DFB-Pokal-Thread: Eintracht Frankfurt - SV Werder Bremen

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Oberfrankenwerderanerin
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Fand ich gestern auch das einzig sinnvolle Argument, ich glaube von Vogt (?). Wenn niemand es sieht, sich niemand benachteiligt fühlt und es für die Szene auch keinen Unterschied macht; wozu teilt man dem Schiedsrichter dann noch ewig später mit, dass er sich das anschauen soll.

Natürlich hat er dann keine Wahl mehr und muss den Elfer geben, weil es sonst eine Fehlentscheidung wäre. Vorher war es noch eine Tatsachenentscheidung, mit der alle einverstanden waren und die niemanden benachteiligte.

Der VAR soll doch aber durch Vermeidung von klaren Fehlentscheidungen für mehr Gerechtigkeit sorgen und nicht jede Szene des Spiels in Zeitlupe auf juristisch relevante Paragraphenverletzungen untersuchen.

Letztendlich ist es immer noch Fußball und kein Gerichtsprozess.
 
Völlig unabhängig von diesem Spiel und ob Werder davon profitiert oder wie gestern benachteiligt wird:

Solche Entscheidungen des VAR machen den Fußball kaputt. Da wird offensichtlich mit zig Kameraeinstellungen bewußt nach etwas gesucht, wobei es denen auch völlig egal ist, wie weit vorher es passiert ist und ob es Proteste gab. Kein Frankfurter Spieler, Kein Zuschauer hat da etwas wahrgenommen oder gar protestiert.
Auch bei BL-Spielen wird viel zu oft viel zu viel überprüft, das kann nicht der Sinn des VAR sein. So wie der VAR bei der WM in Russland ausgeübt wurde, so ist es in Ordnung und so kann ich damit leben. Aber nicht damit, wie das in Deutschland praktiziert wird.
:tnx::tnx::tnx:
 
Wenn niemand es sieht, sich niemand benachteiligt fühlt und es für die Szene auch keinen Unterschied macht; wozu teilt man dem Schiedsrichter dann noch ewig später mit, dass er sich das anschauen soll.

Weil das, leider, genau eine Szene ist für die der VAR geschaffen wurde. Wenn der Schiedsrichter es gesehen und bewertet hätte, dürfte der VAR nicht mehr eingreifen. Er hat die Szene aber nicht gesehen, es gab Hand, die neue Regelauslegung lässt dort keinen Spielraum, und der Rest ist dann leider zwingende Konsequenz. So wie ja auch kein Tor mehr erzielt werden kann wenn die Hand im Spiel ist, egal ob angelegt, ausgestreckt oder sonstwelche Haltung des Arms. Wir diskutieren seit Jahren über die Auslegung der Handregel. Jetzt hat man einen klaren Cut gemacht, aber es hätte klar sein müssen, daß dies auch wieder für Diskussionen sorgt. Denn jetzt sind die Verhältnisse klar, dafür werden Witz-Elfmeter gepfiffen...
 
Weil das, leider, genau eine Szene ist für die der VAR geschaffen wurde. Wenn der Schiedsrichter es gesehen und bewertet hätte, dürfte der VAR nicht mehr eingreifen. Er hat die Szene aber nicht gesehen, es gab Hand, die neue Regelauslegung lässt dort keinen Spielraum, und der Rest ist dann leider zwingende Konsequenz. So wie ja auch kein Tor mehr erzielt werden kann wenn die Hand im Spiel ist, egal ob angelegt, ausgestreckt oder sonstwelche Haltung des Arms. Wir diskutieren seit Jahren über die Auslegung der Handregel. Jetzt hat man einen klaren Cut gemacht, aber es hätte klar sein müssen, daß dies auch wieder für Diskussionen sorgt. Denn jetzt sind die Verhältnisse klar, dafür werden Witz-Elfmeter gepfiffen...

Das ist falsch, was du sagst. Heutzutage muss man ja trennen:
a) War es eine berechtigte Entscheidung? (hier: nein)
b) Muss der Video-Typ sich einschalten? (hier: NEIN)
Es blickt sowieso keiner mehr durch, das heißt, es kann alles irgendwie gerechtfertigt werden, und am Ende geht es im Pokal immer gegen Werder aus. Es passt halt alles nicht zusammen.
Warum hat bei der klaren Fehlentscheidung letztes Jahr im Halbfinale gegen Bayern der Video-Typ sich nicht eingeschaltet, warum hat er sich bei der nicht-klaren Fehlentscheidung gestern eingeschaltet?
Wenn es niemand gesehen hat, war es keine klare Fehlentscheidung.
Jedes Jahr durch so eine Sache aus dem Pokal raus, gegen Bayern sowieso immer nur wegen solcher Geschichten raus, das ist einfach nur bitter und kriminell.
 
