Der Film-Rezensions-Thread

Zitat von [Sportfreund];232065:
Ein bemalter Clown, der nur doch sein "doppeltes" Laserschwer auffällt. Alle anderen bösen Figuren, sogar dieser General Grieveous (?) hatten mehr Charakter als er.

Kam mir wie ein dressiertes Schoßhündchen vor. Nicht mehr.

Fast alle Schüler sind dressierte Schoßhündchen. :D
Dem Hype um Darth Maul bevor der Film rauskam wurde er nicht gerecht, da würd ich dir mal zustimmen. Aber ansich hat mir die Figur Darth Maul einfach gut gefallen.

Und wo wir die ganze Zeit von "Böse" reden, muss ich erstmal eine Benotung abgeben für Austin Powers und Dr.Evil :

Austin Powers – Das Schärfste, was Ihre Majestät zu bieten hat 10/10
Austin Powers – Spion in geheimer Missionarsstellung 10/10
Austin Powers in Goldständer 10/10

Auch wenn es viele gibt, die die Filme total dämlich finden -Ich finde die einfach grandios!
 
Noch ein paar Bewertungen:
Tropic Thunder 8/10
Troja 9/10
Oxford Murders 8/10
Ein Werk Gottes 10/10
Batman Begins 10/10
The Dark Knight 9/10
Broken Flowers 3/10
Lost in Translation 2/10

James Bond jagt Dr. NO 9/10
James Bond 007 - Liebesgrüße aus Moskau 9/10
James Bond 007 - Goldfinger 9/10
James Bond 007 - Feuerball 9/10
James Bond 007 - Man lebt nur zweimal 9/10
James Bond 007 - Im Geheimdienst Ihrer Majestät 8/10
James Bond 007 - Diamantenfieber 10/10
James Bond 007 - Leben und sterben lassen 10/10
James Bond 007 - Der Mann mit dem goldenen Colt 9/10
James Bond 007 - Der Spion, der mich liebte 9/10
James Bond 007 - Moonraker 10/10
James Bond 007 - In tödlicher Mission 10/10
James Bond 007 - Octopussy 10/10
James Bond 007 - Sag niemals nie 7/10
James Bond 007 - Im Angesicht des Todes 10/10
James Bond 007 - Der Hauch des Todes 7/10
James Bond 007 - Lizenz zum Töten 8/10
James Bond 007 - Goldeneye 8/10
James Bond 007 - Der Morgen stirbt nie 8/10
James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug 8/10
James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag 7/10
James Bond 007 - Casino Royale 10/10
James Bond 007 - Ein Quantum Trost 9/10
 
Mal was allgemeines: Ich würde es schön finden, wenn jeder zu seiner Bewertung zumindest 1-2 Sätze sagt.

Außerdem finde ich, dass die absolute Bestnote 10/10 viel zu inflationär gebraucht wird...
 
Das finde ich sollte jeder für sich selbst wissen. Filme die ich mir mehr als 3 Mal freiwillig angucke sind für mich automatisch so gut, dass ich sie mit 10 Punkten benote.

Aber dann sollte man diese 10 Punkte zumindest gut begründen.

Ich kann mir z.B. "Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug" bis zu 20x anschauen, würde dem Film aber trotzdem keine 10/10 geben. Eine 10/10 haben wirklich nur Meisterwerke verdient.

Ich mag die Austin Powers-Filme auch sehr, habe alle auf DVD... aber eine 10/10? Niemals.
 
Mal einige meiner Rezensionen reinkopieren:

Fluch der Karibik

Habe diesen Film vor einiger Zeit auf DVD geschenkt bekommen und war positiv überrascht. Schon seit "Sleepy Hollow" fand ich Johnny Depp klasse und die Rolle des Piraten Jack Sparrow passt da wirklich wunderbar.

Worum geht es also: Seit Jahren macht das angeblich verfluchte Schiff "Black Pear" unter Captain Barbossa die Gewässer der Karibik unsicher. Eines Tages findet das Mädchen Elizabeth den Jungen Will Turner ("Legolas" Orlando Bloom). Dieser hat ein goldenes Amulett bei sich, dass für die Piraten von enormer Wichtigkeit ist (es ist ein Teil des Aztekenschatzes).

