Um das ganze in Schwung zu bringen, vergebe ich mal die Punkte für einige meiner Lieblingsfilme und für Filme, die mich maßlos enttäuscht haben.
Das mache ich dann einfach auch mal so, da ich grosser Filmfan bin, mir dieser Thread aber jetzt erst so richtig ins Auge gesprungen ist.
Pulp Ficition 10/10
Der für mich persönlich beste Film aller Zeiten (sehr subjektiv, ich weiss)
The Big Lebowski 10/10
Einer der coolsten und witzigsten Filme den ich kenne. Der wird mindestens 2-3x pro Jahr mit Freunden angekuckt und dabei wird viel White Russian vernichtet.
Donnie Darko 10/10
Referenz im Bereich Indepedent Sci-Fi und herrlich schräg
12 Monkeys 10/10 (eigentlich 12/10)
Tolle Darsteller, wendungsreiche, sehr komplexe Story, einmal ansehen reicht definitiv nicht um die Genialität dieses Filmes zu erkennen.
Reservoir Dogs 10/10
Die besten Dialoge die je für einen Film geschrieben wurden. Dazu eine hochkarätige Darstellerriege die alleine durch blosse Anwesenheit überzeugend ist.
Trainspotting 10/10
Gnadenlos lustig und abgrundtief traurig zugleich. Legendär die Kloschüsselszene und Francis Begbies Billardspiel.
Sieben 10/10
Referenz des Genres, die düstere Atmosphäre, der Dauerregen, die Morde und die psychopahische Genialität des Killers. Hier passt einfach alles.
The Sixth Sense 10/10
M. Night Shyamalans bester Film. Das Ende zählt wohl zu den besten und überraschendsten die je gemacht wurden.
Fight Club 10/10
Toller Film, ohne Schwächen. Gut besetzt und nicht vorhersehbar.
Sin City 10/10
Auch hier gilt wieder, mit diesen Darstellern kann man kaum mehr etwas falsch machen. Schon alleine die Anfangsszene mit Josh Hartnett als Killer, die Quentin Tarantino für seinen Freund Robert Rodriguez gemacht hat ist das Eintrittsgeld wert.
Very bad things 10/10
Zu unrecht nicht allzu bekannter Film. Fans von Tarantino und Ritchie Streifen werden diesen Film lieben. Für mich als Christian Slater Fan ein Muss in der Sammlung.
True Romance 10/10
Christian Slater, Dennis Hopper und Drehbuch von Quentin Tarantino, mehr muss man dazu nicht sagen.
Snatch 10/10
Guy Ritchie ist nicht nur der Ex von Madonna, er hat auch grandiose Filme gemacht. Herrlicher Auftritt von Brad Pitt.
From Dusk till Dawn 10/10
Super Mischung, was wie ein typisches Gangster-Roadmovie anfängt wird zu einem Vampirsplatter. Harvey Keitel ist, wie immer, grossartig.
Matrix 1 10/10
Die Idee hinter dem Film ist einfach genial und die Umsetzung gelungen, auch wenn ich nie mehr ein grosser Freund von Keanu Reeves schauspielerischer Leistung sein werde.
Zurück in die Zukuft 1 10/10
"Fällst auch immer wieder drauf rein McFly." Wenn dieser Film irgendwo auf 3. Programmen oder sonst wo läuft, ich bin dabei. Der Streifen hat einfach Charme.
Terminator 1 10/10
War noch relativ jung als ich diesen Film das erste mal sah und da ich als Kind relativ wenig vorm Fernseher war, erinnere ich mich noch sehr gut dran, wie dieser Streifen mich völlig umgehauen hat. Das war tricktechnisch und von der Spannung her etwas ganz neues für mich.
Dazu eine grosse schauspielerische Leistung von Michael Biehn als Gegenspieler des Terminators, der Härte, Verletzlichkeit und Verzweiflung sehr glaubhaft darstellte und Arnie, ein minderbegabter Schauspieler (und wohl auch Politiker) war einfach der Terminator.
Für mich ist der Film immernoch das Mass aller Dinge bei Sci-Fi Action-Filmen.
Stirb langsam 1 10/10
Man sieht Bruce Willis einfach gerne zu, wie er durchs Hochhaus turnt und Terroristen um die Ecke bringt.
Action-Kino wies sein sollte.
Batman 10/10
Für mich ist der 1989er Batman sogar noch einen Tick besser als "The Dark Knight", auch wenn ich mit dieser Meinung wahrscheinlich ziemlich alleine dastehe. Michael Keaton, der leider oft und gerade auch in dieser Rolle relativ stark unterschätzt wird, verkörperte den Batman sehr gut. Dazu kommt vor allem noch die tolle Atmosphäre dieses Films. Die Mischung aus gothischer Düsterkeit und grellen Pop-Elementen bekommt wohl nur der geniale Tim Burton so hin und Jack Nicholson muss sich mit seiner Version des Jokers nicht hinter Heath Ledger verstecken.
Der zweite Teil "Batman Returns" noch unter Tim Burton ist auch noch relativ gelungen, während Joel Schumacher es dann mit den Teilen 3 und 4 auf jedenfall schaffte die Reihe gnadenlos gegen die Wand zu fahren. Die sind dann also 0/10, bzw. 1 Punkt vergebe ich noch, weil Alicia Silverstone und Drew Barrymore immer ganz nett fürs Auge sind.
