weil er immer und überall sein wollte, dadurch oft Räume zustellte und der Mannschaft die Möglichkeit für schnelles Spiel nahm; das Spiel viel zu sehr an sich riss, eher als andere Spieler ein zu setzen, eher den Doppelpass suchte als den tödlichen Pass (was er auch konnte). Brenzlige Situationen löste er oft durch seine grandiose Technik... allerdings muss man beachten, dass er sich oft selbst in diese Situaiton brachte. Diese Dinge münden, auch meiner Meinung, in fehlendem Spielverständnis, in der Schwäche eine Spiel zu lesen, ohne dabei seine Verdienste und Stärken auf der anderen Seite in Abrede zu stellen.
Das ist dann doch mal ein durchaus sachlicher Einwurf, dem man durchaus etwas abgewinnen kann. Wenn auch mMn einen Tick zu negativ zu betrachtet, nicht völlig einseitig...
 
@Mick
Nur zur Errinnerung. Soviel ich weiß befinden wir uns hier im Diego Thread. Meine Aussage das ich mir nicht die Mühe machen werde mir deine kompletten Posts durchzulesen, bezieht sich rein auf den Diego Thread. Wenn ich mir dann alles durchlese was du hier geschrieben hast, kann mann nur zu dem Schluß kommen, das du eine ziemliche Abneigung gegen den Spieler Diego, bzw sein Tun hier bei Werder Bremen hast. Was ja ok ist, es sagt ja keiner das mann ihn mögen muss. Ich sage jetzt gerne auch für dich nocheinmal: Klar gibt es viele Dinge die man an der Person Diego, seine Spielweise und die daraus resultierenden Folgen auf das Spielsystem kritisieren kann. Das sehe ich auch so.
Allerdings siehst/oder willst du die ganzen positiven Seiten die er für uns geleistet hat, eben nicht. Wenn mann dir glauben schenken soll, würde das bedeuten das Diego die reinste Katastrophe für uns war, und das kann ich eben nicht so stehen lassen.
Dein Vergleich mit dem Abschneiden der Topfavoriten bei der Wm ist ebenso meiner Meinung nach ebenso nicht richtig. Deren scheitern nur von den Stars abhängig zu machen wäre ein wenig zu einfach. Der_Da hat die Problematik bei der Wm ziemlich gut mit seinen Post wiedergegeben. Du kannst mir auch gerne unterschwellig einen Da Cunha Jüngerwahn unterstellen, das ist ok für mich, ich weiß für mich eben das auch bei Diego nicht alles Gold war was glänzte. Ich könnte dir genauso einen "AntiDiegoWahn" unterstellen, mit deinen Versuchen die anderen User hier davon zu überzeugen wie schlecht es doch mit Diego war. Darauf zielte ja auch meine ursprüngliche Frage ab. Warum schreibst du hier? Du versuchst hier Leute davon zu überzeugen, das Diegos Zeit bei Werder nicht das verköpert, was DU unter modernen Fusball verstehst, übergehst bei den ganzen schlechten Sachen, wohlwollend die positiven. Da frage ich mich:Wer ist hier der "Jünger"?
@Carlos
Ich kann deinen Post leider nicht ganz zustimmen, da ich, wie schon oben beschrieben eben auch die negativen Dinge sehe die Diego hier gebracht hat. Da der gute Mick jedoch so ziemlich alles negativ, und das kanns nunmal nicht sein.
Du hast recht, wenn du sagst das mann es durchaus unterschiedlich sehen kann, welche Art von Fussball mann persönlich favorisiert. Jedem das seine. Die negativen Dinge die du hier ansprichst stimmen leider auch nur zum Teil. Den "One Touch Fusball" gab es auch zu Diegos Zeiten zuhauf. Erriner dich mal nur zb an das 2:5 bei den Bazis. Was das verschleppen des Tempos angeht bin ich durchaus bei dir, obwohl es auch da nicht grundsätzlich falsch sein muss, mal das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Ist halt Situationsbedingt.
 
