Der Finanzthread - und braucht Werder Bremen Investoren?

Baba wird wohl für 25 Mios zu Chelsea wechseln...

25 Mios für einen Spieler, der gerade mal eine gute BL-Saison spielte. Nochmal:
Ziel muß es sein, auch Babas zu entdecken oder aus dem eig. Nachwuchs hervorzubringen.
Und dann muß man hoffen, das die das Interesse von englischen Vereinen wecken. Die Gunst der Stunde nutzen und mit diesen Irrsinnssummen die Stadionverbindlichkeiten abbezahlen. Und AUF GAR KEINEN FALL diesen Ablösewahnsinn auch nur teilweise mitmachen.

Nur auf diese Weise können wir mittelfristig wieder finanziell einigermaßen mithalten, wenn eben der Klotz Stadion nicht mehr da ist.
 
Zitat von neuegrünewelle;3155561:
Baba wird wohl für 25 Mios zu Chelsea wechseln...

25 Mios für einen Spieler, der gerade mal eine gute BL-Saison spielte. Nochmal:
Ziel muß es sein, auch Babas zu entdecken oder aus dem eig. Nachwuchs hervorzubringen.
Und dann muß man hoffen, das die das Interesse von englischen Vereinen wecken. Die Gunst der Stunde nutzen und mit diesen Irrsinnssummen die Stadionverbindlichkeiten abbezahlen. Und AUF GAR KEINEN FALL diesen Ablösewahnsinn auch nur teilweise mitmachen.

Nur auf diese Weise können wir mittelfristig wieder finanziell einigermaßen mithalten, wenn eben der Klotz Stadion nicht mehr da ist.

25 Millionen für Baba sind eben nicht zuviel. Baba hat bereits 2 Spielzeiten in der Bundesliga absolviert, sehr gute Leistungen gezeigt, auf seiner Position gibt es wenig bis gar keine Alternativen und er ist erst 21 Jahre. Bei Bremen hätte es noch geheißen: "Der muss langsam und kontinuierlich aufgebaut werden". Bei anderen Vereinen wird das anders gehandhabt und man kann halt einen Baba, Firminio, Can etc. für viel Geld nach England verkaufen.

Bei dem Rest stimme ich dir allerdings zu.
 
Das ist mir zu kurz und zu einseitig gedacht.
Das Beispiel Baba sagt doch nichts anderes aus, dass das unternehmerische Konzept für Werder heißt Ausbilden und Verkaufen. Also wäre bei dieser Philosophie für Werder (nach dem Beispiel Baba) ein Zulieferunternehmen für andere größere Konzerne.
Also kein mittelständiges und eigenständiges Unternehmen … das kann und sollte nicht wirklich unsere Philosophie sein.
Um sich kurzfristig wieder finanziell zu sanieren mag es gut sein, aber für eine langfristige Ausrichtung dürfte so eine Philosophie nicht tragfähig sein.
Werder ist kein Verein wie syker schon richtig schrieb, sondern eine GmbH Co KG aA und sollte deshalb auch so unternehmerisch Tätig sein.
 
Das ist mir zu kurz und zu einseitig gedacht.
Das Beispiel Baba sagt doch nichts anderes aus, dass das unternehmerische Konzept für Werder heißt Ausbilden und Verkaufen. Also wäre bei dieser Philosophie für Werder (nach dem Beispiel Baba) ein Zulieferunternehmen für andere größere Konzerne.
Also kein mittelständiges und eigenständiges Unternehmen … das kann und sollte nicht wirklich unsere Philosophie sein.
Um sich kurzfristig wieder finanziell zu sanieren mag es gut sein, aber für eine langfristige Ausrichtung dürfte so eine Philosophie nicht tragfähig sein.
Werder ist kein Verein wie syker schon richtig schrieb, sondern eine GmbH Co KG aA und sollte deshalb auch so unternehmerisch Tätig sein.

Was sollte den DMn das Konzept sein?

