Bei welcher Verzinsung steigen die Unternehmen ein?
Keine Ahnung, du hast unterstellt das Unternehmen Dinge tun bzw nicht tun. Bei der Greensill-Bank waren es glaube ich nicht mal 0.3%. Bei einer Unternehmensanleihe eher etwas zwischen 4-6%.
Follow along with the video below to see how to install our site as a web app on your home screen.
Hinweis: This feature may not be available in some browsers.
Bei welcher Verzinsung steigen die Unternehmen ein?
Die Laufzeit wird wahrscheinlich 5 Jahre sein?! Die Dividende sollte sich schon um 5 % bewegen, um hochattraktiv zu sein! Bedeutet bei 20 Mio € 5 Mill + X Gebühren insgesamt an Ausschüttung. Das Geld muss aus dem laufenden Betrieb generiert werden, sprich der sportliche Erfolg Platz 10-12 muss jede Saison erreicht werden, sofern man die Kaderkosten auf eine Summe eindampft, die den Überschuss jährlich bedienen lassen. Das die GmbH diese Anleihe ausgibt, wird wohl unumgänglich sein, damit der Gesamtverein nicht gesamtschuldnerisch haftbar wird. In dem Anleihenprodukt oder besser Fondsprospekt könnte man auch die potentiellen Anleger mit Partizipieren an Transfererlösen zB ME in Höhe 20 bis 30% einen Anreiz schaffen. Nehemen wir einen Verkauf von ME für 12 Mio mal an bei 30%, würden alle Anleger 4 Mio€ an Dividende bekommen. Das muss natürlich mit den jährlichen Dividenden gegengerechnet werden. Dazu noch den einen oder anderen Nachwuchs Kicker dazu und schon könnte man die Anleger bedienen. Natürlich ist sehr viel Hätte, Wenn und Aber dabei, allerdings im anderen Fall würde Werder kurzfristig 20 Mio zur Verfügung haben. Im anderen fall bleibt doch die Frage bestehen, wie zahlt Werder am Ende der Laufzeit die Gesamtsumme zurück und aus welchen Mitteln wollen sie das im laufenden Geschäftsjahr heraus realisieren. Der Anleger wäre mit im Risiko und der kann dann nicht nach 5 Jahren beispielsweise mal eben seine Summe + 5% einfordern. Werder ist wie die anderen Clubs stark von Transfererlösen abhängig, um handlungsfähig zu bleiben. Das würde auch einen GF Sport dazu zwingen, wirklich kreative Transfers zu machen und nicht davon zu reden. Dann wären Gedankenspiele wie mit Grujic im Sommer passé.Das ist nicht die einzige Frage dabei. Denn wie lang ist die Laufzeit? Wie soll die Rückzahlung finanziert werden? Aus etwaigen Überschüssen, wodurch der finanzielle Handlungsspielraum beim Kader signifikant eingeschränkt wird? Oder müssen dafür neue Anleihen herausgegeben werden, sprich ein Loch stopfen, indem ein anderes ausgehoben wird?
Im Grundsatz eine gute Idee. Doch wie sollen potentielle Investoren mit prozentualer Beteiligung an Spielertransfers gelockt werden, wenn schon vor Corona die Transferbilanz rote Zahlen auswies? Das ist überspitzt formuliert so lukrativ wie eine Investition in Wirecard-Aktien.
In der Theorie richtig. In der Praxis sieht es jedoch so aus, dass die Entwicklungen in diese Richtung unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Denn zB waren Schalke und Werder die ersten Clubs, die einen KfW-Kredit aufnehmen mussten, gefolgt vom VfB Stuttgart (falls ich noch jemanden vergessen haben sollte, sorry). Somit ist die Gefahr groß, dass wenn auch in der kommenden Saison Zuschauereinnahmen fehlen sollten, diese Clubs ggf. eher vor der Insolvenz stehen, als diejenigen, die bisher noch ohne solche Maßnahmen auskommen. Mal ganz abgesehen davon, dass die Werksvereine dadurch abgesichert sind, dass ihre Verluste von den hinter ihnen stehenden Konzernen getragen werden.Das Problem wird sein, das es anderen Vereinen ähnlich gehen wird.
