Deutsches Champions-League-Finale - für wen seid Ihr?

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Nein, aber beispielsweise verzichtet Stuttgart auf Kampfansagen, wobei man das natürlich nicht 1:1 vergleichen kann. Die Chance, dass der BVB die CL gewinnt, ist deutlich höher als die von Stuttgart, den DFB Pokal zu gewinnen.

die Kampfansagen sind ja auch erlaubt und Zeichen gesunden Selbstbewusstseins, NUR: der BVB darf das, da nimmt man das niemadem übel, über die Bayern hingegen würde sofort hergefallen werden...
 
Nein, aber beispielsweise verzichtet Stuttgart auf Kampfansagen, wobei man das natürlich nicht 1:1 vergleichen kann. Die Chance, dass der BVB die CL gewinnt, ist deutlich höher als die von Stuttgart, den DFB Pokal zu gewinnen.
*hust* *hust*
Stuttgart? Das Stuttgart, das in den letzten Jahren regelmäßig eine Packung von Bayern bekommen hat (ganz im Gegensatz zu Dortmund)? Ja, wirklich clever von denen.
 
die Kampfansagen sind ja auch erlaubt und Zeichen gesunden Selbstbewusstseins, NUR: der BVB darf das, da nimmt man das niemadem übel, über die Bayern hingegen würde sofort hergefallen werden...

Das stimmt so nicht. Es kommt auch immer auf Formulierung, Intention und Tonfall an. Auch bei Bayern hört man über normales Getöse hinweg. Jeder darf sagen, dass er gewinnen will und keine Angst hat. Nichts anderes habe ich bisher von Dortmund vernommen.

Wenn aber ein Hoeness davon spricht, Dortmund sei ein nur "regionales Ereignis", Sammer toent, Mainz' Heidel habe keine Ahnung, weil er wohl nie Deutscher Meister werden wird, dann hat das mit Sport und Fairplay nicht viel zu tun. Es dient einzig dazu, den Gegner, seine Leistungen zu diskreditieren, bzw. (im Fall Sammer) Unsportlichkeiten arrogant zu rechtfertigen.

Das Image haben sich die Bayern, unter Hoeness, 30 Jahre lang erarbeitet. Die Reaktionen haben sie mMn. mehr als verdient.
 
BVB-Trainer Jürgen Klopp mit einem Schmunzeln: „Jupp Heynckes hat ja erzählt, dass wir keine drei Wettbewerbe können. Da hat er recht – wir brauchen ja nur einen...“

:lol::lol::lol::daumen:
 
:tnx:

Viel zu uneindeutig! :(

Ich wundere mich sehr, wieviele User in einem Werder-Bremen-Forum tatsächlich für Bayern München stimmen können! :(

Warum, das ist doch sehr positiv. Es zeigt, dass nicht alle Werder-Fans einem Schwarz-Weiß-Denken verfallen, bzw. an uralten Fehden festhalten.
Für mich ist es kein Naturgesetz, dass ich eine tiefe Abneigung gegen Bayern haben muss, nur weil ich Werder-Fan bin.
Ich habe einfach ungeheuren Respekt vor den Leistungen der Mannschaft, ihrer Jugendarbeit, dem sehr soliden Wirtschaften. Und ich habe meist sehr gute Erfahrungen mit deren Fans gemacht. Und ich mag die meisten Spieler im aktuellen Kader sehr gerne.

Jeder Werder-Fan kann über die Bayern denken, was er will, genauso, wie man nicht automatisch Fischbrötchen mögen muss, nur weil man Werder-Fan ist.
 
Warum, das ist doch sehr positiv. Es zeigt, dass nicht alle Werder-Fans einem Schwarz-Weiß-Denken verfallen, bzw. an uralten Fehden festhalten.

Wenn es so wäre, wäre es in der Tat positiv. Ich glaube aber, dass es dem ständigen Medien-Hype um die Bayern zu verdanken ist.

Schwarz-Weiß-Denken ist bei Werder Bremen nach meinem Dafürhalten eh nicht so verbreitet. Viele wissen ganz genau, was den Verein ausmacht, was ihn auszeichnet, wo er Stärken und Schwächen hat. Sie können die Leistungen einordnen und wissen die jahrzehntelange gute Arbeit zu schätzen.

Es geht im Fall Bayern nicht um "uralte Fehden". Das Verhalten der Bayern hat sich, wie man sieht, in den letzten Jahren kaum verändert. Es ist aktuell. Das wird vermutlich auch nicht passoeren, solange Hoeness da noch rumgeistert. Aber, das kann ja bald vorbei sein!

Für mich ist es kein Naturgesetz, dass ich eine tiefe Abneigung gegen Bayern haben muss, nur weil ich Werder-Fan bin.