Durch einen Unglücklichen Zufall kreuzen sich Jahre später die Wege von Jack und Will und da Elizabeth von den Piraten entführt wurde, segeln sie ihnen hinterher. Will hat nur Elizabeth's Rettung im Kopf, Jack Sparrow verfolgt andere Pläne... Die Piraten entführen Elizabeth weil sie denken, sie müssen ihr Blut auf dem verfluchten Aztekenschatz vergießen. wie sich später heraus stellt, ist diese Vermutung falsch.

Es folgt ein munteres Spektakel aus Spezialeffekten (Übergänge von Menschen zu "Zombies" im Mondlicht sind klasse!!), toller Situationskomik (besonders Johnny Depp), einigen Kämpfen auf See und einer stets klaren, interessanten handlung.

In meinen Augen definitiv der beste Piratenfilm den ich kenne, da ich generell Filme mit einem Schuss Komik bevorzuge. Mir fällt im Moment nichts negatives über den Film ein, aber um ein richtiger "Meilenstein" zu sein, reicht es dann doch nicht. Deswegen gebe ich dem Film 9/10 Punkte.

The Frighteners

Regie: Peter Jackson
Genre: Horror (Kömodie)
Jahr: 1996
FSK 18 <--- Hier ist Lachen angebracht, eigentlich kann man den auch ab 12 freigeben

So.. habe diesen Film erst letztlich auf RTL gesehen... weiß aber nicht ob das die ab 16 oder die ab 18 Version war, aber es war schon spät, denke als ab 18 (wie gesagt, die Altersbeschränkung ist Quatsch)

Inhalt: In dem Ort Fairwater lebt Frank Bannister (Michael J. Fox). Dieser hat nach einem Autounfall die Gabe, Geister zu sehen und mit ihnen zu sprechen. Das macht er sich zu Nutze, engagiert 3 "gute" Geister und "plündert" mit ihnen die Bürger aus, indem er seine Freunde aus dem Jenseits bei denen spuken lässt, während er als Geisterjäger abkassiert.

Klingt nach einem Abklatsch von Ghostbuster, ist es aber nicht. Denn in Fairwater geht der "Sensenmann" um. Sein nächstes Opfer trägt immer eine Zahl auf der Stirn, die nur Geister oder eben Frank sehen. Da Frank zufälligerweise immer am Ort der Morde ist, wird er bald wegen Mordes verhaftet. Mithilfe seiner Geisterfreunde und Lucy macht er Jagd auf den Sensenmann, und schon bald sucht dieser sich Lucy als Opfer aus. Hinzu kommt ein völlig verrückter FBI-Agent, der nicht mehr alle beisammen hat und am liebsten alle umnieten würde..

Hier folgt ein Teil des Endes, wer es trotzdem lesen will, Text markieren

Wie sich herausstellt, ist der Geist des Massenmörders Johnny Bartlett (Jake Busey, der spielt u.a. in Zurück in die Zukunft den arroganten Sack da) und seine Frau für die Morde verantwortlich.
Der Spannungshöhepunkt ist wohl die Szene im Krankenhaus. Während Johnny und seine Frau Frank und Lucy jagen, schleicht der FBI-Agent umher und versucht alle festzunehmen (er hat wie jeder Polizist / Agent etc. gar keine Ahnung von der richtigen Handlung)...


So... also neben Zurück in die Zukunft (1,2,3) ist das der beste Film von Michael J. Fox den ich kenne. Die Effekte sind ordentlich bis gut, die Story geil. Die Witze kommen auch immer genau richtig.
Einzig das Ende gefällt mir nicht so ganz, aber ist nicht so schlimm. Werde mir überlegen ob ihn ihn auf DVD hole...

8,5/10 Punkte

Johnny English

Darsteller: Rowan Atkinson, Natalie Imbruglia
Regie: Peter Howitt

Ein neuer Film von Rowan Atkinson, wohl allen bekannt als persönlicher Hofnarr eurer Majestät, "Mr. Bean"...