Memento 10/10
So wohl noch nie dagewesen, einen Film vom Ende zum Anfang zu erzählen. Schöne Idee, glänzend umgesetzt. Muss man kennen den Streifen.
Kill Bill 1+2 9/10
Tarantino halt. Der zweite gefällt mir einen Tick besser.
Independence Day 9/10
Will Smith mag ich, Jeff Goldblum nicht. 10 Punkte gibts nicht wegen dem zum Himmel schreienden Amerika Pathos und weil man nie einem Schauspieler die gleiche Synchronstimme geben solte wie Alf vom Planeten Melmac.
Ansonsten ist das natürlich ganz grosses Popcorn Kino, nix von Belang aber beste Unterhaltung für gut 2,5 Stunden. Ausserdem mag ich die Anfangsszene mit dem grossartigen Song "It´s the end of the world as we know it" von REM.
Saw 1 9/10
Bin eigentlich kein grosser Fan solche Filme, aber dieser erste Teil ist wirklich gut. Mir haben es da nicht diese ausgeklügelten Tötungsmaschinen angetan, sondern der gut gemachte Ansatz, dass der Killer ja eigentlich nicht töten sondern die Menschen besser machen will, so dass sie ihr Leben mehr schätzen. Das war mal neu das war mal was anderes. Ausserdem lebt der Film von der Psychologie die sich zwischen den beiden Männern in diesem Raum abspielt Daraus entwickelt sich die eigentliche Spannung im Film und beide Darsteller machen da einen guten Job. Die Auflösung ist überraschend und von daher gut.
All das fehlt den Nachfolgern, die Sache ist eben nicht mehr neu (was klar ist und deshalb kann mans dem Regisseur nicht vorwerfen) und das feine Spiel, dass sich im ersten Teil entwickelt kommt nicht mehr zum Vorschein, nicht mal mehr hintergründig. Ab Teil 2 gehts nur noch um die Tötungsvorrichtungen und rohe Gewalt. Langweilt total. Deswegen bekommen Teil 2 und 3 1/10 Punkten, die nächsten Teile habe ich mir gar nicht mehr angesehen.
Edward mit den Scherenhänden 9/10
Wunderbar anders dieser Film. Tolle Bilder Tim Burton sei Dank und Winona Ryder ist einfach toll.
Star Wars:
Episode I 6/10
Bin ein grosse Star Wars Fans, aber bei Episode I komm ich nicht umhin, deutlich abzuziehen. Tue mir immer schwer mit Kinder in Hauptrollen. Das ist auch hier so, ist aber natürlich der Logik der Saga geschuldet und unverzichtbar. Durchaus verzichtbar war aber Jar Jar Binks, der diese Folge fast komplett ruiniert. Kann icht verstehen was man sich bei diese Charakter gedacht hat. Gratulieren kann man aber nur für die Besetzung von McGregor, Neeson, Portman und Jackson. Das passt.
II 9/10
III 10/10
IV 10/10
V 9/10
VI 10/10
Jetzt lass ichs mal gut sein mit den Filmen die ich weit oben ansiedle, obwohl mir jetzt schon wieder 2-3 Sachen eingefallen sind, die 10/10 wären, aber langsam bekommt das hier Überlänge.
Mit Enttäuschungen halte ich mich jetzt auch mal noch weitgehend zurück.
Spontan fällt mir Matrix 2+3 ein. Die bekommen 1/10.
Zur Erklärung fällt mir da zweierlei ein. Entweder bin ich zu blöd um die Genialität hinter diesen Filmen zu entdecken, oder die Wachowski Brüder sind völlig kirre geworden. Für mich sind beide Nachfolger nix weiter als grober Unfug, den kein Mensch gebraucht hätte.
Dann noch 2 Filme die ich gestern im Kino (Terminator 4) bzw. heute als Blu Ray (Der Tag an dem die Erde stillstand) gsehen habe.
Terminator 4 5/10
Der Film hetzt von Actionszene zu Actionszene auf ein durchschaubares Ende zu. Der Film entwickelt kein Flair, die Charaktere bleiben flach und es passiert nichts wirklich interessantes. Für Actionfans ganz nett, aber absolut nichts besonderes. Bitte schleunigst gut sein lassen, das mit der Terminator Saga, kann man da nur sagen, besser wirds nimmer.
Der Tag an dem die Erde still stand 1/10
Das Thema ist ja grundsätzlich interessant und der Film fängt auch halbwegs vielversprechend an, baut dann aber rapide ab.
Da steht die Menschheit kurz vor der Ausrottung, aber der Film schafft es zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd eine Art Endzeitstimmung aufkommen zu lassen. Jeder halbwegs interessante Ansatz wird viel zu schnell wieder abgewürgt, so z.B. die Szene beim Nobelpreisträger. Alles geht viel zu hektisch dahin und man schafft es nicht eine Beziehung zu den handelnden Figuren aufzubauen. Jennifer Connoly sieht wie immer hübsch aus, bekommt aber auch keine Tiefe in ihre Figur. Keanu Reeves ist sowieso eine dramatische Fehlbesetzung, viel zu wenig Charisma um diese tiefgründige, rätselhafte Rolle zu spielen. Ist mir schleierhaft wie man bei den Anforderungen für diese Rolle auf Reeves kommen konnte.
Den einen Punkt gibts noch für den halbwegs gelungenen Start, der einen wenigstens für 15 Minuten an den Fernseher fesselt. Danach wirds immer schlechter.