Ich weiß schon, was Du meinst. Für einen Fussballverein sind die Spieler sein "Wirtschaftsgut" und wenn die Entwicklung da negativ ist, kommt die Situation, wie sie jetzt ist.
Nur und jetzt kommt der Haken, mit Verlust des EK, vereinfacht gesagt mit den flüssigen Mitteln, bezahlst Du die Gehälter, Transfers, notwendige Anschaffungen etc. ,wenn diese aber aufgebraucht sind, musst Du FK aufnehmen und darauf Zinsen zahlen, was ja wiederum dazu führt, mehr Ausgaben zu haben.
Nur kannst Du jetzt und deswegen ist es schon bilanztechnisch entscheidend, die Spieler nicht als Sicherheit hinterlegen (die sind einfach nichts wert, solange kein gesicherter Verkauf da ist), Sicherheiten sind z.B. materielle Sachanlagen (Fuhrpark, Stadion etc.) Dies ist wieder wichtig für die Höhe der Zinsen.
Als Beispiel ist da Schalke gut. Schalke hat die schlechteste EK-Quote, deswegen werden sie von den Banken schlecht bewertet bei Krediten. Schalke brauchte "flüssige Mittel", deswegen gaben sie eine Anleihe heraus mit 6,75% Zins für die Käufer, das machten sie aber nur, weil diese immer noch niedriger ist, als die vergleichbaren Kreditzinzen, die die Bank verlangt hätte. Das muss man dann erstmal zusätzlich erwirtschaften.
Diesen Zusammenhang darf man nicht außer Acht lassen, weil es entscheidend ist für den Fortbestand des UN.
Deswegen ist es die Aufgabe des GF Finanzen WB breiter aufzustellen auf der Einnahmenseite, um weniger abhängig zu sein von der Entw. der Spieler.
Nur um Bsp. zu nennen Merchandising steigern /Außlandsvermarktung / andere Geschäftsfelder entdecken etc.
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Ein einfaches Bsp. ist das der Bäcker, Schritt 1: Backwaren Verkauf Schritt 2: Belegte Brötchen Schritt 3: Mittagsmenü Schritt 4: Mittagsmenü mit Anlieferung. Das heißt die "innovativen" Bäcker haben sich breiter aufgestellt und neue Geschäftsfelder sich zu Nutze gemacht und damit die Abhängigkeit vom reinen Backwarenverkauf reduziert haben. Dadurch steigt der Umsatz und der Gewinn. Jeder kann mal in seinem Umfeld schauen, welche Bäcker denn überlebt haben und welche nicht und warum. Das sollte nur verdeutlichen das Innovation, die Triebfeder für Erfolg sein kann. Man kan nauch die Fleischer nehmen dasselbe Prinzip.

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Dieses "scheint" aber nicht gelungen zu sein, weil außer das Fernsehgelder/Vermarktung evtl. Merchandising, also passive "Dinge"

der Umsatz /Umsatzerlöse) nicht groß steigt.
Deswegen finde ich es schon wichtig KF zu hinterfragen, weil mMn er mehr der Buchhalter (Verwalter) ist, anstatt der Visionär, der aber viel wichtiger wäre. Buchhalter findest Du überall für weniger Gehalt.
Ich persönlich finde es auch nicht richtig Vermarktungsrechte abzugeben, weil es die Aufgabe von dem GF Finanzen ist , selbst bei den UN vorstellig zu werden. Jeder "Zwischenhändler" nimmt mir meinen Anteil weg.
Wenn dann argumentiert wird, das Infront professioneller, mehr Netzwerke, mehr rausholt usw. hat, dann muss ich mich eher selber hinterfragen, warum ich den nicht selber mal zu z.B. Wiesenhof gegangen bin und den Anteil den Infront bekommt, selber eingesteckt habe. Am Ende ist es indirekt ein Eingeständnis, das Infront die besseren Manager hat.
Deswegen um den Bogen zu Syker`s Ausgangspost zurückzufinden, darf man schon das Management kritisch sehen.