Das ist richtig. Nur, stehen sich Herangehensweisen, Philosophien beider Vereine mMn diametral gegenüber. Das passt nicht zusammen. Während Werder seit jeher darauf achtet, eigene Konzepte zu entwickeln, "anders zu sein", war es jahrelang das einzige KOnzept Bayern Münchens, den erfolgreichsten Konkurrenten, Spieler, Trainer und damit Spielsysteme "wegzukaufen".

Ich habe einfach ungeheuren Respekt vor den Leistungen der Mannschaft, ihrer Jugendarbeit, dem sehr soliden Wirtschaften. Und ich habe meist sehr gute Erfahrungen mit deren Fans gemacht. Und ich mag die meisten Spieler im aktuellen Kader sehr gerne.

Respekt vor dem aktuellen Team muss man haben. Ich mag auch Spieler wie Müller, Schweinsteiger, Alaba. Deshalb kann ich aber nch lange nicht den Verein unterstützen und seine Gebaren gutheißen. Ob das Wirtschaften wirklich nur "solide" war, oder auch "gemauschelt" wurde, ist seit dem Fall Hoeness fraglicher denn je. Aber ja, wirtschaftlich kann man denen sicher am wenigsten vorwerfen. ;)

Die Jugendarbeit haben sie sich übrigens auch von anderen Vereinen "abgekupfert". Die war keinesfalls immer so wie heute. Im Gegenteil, sie war wohl nie so erfolgreich wie zuletzt. Ich behaupte, dass die Bayern genau deswegen, wegen der vielen Eigengewächse Lahm, Schweinsteiger, Müller, Alaba, auch Kroos usw. derzeit so erfolgreich sind, nicht wegen der Superstars "Robbery". Da haben sie mit der Verpflichtung Hermann Gerlands und dem Ausbau des Jugendfördersystems vor einigen Jahren gute Entscheidungen getroffen. Es ist und war aber in jedem Fall keine Erfindung der Bayern.

Jeder Werder-Fan kann über die Bayern denken, was er will, genauso, wie man nicht automatisch Fischbrötchen mögen muss, nur weil man Werder-Fan ist.

:tnx:

Es ist kein Vorwurf sondern nur Ausdruck meiner Verwunderung, wegen oben und in den letzten Tagen hier und im Bayern-thread mehrfach genannter Gründe! :wink:
 
Das ist richtig. Nur, stehen sich Herangehensweisen, Philosophien beider Vereine mMn diametral gegenüber. Das passt nicht zusammen. Während Werder seit jeher darauf achtet, eigene Konzepte zu entwickeln, "anders zu sein", war es jahrelang das einzige KOnzept Bayern Münchens, den erfolgreichsten Konkurrenten, Spieler, Trainer und damit Spielsysteme "wegzukaufen".

Eben! Das machen die Bayern aber seit Jahren nicht mehr. Das sie sich mit Spielern von anderen Vereinen verstärken, wie Neuer, Götze, Pizarro ist doch völlig normal, das tut jeder Bundesligist, der es sich erlauben kann, auch Borussia Dortmund (siehe Reus-Verpflichtung).
Unsere Konzepte sind ja nicht aus idealistischen Gründen diametral, sondern folgen einer wirtschaftlichen Notwendigkeit, Wenn wir das Geld hätten, Top-Spieler von anderen Vereinen zu verpflichten, würden wir es auch tun.
Und die Dortmunder Vorgehensweise mit Börsengang etc. deckt sich nun auch nicht gerade mit unserem Modell. Ganz im Gegenteil, wenn man schon alte Klischees einbezieht, dann muss man auch beim BVB zurückdenken und sehen, dass die zu Zeiten des Amoroso-Kaufs dabei waren, in Sachen Verschuldung, Größenwahn und Co schlimmer zu werden als Schalke und Madrid zusammen. Auch nicht gerade sympathisch!

:beer:
 
Eben! Das machen die Bayern aber seit Jahren nicht mehr.

:confused: :D

Und die Dortmunder Vorgehensweise mit Börsengang etc. deckt sich nun auch nicht gerade mit unserem Modell. Ganz im Gegenteil, wenn man schon alte Klischees einbezieht, dann muss man auch beim BVB zurückdenken und sehen, dass die zu Zeiten des Amoroso-Kaufs dabei waren, in Sachen Verschuldung, Größenwahn und Co schlimmer zu werden als Schalke und Madrid zusammen. Auch nicht gerade sympathisch!

:beer:

Ich bin ja auch kein Dortmund-Fan.

Die Abneigung gegen Bayern ist jahrzehntelang gewachsen. Solange Hoeness da mitmischt, wird sich das sicher auch nicht mehr ändern. Und es ist, wie man hier nachlesen kann, nicht nur bei mir so! ;)

Insofern ist Dortmund das "kleinere Übel", wie für mich fast jeder deutsche Verein im Vergleich zu Bayern München, mit Ausnahme von RedBull Leipzig vielleicht! ;)

:beer:
 
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