Gerne.
Ich kann mir gut vorstellen, dass der 3D-Boom zumindest für bestimmte Genres diesmal dauerhafter sein wird - gerade weil die Technik dank moderner Computer inzwischen auch den Animationsfilm erobert hat und damit auch die deutlich jüngeren Zielgruppen bindet. Wirtschaftlich ist das für die Studios absolut von Vorteil, aufgrund der massiven Entwicklung auf dem Homekino-Markt sogar überlebenswichtig. Wenn die Filmindustrie nicht in solche Schwierigkeiten geraten will wie die Kollegen von der Musik, die unter Internetplattformen etc. noch massiver leiden, muss sie den Schritt auch gehen - wobei der Film da gegenüber der Musik massiv im Vorteil ist, weil er eben nicht nur die auditive, sondern auch die visuelle Ebene bedient. Ich gehe mal davon aus, dass sich so eine Art friedlicher Koexistenz verschiedenster Filmformen etablieren wird und möchte den 2D-Film überhaupt nicht missen, weil letztlich die Geschichte zählt, die da erzählt wird - und die abgefahrensten 3D-Effekte nützen nichts, wenn das Drehbuch für die Tonne ist. Alter Billy Wilder-Spruch, auf die Frage, welche drei Dinge einen guten Film ausmachen: "1. ein gutes Drehbuch, 2. ein gutes Drehbuch, 3. ein gutes Drehbuch."