Tja... durch einen unglücklichen Zufall wird aus dem Büroangestellten Johnny English ein echter Geheimagent... naja fast echt halt...
Denn die Kronjuwele wurden gestohlen. Mit seinem Partner Bough (der eher das Potenzial zum Top-Agenten hat) und der französischen Agentin Lorna jagen sie nun also Pascal Sauvage... dieser will sich zum König von England krönen und Großbritannien mit seiner Vollmacht in ein riesiges Gefängnis umwandeln.

Als ich ins Kino ging dachte ich die ganze Zeit an den Film "Bean - Der Katastrophenfilm". Dieser war sehr lustig, ich hatte damals Tränen gelacht. Den größten Anteil hatte damals Atkinsons Gesichtskomik und die Tatasche, dass er die meiste Zeit, wie auch in der Mr.Bean-Serie, schweigt. In Johnny English mutiert er zur Labertasche. Das ist zwar ganz lustig, aber eben nicht so gut wie Mr. Bean.

Insgesamt ein recht lustiger Film, der nach 3-4 Durchgängen langweilig wird. Deswegen auch 7/10 Punkten.

Das Leben des Brian

Wer kennt den Film nicht

Monty Python hat wieder zugeschlagen...

Wir schreiben das Jahr 0. In Bethlehem wird ein Kind geboren. Allerdings verirren sich die heiligen drei Könige in den Stall von Brian. Eigentlich wollten sie zu wem anders
So beginnt also das Leben von Brian... Die Mutter kann ihn nicht ausstehen, sein Vater war ein Römer.

Auf der Suche nach neuen Freunden tritt er der Volksfront von Judäa (Vorsicht: Nicht Judäische Volksfront !!!) bei... diese versuchen durch sinnlose Debatten und noch sinnlosere Anschlagsversuche sich von den römischen Besetzern zu befreien...

Währendessen stürzt Brian in einen Zufall nach den anderen. Auf der Flucht vor den Römern erfindet er auf dem Markt irgendeine Rede, und schon sehen ihn alle als Messias und folgen ihm, ohne dass er es will...

Fazit: So kann man die "größte Geschichte der Menschheit" natürlich auch mal erzählen... und wie

Die Gruppe Monty Python in Bestform... selbst beim fünften Anschauen wird es nicht langweilig und man findet immer wieder neue, kleinere Lacher... ein besonderes Highlight ist das Lied am Ende (Always look on the bright side of life)

Hier vergebe ich meine erste Bestnote... 10/10 Punkten

Und die ist durchaus verdient. Diesen Film haben wir bereits 3x in der Schule gesehen... 2x in Religion, 1x in Deutsch...

South Park - Der Film

Das kleine Städtchen South Park irgendwo in Amerika. hier leben Stan, Cartman, Kyle und Kenny. Eines Tages gehen sie ins Kino und sehen einen Terence und Phillip Film (Zwei kanadische Pups-Komiker). Was die Kinder zum Brüllen komisch finden, ist für Kyles Mutter bitterer Ernst. Sie gründet nicht nur eine Anti Terence- und Phillip-Kampange, sondern eine Anti-Kanada-Kampange. So bricht irgendwann Krieg zwischen USA und Kanada aus.

Ein Stockwerk tiefer: Satan und sein Freund Saddam schieden Pläne, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Das kann nur funktionieren, wenn T & P sterben...

Der Film mit den meisten beleidigenden Gesten und Schimpfwörtern...
Die Lieder sind einsame Spitze, die deutsche Fassung allerdings nur Durchschnitt. Wer Englischkenntnisse hat, sollte sie nutzen, denn es lohnt sich

Ich geb dem Film, obwohl er eigentlich sehr gut ist, 8,5/10 Punkten... zu einem Top-Film fehlt dann doch irgendwas, weiß blos nicht was ... vielleicht ne Botschaft

Die Ritter der Kokosnuss

Der zweite Monty Python-Film...