Für dich gibt es keine negativen Dinge, zumindest nicht dort, wo bspw. Mick sie sucht. Und für dich überwiegen die positiven Dinge bei weitem den Rest. Das man das aber auch anders sehen kann, wie bei so ziemlich jedem Spieler, sollte klar sein, oder? Auch dass, wen man solche Dinge anders sieht, mit fehlendem Fussballsachverstand zu erklären, ist sehr gewagt.
Dies liegt viel mehr an dem bevorzugten Spiel des jeweiligen Fans.

Ich sehe es ähnlich wie Mick, wenn auch nicht in der Deutlichkeit.
Diego war ein grandioser Spieler, der in manchen Dingen weltklasse verkörperte!!! (daran gibt es nix zu rütteln und das hat auch Mick schon oft genug gesagt)
Allerdings hat er auch Schwächen. Die wurden von Mick genannt, weil es genau diese Dinge waren, die das Bremer Spiel ala Micoud haben verschwinden lassen. Er war und wird wohl auch nie ein Spielmacher wie Misimovic, Özil oder Micoud (es soll hier nur der Spielertyp verglichen werden und nicht wieder eine Grundsatzdiskussion losgehen) sein, kann den
schnellen und gradlinigen One-Touch-Fussball, den Werder vor Diego verkörperte, nicht so spielen, sondern tendenziell nahm er dem Spiel sogar das Tempo, weil er immer und überall sein wollte, dadurch oft Räume zustellte und der Mannschaft die Möglichkeit für schnelles Spiel nahm; das Spiel viel zu sehr an sich riss, eher als andere Spieler ein zu setzen, eher den Doppelpass suchte als den tödlichen Pass (was er auch konnte). Brenzlige Situationen löste er oft durch seine grandiose Technik... allerdings muss man beachten, dass er sich oft selbst in diese Situaiton brachte. Diese Dinge münden, auch meiner Meinung, in fehlendem Spielverständnis, in der Schwäche eine Spiel zu lesen, ohne dabei seine Verdienste und Stärken auf der anderen Seite in Abrede zu stellen.

:tnx:

Sehr treffend. Sehe ich ebenso.
 
Er war und wird wohl auch nie ein Spielmacher wie Misimovic, Özil oder Micoud (es soll hier nur der Spielertyp verglichen werden und nicht wieder eine Grundsatzdiskussion losgehen) sein
Auch wenn vorsichtshalber gleich angedeutet wird, dass es nicht um einen Vergleich der gezeigten Leistungen geht, schüttelt es mich doch gewaltig, wenn man die drei Namen in einem Atemzug nennt. Jedenfalls gegenüber Joe Micoud erfüllt das für mich den Tatbestand der "Majestätsbeleidigung".

Dass Diego ein anderer Spielertyp ist als Micoud, braucht man nicht zu erwähnen. Das war nie ein Geheimnis, das wurde schon bei seiner Verpflichtung auch so kommuniziert. Es ist aber ja TS eindrucksvoll gelungen, die (schwerpunktmäßig etwas anders verteilten) Qualitäten eines Diego optimal in das Spiel des SV Werder einzubinden, so dass es in meinen Augen eben "Banane" ist, ob sich die grundsätzliche Ausrichtung des Spiels mit Diego verändert hat. Natürlich hat sie sich ein wenig verändert, aber das musste sie auch. TS muss doch schließlich mit den Spielern arbeiten, die er bekommen kann und nicht etwa krampfhaft versuchen, ein Ideal von Fußball aufrecht zu erhalten, das zuvor mit dem Ausnahmefußballer Micoud möglich war. Wie er im übrigen ja auch nach dem Weggang Diegos wieder etwas Neues aus dem Hut zaubern musste, was ja auch insgesamt gesehen recht gut gelungen ist. Wie zuvor bereits von der_da gut ausgeführt, trifft es im übrigen einfach nicht zu, dass Diego nicht in der Lage gewesen wäre, einen schnellen Ball zu spielen und seine Mitspieler auch mit schnellem, direkten Spiel in Szene zu setzen. Das wird ihm hier aber so gebetsmühlenartig abgesprochen, dass man es inzwischen schon fast unwidersprochen als Tatsache handeln darf.