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass dem "bestmöglichen" Sportdirektor gerade seine"bestmöglichen" Lösungen der letzten Jahre gerade bitterböse um die Ohren fliegen.
Es ist nur der Höhepunkt der sportlichen Misere.
Die Quittung des finanziellen Disasters dieser Transfers und seiner Tainerentscheidungen steht ja noch aus.
Das gestern war spielerisch schon eine echte Ernüchterung.
Alle flehen doch nur noch um Erlösung.

Ossi, …... dat is kein Gefühl, dat is Realität!!!
Das wird auch noch nicht alles gewesen sei. Es wurde schon im Vorfeld alles hochgerechnet, was uns ein Abstieg kosten würde. Ich glaube da tauchen absehbar noch ein paar Unbekannte in der Rechnung auf, die sie aber noch nicht
propagiert haben. Auch die Aussage man könne ein Jahr auf diesem Personalbestand durchhalten bezweifle ich stark.
 
Da frag doch mal die Hannoveraner. Die haben den Trainer so oft gewechselt und sind trotzdem abgestiegen.
Das Handspiel war, nach aktuellen Regeln, ein Handspiel und wenn muss man über die Regeln streiten. Die Handspielregel wird erst dann zur Ruhe kommen, wenn es nicht mehr Strafstoß für solche Fälle gibt. Plädiere für einen Freistoß, außerhalb des Strafraums. Dazu benötigt es allerdings eines Freistoßpunktes vor dem Strafraum.

Dann frage du doch die Kölner, die haben zum richtigen Zeitpunkt erkannt und gehandelt und stehen
jetzt wo??? take binoculars
 
Die Handspielregel ist totaler Schrott...wenn man in der Wiederholung sieht das gar keine Spannung in der Faust von Ludde bei Ballberührung steckt und man zusätzlich betrachtet, dass die Hand nicht zum Ball geht + keine torgefährliche Szene vereitelt wurde...muss man zu dem Entschluss kommen ,das die Entscheidung zwar gemäß der Regel gemacht wurde aber jeglichen Fußballverstand vermissen lässt...die Krone setzt mMn der VAR auf, der eine Szene ,ohne wirkliche Fehlinterpretation des Hauptschiris nach zwei Minuten zur nochmaligen Ansicht freigibt...

Sorry Klatti, kannst du mir sagen warum er da so hingeht? Der hat ja nie ne Chance einzugreifen.
 
Klar, ein Trainerwechsel kann klappen, oder eben nicht.

Aber ist ein Fallschirm, der sich vielleicht öffnet, nicht trotzdem besser als ein Rucksack mit Ziegelsteinen? ;)
 
Sorry Klatti, kannst du mir sagen warum er da so hingeht? Der hat ja nie ne Chance einzugreifen.
Genau kann ich dir das natürlich nicht sagen, mMn wird er von einem Frankfurter seitlich geblockt und möchte den Kontakt mit dem zum Kopfball gehenden Spieler halten ...so oder so ähnlich kann ich mir das erklären...Vorsatz oder eine Vereitelung einer Torchance kann ich da nicht erkennen, dass sollte aber für mich mitentscheident sein.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ein Trainerwechsel würde gar nichts bringen, den die Stürmer sind im Moment nicht in der Lage das Tor zu treffen.
Wir hätten gestern noch 2h spielen können und hätten nicht ein Tor gemacht.
Da hilft nur mal für den ein oder anderen ein Denkpause auf der Bank.
 
a) War es eine berechtigte Entscheidung? (hier: nein)

Wann liegt ein Vergehen vor? Die neue Formulierung besagt:

"Wenn die Hand/der Arm über der Schulter ist, liegt selten eine natürliche Körperhaltung vor und der Spieler trägt mit dieser Position des Arms/der Hand das Risiko − auch beim Tackling."
Es gibt hier vielleicht einen sehr sehr kleinen Ermessensspielraum, aber die Hand ging halt aktiv dorthin (zum Tackling) und der Ball ist nicht einfach nur dagegen geprallt. Für mich, nach der neuen Regel, klares Handspiel.

b) Muss der Video-Typ sich einschalten? (hier: NEIN)

Der Schiedsrichter übersieht ein, nach den neuen Regeln, klares Handspiel. Und daher: Ja, er muss sich einschalten. Wann, wenn nicht in so einem Fall? Ich mein, man kann diese Regelauslegung ja von Herzen ablehnen, aber sie ist für's erste wie sie ist. Vielleicht würde es Abhilfe schaffen wenn es einen indirekten Freistoß für den Gegner gibt, wenn keine Chance durch das Handspiel vereitelt wurde. Aber, natürlich wird es dann auch da Grauzonen geben.

Wenn es niemand gesehen hat, war es keine klare Fehlentscheidung.

