Heute hat die DFL im Rahmen der Torlinientechnik u.a. per PM verlautbart, dass die 50+1 Regel auf jeden Fall beibehalten werden soll.
Man lässt über Jahrzehnte Ausnahmetatbestände zu vgl. Lev 1979 und 2007 WOB. Man akzeptiert eine Mogelpackung a la Hoffenheim, in der juristisch etwas dargestellt wird, was in der Realität sich ganz anders abbildet.
Man erlebt nun RB Leipzig gegen die mehr oder weiniger in den Stadien demonstriert wird und lässt diese auch mit ihrem Modell die Statuten passieren.
Man will auf der einen Seite die Traditionsvereine stärken und hofiert die Kapitalgeber in kleineren Clubs.
Das ist doch paradox. Das ist Wasser predigen und Wein trinken.
Auf der einen Seite will die DFL die Tradition, angeblich um jeden Preis (???), hochhalten und auf der anderen Seite konterkariert sie diese und läuft dem Kapital hinterher.
Einen Investor wird man auch in Bremen unter diesen Kautelen kaum finden. Warum sollte beispielsweise ein ausländischer Investor in Bremen einsteigen wollen, u.U. große Anteile erwerben, um dann lediglich als Mitglied des ASR stimmberechtigt zu sein.
Das ist zwar ein guter Schutz der Vereine vor "feindlichen Übernahmen" aber man lässt es auf der anderen Seite mit wachsweichen Kriterien zu.