Worum geht es... König Arthus sammelt also seine Ritter der Tafelrunde um sich, um den heiligen Gral zu suchen. Da die Pferde zur Zeit nicht vorhanden sind, wird eben im "Galopp-Schritt" gelaufen (begleitet mit dem Geräusch, wenn zwei Kokosnusse aufeinanderprallen).
Die Ritter treffen also auf allerhand seltsamer Erscheinungen wie z.B. den Schwarzen Ritter (DAS Highlight im Film neben den Franzmännern), die Franzosen, einen dreiköpfigen Ritter, ein Monstrum und einen Zauberer... Doch wo ist der Gral?

Wie auch das Leben des Brian finde ich diesen Film genial... wie in der Inhaltsangabe schon gesagt, die Franzosen und das Duell mit dem schwarzen Ritter ("Unentschieden" ) haben es mir bsonders angetan... aber an Brian kommt der Film aufgrund des mehr als seltsamen Endes nicht ran...

9/10

Hier noch ein interessanter Link dazu:

http://www.antra.dk/montypythonlg.mov

Findet Nemo

Regie: Andrew Stanton Lee Unkrich
Musik: Thomas Newman (Titelsong Robbie Williams)
Produktion: 2003

Alsoooo... Die Clownfische Marlin und seine Frau (wie heißt die?) haben sich im Meer ein tolles Haus gekauft und viele Eier "gezeugt"... leider wird sowohl die Frau also auch alle Eier (bis auf eins!) von einem Raubfisch getötet... Jahre später hat der kleine Nemo nun also seinen ersten Schultag. Dort lässt er sich prompt auf eine Mutprobe mit anderen Kindern ein und schwimmt ins offene Meer. Wie es nicht anders kommen kann, wird er gefangen und landet schließlich im Aquarium einer Zahnarztpraxis. Dort leben viele mehr oder weniger verrückte Fische (dieses Krabbentier Jaques ist spitze )...

Marlin macht sich unterdessen auf, seinen Sohn zu suchen und wird von der unter Gedächtnisschwund leidenden Dori begleitet... unterwegs treffen sie auf vegetarische Haie (meine Lieblingsfiguren ) und seltsame Schildkröten...

Ich find den Film klasse... auf den ersten Blick nur ein Film für die Jüngeren unter uns, aber irgendwann hab ich ihn mir einfach auf DVD geholt... und es hat sich gelohnt !! Die Animationen sind spitze, die Gags sitzen immer und die "Familien-Romantik-Szenen" sind relativ kurz gehalten... Aber irgendwie ist mir Dori unsympathisch... deswegen 9,5/10 Punkten

Die Truman Show

"Guten Morgen! Ach, und falls wir uns nicht mehr sehen sollten: Guten Tag, guten Abend und gute Nacht!"

Mein persönlicher Lieblingssatz in dem Film, vor allem, weil er voller Ironie ist. Denn Truman (Gespielt von einem meiner Lieblingsschauspieler: Jim Carrey) kann nie nie gesehen werden, denn er ist in einer Fernsehshow. Besser gesagt: Er ist die TV-Show. Die Truman-Show eben. Seit seiner Geburt wird er gefilmt, ohne es zu wissen und bewegt sich in einer künstlich aufgebauten Stadt mit künstlich erzeugtem Wetter etc., in der nur Schauspieler "leben". Eines Tages fällt ein Scheinwerfer vom Himmel und das Radio spielt verrückt. Truman beginnt, Nachforschungen anzustellen...

Wie es ausgeht, kann man sich evtl. denken, aber ich will hier nicht zuviel verraten.

Jim Carrey spielt hier total überzeugent und weicht von seiner Rolle als Komiker ab. Es ist schon erschreckend, was sich der Regisseur da ausgedacht hat. Man stelle sich vor, man selbst wäre Truman und würde es nicht bemerken. Quasi eine gutmütige Matrix, nicht computer, sondern menschengesteuert. Uaaah... Jedenfalls ein richtig guter Film, der seit neuestem meine DVD-Sammlung bevölkert und daher eine 9/10 bekommt.

