@ Sofatester und jedem, der unser Schicksal teilt.
Das Fandasein fern vom Weserstadion ist meistens deutlich schwerer, weil man überall von anderen Fans "umzingelt" ist. Speziell in so einer Gurkensaison wie dieser.
hast Du geschrieben, und damit hast Du den Tropfen auf der Krone im Fass auf den Kopf getroffen. Ich bin alt und werde bald aussortiert und schon einmal mit Werder abgestiegen. Das hat damals weh getan und würde auch wieder weh tun, also brauche ich das wirklich nicht. Aber das Schlimmste von allem war das Spießrutenlaufen vor den Fans der angekränkelten Vereine. Ich lebe nämlich in der Werder-Diaspora und bin schon als Kind von den Preußen aus Münster, das war damals noch ein ambitionierter Verein, und den Gelbschwarzen und den eigenartigsten von allen, den Blauweißen umgeben.
Und wenn es den Bremern mal böse erging, kam der Spott der Viertelerfolgreichen hinzu. Nun gut, Dortmund könnte Meister werden, sollen sie, sie haben es verdient. Aber wenn Du einer Biene Meier mal erklären willst, wer mit den Bayern im Wechsel in den letzten zwei Jahrzehnten die Liga mehr oder weniger dominierte und dass sich der Wert eines Vereines in seiner Dominanz zeigt, fragen sie nur: Welcher Dominik?
Und die anderen, die Gelsenkirchener, kennen zum Thema Fußball nur zwei Worte: "Hömma Schacke hömma. Schacke, wa?" Na gut, sind zwoeinhalb.
Und an solchen Leuten musste man schon von Kindesbeinen an vorbei. Und das, wenn der SVW irgendwo in der Oberliga Nord zusammengefaltet worden war. Mit solch einer Kindheit im Nacken gewinnst Du heute jeden Prozess.
Trotz des gegenwärtigen Kampfes KA und TS gegen sämtliche Fußballgötter könnte man nie die Helden seiner Kindheit verraten und deshalb
100 % Werder
