Der Auto(-und-Spritpreise)-Thread

160 km/h empfinde ich als angenehme Reisegeschwindigkeit, 180 - 200 km/h sind auch mal möglich, aber belasten schon deutlich mehr.
Jetzt ist es ja auch nicht so, dass man längere Strecken mit einem Schnitt von 160 km/h fahren kann. Dafür a) ist zu viel Betrieb auf den Autobahnen und b) gibt es zu viele Baustellen und andere Strecken mit Geschwindigkeitsbeschränkung.
160 km/h gehen mal, auch über mehrere Kilometer, wenn die Strecke einigermaßen frei ist. Aber für mehr als 10 Minuten geht es meistens nicht, ohne dass man irgendwo zum Bremsen gezwungen wird.
Ich habe in meiner Karre die Möglichkeiten, den Durchschnitt von Verbrauch und Geschwindigkeit auszulesen, einmal seit Fahrtbeginn und einmal für die gesamte bisherige Fahrleistung. Über ø 100 km/h bin ich nie hinausgekommen.
 
Zum Reisen, Urlaubsbeginn (Strecken 500+km) sind 110-130 mMn auch am besten. Man kann schön rollen, verballert beim Beschleunigen nicht unnötig Sprit und schont die Bremsen.
Man kommt außerdem nicht so gestresst an und hat noch was vom 1. Urlaubstag ohne direkt erstmal 4 Stunden pennen zu müssen.
Ich fahre durchschnittlich 2x im Jahr zur Verwandtschaft ins Ruhrgebiet wobei ich mit dem auf 130 km/h eingestellten Tempomat ganz entspannt dahingleite; ok, letztes Jahr klappte das nicht ganz so gut wegen der 6-7 Baustellen auf der A1 zwischen Bremen und Osnabrück. Abgesehen davon ist auf dem Teilstück der A1, teilweise sogar weiter runter bis nach Münster schnelleres Fahren aufgrund des hohen Verkehrsaufkommen v.a. durch LKW oft kaum möglich.

Wenn ich zu anderer Verwandtschaft ins südliche Baden-Württemberg fahre, gebe ich auf den Teilstücken, wo es a) erlaubt und b) die Autobahn einigermaßen frei ist, um nicht dauernd abbremsen zu müssen, schon mehr Gas. D.h. Reisegeschwindigkeit 160-170 km/h, was mit meinem Auto auch dank Tempomat einen ordentlichen Kompromiss Geschwindigkeit aus persönlicher Beanspruchung und Wirtschaftlichkeit darstellt. Ich habe für die ca. 780 km lange Strecke, trotz Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen auf den Autobahnen sowie der letzten 40 km Landstraße in einer Netto-Fahrzeit von 6 Stunden geschafft. Danach war ich jedoch so geschafft, dass das bei diesem einmaligen Versuch blieb.
 
Ich fahre durchschnittlich 2x im Jahr zur Verwandtschaft ins Ruhrgebiet wobei ich mit dem auf 130 km/h eingestellten Tempomat ganz entspannt dahingleite; ok, letztes Jahr klappte das nicht ganz so gut wegen der 6-7 Baustellen auf der A1 zwischen Bremen und Osnabrück. Abgesehen davon ist auf dem Teilstück der A1, teilweise sogar weiter runter bis nach Münster schnelleres Fahren aufgrund des hohen Verkehrsaufkommen v.a. durch LKW oft kaum möglich.

Wenn ich zu anderer Verwandtschaft ins südliche Baden-Württemberg fahre, gebe ich auf den Teilstücken, wo es a) erlaubt und b) die Autobahn einigermaßen frei ist, um nicht dauernd abbremsen zu müssen, schon mehr Gas. D.h. Reisegeschwindigkeit 160-170 km/h, was mit meinem Auto auch dank Tempomat einen ordentlichen Kompromiss Geschwindigkeit aus persönlicher Beanspruchung und Wirtschaftlichkeit darstellt. Ich habe für die ca. 780 km lange Strecke, trotz Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen auf den Autobahnen sowie der letzten 40 km Landstraße in einer Netto-Fahrzeit von 6 Stunden geschafft. Danach war ich jedoch so geschafft, dass das bei diesem einmaligen Versuch blieb.
Früher zur Verwandtschaft nach Österreich 1.200 km durchgefahren, >10 Stunden waren es immer. Heute machen wir immer einen Zwischenstop mit Übernachtung. Randersacker, Weimar, Erfurt, Leipzig z.B. sind schöne Rastplätze :D
 