Nicht nur ich frage mich, was Leute motiviert, hier fortgesetzt das Werderspiel, wie es TS in der Zeit mit Diego vorgegeben hat, immer und immer wieder negativ darzustellen. Selbst der sportliche Erfolg, der ja nun unstreitig da war, wird dabei regelmäßig in Abrede gestellt bzw. zumindest kleingeredet ("Abwärtstendenzen", "Spieler wurden schlechter", bla, bla ...). Offensichtlich nerven diese ebenso überflüssigen wie einseitigen und unsachlichen Darstellungen ja nicht nur mich. Ich freue mich da über jedes Kontra, was ich hier lese - wenn es dabei nicht alle schaffen, eine sachliche Wortwahl zu finden, habe ich da vollstes Verständnis. Das Nerv-Potential dieses Gelabers ist - angesichts der Menge der Wortblasen - wirlich immens.

Die Phalanx der großen Werder-offensiv-Mittelfeld-Namen der "Neuzeit" (die alten Helden kenne ich nicht so, da war ich einfach noch zu klein bzw. noch nicht da ...) lautet für mich (Stand heute) Herzog / Micoud / Diego. Mesut Özil hätte vielleicht dazu kommen können (die Anlagen hat er), wenn er nicht so dringend weggewollt hätte. Und - wer weiß, vielleicht haben wir ja aktuell auch wieder einen Spieler dabei, der sich zu der Klasse Herzog/Micoud/Diego aufschwingen wird (ich sehe da durchaus 2-3 Kandidaten, mal schaun' ...) ?!
 
Für dich gibt es keine negativen Dinge, zumindest nicht dort, wo bspw. Mick sie sucht. Und für dich überwiegen die positiven Dinge bei weitem den Rest. Das man das aber auch anders sehen kann, wie bei so ziemlich jedem Spieler, sollte klar sein, oder? Auch dass, wen man solche Dinge anders sieht, mit fehlendem Fussballsachverstand zu erklären, ist sehr gewagt.
Dies liegt viel mehr an dem bevorzugten Spiel des jeweiligen Fans.

Ich sehe es ähnlich wie Mick, wenn auch nicht in der Deutlichkeit.
Diego war ein grandioser Spieler, der in manchen Dingen weltklasse verkörperte!!! (daran gibt es nix zu rütteln und das hat auch Mick schon oft genug gesagt)
Allerdings hat er auch Schwächen. Die wurden von Mick genannt, weil es genau diese Dinge waren, die das Bremer Spiel ala Micoud haben verschwinden lassen. Er war und wird wohl auch nie ein Spielmacher wie Misimovic, Özil oder Micoud (es soll hier nur der Spielertyp verglichen werden und nicht wieder eine Grundsatzdiskussion losgehen) sein, kann den
schnellen und gradlinigen One-Touch-Fussball, den Werder vor Diego verkörperte, nicht so spielen, sondern tendenziell nahm er dem Spiel sogar das Tempo, weil er immer und überall sein wollte, dadurch oft Räume zustellte und der Mannschaft die Möglichkeit für schnelles Spiel nahm; das Spiel viel zu sehr an sich riss, eher als andere Spieler ein zu setzen, eher den Doppelpass suchte als den tödlichen Pass (was er auch konnte). Brenzlige Situationen löste er oft durch seine grandiose Technik... allerdings muss man beachten, dass er sich oft selbst in diese Situaiton brachte. Diese Dinge münden, auch meiner Meinung, in fehlendem Spielverständnis, in der Schwäche eine Spiel zu lesen, ohne dabei seine Verdienste und Stärken auf der anderen Seite in Abrede zu stellen.

:tnx:
Ich schließe mich meine Vorrednern an. Sehr gut auf den Punkt gebracht. TS hat es gut verstanden, ein Gesamtpaket daraus zu schnüren, aber ich wünsche mir für die Zukunft eher wieder jemanden, der aus seinem Spielverständnis heraus, das Spiel lenkt und leitet. Einen Pizarro fürs Mittelfeld. Derzeit ist er unser heimlicher Spielleiter.
 
@Carlos
Ich kann deinen Post leider nicht ganz zustimmen, da ich, wie schon oben beschrieben eben auch die negativen Dinge sehe die Diego hier gebracht hat. Da der gute Mick jedoch so ziemlich alles negativ, und das kanns nunmal nicht sein.

