Der Film-Rezensions-Thread

Wer von euch hat schon die Fortsetung von "Fack ju Göhte" überstanden? Ich wehre mich mit Händen und Füßen, um mir den Quark nicht ansehen zu müssen.

Wer bietet pro und contra?
 
Kürzlich "The Program" in der Sneak gesehen, Biopic über Lance Armstrong und systematisches Dopen im Radsport. Ich hab absolut nix mit Radsport am Hut, aber der Film ist wirklich spannend aufbereitet und informativ, das ging und geht vermutlich immer noch schon richtig abgefuckt zu auf der Tour. Hatte nach dem Film ziemlich Hass auf Armstrong.

7/10
 
Wer von euch hat schon die Fortsetung von "Fack ju Göhte" überstanden? Ich wehre mich mit Händen und Füßen, um mir den Quark nicht ansehen zu müssen.

Wer bietet pro und contra?

War okay aber dem Hype absolut nicht angemessen.
Teilweise ganz witzig, mehr aber auch nicht.
Bei der Neuverfilmung der Grisworlds (Vacation) hingegen, hab ich zum Teil richtig gefeiert.
Ist sicherlich Geschmacksache, wie das bei Komödien sowieso immer ist, wenn du die Art des Humors nicht magst kann der Film machen was er will, er wird nicht funktionieren.
"Burn after Reading", absolutes "Meisterwerk" der Cohenbrüder...Ich weiß bis heute nicht was der Film sollte, mega besetzt aber belanglos bis zum Geht-nicht-mehr-
 
Gestern auf Netflix Circle/Der Kreis gesehen. Sehr zu empfehlen, auch wenn er ein paar kleine Logikfehler beinhaltet.

Handelt von einer Gruppe von 50 Personen, die sich plötzlich stehend in einem seltsamen Raum wiederfindet, in der jeder stirbt, der seine kleine Plattform verlässt und einmal pro Minute ein ausgewählter Mensch stirbt. Nach kurzer Zeit entdecken sie, dass nur einer überleben kann. Hat ein wenig was von "Werwölfe von Düsterwald" und sehr kurzatmig anzusehen, obwohl eigentlich 90 Minuten nur diskutiert und gewählt wird.
 
Hab mir gestern zum 3. Mal "Inception" angeschaut und versucht damit warm zu werden, leider wieder vergebens. Ich kann dem Streifen leider nicht so viel abgewinnen. Ein Film der mMn von der Verpackung lebt und weniger vom Inhalt. Ohne die beeindruckenden visuellen Effekte und der (zum x-ten Mal) grandiosen musikalischen Untermalung von Hans Zimmer :daumen:, bleibt nicht viel übrig.

Die, auf Biegen und Brechen, versuchte Herbeiführung komplexer Handlungsstränge ist auf die Dauer nur mehr ermüdend. Vom Traum-im Traum zum Traum-im-Traum-im-Traum zum Albtraum (Level 1 bis Level 3), Extractions, Kicks und allerhand weiterer Firlefanz um dem entstehenden Chaos einen Rest von Sinnhaftigkeit zu erteilen.

Kann verstehen, dass Manche geneigt sind, den Film "cool" zu finden, ich tue es nicht. Es ist wie mit der "Traumdeutung" von Siegmund Freud, spätestens auf Seite 20 schlägt man das Buch zu und stellt es am Besten ins Regal.
 
Bin durch diese starke Szene auf God Bless America aufmerksam geworden, den Film musste ich mir direkt ansehen. Ist in erster Linie bitterböse Satire volller Mainstream-Medien- und Gesellschaftskritik. Man hätte sicher noch mehr aus der Thematk machen können, dennoch ein überaus unterhaltsamer Film, in dem einem das ein oder andere mal mehr als nur aus der Seele gesprochen wird. [8/10] :daumen:
 
clarence, der österreich-experte kann mir ja mal sein urteil zum film "ich seh, ich seh" mitteilen. klingt interessant. lohnenswert?
natürlich darf auch jeder andere antworten, der den film bereits gesehen hat.
 
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