Warum nicht auch hier? Kurzfassung: zu viele Komponenten, zu viele unterschiedliche Betroffene und zu viele Variablen.
Etwas ausführlicher: Ich habe nach einer Hilfe gefragt, die sofort greift. Bei der Art von Anträgen, so wie Su es schilderst, handelt es sich nicht um eine Soforthilfe. Es wird wieder elendig lang dauern (siehe Coronahilfe, Fluthilfe usw.). Welche Behörde bearbeitet dies? Was sind die Eckpunkte? Geht es nach Arbeitsweg-Kilometern? Nur nach Gehaltshöhe? Nach PKW-Art? Wonach wird das bemessen? Grundsätzlich ein Prozentsatz? Wird nach Winter/Sommer unterschieden? Wofür bekommt wer Entlastung? Was ist mit dem Mittelverdiener, der berufsbedingt viele Tausend Kilometer fährt? Was ist mit den betrieblich genutzten Fahrzeugen von Unternehmern?
Diese Aussage aus dem Mund von jemandem, der sich mit Steuern beschäftigt, wo nicht nur vieles elendig dauert, sondern auch alles genau wegen differenzierter Fragen wie der Fragen, die Du hier stellst, extrem komplex ist, verwundert mich sehr. Was würdest Du jemandem antworten, der in einer Steuerprüfung zu einer schlampig ausgefüllten Steuererklärung sagt "zu viele Komponenten (...) zu viele Variablen"? Zweierlei Maß, weil Du privat ggf. von der Gießkanne profitieren würdest, von spezifischen Anträgen, wie ich sie vorschlage, aber nicht....?
Das wiederhole ich genau so oft, wie Du das Gießkannenprinzip und dessen Sinnhaftigkeit hier verteidigst. Gleiches Recht für alle...Dass Du gegen die Soforthilfe nach Gießkannenprinzip bist, musste nicht immer wiederholen, das sollte nun jeder schon 5x mitbekommen haben.
Ich weiß nicht, von welcher Rechnung Du redest. Wenn Du etwas für wichtig erachtest, dann markiere es, damit es nicht untergeht.
@Nicole
Ich rechne einmal symbolisch.
Mineralölsteuerentlastung - kostet 100, trifft mit 50 davon Leute, die wenig verdienen, und mit 50 Leute, die die Mehrkosten verschmerzen könnten.
Später sieht man dann oh, Mist, da sind noch andere Geringverdiener, denen müssen wir auch unter die Arme greifen, das kostet dann nochmal 80. Macht Ausgaben von 180 in Summe.
Würde man direkt sagen, man unterstützt nur Geringverdiener käme man in Summe nicht auf 180, sondern nur auf 130.
Daher, nochmal, die Gießkanne kostet den Staat mehr, und es profitieren Leute, die das Geld nicht bräuchten. Wer soll das aus Deiner Sicht zahlen?
Auf Dein Rechenmodell gehe ich nicht weiter ein.
Dass Du heute nicht mehr weißt, was Du gestern geschrieben hast, finde ich bemerkenswert. In diesem Fall hätte übrigens auch ein Markieren mMn nicht geholfen....
Eine sehr hohe Leistung aus einer so kleinen Maschine buchstäblich herauszuquetschen, ist eine deutlich höhere Beanspruchung an das Material, erste Typen mit Turboladern und kleinem Hubraum sind gerne mal geplatzt/gerissen. Das gilt für jede Maschine, die am Limit betrieben wird, der ideale Arbeitspunkt ist deutlich unterhalb des Maximums.