Deutsche Nationalmannschaft Aktuell

Hmm, welcher These stimmst du denn da zu? Das ist doch eine reine Bestandsaufnahme der Situation seit über einem Jahr mit den Ergebnissen aus Test- und WM- Spielen. Die einzige Ursachenforschung zu Beginn des Textes stellt die Frage nach der Qualität der Spieler, wobei auch erwähnt wird, dass die meisten gestandene CL- Spieler sind, was wiederum die Frage nach der Qualität obsolet macht, denn dann haben sie ja diese bereits nachgewiesen.
 
M.E.sind die Gründe für die schlechte Performance der Nationalelf folgende:
1. Die taktische Ausrichtung. Die Zeiten von Ballbesitztikitaka sind einfach vorbei und diese Art von Fußball weckt weder bei Spielern noch Fans Begeisterung am Sport, selbst wenn es funktioniert, ist es pomadig und uninteressant. Hauptursache also: Flick.
1b) Positionsfremde Aufstellung. Verantwortlich: Flick.
2. Falsches Personal. Der Verzicht auf eine echte 9, Füllkrug, der zu dem Zeitpunkt der WM in Topform war, ist mir bis heute unerklärlich. Leute wie Schlotterbeck, aber auch Havertz und Süle, haben in der Nationalelf aber auch so gar nichts zu suchen. Hauptursache: Flick.
3. Kaum Kämpfer im Team und die, die es sind, sind nur Ersatz (Füllkrug, Gosens), Ausnahme Rüdiger. Verantwortlich: Flick.
4. Zu viele Schönwetterspieler, denen obendrein der Verein und die eigene Karriere/ Kohle sehr viel wichtiger ist als die Nationalelf und die nicht bereit sind, sich hier zu zerreißen. Beispiele: Gnabry, Musiala, Sané, Havertz, Gündogan undundund.
Verantwortlich: die Spieler, zT Flick, der sie nominiert.
5. Kein Leistungsprinzip, lieber auf die üblichen Verdächtigen (Müller, Havertz, Süle, Schlotterbeck) setzen, verantwortlich Flick.
6. Die goldene Generation ist in die Jahre gekommen, im Nachwuchsbereich kommt nichts nach. Verantwortlich: die wachsende Abkehr vom Leistungsprinzip in der Gesellschaft in den letzten 20 Jahren, die sich noch verschlimmern dürfte.
Insgesamt sollte es eine deutsche Nationalelf aber deutlich besser performen mit einem fähigen Trainer.
 
Die Nationalmannschaft ist Deutschland in a nutshell. Der Glaube, man werde in der Zukunft Erfolge einfahren wie in der Vergangenheit, ohne das man sich dafür anstrengen muss. Und das gepaart mit einer grenzenlosen Arroganz. Das ganze war schon 2018 nicht nur sichtbar sondern ausgesprochen, der Arroganz-Anfall von Toni Kroos während der WM, der gnadenlos offengelegt hat wieso die Performance ist wie sie ist. Die Götter in Weiß hat man nicht zu kritisieren. Und das wird gefördert durch Aussagen und Verhalten wie Löw der da sagte, Kroos braucht nicht eingeladen zu werden, der kommt einfach zur Nationalmannschaft. Nun also Kai Havertz und er hat schonungslos offen gelegt was bei der Nationalmannschaft nicht passt. Das wollte er natürlich nicht, aber es ist so. Diese verwöhnten abgehobenen Supermillionäre, in ihren Vereinen motiviert bis unter die Haarspitze, wagen es für den Schrott den sie seit Jahren fabrizieren andere verantwortlich zu machen. Deutschland in a nutshell. Die bleiernen 16 Jahre Merkel sind vergleichbar mit den bleiernen 15 Jahren Löw. Ein Marketingkonstrukt das eine sich selbst erfüllende Prophezeihung sein sollte und dann kommt halt sowas bei raus wie die Mannschaft....2018 hätte man den Cut machen müssen, auf allen Ebenen. Natürlich hat man sich das nicht getraut, na dann muss man eben mit dem alten Wein in neuen Schläuchen leben. Und damit, dass man von nominell deutlich schlechteren Mannschaften wie Japan vorgeführt wird und sich dann noch wundert, warum einen das Publikum nicht liebt. Danke Havertz, dafür nun das Gesicht zu sein. Der DFB hat fertig, solange da nicht aufgeräumt wird.
 