Jäger des verlorenen Schatzes

FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Darsteller: Harrison Ford, John Rhys-Davies
Regie: Steven Spielberg

Ok kurze Inhaltsangabe... Indiana Jones, Professor an einer Universität, ist Abenteurer und Archäologe... und befindet sich 1936 mal wieder in einem Wettlauf gegen die Nazis, die auf der Suche nach der bundeslade, eine "Waffe unvorstellbarer Macht" sind... gemeinsam mit so einer Frau (wie heißt die noch?) und ein paar Verbündeten gehts also in die Wüste... dort findet dann das Wettrennen Jones gegen Nazi-Deutschland statt...

Muss man glaub ich nicht viel zu sagen. Steven Spielberg in Bestform, Indiana Jones (Harrison Ford) in Bestform, Film lässt keine Wünsche übrig. Neben Action ist auch ne Menge an Spass dabei, was den Film zu einem der Meilensteine überhaupt macht... wie allen 3 Filmen, das kann ich jetzt schon verraten, gibt es die Bestnote 10/10 für einen Film, den man sich immer wieder anschauen kann. Unbestritten Meisterwerke der Filmgeschichte.
 
Da stimme ich DanielWTM zu, dass es für mich ebenfalls völlig legitim ist, einen Film, den ich immer wieder gucken kann, die Bestnote zu vergeben.
Ich zitiere mich da nochmal selbst, was ich hier schonmal geschrieben habe.
Ich schäme mich auch etwas, so schnell und wild mit 10 Punkten um mich geschmissen zu haben ;). Aber wie ich bereits schrieb, gehören die Filme im entsprechenden Beitrag zu meinen Lieblingsfilmen. Und ich habe in meinem Leben bestimmt schon mehrere hundert Filme gesehen, da finde ich es nicht vermessen, ca. 10 Filmen auch 10 Punkte zu vergeben. Ansonsten sollte ich dem Hobby besser aufgeben, wenn es nicht einige gäbe, die diesen Wert auch verdient haben. Ich gehöre zu denjenigen Gucker, der sich fast ausschließlich mit sog. Blockbustern auseinandersetzt, die in den großen Kinos laufen. Da mag sicherlich der ein oder andere Film sein, der in Wahrheit keine Höchstpunktzahl verdient hat, mich persönlich aber super unterhalten hat. Von daher, dass ich meine Lieblingsfilme bereits gewertet habe, wird es zumindest von meiner Seite aus so schnell keine 10 Punkte-Vergabe mehr geben.

Ich glaube, dass die meisten hier mit ihren Lieblingsfilmen angefangen bzw. mit aufgelistet haben. Von daher wird sich das mit den 10 Punkten relativieren

Zitat von [Sportfreund]
Mal was allgemeines: Ich würde es schön finden, wenn jeder zu seiner Bewertung zumindest 1-2 Sätze sagt.

Auf jedenfall lobenswert, aber nicht zwingend erforderlich. Mir persönlich reicht das vollkommen aus, wenn jemand z.B. zu den James Bond Filmen einfach seine Punkte vergibt. Wenn jetzt aber jemand es genauer wissen will, könnte er nachfragen.
Nichts desto trotz lese ich gerne irgendwelche persönlichen Kommentare zu Filmen.
Ich bin auch vielleicht nicht ganz unschuldig daran, da ich einer der ersten war, der in dieser Form so bewertet hat. Von daher hol ich das aus meinem Anfanspost für den ein oder anderen Film kurz nach, die schon etwas älter sind und vielleicht nicht jeder kennt, aber jeder kennen sollte.

Crimson Tide: Für mich vielleicht DER spannendste Film, den ich jemals gesehen habe. Ein Duell auf einem U-Boot zwischen Denzel Washington und Gene Hackmann, bei dem man einfach wissen muss, wie der Film ausgeht. Wirklich sensationell - wer den noch nicht gesehen, muss das unbedingt nachholen.

The Rock: Ein Meisterwerk von Bruckheimer, mit Crimson Tide zusammen sein bester Film. Nicolas Cage und Sean Connery schleusen sich auf Alcatraz ein, um Terroristen das Handwerk zu legen. Musik grandios, Schauspieler sowieso. Beste Szene: Grüner Rauch (Gänsehautfeeling).

