Das zu sein, ist leider nicht jedem gegeben. Für "Suchtpersönlichkeiten" ist der Nikotinentzug nach heutigem Stand der Forschung schwerer als der Alkohol- oder Heroinentzug.
Das entspricht auch durchaus meinen persönlichen Erfahrungen. Mit Heroin habe ich zwar keinerlei Erfahrungen (zum Glück!), aber ich trinke eigentlich täglich Alkohol in Mengen, die mich nach der derzeitig gängigen Definition zum schweren Alkoholiker machen.
Es macht mir aber recht wenig aus, auch eine Woche lang keinen Alkohol zu trinken, wenn es gerade nicht möglich oder opportun ist. Das habe ich mehrmals erlebt.
Fünf wache Stunden ohne Nikotin sind für mich aber der absolute Horror! Transatlantikflüge eine Folter.
Warum wird Alkoholismus eigentlich inzwischen als Krankheit anerkannt und "Nikotinismus" nicht?
Weil das Nikotin an sich, und das ist längst erwiesen, nicht so gefährlich ist wie es immer gerne dargestellt wird. Nikotin in seiner freien Form wirkt zwar aggressiver auf das kardiovaskuläre System als das gebundene. Wirklich Schädlich und um ein vielfaches mehr süchtig machend wird Nikotin mit den sogenannten MAO Hemmern die in den Zigaretten enthalten sind.
War Kettenraucher bei dir auch im Sinne von 'Mehr Zeit mit Zigarette als ohne' (abgesehen vom Schlaf) gemeint? Also der Begriff sagt ja eigentlich nur 'starker Raucher'. Genau definiert isses nicht.

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