Spannend ist wohl auch die Frage, ob andere Spielertypen als solche, die den Ballbesitzfußball im Tiki-Taka-Stil beherrschen, überhaupt ausgebildet werden. Also ne "echte 9" wie Füllkrug, Terodde oder Glatzel wird doch in Deutschland kaum noch ausgebildet. Nicht umsonst holen sich die Bayern einen Kane, nachdem Lewandowski nicht mehr zur Verfügung stand. Insofern ist die Auswahl jedes Bundestrainers auf dieser Position sehr stark begrenzt.
 
M.E.sind die Gründe für die schlechte Performance der Nationalelf folgende:
1. Die taktische Ausrichtung. Die Zeiten von Ballbesitztikitaka sind einfach vorbei und diese Art von Fußball weckt weder bei Spielern noch Fans Begeisterung am Sport, selbst wenn es funktioniert, ist es pomadig und uninteressant. Hauptursache also: Flick.
1b) Positionsfremde Aufstellung. Verantwortlich: Flick.
2. Falsches Personal. Der Verzicht auf eine echte 9, Füllkrug, der zu dem Zeitpunkt der WM in Topform war, ist mir bis heute unerklärlich. Leute wie Schlotterbeck, aber auch Havertz und Süle, haben in der Nationalelf aber auch so gar nichts zu suchen. Hauptursache: Flick.
3. Kaum Kämpfer im Team und die, die es sind, sind nur Ersatz (Füllkrug, Gosens), Ausnahme Rüdiger. Verantwortlich: Flick.
4. Zu viele Schönwetterspieler, denen obendrein der Verein und die eigene Karriere/ Kohle sehr viel wichtiger ist als die Nationalelf und die nicht bereit sind, sich hier zu zerreißen. Beispiele: Gnabry, Musiala, Sané, Havertz, Gündogan undundund.
Verantwortlich: die Spieler, zT Flick, der sie nominiert.
5. Kein Leistungsprinzip, lieber auf die üblichen Verdächtigen (Müller, Havertz, Süle, Schlotterbeck) setzen, verantwortlich Flick.
6. Die goldene Generation ist in die Jahre gekommen, im Nachwuchsbereich kommt nichts nach. Verantwortlich: die wachsende Abkehr vom Leistungsprinzip in der Gesellschaft in den letzten 20 Jahren, die sich noch verschlimmern dürfte.
Insgesamt sollte es eine deutsche Nationalelf aber deutlich besser performen mit einem fähigen Trainer.


Punkte 1 bis 5, ok, aber woran macht du denn Punkt 6 im Fussball fest? Der deutsche Fussball hat gegen 2000 seinen Nachwuchskonzept überarbeitet, seidem hat sich doch in dem Bereich kaum was verändert, außer das wir plötzlich zwar jede Menge ähnliche Mittelfeldspieler haben, aber keine echten Stürmer mehr. sowie kaum Außenverteidiger. Die Länder Frankreich, England, Niederlande haben uns da deutlich überholt und endlich wird mal im Ausland nach möglichen Änderungen gesucht und das Nachwuchskonzept angepasst. Nicht den kurzfristigen sportlichen Erfolg zu suchen, sondern die individuelle Förderung von möglichst vielen Spielern, weil man bei z.B. 16 jährigen kaum sagen kann, ob er ein guter bis sehr guter Profi werden wird. Es gibt genug Leistungsprinzip in unsere Gesellschaft (z.B. Schule), da kann man schon versuchen den Spaß am Sport (Fussball) möglichst lange zu fördern. M.M.
 
Spannend ist wohl auch die Frage, ob andere Spielertypen als solche, die den Ballbesitzfußball im Tiki-Taka-Stil beherrschen, überhaupt ausgebildet werden.