Im Übrigen find ich die Austin Powers-Filme ebenfalls sauwitzig, nur Teil 3 schwächelt etwas (hängt wahrscheinlich auch mit den geänderten Synchronstimmen zusammen. Allein für Dr. Evil kriegen die ersten beiden jeweils 8/10, der dritte nur 5/10.
 
Ronin
Fünf unterschiedliche Spezialisten werden für eine Mission angeheurt, bei der sie einen Koffer besorgen sollen. Das ganze wird von den Männern bis ins kleinste Detail geplant und der Auftrag wird erfolgreich beendet. Doch einer der Typen flieht mit dem Koffer und eine große, actionreiche Jagd beginnt.

Robert de Niro und Jean Reno gehören in dem Film zu den allgemein bekanntesten Schauspielern, in der beide Höchstleistungen zeigen. Was den Film so besonders und sehenswert macht, sind vor allem die sehr authentischen Verfolgungsjagden durch Paris und Nizza. Fans der Ballerei bekommen hier auch etwas mehr als die übliche Pistolenpengpeng-Standardkost aus anderen Action-Filmen geboten. Was den Film ebenso von der üblichen Action-Kost abhebt, sind die interessanten und tiefen Wirrungen der Beziehungen von den verschiedenen Charakteren.

Was mich an dem Film stört, verrate ich allerdings nicht, da sonst viel von der Spannung flöten geht. Unterm Strich gebe ich dem Film aber 8,5/10 Punkten.
 
Die Bourne Reihe
Für mich ist die komplette Reihe ein Meisterwerk. Fesselnd von der ersten bis zur letzten Sekunde. Immer wieder Perspektivenwechsel, Actionszenen und "ruhigere" wechseln sich perfekt ab. Die Suche nach Bournes wahrer Identität treibt ihm vom Mittelmeer über Indien, Moskau, Berlin, ach, überallhin. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen, neue Charaktere (wie etwa Pamela Landy), die neue Reaktionen von Matt Damon (brilliant!) hervorrufen. Wie immer bei Trilogien fällt die Qualität zwar zum Ende hin ab, aber selbst das Bourne Ultimatum hat ein klasse Niveau. Meine persönliche Lieblingsszene der Trilogie ist die Verfolgungsjagd mit dem Mini im ersten Teil. Einfach nur grandios gemacht.

Die Bourne Identität 10/10
Die Bourne Verschwörung 10/10
Das Bourne Ultimatum 9,5/10
 
seh das ähnlich wie sportfreund. wenn hier diamantenfieber die bestwertung abräumt, sehen meine jeweils 8.5 für blood diamond und good will hunting, filme die ich wirklich sehr schätze, doch ärmlich aus. aber an apocalypse now kommen sie schon allein wegen der fehlenden zeitlosigkeit nicht heran.

Darjeeling Limited: mit brody ist ein super schauspieler dabei. der beginn ist langweilig, der vorfilm mit natalie portman nun ja. road movie-feeling kommt wenn überhaupt erst gegen ende auf. in der zweiten hälfte kann man sich wenigstens etwas mit dem film anfreunden, zu beginn ist er eher verstörend. 6,5/10
 
Mist. Die aktualisierte Seite hatte 30259 Zeichen. Die maximale Länge beträgt aber nur 30.000 Zeichen. Nachdem ich den Eingangstext rausgeschnitten hatte, ging es gerade aber ich kann keinen einzigen Film mehr mit Bewertung reinstellen. :(
 
wie dem auch sei...ich versuchs dennoch mit weiteren film-rezensionen:

der letzte könig schottlands: fängt munter und fröhlich an, umso drastischer kommt die wendung, die dramatik steigt unaufhörlich an, bietet erschreckende bilder. hervorzuheben ist natürlich auch die darstellerische leistung von forest whitaker als diktator idi amin, aber vorallem die subtilere spielweise mcavoys ist grandios. leider schwächelt der film dann gegen ende noch ein wenig. 8,5/10