Joar, ist ja auch alles Gewöhnungssache. Beispielsweise fällt mir jedes mal wieder auf, wie viel entspannter es auf niederländischen Autobahnen zugeht. Da haben alle ihren Tempomat auf max. 120 eingestellt und gut ist.
Nicht verwunderlich, denn in den Niederlanden werden Verkehrsverstöße wesentlich restriktiver und teurer geahndet als bei uns in Deutschland.

Wenn es Raser gibt, dann meistens mit deutschem Kennzeichen.
Das sind dann vermutlich diejenigen, denen es nicht bewusst ist, was ihnen dort bei Verkehrsverstößen "blüht". Und sie wissen wahrscheinlich ebenso wenig, dass die niederländischen Behörden Bußgeldbescheide an deutsche Autofahrer nach Hause schicken - in deutscher Sprache, so dass diese in Deutschland auch vollstreckt werden können.
 
Früher zur Verwandtschaft nach Österreich 1.200 km durchgefahren, >10 Stunden waren es immer. Heute machen wir immer einen Zwischenstop mit Übernachtung. Randersacker, Weimar, Erfurt, Leipzig z.B. sind schöne Rastplätze :D
Bis vor 3 Jahren bin ich gerne mal geflogen, HB-MUC-GRZ, um die 'bucklige Verwandschaft' in der St. Eiermark zu besuchen, das ging deutlich schneller als mit dem Zug bei nur geringen Mehrkosten. Inzwischen mache ich aus diesen Besuchen eine Rundtour mit dem Mopped, 7 Tage für ca. 3.500 Km.
 

1-2x Dänemark im Jahr + Besuche bei der Verwandtschaft, Auswärtsfahrten (wenn möglich) Konzerte...
Wir sind schön öfters 300+km unterwegs im Jahr.
Klar fahre ich, wenn frei UND es eiliger (dringend n Klo gesucht oder Migräne bei Beifahrern) ist auch mal 140+ - aber da schießt der Verbrauch auch bei unserem neuen Wagen schon deutlich in die Höhe gegenüber 130 - und da der Tank so groß nicht ist, hab ich keine Lust so oft nachzutanken, an der Autobahn schon gar nicht - von daher... Nö. 110-130 als Reisegeschwindigkeit mit Spitzen beim Überholen, klar.
Reicht mir völlig aus, den Stress auf der linken Spur brauch ich nicht.
"kann" ich zwar auch, 160/170 hab ich auch schon mal gehabt - man will ja wissen was die Karre kann, aber ich brauch das nicht und wenn der Verkehr für mein Empfinden dann zu dicht ist, fühl ich mich dann auch nicht mehr entspannt und dann nicht mehr wohl.

Ich brauchs gemütlich beim Fahren - schöne Musik, Radio oder übers Handy, ausreichend zu trinken und dann schön durch und wenns halt 30min länger dauert - was solls? Ich will ankommen, mich wohlfühlen und noch was bei Ankunft noch körperlich wie geistig möglichst frisch sein.
 
Nicht verwunderlich, denn in den Niederlanden werden Verkehrsverstöße wesentlich restriktiver und teurer geahndet als bei uns in Deutschland.


Das sind dann vermutlich diejenigen, denen es nicht bewusst ist, was ihnen dort bei Verkehrsverstößen "blüht". Und sie wissen wahrscheinlich ebenso wenig, dass die niederländischen Behörden Bußgeldbescheide an deutsche Autofahrer nach Hause schicken - in deutscher Sprache, so dass diese in Deutschland auch vollstreckt werden können.
so muß und soll es sein - während man in NL, aber auch frankreich oder italien usw die bestrafungen richtig fürchten muß, fallen ja bei uns straftaten eher in den bereich "vergnügungen" bei der verfolgung, feststellung und ahndung!
 