Es geht nicht darum, dass dieses vermeintliche Tiki-Taka überholt sei oder entschlüsselt oder was. Man hat mit Gündogan einen der besten Spieler weltweit auf dieser Position. Man hat teils überragende Techniker vorne drin. Man hat Spieler für's grobe neben Gündogan. Und dann schaut man sich an mit welcher Arroganz ein Gnaby mit seiner bescheuerten Torgeste über den Platz kriecht, oder die Arbeitsverweigerung eines Havertz nachdem dieser die Nerven hatte ANDERE für seine sch...Leistung veranwortlich zu machen. Was ich von dem Spiel gesehen habe, war da ein Sané der es wenigstens noch versucht hat. Den ganzen Rest muss man bei der Nationalmannschaft zur Leistung prügeln. Freundschaftsspiele waren immer schon eher schwer zu schauen, weil sich die Spieler tendenziell für ihre Vereine schonen. Aber das war die deutsche Mannschaft anbietet sucht ihresgleichen, exemplarisch was Rüdiger da nach Gosens Ballverlust macht...und natürlich Gosens selbst der glaubt es reicht auf den Ball zu warten und nicht etwa, das man auch aktiv spielen müsste. Und die beiden gehören noch zu den Kämpfern in der Truppe!

P.S.: Und die Frauen lassen sich davon ja auch schon anstecken. Siehe Planung während ihrer eigenen Katastrophen-WM. Schön alles für Halbfinale/Finale optimieren. Am besten hätten sie schon den Balkon gebucht...
 
@FatTony: Da gebe ich Dir Recht, was das "Vorausplanen" während einer WM betrifft. Da wird das Weiterkommen in der Gruppenphase als selbstverständlich betrachtet. Nur das "Wie" steht halt noch nicht fest.
Sprich: Der Respekt vor den Gegnern fehlt meiner Meinung nach. Egal ob der Gegner Südkorea, Kolumbien, Puerto Rico, San Marino oder sonstwie heißen mag.
Ach, es gibt einfach so viele Baustellen im gesamten deutschen Fußball, angefangen von ganz oben in der Führung über das Selbstverständnis des deutschen Fußball, die Ausbildung, die Bereitschaft der Spielerinnen, sich für die Nationalmannschaft zu zerreißen... Das alles aufzuarbeiten dauert sicher ein paar Tage / Wochen / Monate / Jahre. Und ich bin mir nicht sicher ob eine DFB-Führung mit einem Rudi Völler u.a. in mitentscheidender Position die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen können.
 
Was hier geflissentlich vergessen wird, ist die angespannte finanzielle Situation des größten Sportverbandes der Welt. Man zahlt einem Flick 6,5 Mio/a, was ich persönlich für den Aufwand schon sportlich finde. Jetzt sucht man einen Nachfolger, der wenig bis gar nichts kosten darf, weil der DFB kein Geld hat. Ein Nagelsmann scheidet bei seinem laufenden Vertrag mit den Bayern bis 2026 und ca. > 8 Mio/a doch aus? Es ist bezeichnend, dass dieser Verband kein Geld hat. Fußball ist keine Randsportart. Wie kann das sein? Mal sehen, wer am Ende bezahlbar ist und kommen wird als neuer Nationaltrainer?
 
Da habe ich aufgehört zu lesen. In der Schule verabschieden wir uns gerade ganz mächtig davon und das seit Jahren.

Das ist Quatsch,
polemischer.

Das Problem ist die Lebenswirklichkeit der Schüler:innen.
Das Problem sind die Eltern.
Das Niveau sinkt kontinuierlich, dafür konstant.
Die Arbeitsbedingungen sind katastrophal,
Lehrer sind heute Hochleistungsmaschinen,
die mit spätestens 40 ausgebrannt sind.
Wenn die Referendare mitbekommen haben, was da läuft, ersparen sie sich die Tortur.

Ich gebe den meisten von Euch keine Woche in einer überfüllten Klasse mit
DAZ Schülern, Schülern, die von der "Sonderschule" kommen und emotional und sozialgestörten Kindern.
Keine Woche ohne zu schreien.
Und nicht in Delmenhorst.
ja, ja die Schule, da bekomm ich so einen Hals...

:kaffee:
 
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