Die Argumentation es geht um den Fussball und dass ein gewisses Niveau gehalten werden sollte, ist veraltet.
Es geht um Unterhaltung, um Unterhaltungswerte, um sichere Anlageobjekte, vielleicht noch um Werbung für Unternehmen und Selbstdarstellung.
Ein sportlicher Wettbewerb, wo man gewinnen könnte, darf gar nicht existieren (sag ich mal überspitzt).
Wenn alle gleich wären oder die gleichen Voraussetzungen hätten Meister zu werden,
oder an die Fleischtöpfe zu kommen,
hätten die Investoren doch gar keinen Anreiz zu investieren.
Hopp und Dose können doch nur investieren, wenn sie glauben, mit ihren Geldmitteln einen Vorteil und somit Erfolg zu haben,
(Mich würde interessiere, wie die Verluste in der Bilanz der Konzerne verbucht werden.)
Ihr System gelingt nur, wenn sie und ihr Einsatz an Geldmitteln einen Vorteil bringen.
Bei Kind und Konsortien bin ich mir nicht sicher, ob er nicht das demokratische Prinzip der Vereine zerschlagen wollte...
Kind sprach doch in seiner Gutsherrenart immer von Geldmengen (bei 100 Mio Europaliga),
dass Vereine einen gesellschaftlichen Auftrag haben, ist dem Schlossbesitzer völlig fremd.
(Werder ist doch mehr als die erste Mannschaft.)
Wenn ich Vereine in Unterhaltungsbetriebe umwandele,
spielt das Mitglied,
das soziale Fundament,
die (demokratische) Transparenz keine Rolle mehr.
Der Fan ist nur noch Konsument und Kulisse wie in der Formel1 oder beim Tennis.