1-2x Dänemark im Jahr + Besuche bei der Verwandtschaft, Auswärtsfahrten (wenn möglich) Konzerte...
Wir sind schön öfters 300+km unterwegs im Jahr.
Klar fahre ich, wenn frei UND es eiliger (dringend n Klo gesucht oder Migräne bei Beifahrern) ist auch mal 140+ - aber da schießt der Verbrauch auch bei unserem neuen Wagen schon deutlich in die Höhe gegenüber 130 - und da der Tank so groß nicht ist, hab ich keine Lust so oft nachzutanken, an der Autobahn schon gar nicht - von daher... Nö. 110-130 als Reisegeschwindigkeit mit Spitzen beim Überholen, klar.
Reicht mir völlig aus, den Stress auf der linken Spur brauch ich nicht.
"kann" ich zwar auch, 160/170 hab ich auch schon mal gehabt - man will ja wissen was die Karre kann, aber ich brauch das nicht und wenn der Verkehr für mein Empfinden dann zu dicht ist, fühl ich mich dann auch nicht mehr entspannt und dann nicht mehr wohl.

Ich brauchs gemütlich beim Fahren - schöne Musik, Radio oder übers Handy, ausreichend zu trinken und dann schön durch und wenns halt 30min länger dauert - was solls? Ich will ankommen, mich wohlfühlen und noch was bei Ankunft noch körperlich wie geistig möglichst frisch sein.

Richtig, wobei das heutige Verkehrsaufkommen die eigentlichen Belastungen das Fahrens, sowohl für Mensch als auch für Maschine, potenziert. Wobei für mich Autofahren an sich keine subjektive Belastung darstellt, dafür fahre ich viel zu gerne, auch längere Strecken. Aber bei längeren Strecken möchte ich irgendwann auch ankommen. Wobei mit modernen Autos das Reisen wesentlich entspannter ist, als mit Modellen aus vorherigen Jahrzehnten. Aber diese verfügen über wesentlich mehr Fahrspaß, auch weil man (überspitzt formuliert) alte Autos noch selber fahren muss, während man in modernen Autos gefahren wird.
 
Beruflich bedingt bin ich bis vor Corona oft 1-2 im Jahr jeweils durch Niederlande, Belgien, Frankreich, Österreich, Schweiz und Italien gefahren. Lieblingsautobahn eindeutig Frankreich. Tempomat bei 135 rein, kaum Verkehr (weil die Autobahn kostet - aber gut, zahlt mein Auftraggeber) und gemütlich bis Paris fahren (und dann Voll-Katastrophe :D). Die 120 in Belgien empfinde ich als schon ein Ticken zu langsam, nervig sind die Schweizer Tunnel bei 100 (dafür ist es von der Umgebung her eigentlich die schönste Strecke), die größten Dränglerdichte gibt es meiner Erfahrung nach in Italien. Tempomat so bei 130 finde ich eigentlich ganz angenehm - hauptsache man muss nicht laufend abbremsen und wieder Gas geben, so wie in Deutschland. Man merkt halt, wie unrund der Verkehr in Deutschland läuft - was nicht nur mit der Masse an Baustellen zu tun hat. Wirklich gerast bin ich wahrscheinlich nie, 217 bergab war Maximum am Tag und bei freier Fahrt mal schauen, was das Auto kann.

Aber durch diese langen Autofahrten habe ich schätzen gelernt, dass Tempomat bei so 130 wesentlich relaxter und entspannteres Fahren bedingt, als deutsches Autobahnfahren, mal 100 dann wieder 150 und wieder abbremsen - selbst wenn man in Deutschland bei 130 Tempomat fahren wollte, geht das maximal 5 Minuten gut. Im Alltag bei kurzen Autobahnstrecken fährt man dann halt mal bis 160 oder so - wenn alle maximal 130 fahren dürften wäre es aber insgesamt wahrscheinlich flüssiger und man käme genauso schnell (wenn nicht noch schneller an) - von daher bin ich eigentlich pro Tempolimit.
 