Möchte Mick jetzt nicht vorgreifen, aber auch er hat oft genug die Erfolge und Verdienste Diegos hier angesprochen. Nur wird das sehr oft in seinen Posts überlesen, da die Darstellung seiner Schwächen oft (auch für mich) etwas zu negativ ausfällt.

Du hast recht, wenn du sagst das mann es durchaus unterschiedlich sehen kann, welche Art von Fussball mann persönlich favorisiert. Jedem das seine. Die negativen Dinge die du hier ansprichst stimmen leider auch nur zum Teil. Den "One Touch Fusball" gab es auch zu Diegos Zeiten zuhauf. Erriner dich mal nur zb an das 2:5 bei den Bazis.

Ich habe ja nicht geschrieben, dass er es gar nicht konnte. Aber leider konnte er es nicht so fortführen, wie von vielen gerne gesehen. Allerdings war mMn eines sehr wohl zu beobachten: Je länger er hier war, desto weiter hat sich die Mannschaft von "unserem Spiel" entfernt.


Was das verschleppen des Tempos angeht bin ich durchaus bei dir, obwohl es auch da nicht grundsätzlich falsch sein muss, mal das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Ist halt Situationsbedingt

Auch das hab ich ja so geschrieben. Sieht man bspw. mal die auf den letzten Seiten so oft geschilderte Szene gg. Leverkusen, so war es sogar sehr gut, das Tempo rauszunehmen, Spieler auf sich zu ziehen und so den Platz für den Mitspieler, in dem Fall Özil, überhaupt erst zu schaffen. Allerdings tat er das mE zu oft. Viele seiner Geniestreiche kamen aus (brenzligen/Druck-)Situationen heraus, die er aber selber geschaffen hatte, in dem er einen Haken zu viel Schlug, eine Pirouette zu viel drehte oder einmal zu oft auf den Ball trat anstatt den "einfachen" Ball zu spielen oder direkt weiter zu leiten... (ja ich weiss, das war nicht immer so) oder einfach "überall sein wollte", anstatt den Mitspielern, ganz besonders auf den Außen, den Raum zu lassen.
 
Wie zuvor bereits von der_da gut ausgeführt, trifft es im übrigen einfach nicht zu, dass Diego nicht in der Lage gewesen wäre, einen schnellen Ball zu spielen und seine Mitspieler auch mit schnellem, direkten Spiel in Szene zu setzen. Das wird ihm hier aber so gebetsmühlenartig abgesprochen, dass man es inzwischen schon fast unwidersprochen als Tatsache handeln darf.
Jep, dieser Vorwurf hat mittlerweile schon bizarre Ausmaße bekommen, daß man meinen könnte, er hätte tatsächlich JEDEN Ball selbst verwerten wollen.
Daher habe ich mir mal entspannt und letztlich völlig unemotional Sonntag das Spiel gegen Freiburg angeschaut und insbesonder auf Diego geachtet.
Und siehe da, daß ballfressende Monster Diego existiert größtenteils nur in der Welt einiger, die ihm nicht so zugetan sind.
Mehrfach spielte er direkt(!) den Ball weiter, wechselte mit langen Bällen die Seiten. Vieles, was er eigentlich gar nicht können dürfte, sah man dort, wenn man wollte.
Natürlich waren auch Szenen dabei, wo er sich bewusst in 1:1-Situationen begab. Da er daraus in der Regel als Sieger hervorging, war daran nichts verwerfliches festzustellen. Wenn ich mich recht erinnere, war er zudem noch an 2 Toren beteiligt, sowie an gefährlichen Freistößen. Unterm Strich nicht schlecht, für so´n egomanen Selbstdarsteller...;)
 
Schade, nach Carlos gutem Beitrag auf der letzten Seite fing die Diskussion gerade an sachlich zu werden.
Nun ist der Moment schon wieder vorbei.

Der Beissreflex setzt bei einigen wieder ein.
 
Auch wenn vorsichtshalber gleich angedeutet wird, dass es nicht um einen Vergleich der gezeigten Leistungen geht, schüttelt es mich doch gewaltig, wenn man die drei Namen in einem Atemzug nennt. Jedenfalls gegenüber Joe Micoud erfüllt das für mich den Tatbestand der "Majestätsbeleidigung".