Die Laufzeit wird wahrscheinlich 5 Jahre sein?! Die Dividende sollte sich schon um 5 % bewegen, um hochattraktiv zu sein! Bedeutet bei 20 Mio € 5 Mill + X Gebühren insgesamt an Ausschüttung. Das Geld muss aus dem laufenden Betrieb generiert werden, sprich der sportliche Erfolg Platz 10-12 muss jede Saison erreicht werden, sofern man die Kaderkosten auf eine Summe eindampft, die den Überschuss jährlich bedienen lassen. Das die GmbH diese Anleihe ausgibt, wird wohl unumgänglich sein, damit der Gesamtverein nicht gesamtschuldnerisch haftbar wird. In dem Anleihenprodukt oder besser Fondsprospekt könnte man auch die potentiellen Anleger mit Partizipieren an Transfererlösen zB ME in Höhe 20 bis 30% einen Anreiz schaffen. Nehemen wir einen Verkauf von ME für 12 Mio mal an bei 30%, würden alle Anleger 4 Mio€ an Dividende bekommen. Das muss natürlich mit den jährlichen Dividenden gegengerechnet werden. Dazu noch den einen oder anderen Nachwuchs Kicker dazu und schon könnte man die Anleger bedienen. Natürlich ist sehr viel Hätte, Wenn und Aber dabei, allerdings im anderen Fall würde Werder kurzfristig 20 Mio zur Verfügung haben. Im anderen fall bleibt doch die Frage bestehen, wie zahlt Werder am Ende der Laufzeit die Gesamtsumme zurück und aus welchen Mitteln wollen sie das im laufenden Geschäftsjahr heraus realisieren. Der Anleger wäre mit im Risiko und der kann dann nicht nach 5 Jahren beispielsweise mal eben seine Summe + 5% einfordern. Werder ist wie die anderen Clubs stark von Transfererlösen abhängig, um handlungsfähig zu bleiben. Das würde auch einen GF Sport dazu zwingen, wirklich kreative Transfers zu machen und nicht davon zu reden. Dann wären Gedankenspiele wie mit Grujic im Sommer passé.
Die Ausgangslage ist doch klar: sie spielen seit 10 Jahren gegen den Abstieg und das wird sich die nächsten 10 Jahre nicht ändern. Ein Investor ist weder gewünscht noch gewollt. Ich sehe auch keinen ernsthaften Interessenten. Ist ja nur ein Gedanke.
Und das tun wir seit 10 Jahren nicht? Das Problem ist doch, dass wir kein Geld für Transfers haben. Die jetzt ausgegebene Anleihe soll wie noch gleich aus welchen Mitteln jährlich die Dividende und am Ende der Laufzeit bei Auszahlung bedient werden? Am Ende läuft es immer auf Transfererlöse hinaus. Die Mischung macht es.Ist ja nicht unmöglich, aber hier müsste am Ende eine sportliche Entwicklung stehen in der Werder sich unter den ersten 5 - 8 (EL/TV)
etablieren müsste. Sorry, aber bei der Formel Spielerverkäufe = Substanzverlust = ohne adäquate Zuführung .....
spielen wir bestenfalls beständig gegen den Abstieg.
Gab es beim HSV nicht auch Palaver beim Verkauf von Spielern, an denen Kühne Anteile hatte?Schau doch einfach mal nach Brasilien, wo diverse Firmen Anteile am Spieler X halten. Macht die Transfers dort extrem kompliziert. Kein gutes System meiner Meinung nach.
