Ich finde nicht, dass man Six feet under mit Sitcoms á la HIMYM oder Friends vergleichen kann. Ganz einfach deswegen, weil HIMYM/Friends (wie gesagt) Sitcoms sind, die hauptsächlich zur Bespaßung dienen(wobei ich sagen muss, dass ich Friends nie geguckt habe), während SFU viel mehr in die Tiefe führt, viel ernsthafter auf die Probleme, die der Alltag nunmal zu beiten hat, eingeht ohne dabei "verklemmt/verkrampft" zu wirken. Ich finde SFU jedenfalls nicht banal. Weil es das "wirkliche" Leben authentisch nachstellt. Ohne Klischees, ohne Kitsch und trotzdem (oder gerade deswegen) hoch emotional - und ganz nebenbei auch toll gespielt. Ich glaube sogar, dass man aus der Serie wirkich was fürs Leben mitnehmen kann.
Dass das Serienfinale sehrsehr gut sein soll, habe ich schon öfter gehört. Freu' mich drauf.
Apropos Serienfinale: Schmolle hat Lost ja gerade auch schon angesprochen. Ist wohl das krasse Gegenteil von Six feet under, wegen dem wirklich miesen Ende. Bis zur vierten Staffel fande ich Lost jedoch großartig. Und immerhin können sich die Drehbuchautoren auf die Fahne schreiben, dass sie weltweit dafür gesorgt haben, dass sich Menschen mit Religionen und Mythologien aller Art auseinandergesetzt haben. Auch nicht schlecht.
Dass sich der ganze Mystery-Kram letztendlich als großer Quatsch entpuppte, der sowieso nicht zufriedenstellend aufgeklärt werden konnte, hat der Serie ein bisschen das Genick gebrochen, aber immerhin hat sie 3 Staffeln lang exzellent und 2 weitere immer noch gut unterhalten.