Richtig, wobei das heutige Verkehrsaufkommen die eigentlichen Belastungen das Fahrens, sowohl für Mensch als auch für Maschine, potenziert. Wobei für mich Autofahren an sich keine subjektive Belastung darstellt, dafür fahre ich viel zu gerne, auch längere Strecken. Aber bei längeren Strecken möchte ich irgendwann auch ankommen. Wobei mit modernen Autos das Reisen wesentlich entspannter ist, als mit Modellen aus vorherigen Jahrzehnten. Aber diese verfügen über wesentlich mehr Fahrspaß, auch weil man (überspitzt formuliert) alte Autos noch selber fahren muss, während man in modernen Autos gefahren wird.

Ja, moderne Technik in Autos hat ihre Vor und Nachteile.
Beispiel im Golf VIII, Leihwagen - geiles DIng, keine Frage (wenn man vorher n Renault Modus BJ 04 oder Toyota Starlet BJ97 gewohnt war :lol::lol:)
ABER: dieses sehr laute Warngeräusch, Ding-Dong! in einer Lautstärke wie die Kirche nebenan, wenn die Verbindung des automatischen Notrufsystems unterbrochen war... Heieie.
Beim ersten Mal hab ich den Wagen fast gegen eine Brücke gesetzt so hab ich mich verjagt, und erschrecken tu ich mich am Steuer eigentlich nie, weil ich immer mit allem rechne - aber eben nicht mit ner eingebauten Kirche...

Und "irgendwann ankommen" möchte ich auch, aber eben doch nicht zu jedem Preis.
Beispiel Dänemark, Urlaub im Ferienhaus.
Schlüssel gibts i.d.R. ab 15:00 Uhr oder auch mal früher.
Durch den Elbtunnel möchte ich möglichst vor 08:00 aber durch sein und an der Grenze dann so 09:30 Uhr - da kommste noch entspannt durch. "Oben" sind wir dann gegen 12 - da kann man sich, gerade wenn man beim Fahren nicht zu verkrampft, den Urlaub am Strang einläuten, dann den Schlüssel holen - gucken was man noch braucht und dann ab zum Kvickly oder Fotex einkaufen und einen schönen ersten Tag haben :top:

Und auf dem Rückweg fahren wir i.d.R. so spät wie möglich, um den Stau Elbtunnel vermeiden :tnx:
 
Und es kommt noch die körperliche Belastung zur geistigen hinzu. Ich bin bisher max 240kmh gefahren, leere Autobahn, 520er BMW. Meine Erfahrung ist, dass alles oberhalb 180kmh eine relativ starke Belastung für Körper und Geist ist, wobei das natürlich auch mit der Erfahrung zusammen hängt. Wer täglich wie ein Irrer fährt, der gewöhnt sich daran. Meine Reisegeschwindigkeit liegt häufig so bei ca. 150-160kmh. Da hält sich der Verbrauch auch noch in Grenzen.

Nachtrag zu #1295
Das ist auch das Problem an diesen albernen Modellechnungen, die behaupten, wie viel man Benzin und Emissionen wir sparen könnten, wenn wir nur noch 130 statt 160 fahren würden. Ja, wir würden Benzin sparen, aber nie in dem vorgerechneten Maße, weil es ja kaum längere Strecken gibt, die von den Massen überhaupt schneller als 130 gefahren werden.

Man könnte auch ausrechnen, wie viel wir bei 130 statt 250 sparen.
Da würde man in der Theorie noch mehr sparen. Aber das würden dann doch zu viele durchschauen, dass eine Prämisse von 250 km/h als Durchschnittsgeschwindigkeit einfach absurd ist. Bei 160 ist es auch so. Das geht wie gesagt mal ganz gut auf einigen freien Abschnitten. Aber nicht von Hamburg nach München.

Das ist bei mir genauso, deshalb fände ich ein 130er Tempolimit auch einfach Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;). Ganz egoistisch und subjektiv.

... sehe ich ähnlich.

