Der Finanzthread - und braucht Werder Bremen Investoren?

Werder ist wie ein Ertrinkender, der durch wiederkehrendes Auftauchen noch einmal Luft bekommt, bis ihn irgendwann die Kräfte verlassen --
oder die Rettung kommt.
Formulieren wir es lieber so: Werder hat von der KfW (Kredit) und dem Land Bremen (dafür erforderliche Bürgschaft) den Rettungsring zugeworfen bekommen, um sich selbst zu retten. Doch um diese Rettungsring zu erreichen, reicht es nicht, weiterhin im Nur-Corona-ist-daran-Schuld-Takt zu zappeln, sondern es bedarf der Einsicht, dass man auch durch Eigenverschulden über Bord gegangen ist.
 
Marco Bode hat vollmundig bei seinem Amtsantritt von Investoren oder ähnlichen Modellen gesprochen, die man für den Verein finden wollte. Was ist seitdem passiert? Nichts, gar nichts.
 
INVESTOR BEI WERDER? MILLIARDÄR ZECH STEHT NICHT ZUR VERFÜGUNG.

https://www.deichstube.de/news/werd...ardaer-geld-hilfe-bundesliga-zr-90217479.html

Aber wer würde hier auch ernsthaft ohne irgendein Mitspracherecht investieren? Kein normaler Mensch, wenn man ehrlich ist. :dagegen:
Was will oder macht er eigentlich im Aufsichtsrat:denk: Geldgeber hat er durch seine Beziehungen nicht geködert! Nach den Interwiev könnte man meinen, er hat eher davon abgeraten sich bei Werder finanziell zu beteiligen:lol:
 
Was will oder macht er eigentlich im Aufsichtsrat:denk: Geldgeber hat er durch seine Beziehungen nicht geködert! Nach den Interwiev könnte man meinen, er hat eher davon abgeraten sich bei Werder finanziell zu beteiligen:lol:
andersrum - wenn er nicht mal schlappe 50 mio - die ein mrdaer aus der portokasse nimmt und der hsv von kühne etliche male bekommen hat ( der ist nicht schuld am abstieg) - zb im notfall oder bedarfsfall (transfer) übrig hat für werder und obendrein so argumentiert, als wolle er den verein nicht unter druck setzen, dann kann werder auf ihn verzichten oder gibt es noch andere wichtige gründe, warum er im AR ist - natürlich schießt auch sein geld keine tore, die werder am dringendsten braucht!
 
Was will oder macht er eigentlich im Aufsichtsrat:denk: Geldgeber hat er durch seine Beziehungen nicht geködert! Nach den Interwiev könnte man meinen, er hat eher davon abgeraten sich bei Werder finanziell zu beteiligen:lol:
Er will den Bauauftrag für das NLZ. Den bekommt er auch. Darum ging es ihm. Dann hat er einen Auftrag für 40 Mio. Auch nicht schlecht. Dafür setze ich mich auch in den ASR bei Kaviarhäppchen.
 
Er will den Bauauftrag für das NLZ. Den bekommt er auch. Darum ging es ihm. Dann hat er einen Auftrag für 40 Mio. Auch nicht schlecht. Dafür setze ich mich auch in den ASR bei Kaviarhäppchen.

Grundsätzlich Zustimmung. Es ist jedoch möglich, dass außer Aufwandsentschädigungen und Kaviarhäppchen für Zech nicht viel gewesen ist, denn derzeit sehe ich den Bau des NLZ auf ziemlich wackeligen Fundament: a) ist Werder leider so klamm, dass der Kreditrahmen erschöpft und die Liquidität in der kommenden Saison in Gefahr ist, b) niemand kann nicht einmal ansatzweise abschätzen, wann wieder Publikum ins Weserstadion kommen darf c) durch die durch Corona entstandenen Kosten dürfte es für Werder noch schwieriger werden, dass sich die Stadt Bremen finanziell am Bau des NLZ beteiligt, was d) politisch auch nur schwer vertretbar wäre womit e) es noch problematischer werden kann, alle vetoberechtigten Osterdeich-Anlieger zu einer Zustimmung für einen Bau in der Pauliner Marsch zu gewinnen.
 