Vllt noch eine Gedankenstütze: http://www.weser-kurier.de/werder/werder-bundesliga_artikel,-Der-Werder-Weg-So-schmerzhaft-und-doch-so-richtig-_arid,1174932.html
 

Interessant sind auch die unter dem Artikel zu findenden Kommentare, von denen sich einige kritisch mit der Situation auseinandersetzen und die Frage stellen, ob der Stadionumbau tatsächlich der einzige Faktor ist, durch den seit Jahren das Eigenkapital und die Einnahmen versickern.
 
Ja in der Tat.

Erläuterte syker schon, das z.B. die JHV sehr geschönt präsentiert wurde, mit immer denselben Ausblicken, die, wen wundert es, dann doch nicht eintreffen.

Verantwortlichkeiten werden nett umgangen.

Ja! Dieses permanente Einlullen durch Schönfärberei hat sich als politische Strategie nachhaltig bewährt - und das gilt nicht nur für Werders Unternehmenspolitik.

Wem fällt es überhaupt noch auf, dass das Deklarieren einer angeblichen Alternativlosigkeit einzig dem Zweck dient, Diskussionen von vornherien als überflüssig und entbehrlich abzuwerten.

Was hier im Speziellen unsere JHV betrifft, bedarf es selbstbewusster Mitglieder, die sich vorbereiten, kritische Fragen stellen und es aushalten können, wenn die Mehrheit der Anwesenden sie nicht unterstützt.

Von der bremischen Tagespresse würde ich mir auch mehr Mut zum kritischen Recherchieren wünschen - ein Stadionheft 2.0 brauche ich nicht.
 
Wunderbar, dann kannst Du ja den Bedarf decken oder woran mangelt's? :daumen:

Es mangelt noch an geistreicher Inspiration aber die bekomme ich ja nun anscheinend von dir.

Im Übrigen muss ein Initiator oder Unterstützer eines Ansinnens oder einer Idee nicht notwendigerweise derjenige sein, der sie umsetzt.
Auch als Nicht-Mitglied des Vereins übe ich immer dann Kritik an der GL, wenn ich es für angemessen und vertretbar halte.
Aber keine Angst, meine große Sympathie und Leidenschaft für das ballspielende Personal bleibt dabei unbeschadet.

Dir noch einen schönen Tag bei diesem sonnigen Wetter. :bier:
 
Es mangelt noch an geistreicher Inspiration...

Einsicht ist ja diesbezüglich immer ein erster Weg zur Besserung. Ich würde mich hinsichtlich einer solchen Selbsterkenntnis, dann aber nicht so weit aus dem Fenster lehnen. :lol:

Im Übrigen muss ein Initiator oder Unterstützer eines Ansinnens oder einer Idee nicht notwendigerweise derjenige sein, der sie umsetzt.

Ohne geistreiche Inspiration würde ich auch lieber die anderen machen lassen, besäße dann aber auch nicht die Chuzpe mich über fehlende Kritikbekundungen bei der JHV auszulassen.

Auch als Nicht-Mitglied des Vereins übe ich immer dann Kritik an der GL, wenn ich es für angemessen und vertretbar halte.

Was Du im Forum veranstaltest bleibt dir überlassen, ich find's ja auch gut wenn der Schuster so viel Einsicht hat, bei seinem Leisten zu bleiben, in deinem Fall bedarf es wohl offensichtlich nur eine Prise mehr von dem, was Du beispielsweise von der bremischen Presse forderst. Einfach etwas mehr Mut, um deinen Forderungen etwas mehr Glaubhaftigkeit und Substanz zu verleihen. :daumen:

Dir noch einen schönen Tag bei diesem sonnigen Wetter. :bier:

Ebenso :wink:
 
Auf der JHV wäre deine "Kritik" ggf. angebrachter, aber das wattig-weiche Forumsleben jenseits einer Vereinsmitgliedschaft, geschweige denn einem selbstbewussten, vorbereiteten Äußern einer echten Kritik auf einer JHV würde ich dir auch eher nahelegen.

Ich habe deinen Beitrag zur Kenntnis genommen. Ohne diesen Thread zerquatschen zu wollen, frage ich dich nach deinem Anteil an einer mit kritischen Fragen an die GL gestalteten JHV.
 
@Syker: Die theoretischen Aussagen sind grundsätzlich richtig.