Das wichtigste ist "vorausschauendes Fahren", was selbstverständlich notwendigerweise "zurückschauendes Fahren" und Nutzung sämtlicher Rückspiegel einschließt. Von Vorteil ist die Sichtweise: "Berücksichtige stets den Verkehr, das Wetter, die Tageszeit und dein eigenes Befinden"; ach ja: und die Musik, die gerade im Auto läuft ;).

Und wenn jeder versucht (egal ob bei Tempo 100 oder 150/160, denn mehr geht sowieso kaum oder nur kurzfristig auf deutschen Autobahnen) andere nicht zu behindern, dann wäre es deutlich entspannter auf unseren Straßen.
 
Nicht verwunderlich, denn in den Niederlanden werden Verkehrsverstöße wesentlich restriktiver und teurer geahndet als bei uns in Deutschland.


Das sind dann vermutlich diejenigen, denen es nicht bewusst ist, was ihnen dort bei Verkehrsverstößen "blüht". Und sie wissen wahrscheinlich ebenso wenig, dass die niederländischen Behörden Bußgeldbescheide an deutsche Autofahrer nach Hause schicken - in deutscher Sprache, so dass diese in Deutschland auch vollstreckt werden können.

Die Holländer wissen sich eben im eigenen Land an die Vorschriften zu halten, eben aus den von dir genannten Gründen. Im Weiteren
sollte man die "entspannten Verkehrsverhältnisse" auch ins rechte Licht rücken, denn unsere zentrale Lage in Europa bedeutet auch,
dass unser "unentspanntes Verkehrsaufkommen" auch mit unserer geographischen Lage zu tun hat.
Zum Thema Raser, wie der werte FatTony, der sich diesmal als Verkehrsexperte darstellt und seine Abneigung gegenüber
deutschen Autofahrern zum Ausdruck bringt, würde ich die Raser als Raser benennen und nicht irgendeiner Staatsangehörigkeit zuordnen.
Raser treffen wir auf allen Autobahnen an. Deutsche Autobahnen biete ausländischen Rasern sogar eine Art Tourismus an. Entweder sie
reisen mit eigenen Pkw an oder kombiniert mit der Anmietung hochklassiger Pkw werden regelrechte Events angeboten (Supercar Trip etc.).
Das was du im letzten Absatz erwähnst hat sich doch wohl in den letzten Jahren bis zum letzten "Dummen" herumgesprochen.
Outing:
Ich fahre auch gern längere Strecken und dann eben auch gern bequem und tempotechnisch angepasst. Ja, ich fahre einen SUV und den
auch, weil man ab und an zwei Pferde ziehen muss, um einen Sport nachgehen zu können. Da geht einem leider bei einem 120 PS Kfz
der Kompaktklasse leider die Luft aus.
Sorry, aber den ein oder anderen Beitrag hier in Richtung SUV, wo so getan wurde als würden diese Fahrer nicht fahren können oder sie wären
grundsätzlich rücksichtslos, kann ich nicht nachvollziehen. Es sollte eigentlich noch möglich sein, dass jeder nach seinen Bedürfnissen ein
Auto auswählt und nicht nach Äußerlichkeiten bewertet wird.
 
Das sind dann vermutlich diejenigen, denen es nicht bewusst ist, was ihnen dort bei Verkehrsverstößen "blüht". Und sie wissen wahrscheinlich ebenso wenig, dass die niederländischen Behörden Bußgeldbescheide an deutsche Autofahrer nach Hause schicken - in deutscher Sprache, so dass diese in Deutschland auch vollstreckt werden können.

Ja richtig, aber von denen gibt es halt regelmäßig genug "Nachschub". Die Verwunderung ist dann groß, wenn der Bescheid aus den Niederlanden kommt und so gar nicht zu den Samthandschuhen aus Deutschland passt.
 
