Je mehr ich über diese unselige Angelegenheit nachdenke, desto unverständlicher wird mir vor allem eine Person (Fifa und IOC mal außen vor, das wurde genügend diskutiert, und was will man von Institutionen erwarten, die überwiegend von alten Herren regiert werden, die sich für das Salz der Erde halten und nicht loslassen können, z.B. seinerzeit MV und Samaranch):
In diesem Falle Diegos sogenannter Berater und Papa.
Ein verantwortungsbewußter Vater hätte seinem Filius klar gemacht, daß es Träume im Leben gibt, die eben Träume bleiben müssen (ganz offenbar sind längst nicht alle 23-jährigen in der Lage, das schon zu begreifen) und daß es Pflichten gibt, die Vorrang haben. Aber wenn auch nur ein Teil der Berichte stimmt, die über Papa Diego lanciert werden, geht es diesem Herrn vor allem darum, seinen Sohn auf schnellstem Wege und ohne Rücksicht auf Verluste zum Top-Star aufzubauen; wenn von diesem Ruhm dann etwas auf ihn abfällt, um so besser! Daß er Sohnemann auf lange Sicht damit keinen Gefallen tut, ihn vielleicht sogar gesundheitlich verheizt, nimmt er billigend in Kauf (wenn er dann überhaupt darüber nachdenkt).
Vater? Pah!
Mann, bin ich froh, daß meine Eltern da ziemlich konservative Wertvorstellungen an den Tag gelegt haben, wenn mir die naturgemäß auch nicht immer in den Kram gepaßt haben.
Und KA beneide ich morgen, wenn dies Rumpelstilzchen dort auftaucht, keineswegs um seinen Job, (wenn ich mich recht erinnere, stampfte Rumpelstilzchen zum Schluß vor Wut auf die Erde und verschwand auf Nimmerwiedersehen in derselben; so viel Glück werden wir wohl nicht haben).