@Captain reality
Dann könntest du auch schreiben "Werder "verklagt" Olympia/Fifa" dann ist es zweifelsfrei und ohne Raum für Spekulationen, denn du - so meine Deutung - bewußt lässt.
@Das Boot
Damit es eine einheitliche Linie gibt, die nicht mehr von dem "kann abgestellt werden" sondern von einem "muß abgestellt werden". Es muß - ich spreche hier aus der sicht der Vereine - eine einheitliche Linie für die Abstellung zur Olympiade bestehen - und damit gehts schon ganz elementar los: Besteht überhaupt eine Abstellungspflicht für das olympishe Turnier. Nach Legaldefinition der Fifa - wenn der Rahmenterminkalender bindend ist - dann ist das Olympiaturnier eine Veranstaltung für die kein Abstellungszwang besteht, da er in diesem nicht erfaßt ist, wie jedes andere Ux bis zu WM der A Nationalmannschaften. Angesichts der Termindichte für alles mögliche, ist es voll verständlich, daß die Vereine gerade bei ihren wichtigen Spielern da eine einheitliche Regelung haben wollen. In vier Jahren ist das Turnier erneut und dann tut die Fifa wieder so, als wäre das ganz plötzlich? So gehts ja nicht.
Zumal eine Anfrage schon Anfang des Jahres von Werder Seite vorlag und sie in "Großherrenart" gar nicht beantwortet wurde.
Und jetzt spielt sich Blatter als Retter des olympischen Gedanken in einer erneuten Stellungnahme aus.
Die Aufwertung des Olympiaturnieres zur offiziellen WM der U 23 mannschaften - so oder ähnlich könnte es. Dann herrscht Klarheit. Diese Klarheit will man durch eine Fortführung des Rechtsweges erreichen.
Jedes Urteil das mit Worten beginnt: "Es herrscht keine Abstellungspflicht, aber..." kannnicht mehr akzeptiert werden.