bug: der film beginnt sehr langsam um den charakteren zeit zu geben sich zu entwickeln. allerdings wirkt das zum teil langatmig. mit zunehmender spieldauer wird es dann wirrer. das ende ist auf eine art verstörend, auf der anderen aber auch übertriebend. zudem wird einem auch eine menge overacting angeboten. 4/10

unsichtbar: grandiose anfangszene! umso enttäuschender ist der rest des films, der größtenteils vor sich hinplätschert. 3/10

lost in translation: leise, aber intensive komik. poetische bilder, fabelhafter bill murray. mutet stehts melancholisch an. wahres meisterwerk. 10/10

wanted: sehr kurzweilig, macht spaß. die wendung zum ende kommt eher überraschend und auch die schlusspointe ist intelligent gewählt. nervend fällt allerdings angelina jolie, die zum 86. mal die powerfrau gibt, ins gewicht. auch störend ist, dass der film in einigen szenen übers ziel hinaus schießt. 6,5/10

silent hill: richtig guter beginn. in der folge wird das potenzial des videospiels aber zu keiner zeit ausgespielt. das mysteriöse geht verloren, action steht im vordergrund. die auflösung orientiert sich an anderen horrorfilmen und ist absolut nicht gelungen. zumal das mysterium um silent hill einfach nicht gelöst werden sollte. 5/10

the village: enntäuschendes werk mit vielen widersprüchen. atmosphärisch kann der film überzeugen, der obligatorische shyamalan überraschungseffekt ist lau. 4,5/10

todeszug nach yuma: christian bale, russell crowe und peter fonda brillieren. spannend und mit großem showdown. 8/10

a history of violence: gewaltballade, die beinahe alles richtig macht, ebenso wie hauptdarsteller viggo mortensen. irgendwie bleibt bei mir aber das gefühl, dass man aus dem film noch ein wenig mehr hätte rausholen können. 8/10

einer flog über's kuckucksnest: klassiker, der die bezeichnung vollkommen verdient hat. jack nicholson bietet eine hervorragende leistung. die charaktere sind allesamt brilliant gezeichnet. komische und zutiefst bewegende momente. ein ende, das in die filmgeschichte eingegangen ist. überragend. 10/10

ice age: ganz nett, aber letztlich bietet der film nicht viel mehr als ein typischer kinderfilm. die ein oder andere witzige szene, gut animiert. mehr aber auh nicht. 6/10

findet nemo: eigentlich gibts dazu das gleiche zu schreiben wie über ice age. nur, dass findet nemo irgendwie weniger charme mit sich bringt. 5,5/10
 
Okay, dann packe ich auch mal ein paar Perlen hier mit rein:

Heat: Al Pacino und Robert de Niro in einer dramatischen "Räuber und Gendarm"/"Mann-gegen-Mann"-Geschichte, die teilweise sehr subtil und teilweise auch recht actiongeladen ist. De Niro spielt den alternden Ganoven, der sich nach dem Ausstieg seht und noch ein paar große Dinge drehen will, bevor er mit seiner Flamme nach Neuseeland auswandert. Pacino dagegen ist der rastlose Supercop, der seine dritte Ehe ruiniert, aber den Riecher für die Aktionen des Gegenüber hat. Grandioses Schauspieler, klasse Story: 10/10

Bube, Dame, König, GrAs: Guy Ritchie als Regisseur mit einer abgedrehten Story aus England über ein paar Kleinkriminelle. Extrem gute, schnelle Schnitte, wahnwitzige Dialoge: 9/10

Snatch: Brad Pitt als Hauptdarsteller in einer Rolle, wo man ihn kaum versteht. Eine Story so abgefahren, dass man das Gefühl hat, man kann nur unter Drogen folgen und Kameraführung, Schnitte und Dialoge, die einen staunen lassen: 10/10

Four Rooms: Episodenfilm, der in einem Hotel in der Silvesternacht spielt. U.a. als Schauspieler mit dabei: Madonna, Antonio Banderas, Quentin Tarantino u.v.m. Entweder man findet den Film amüsant und abgedreht oder scheiße. Dazwischen gibt es glaub ich nichts...: 7,5/10
 
Back
Top