Du willst aber doch nicht ernsthaft bestreiten, dass Werder investiert habe?! Unbestritten ist sowohl beim Investitionszeitpunkt als auch bei der Gegenfinanzierung einiges schief gelaufen. Der Stadionumbau aber ist eine Investition in die Zukunft, an der Werder derzeit zu knabbern hat.

Hinzu kamen langfristig laufende, hochdotierte Verträge ehemaliger Spieler, die das Eigenkapital aufzehrten, bevor dieses zusätzlich investiert werden konnte. Es wäre tollkühn gewesen, in Kenntnis der eminent hohen fixen Kosten weiter zu investieren. Solch ein Verhalten wird von uns bei Vereinen wie S04 und dem Hxv zu Recht gerügt.

Werder beschreibt seit über einem Jahrzehnt, dass sie hanseatisch wirtschaften würden. Das soll bedeuten, dass sie darauf achten, dass Einnahmen und Ausgaben im Gleichgewicht stehen. Selbst als Lemke den ASR-Vorsitz abgab, hieß es, dass Bode diesen Weg weiterverfolgt.
Wo war denn das Hanseatische bei der Stadionumbaufinanzierung? Das ist total dilettantisch abgelaufen.
Jetzt wollte man angeblich am Ende einem Di Santo 4 Mio€ in den Rachen schmeissen und bei der Vertragsverlängerung von Eichin scheitert es an 300T€???
Das wirft doch Fragen auf. Ich persönlich meine, dass ein erheblicher Dissenz zwischen dem ASR und der GF Sport über die weitere Strategie vorherrscht. Das ist nicht alleine mit gestörten zwischenmenschlichen Tönen zu erklären.
Und zu behaupten, dass dieser Verein investionsbereit sei, widerspreche ich. Ich erinnere nur an Lemkes Veto gegen den Klosetransfer. Ein überschaubares Risiko damals. Bode sieht sich in seiner Politik Lemke verpflichtet.

Werder hat zwar richtigerweise die Kostenbremse gedrückt im Kader, aber beileibe nicht ausreichend. Denn anders sind die Handlungen nach dem Transferüberschuss nicht zu bewerten.
Daher meine Frage, wie hoch dürfen/müssen denn die Kaderkosten sein, um einen Break Even zu erreichen? Die derzeitigen 30 Mio€ sind augenscheinlich zu hoch.
Ich bin auch nicht beim Wontorra, der hier publizistisch 20 Mio€ aus dem Bremer Umfeld als Geldspritze postuliert hat. Das halte ich für illusorisch aber einen Prozentsatz um 20-25% davon als durchaus möglich. Bremen und sein Umland ist nicht Bangladesch. Filbry macht dort augenscheinlich zu wenig mit Duldung des ASR.
Werder sollte tunlichst den Fehler vermeiden, seinen Fans das Gefühl zu geben, dass man die alten erfolgreichen Zeiten wieder aufleben lassen könnte.
Denn mit so einem Geschäftsgebahren und einem finanziellen Schlingerkurs, dem es an Transparenz und Mut mangelt, wird das nichts werden.
 
@ syker 1983: :tnx:

Eine Anmerkung noch von mir:

Was ist eigentlich mit diesem gigantischen Personaleinsatz außerhalb des Profikaders?
Irgendwo gab es hier mal die Möglichkeit, sich dieses ganze Personal mal anzuschauen..
Ist das wirklich HEUTE als durchschnittlicher BL-Mittelklasseverein in dem Ausmaß noch erforderlich?
Brauchen wir z.B. tatsächlich auch einen "Teammanager" wie Tim Barten, der Aufgaben wie die Begleitung Elias zum Laktattest hat? Wie gesagt nur ein Beispiel...

Bei über hundert Leuten Personal kann sich jeder ausrechnen, was das für enorme Personalkosten verursacht. Klar, keiner streicht gerne Arbeitsplätze, aber die "Familie Werder" ist (oder sollte!) ein modernes Wirtschaftsunternehmen sein, wo ALLE Kostenfaktoren auf dem Prüfstand sind.
Das ist in meiner Firma nicht anders, wo in dieser Hinsicht knallhart vorgegangen wird
 
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