Der VAR wurde überhaupt erst eingeführt um Dinge zu korrigieren, die niemand gesehen hat.....wenn der Schiri die Szene gesehen hätte, dürfte der VAR gar nicht einschreiten. Das ist das genaue Gegenteil von dem was du da sagst.
 
Genau kann ich dir das natürlich nicht sagen, mMn wird er von einem Frankfurter seitlich geblockt und möchte den Kontakt mit dem zum Kopfball gehenden Spieler halten ...so oder so ähnlich kann ich mir das erklären...Vorsatz oder eine vereitelung einer Torchance kann ich da nicht erkennen, dass sollte aber für mich mitentscheident sein.
Der steigt doch gar nicht richtig hoch und kommt in Vorlage. LA hatte überhaupt keinen Abdruck. Ich denke er
wollte ihn eigentlich nur an einem gezielten Kopfball hindern. Der Wendler würde sagen …. eeegal
 
Wann liegt ein Vergehen vor? Die neue Formulierung besagt:

"Wenn die Hand/der Arm über der Schulter ist, liegt selten eine natürliche Körperhaltung vor und der Spieler trägt mit dieser Position des Arms/der Hand das Risiko − auch beim Tackling."
Es gibt hier vielleicht einen sehr sehr kleinen Ermessensspielraum, aber die Hand ging halt aktiv dorthin (zum Tackling) und der Ball ist nicht einfach nur dagegen geprallt. Für mich, nach der neuen Regel, klares Handspiel.



Der Schiedsrichter übersieht ein, nach den neuen Regeln, klares Handspiel. Und daher: Ja, er muss sich einschalten. Wann, wenn nicht in so einem Fall? Ich mein, man kann diese Regelauslegung ja von Herzen ablehnen, aber sie ist für's erste wie sie ist. Vielleicht würde es Abhilfe schaffen wenn es einen indirekten Freistoß für den Gegner gibt, wenn keine Chance durch das Handspiel vereitelt wurde. Aber, natürlich wird es dann auch da Grauzonen geben.



Der VAR wurde überhaupt erst eingeführt um Dinge zu korrigieren, die niemand gesehen hat.....
Auch so ne wischi-waschi Formulierung.
Wann ist eine Körperhaltung natürlich, wenn der Arm über der Schulter ist?
 
Wann ist eine Körperhaltung natürlich, wenn der Arm über der Schulter ist?

Beim Absprung zum Beispiel und wenn dann der Ball aus sehr kurzer Distanz an die Hand geht. So habe ich das jedenfalls verstanden. Aber du hast recht, damit baut man direkt in die Regel eine Grauzone ein, die man ja genau mit der Regel verhindern wollte. Bei Kommentatoren habe ich es bisher so verstanden, daß es gar keine Ausnahmen gibt. Aber Ludde wollte seinen Gegenspieler einfach daran hintern unbedrängt einen Kopfball zu setzen. Nichts anderes. Und weil der nunmal schon recht weit oben war....Hand, 11er, Halbzeit.
 
Der steigt doch gar nicht richtig hoch und kommt in Vorlage. LA hatte überhaupt keinen Abdruck. Ich denke er
wollte ihn eigentlich nur an einem gezielten Kopfball hindern. Der Wendler würde sagen …. eeegal
Die Frage ist warum geht er nicht zum Kopfball hoch ...für mich blockt der Frankfurter ihn so, dass er keine Chance hat sich abzudrücken und versucht dann im Affekt den Arm zur Hilfe zu nehmen...kurios aber in 100Jahren noch kein berechtigter Elfer...
 
So sollte es sein.
Einen Selke der bei jeder leichten Berührung umfällt ist nicht zu gebrauchen und einen Rashica der im Moment eher schon gedanklich bei Verein XY ist hilft uns auch nicht weiter.

Du kennst aber schon die Alternativen (Yuya Osako, Josh Sargent, Nick Woltemade)? Selbst wenn die nicht performen sind sie im Moment fast alternativlos. Das gleiche gilt für Davy und Maxi (da gibt es schlicht nicht einen Ersatzspieler da Möhwald verletzt ist).
 
Die Frage ist warum geht er nicht zum Kopfball hoch ...für mich blockt der Frankfurter ihn so, dass er keine Chance hat sich abzudrücken und versucht dann im Affekt den Arm zur Hilfe zu nehmen...kurios aber in 100Jahren noch kein berechtigter Elfer...

Da gehen zwei Frankfurter zum Kopfball hoch. Der eine Frankfurter behindert eher den Ausführenden .
LM kommt zu spät und ist nicht nah genug dran um überhaupt Höhe zu entwickeln, also versucht er zu
retten was nicht zu retten ist. Ein bis zwei Schritte näher dran, dann wäre zumindest der Kopf
und nicht die Arme in Schulterhöhe gewesen (Timing)
 
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