Warum darf ich die nicht in einem Atemzug nennen?
Ich habe ja nicht geasgt, Özil ist mit Micoud gleichzusetzen, oder Zwetschge mit... dies würde für mich ebenfalls Mejastätsbeleidigung gleichkommen.

Dass Diego ein anderer Spielertyp ist als Micoud, braucht man nicht zu erwähnen. Das war nie ein Geheimnis, das wurde schon bei seiner Verpflichtung auch so kommuniziert.

... sondern es ging mir genau darum! Auch wen Özil und Misimociv nicht auf dem Niveau eines le Chef sind, ähneln sich die Spialanlagen und die Spielphilosophie.
Aber wenn du darauf anspringst, bitteschön...

Es ist aber ja TS eindrucksvoll gelungen, die (schwerpunktmäßig etwas anders verteilten) Qualitäten eines Diego optimal in das Spiel des SV Werder einzubinden, so dass es in meinen Augen eben "Banane" ist, ob sich die grundsätzliche Ausrichtung des Spiels mit Diego verändert hat. Natürlich hat sie sich ein wenig verändert, aber das musste sie auch. TS muss doch schließlich mit den Spielern arbeiten, die er bekommen kann und nicht etwa krampfhaft versuchen, ein Ideal von Fußball aufrecht zu erhalten, das zuvor mit dem Ausnahmefußballer Micoud möglich war.

Auch das ist vollkommen in Ordnung. Dennoch darf ich doch sagen, dass sich das Spiel auf Grund der von mir genannten und teilweise ja eingeräumten Schwächen Diegos verändert und mE zurückentwickelt hat?!
Es konnte eben nicht mehr der One-Touch-Fussball (um sich mal auf eine Schlagwort zu reduzieren) geboten werden, weil Diego es eben nicht so verstand, und das darf man doch erwähnen dürfen, neben den guten Dingen die Diego hier geleistet hat, oder?

Wie er im übrigen ja auch nach dem Weggang Diegos wieder etwas Neues aus dem Hut zaubern musste, was ja auch insgesamt gesehen recht gut gelungen ist. Wie zuvor bereits von der_da gut ausgeführt, trifft es im übrigen einfach nicht zu, dass Diego nicht in der Lage gewesen wäre, einen schnellen Ball zu spielen und seine Mitspieler auch mit schnellem, direkten Spiel in Szene zu setzen. Das wird ihm hier aber so gebetsmühlenartig abgesprochen, dass man es inzwischen schon fast unwidersprochen als Tatsache handeln darf.

Das stimmt nicht. Dass er das kann, habe ich (und auch andere) ihm bereits mehrmals zugestanden, leider tat er es mMn zu selten.

Nicht nur ich frage mich, was Leute motiviert, hier fortgesetzt das Werderspiel, wie es TS in der Zeit mit Diego vorgegeben hat, immer und immer wieder negativ darzustellen. Selbst der sportliche Erfolg, der ja nun unstreitig da war, wird dabei regelmäßig in Abrede gestellt bzw. zumindest kleingeredet ("Abwärtstendenzen", "Spieler wurden schlechter", bla, bla ...). Offensichtlich nerven diese ebenso überflüssigen wie einseitigen und unsachlichen Darstellungen ja nicht nur mich. Ich freue mich da über jedes Kontra, was ich hier lese - wenn es dabei nicht alle schaffen, eine sachliche Wortwahl zu finden, habe ich da vollstes Verständnis. Das Nerv-Potential dieses Gelabers ist - angesichts der Menge der Wortblasen - wirlich immens.