Outing:
Ich fahre auch gern längere Strecken und dann eben auch gern bequem und tempotechnisch angepasst. Ja, ich fahre einen SUV und den
auch, weil man ab und an zwei Pferde ziehen muss, um einen Sport nachgehen zu können. Da geht einem leider bei einem 120 PS Kfz
der Kompaktklasse leider die Luft aus.
Sorry, aber den ein oder anderen Beitrag hier in Richtung SUV, wo so getan wurde als würden diese Fahrer nicht fahren können oder sie wären
grundsätzlich rücksichtslos, kann ich nicht nachvollziehen. Es sollte eigentlich noch möglich sein, dass jeder nach seinen Bedürfnissen ein
Auto auswählt und nicht nach Äußerlichkeiten bewertet wird.
Reitsport, vor allem wenn du auch noch zwei Pferde ziehen musst, ist ein Argument, bei dem ich bei dir bin. Jede Wette, dass das nur einen Bruchteil der SUV Fahrer ausmacht. Es ist ja auch nicht so, dass jede SUV fahrende Person unfähig ist. Beim SUV hat es halt nur mehr Auswirkung. Plus: mein persönlicher Eindruck ist halt, dass die (ähnlich wie normale Pkw auch) immer größer werden. Dann sitzt da in aller Regel eine Person drin, die für sich alleine 3 Tonnen bewegen muss.
 
mein persönlicher Eindruck ist halt, dass die (ähnlich wie normale Pkw auch) immer größer werden. Dann sitzt da in aller Regel eine Person drin, die für sich alleine 3 Tonnen bewegen muss.

Du meinst die Person wiegt drei Tonnen oder das Leergewicht des Wagens? ;) Wenn man sich mal in Oberneuland, zb Rockwinkler Heerstraße, mit einem Kaffee hinstellt (ich musste dort mal an einer Tankstelle auf einen Kollegen warten), dann bekommt man eine spektakuläre Show geboten: Was da an SUVs, einer Parade gleich, an einem vorbei fährt, ist atemberaubend. Und gefühlt alle mit derartigen Niederquerschnittsreifen, dass der Fahrer eines Ferrari neidisch wird. Die International School of Bremen ist ebenfalls ganz groß was das angeht. Selbes Klientel natürlich.
 
"Witzig". Ich unterrichte am IT-Center Dortmund. Das ist mittlerweile eine Tochter von und im gleichen Haus wie die International School of Management (Dortmund).
Beides sind ja private Einrichtungen, aber die ISM ist das, was man sich darunter vorstellt und bedient fast alle Klischees. Vom aufgetakelten Püppchen bis hin zum reichen Muttersöhnchen. Auf dem Parkplatz stehen auch Porsche und Co (inkl. SUV Armada) von den Studenten. Die Informatik Studenten kommen in der Regel relativ mittellos dorthin und fahren, sofern überhaupt Auto vorhanden, eher alte Möhren. Auch das ist sehr klischeeerfüllend (geil, ein Wort mit drei e hintereinander. ist das gültig?).
Die Mischung ist aber echt geil. Nerdige Jungs und BWL "Schlampen" (sorry, bewusst übertrieben. Trifft auf die meisten natürlich nicht zu).
 
... sehe ich ähnlich.

Das wichtigste ist "vorausschauendes Fahren", was selbstverständlich notwendigerweise "zurückschauendes Fahren" und Nutzung sämtlicher Rückspiegel einschließt. Von Vorteil ist die Sichtweise: "Berücksichtige stets den Verkehr, das Wetter, die Tageszeit und dein eigenes Befinden"; ach ja: und die Musik, die gerade im Auto läuft ;).

Und wenn jeder versucht (egal ob bei Tempo 100 oder 150/160, denn mehr geht sowieso kaum oder nur kurzfristig auf deutschen Autobahnen) andere nicht zu behindern, dann wäre es deutlich entspannter auf unseren Straßen.
Vorrausschauendes Fahren. Da fällt mir die BW-Fahrschule ein, als wir mit dem 5 Tonner+Anhänger durch Cuxhaven oder Bremerhaven gurken mussten und der Fahrlehrer dieses immer predigte. Als Ergebnis haben wir dann versucht, am WE ohne zu bremsen durch B'haven zu kommen, nur durch vorrausschauendes fahren. Manch Dinge sind festgenagelt in den Synapsen :D
 
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