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gelöscht
Guest
Mal ne ganz blöde Frage. Wie wird das gestrige Spiel für die 5 Jahreswertung bewertet?
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Das hat nichts mit Spielverzögerung zu tun. Das Trikotausziehen nach dem Torjubel wird als übertriebener Torjubel gewertet und deswegen wird es mit Gelb geahndet. Das Trikotausziehen auf dem Platz an sich ist nicht verboten.Diese lächerlichen gelben Karten werden ja mit Spielverzögerung begründet. Da das Spiel aber nach dem verwandelten Elfmeter beendet war, dürfte es somit auch keine gelbe Karte mehr geben...
Gewertet wird das Ergebnis nach der Verlängerung, also Sieg Real und Niederlage Bayern. Die Bayern bekommen aber einen Bonuspunkt fürs Weiterkommen.Mal ne ganz blöde Frage. Wie wird das gestrige Spiel für die 5 Jahreswertung bewertet?
Mal ne ganz blöde Frage. Wie wird das gestrige Spiel für die 5 Jahreswertung bewertet?

Ich würde die Gelbsperren im Europapokal generell abschaffen.
Von der Gelbsperren-Regelung profitieren doch nur die finanzstarken Großklubs, die es sich leisten können, die Plätze 12-18 im Kader ebenfalls mit Hochkarätern zu besetzen. Die Gelbsperren-Regelung macht es Außenseitern daher noch schwieriger, einen Europapokalwettbewerb zu gewinnen.
Außerdem ist ein Verteidiger, der in 12 oder 14 Spielen drei gelbe Karten gesehen hat, kein unfairer Spieler. Es ist einfach unverhältnismäßig, einen Spieler um das Finale zu bringen, nur weil er in 14 Europa League Spielen dreimal Gelb gesehen hat.
Die Befürchtung, dass es durch die Abschaffung der Gelbsperren zu "Kloppereien" bzw. einer Vielzahl an taktischen Fouls kommt, kann ich auch nicht nachvollziehen. Früher gab es überhaupt keine Gelbsperren und trotzdem wurde vernünftig Fußball gespielt. Bei Welt- und Europameisterschaften ist die Gelbsperren-Regelung in den Halbfinals bereits seit 2008 ausgesetzt. Sowohl bei der EM 2008 als auch bei der WM 2010 gingen die Halbfinals fair über die Bühne.
Im übrigen führen die Gelbsperren auch zu Wettbewerbsverzerrungen. Es gibt nun mal Schiedsrichter, die bei jeder Kleinigkeit Gelb zeigen und solche, bei denen man denkt, dass sie ihre Karten zu Hause vergessen haben.Je nachdem, welchen Schiri man erwischt, droht entweder eine Flut an Sperren oder eben nicht.



Da lehren wir bei unseren Schiedsrichterlehrgängen aber etwas Anderes.
Der Ball wäre ohne den Einsatz der Hand wahrscheinlich nicht ins Tor gegangen.
Und ein Handspiel darf NIEMALS zu einem Vorteil des Spielers führen, der den Ball mit der Hand gespielt hat.

Aber da würde sich auch niemand beschweren.Da hatte ich mich in dem anderen Thread - glaube ich - bereits korrigiert. Gemeint war ein Vorteil der angreifenden Mannschaft insbesondere ein Tor.(@Ammerlandbremer)
In einem anderen Thread hatten wir eine Diskussion über ein unabsichtliches Handspiel und die Bewertung durch die Schiedsrichter.
Ich habe mich nochmal mit deinem Post beschäftigt und übertrage die Anleitung deines Lehrgangs auf das zweite Relegationsspiel KSC vs. HSV:
Wenn auch ein unbeabsichtigtes Handspiel niemals zum Vorteil des Spielers führen darf, der den Ball mit der Hand gespielt hat, war gemäß dieser Richtlinie Gräfes Freistoßentscheidung gegen den KSC in der Schlussminute regelkonform.
Der karlsruher Spieler hat einen Torschuss unbeabsichtigt mit der Hand/dem Arm abgeblockt und sich (höchstwahrscheinlich ungewollt) den Vorteil verschafft, dass dieser Schuss eben nicht den Weg zum Tor gefunden hat.
Kannst du meine Interpretation so bestätigen?