Glaube ich auch?! Mit einem geschlossenen Fonds kann man oftmals besser agieren. Man muss sich mit Fonds auskennen, um das Prinzip dahinter zu verstehen. Ich halte es grundsätzlich einer Überlegung wert.Gab es beim HSV nicht auch Palaver beim Verkauf von Spielern, an denen Kühne Anteile hatte?
Und das tun wir seit 10 Jahren nicht? Das Problem ist doch, dass wir kein Geld für Transfers haben. Die jetzt ausgegebene Anleihe soll wie noch gleich aus welchen Mitteln jährlich die Dividende und am Ende der Laufzeit bei Auszahlung bedient werden? Am Ende läuft es immer auf Transfererlöse hinaus. Die Mischung macht es.
Schau doch einfach mal nach Brasilien, wo diverse Firmen Anteile am Spieler X halten. Macht die Transfers dort extrem kompliziert. Kein gutes System meiner Meinung nach.
Mich interessiert viel mehr bei der Anleihe, welche Konstruktion dem gegenüber steht? Die KG mit 100T € Einlage als GmbH scheidet doch aus, wenn ich 20 Mio vom Mittelstand haben will?! Kein Mensch zeichnet eine Anleihe, wenn dem kein Gegenwert gegenüber steht! Das würde mich mal interessieren. Wie ist der Aufbau? Muss der Gesamtverein am Ende haften?Scheinst mich missverstanden zu haben, bin voll bei dir!!!! Ja, wir praktizieren es seit 10 Jahren, mMn würde es jetzt unter meiner
Schilderung noch extremer ausfallen, da wir hochverschuldet sind und praktisch keinen Back up haben,
Da die KGaA der Emittent sein dürfte (der Verein wird es nicht tun, da er sonst haften müsste), muss die KGaA auch haften, d.h., am Ende (spätestens) muss zurückgezahlt werden, Einlage +Zinsen.Mich interessiert viel mehr bei der Anleihe, welche Konstruktion dem gegenüber steht? Die KG mit 100T € Einlage als GmbH scheidet doch aus, wenn ich 20 Mio vom Mittelstand haben will?! Kein Mensch zeichnet eine Anleihe, wenn dem kein Gegenwert gegenüber steht! Das würde mich mal interessieren. Wie ist der Aufbau? Muss der Gesamtverein am Ende haften?
Moment so einfach ist das nicht. Das war doch das Problem des BVB vor Jahren, als sie Aktien damals emittiert haben und dann die GmbH & Co KG aA mit entsprechenden Eigenmitteln ausstatten mussten, damit am Aktienmarkt allerdings keine Probleme mit der Aufsicht auftauchen. Das waren Aktien. Hier ist es eine Anleihe, in der der potentielle Anleger nach der Absicherung fragen wird. In einer GmbH gemeinhin reichen 100T€ Einlage. Demnach muss ja wohl der Gesamtverein dort als Herausgeber der Anleihen auftauchen??? Was hat die Schachabteilung des SVW damit am Ende zu tun, ketzerisch gefragt?Da die KGaA der Emittent sein dürfte (der Verein wird es nicht tun, da er sonst haften müsste), muss die KGaA auch haften, d.h., am Ende (spätestens) muss zurückgezahlt werden, Einlage +Zinsen.
Das war doch auch das Problem beim HSV. Die haben doch zum Rückzahlungstermin eine neue Anleihe aufgelegt, quausi als Rückzahlung. Da konnten die Fans die Anteilsscheine 1:1 tauschen.