Denen steht das Wasser bis zum Hals. Die haben überhaupt keine Freiheitsgrade mehr. Aber als Zech dazukam, sah es noch besser aus. Wahrscheinlich war mit seinem ASR-Posten die Hoffnung verbunden, dass er sich finanziell engagieren könnte? Das will er nicht, was man respektieren muss. Der hat doch auch den Umbau mWn im Weserstadion gemacht? Jetzt will er das NLZ bauen und der Auftrag liegt sicherlich schon unterschrieben in einer Schublade. Die Ausschreibung wird man auf ihn zuschneiden. Wo liegt denn da die win-win-Situation für Werder?
Bode, Baumann, Filbry und auch FK können heilfroh sein, dass durch Corona sie sich darauf zurückziehen können. Denn ohne Corona würde es nicht viel besser aussehen. Dann müssten sie Farbe bekennen. Das wollen sie partout nicht. Bei Werder ist alles nur durch Corona kritisch. Legendenbildung nennt man das.
 
Nun machen sie eine Anleihe beim Mittelstand. Ob das die gewünschten 15 bis 20 Mio € bringen wird? Das muss man abwarten. Ich wäre dort sehr skeptisch, weil die Rückzahlung beileibe nicht gesichert ist, so wie die die letzten Jahre gewirtschaftet haben. Das sehen die Verantwortlichen der Firmen wohl nicht anders?!
 
Das sehen die Verantwortlichen der Firmen wohl nicht anders?!

Da scheint eher dein Wunsch Vater des Gedanken.

"Die Firmen" und viele Städte und Gemeinden haben bei einer gewissen Bremer Bank Geld angelegt obwohl sie deutschlandweit die einzige war die bei solchen Summen mehr als 0% gewährt hat. Und schon vor zwei Jahren pfiffen es die Spatzen von den Dächern aber es war zu verführerisch.
 
Da scheint eher dein Wunsch Vater des Gedanken.

"Die Firmen" und viele Städte und Gemeinden haben bei einer gewissen Bremer Bank Geld angelegt obwohl sie deutschlandweit die einzige war die bei solchen Summen mehr als 0% gewährt hat. Und schon vor zwei Jahren pfiffen es die Spatzen von den Dächern aber es war zu verführerisch.
Bei welcher Verzinsung steigen die Unternehmen ein? Wenn es attraktiv sein soll, wird man wohl 3-5% anbieten müssen/sollen? Ich bleibe immer noch bei meiner Ursprungsidee eines geschlossenen Fonds und Spielertransfers mit hoher prozentualer Beteiligung als Gegenfinanzierungsmodell. Am Ende des Tages läuft es auf das Gleiche hinaus. Muss man sich durchrechnen und juristisch prüfen lassen. Für unmöglich halte ich das nicht.
 
Bei welcher Verzinsung steigen die Unternehmen ein? Wenn es attraktiv sein soll, wird man wohl 3-5% anbieten müssen/sollen?
Das ist nicht die einzige Frage dabei. Denn wie lang ist die Laufzeit? Wie soll die Rückzahlung finanziert werden? Aus etwaigen Überschüssen, wodurch der finanzielle Handlungsspielraum beim Kader signifikant eingeschränkt wird? Oder müssen dafür neue Anleihen herausgegeben werden, sprich ein Loch stopfen, indem ein anderes ausgehoben wird?


Ich bleibe immer noch bei meiner Ursprungsidee eines geschlossenen Fonds und Spielertransfers mit hoher prozentualer Beteiligung als Gegenfinanzierungsmodell. Am Ende des Tages läuft es auf das Gleiche hinaus. Muss man sich durchrechnen und juristisch prüfen lassen. Für unmöglich halte ich das nicht.
Im Grundsatz eine gute Idee. Doch wie sollen potentielle Investoren mit prozentualer Beteiligung an Spielertransfers gelockt werden, wenn schon vor Corona die Transferbilanz rote Zahlen auswies? Das ist überspitzt formuliert so lukrativ wie eine Investition in Wirecard-Aktien.
 
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