Entschuldige dass ich dich mit meienr Meinung nerve, weil sie nicht deiner entspricht.:stirn: Das kann doch nicht dein ernst sein, oder?
Nicht nur ich frage mich, warum es nicht erlaubt ist, die eigene Ansicht in einem Diskussionsforum widerzugeben, zumal sie sowohl sachlich als auch fair bleibt und veruscht wird aus dem eigene Fussballverständnis zu belegen?!
Nur weil du es anders siehst?
Warum stelle ich den sportlichen Erfolg in Abrede, wenn ich sage, dass sich das manschaftliche Spiel mMn verschlechtert hat? Ebenso kann ich nicht erkennen, wo auf den letzten Seiten (mick teilweise ausgenommen) eine einseitige Darstellung lesen kannst? Darf ich Diego erst kritisieren, wenn ich mich vorher verbal vor seinen Leistungen verneigt habe? Gut... :tnx: (die Ausführungen erspare ich mir)
Auch wenn auch das für dich wohl nur eine Wortblase ist...:18:
 
@5vor12:

Welcher Spielstil hat Dir besser gefallen? Der unter Micoud oder der unter Diego?
Das ist eine Frage, die letztlich nicht pauschal mit X oder Y zu beantworten ist. Jedenfalls für mich nicht...
Grundsätzlich können mir beide Spielstile gefallen, wenn sie denn von Erfolg gekrönt sind. Auch denke ich, daß man mit beiden zum Erfolg kommen kann.
Die zeit unter Micoud war besonders, keine Frage. Und das Double sorgte nicht zuletzt dafür, daß man diese Art und Weise des Spiels, zum Optimum machte. Allerdings war auch zu der Zeit und insbesondere nach der Traumjahr, auch nicht alles Gold was glänzte.
Das System, welches unter Micoud gespielt wurde, war, wenn es denn gut umgesetzt wurde, ein Augenschmaus. Allerdings braucht man zu dem direkten, schnellen One-Touch-Fußball auch die passenden Spieler, damit dieses System so funktionieren kann.
Teilweise wird mir aber heutzutage dieser One-Touch-Begriff etwas zu sehr strapaziert, da es nicht immer sinnvoll und gewinnbringend ist, den Ball auf Teufel komm raus und permanent schnell und direkt spielen zu wollen. Es gibt Situationen, in denen es angebrachter ist, einfach mal Gas rauszunehmen und auf den Ball zu treten.
Das, was man unter Diego spielte, war sicherlich dahingehend anfällig, wenn man ihn aus dem Spiel nahm, keine Frage. Wenn ein Spiel generell nur auf eine Person zugeschnitten wird, steht man automatisch stark in Abhängingkeit zu dieser Person. Allerdings denke ich, daß man ein System mit Diego nicht zwangsläufig so speilen muß, daß alles über ihn laufen muß. Ich könnte mir ihn auch durchaus vorstellen, mit einem weiteren starken Partner an seiner Seite, der ihn entlastete und das Ganze unberechenbarer macht.

Generell ist für mich allerdings diese grundsätzliche Frage relativ schwierig zu beantworten, da jedes System durchaus erfolgreich umgesetzt werden kann und im Fußball neben Systemen, oder diversen Formationen, letztlich der Einsatzwille und die Laufbereitschaft, sprich: das generelle Engagement, den Ausschlag über Sieg oder Niederlage geben werden.
Wenn der Wille, die Leidenschaft und der Einsatz stimmt, kann man sogar mit einem "antiquierten" Sytem mit Libero, wie Otto es 2008 noch praktizierte, immerhin Europameister werden...;)
 
:tnx:

Eine gute Ausführung wie ich finde. Wenn ich jetzt den Bogen zu TS spanne und darauf verweise, was er diesbezüglich sagte, so steht dort im Raum, dass die taktische Ausrichtung wie auch das System in dem gespielt wird, ausgelutscht sind, sprich es keine nennenswerte Weiterentwicklung mehr geben wird. Das lasse ich mal so in den Raum getellt.

Bezogen auf die Beiden System, die Du gerade vorgestellt hast, ist das von Micoud den von TS genannten Anforderungen eher zugetan. Über die Physis, wie auch über das schnelle Passspiel wird versucht, den Gegner so sehr ins Hintertreffen geraten zu lassen, bis das man ihn nach Herzenslust abschießen kann. Es wird versucht, dem Gegner die Orientierung zu nehmen. Mainz versucht derzeit, ein solches System allerdings ohne genialen Spielmacher, aufzuziehen.

Wie auch TS sehe ich in diesem Stil die Zukunft.

Ich hoffe, meinen Gedanken kann man so folgen.