Der Verein ist außen vor, so ich denke, gerade, damit die Schachabteilung nicht mithaften muss. Ein Nichtbedienen eingegangener Verpflichtungen hätte doch ein Insolvenz zur Folge, welche, je nach Ausführung, Nachteile für den Anteilseigner hätte. Darin besteht eben das Risiko. Ich denke, das der Kreis der Eigner eher klein gehalten wird und in großen Teilen schon feststeht. Sponsoren z.B. weiten ihr Engagement auf Zeit aus und bekommen ihr Geld +Zinsen zurück, Werder ist liquide und muss nicht zusätzlich Schulden aufnehmen und ggf. werden solche Dinge dann bilanztechnisch unterschiedlich bewertet, af beiden Seiten. Vielleicht haben wir hier ein paar Finanzgenies diesbezüglich.Moment so einfach ist das nicht. Das war doch das Problem des BVB vor Jahren, als sie Aktien damals emittiert haben und dann die GmbH & Co KG aA mit entsprechenden Eigenmitteln ausstatten mussten, damit am Aktienmarkt allerdings keine Probleme mit der Aufsicht auftauchen. Das waren Aktien. Hier ist es eine Anleihe, in der der potentielle Anleger nach der Absicherung fragen wird. In einer GmbH gemeinhin reichen 100T€ Einlage. Demnach muss ja wohl der Gesamtverein dort als Herausgeber der Anleihen auftauchen??? Was hat die Schachabteilung des SVW damit am Ende zu tun, ketzerisch gefragt?
Es hängt vom Portfolio der Anleihe ab. Wie lange ist die Laufzeit, wie ist der Rückzahlplan gestaltet (jährliche Dividende oder nach Laufzeit X in toto + 5 % zB???). Man kann nur dringend davor warnen, Gelder aus der Zukunft zur Absicherung der Liquidität in der Gegenwart zu benutzen. Fußball ist ein unwägbares Geschäft. Unternehmen können anhand der Absatzmärkte Entwicklungen am Markt prognostizieren. Im Fußball speziell in der Bundesliga kann das nur Bayern München. Ich bin da sehr skeptisch.Der Verein ist außen vor, so ich denke, gerade, damit die Schachabteilung nicht mithaften muss. Ein Nichtbedienen eingegangener Verpflichtungen hätte doch ein Insolvenz zur Folge, welche, je nach Ausführung, Nachteile für den Anteilseigner hätte. Darin besteht eben das Risiko. Ich denke, das der Kreis der Eigner eher klein gehalten wird und in großen Teilen schon feststeht. Sponsoren z.B. weiten ihr Engagement auf Zeit aus und bekommen ihr Geld +Zinsen zurück, Werder ist liquide und muss nicht zusätzlich Schulden aufnehmen und ggf. werden solche Dinge dann bilanztechnisch unterschiedlich bewertet, af beiden Seiten. Vielleicht haben wir hier ein paar Finanzgenies diesbezüglich.
Vielleicht haben wir hier ein paar Finanzgenies diesbezüglich.

Deswegen meine ich auch, das der Kreis der Beteiligten sehr eng gehalten werden könnte, also an solche Leute, die a) werderaffin sind und b) wo deren Anteil nicht aus der Haushaltskasse stammt. Schaun mer mal, es bleibt spannend...!Es hängt vom Portfolio der Anleihe ab. Wie lange ist die Laufzeit, wie ist der Rückzahlplan gestaltet (jährliche Dividende oder nach Laufzeit X in toto + 5 % zB???). Man kann nur dringend davor warnen, Gelder aus der Zukunft zur Absicherung der Liquidität in der Gegenwart zu benutzen. Fußball ist ein unwägbares Geschäft. Unternehmen können anhand der Absatzmärkte Entwicklungen am Markt prognostizieren. Im Fußball speziell in der Bundesliga kann das nur Bayern München. Ich bin da sehr skeptisch.

Ich habe jetzt gehofft, von dir kommt noch was, so'ne richtig fette Aussage zum Thema.Na endlich stellt jemand die richtige Frage![]()
Aber ich hatte ja auch nach Finanzgenies gefragt 
Ich habe jetzt gehofft, von dir kommt noch was, so'ne richtig fette Aussage zum Thema.Aber ich hatte ja auch nach Finanzgenies gefragt
![]()
