Hat damit absolut nichts zu tun, glaub aber, dass man bei Haneke von vornherein wissen muss, worauf man sich einlässt. Seine Filme wirken verstörend, unangenehm und sind fernab des Mainstreams.
Funny Games U.S. hat eine starke Atmosphäre und spielt mit den Ängsten der gepeinigten Familie. Es wird ein schwer ertragbares Maß von sadistischer Brutalität vermittelt obwohl in dem Film fast keine Gewalt zu sehen ist. Der Wunsch auf ein klischeehaftes Happy-End, dass die beiden College-Boys für ihr Treiben irgendwann bestraft werden, erfüllt sich nicht....das Böse gewinnt immer. Die schauspielerische Glanzleistung von Michael Pitt verleiht dem Film eine Extranote.
Kann ich alles zu hundert Prozent unterschreiben aber ein Film soll mich in erster Linie unterhalten und das tut der zu keinem Zeitpunkt, er nervt einfach nur.
Dieser erhobene Zeigerfinger geht mir auch auf den Zwirn.
Mag sein, dass der ein oder andere an sowas "Spaß" hat oder sich intellektuell herausgefordert fühlt, ich persönlich hab da keine Freude dran.
Meine Anforderungen an einen Film sind, dass er mich unterhalten soll, dies kann er auf unterschiedlichem Wege tun.
Ich mag Actionspektakel, ebenso wie Filme die ruhigere Töne anschlagen.
Science-Fiction, Thriller, Horror auch mal ne Komödie, selbst Dramen schau ich mir hin und wieder an, wenns passt.
Das Ding hier aber ging mir einfach nur auf die Nüsse, ich hab den nur bis zum Ende ertragen, weil ich sehen wollte, wie dieses zwei schnöseligen Spinner richtig einen auf die Mappe kriegen, das war vermutlich auch die Intention des Autors, die Leute mit den Idioten so lange zu nerven bis sie sich wünschen ja herbeisehnen , dass die Vögel richtig eins aufs Fressbrett kriegen um ihnen dann die lange Nase zu ziehen, Ätsch, ich bring jetzt aber die liebe Familie um, ihr blöden Zuschauer.
Krönung des Ganzen, war die Rückspulaktion, da war ich ganz kurz davor umzuschalten weil es mir echt dann komplett zu blöd wurde.
Wo ich so schön in Rage bin, will jemand über das Meisterwerk "Clockwork Orange" reden?