Wir befanden uns mit Micoud diesbezüglich auf dem richitgen Weg. Mit Diego erfuhren wir in unserer Gesamtentwicklung in dieser Hinsicht einen Einbruch. Zwar waren wir nach wie vor Erfolgreich, doch litt darunter mE die Stärke unseres Spiels. Das, was uns mal stark gemacht hat, ging in der Ägide Diego verloren.

So wie viele jetzt bei Aaron Hunt konstatieren, dass er nicht schnell genug abspiele und dadurch die Erfolgschancen eines Tempogegenstoßes minimiere, so war es bei mir auch oft bei Diego.

Um wieder auf das zurückzukommen, was TS sagte. Die Geschwindigkeit, in der gespielt wird, ist das einzige, was sich noch großartig entwickeln wird. Demnach muss Diego entweder noch ne Menge umstellen, oder aber die Entwicklung des modernen Fußballs wird an ihm vorüber gehen.

Es mag sein, dass er bei den Wobbern diese Entwicklung nimmt. Zu sehen vermag ich das bislang noch nicht.

Auch in Bezug auf den Hunter hoffe ich, dass er auf den alten Zug aufspringt und das Spiel in Zukunft wieder zusehendst schneller machen wird.

Auch gegen Mainz hatten wir immer dann goldenen Momente, wenn der Ball schnörkellos und schnell durch die Reihen ging. Ein Ballhalten hatte immer zur Folge, gedoppelt zu werden und extremst unter Druck zu geraten.

PS:
Ich glaube, dass man mit dem Stil, den wir unter Diego spielten, nicht großartig erfolgreich sein kann. Wurde uns auch ein ums andere Mal aufgezeigt in der CL dass man mit diesem Stil nicht wirklich weit kommt, da er keine große Herausforderung darstellt. Diego wurde einfach in Manndeckung genommen und damit waren wir Lahmgelegt. Unter Micoud sah das noch anders aus.

Auch in der Liga würden wir mit dem Stil jetzt nicht mehr erfolgreich sein. Die Leistungsdichte ist enorm und wir werden mit unseren eigenen Mitteln mittlerweile geschlagen. (Dortmund/Mainz)
 
Entschuldige dass ich dich mit meienr Meinung nerve, weil sie nicht deiner entspricht.:stirn: Das kann doch nicht dein ernst sein, oder?
Wo habe ich denn das nun gesagt ?
Ich habe lediglich gesagt, dass mich Leute wie Mick_666 mit ihrem endlosen negativ-Gelaber nerven. Dabei nerven mich diese Typen auch bestimmt nicht, weil sie "nicht meiner Meinung sind" sondern, weil sie sich einfach nicht einkriegen können bei der ebenso ausufernden wie einseitigen negativ-Darstellung eines Werder-Spielers, mit dem wir sportliche Erfolge erleben durften.

In diesen Topf wollte ich dich aber nicht geworfen haben.

Und - natürlich kann hier jeder schreiben, was er für richtig hält (solange nicht irgendwelche Forumsregeln überschritten werden). Wenn das dann zu sehr nervt, man aber trotzdem gern hier (die sachliche Diskussion) weiter verfolgen möchte, kann man die größten "Nervtöter" ja ausblenden.
 
Wo habe ich denn das nun gesagt ?
Ich habe lediglich gesagt, dass mich Leute wie Mick_666 mit ihrem endlosen negativ-Gelaber nerven. Dabei nerven mich diese Typen auch bestimmt nicht, weil sie "nicht meiner Meinung sind" sondern, weil sie sich einfach nicht einkriegen können bei der ebenso ausufernden wie einseitigen negativ-Darstellung eines Werder-Spielers, mit dem wir sportliche Erfolge erleben durften.

In diesen Topf wollte ich dich aber nicht geworfen haben.

Und - natürlich kann hier jeder schreiben, was er für richtig hält (solange nicht irgendwelche Forumsregeln überschritten werden). Wenn das dann zu sehr nervt, man aber trotzdem gern hier (die sachliche Diskussion) weiter verfolgen möchte, kann man die größten "Nervtöter" ja ausblenden.

... ok dann hab ich das falsch verstanden, zumindest im Bezug auf meine Person. Nichts für ungut:beer:
 
Back
Top