Corona mit Fokus auf Folgen für den Fussball

Wenn jemandem die Behandlung verwehrt wurde wegen Corona bin ich komplett Deiner Meinung - das hätte anders gelöst werden müssen. Wenn aber jemand schwer krank wird, weil er nicht zum Arzt geht, kann niemand etwas dafür - kein Staat, kein Gesundheitswesen, kein sonstiger. Diese Personen daher als Opfer der wegen Corona getroffenen Entscheidungen zu sehen, ist falsch. Die muss man also hier herausrechnen (so es denn geht
bevor man Schlüsse zieht, in wie weit Patienten mit anderen Krankheiten wegen Corona-Maßnahmen benachteiligt worden sind.

Sehe ich nicht so, zumindest in Bezug auf Patienten, die aus Angst nicht gehen. Sonst stimme ich Dir in der Aussage an sich zu.

Ich fande es aber gut, das wir auch hier kontrovers diskutiert haben und das meist sachlich. Das man nicht auf eine Meinung kommen muss, ist vollkommen in Ordnung. Danke für die Konversation. Gehe jetzt erstmal spazieren in den Wald. ;)
 
Sehe ich nicht so, zumindest in Bezug auf Patienten, die aus Angst nicht gehen. Sonst stimme ich Dir in der Aussage an sich zu.

Ich fande es aber gut, das wir auch hier kontrovers diskutiert haben und das meist sachlich. Das man nicht auf eine Meinung kommen muss, ist vollkommen in Ordnung. Danke für die Konversation. Gehe jetzt erstmal spazieren in den Wald. ;)
Wer kann denn dann etwas dafür? Wenn jemand nicht zum Arzt gehen will, warum auch immer, kann man ihn schließlich nicht zwingen, das entscheidet er selbst. Ist ja letzten Endes auch gut so ;)

Ansonsten gern geschehen - und viel Spaß im Wald :)
 
Das ist dann allerdings ein Fall von (reißerischem) Journalismus und kein Angst schüren durch den Staat. Davon hattest Du vorher gesprochen, und das habe ich in der Krise nicht erkennen können.

Hmmm ÖR, die haben mMn schon jemanden in der Politik im Aufsichtsrat und einen Chefredakteur, der diese Schlagzeilen meist auch genehmigen muss.

Ansonsten habe ich ja nur ein Teil beschrieben, wovor Menschen Angst haben, aufgrund von Corona Aussagen, die auch von Politikern kommen.
 
Hmmm ÖR, die haben mMn schon jemanden in der Politik im Aufsichtsrat und einen Chefredakteur, der diese Schlagzeilen meist auch genehmigen muss.

Ansonsten habe ich ja nur ein Teil beschrieben, wovor Menschen Angst haben, aufgrund von Corona Aussagen, die auch von Politikern kommen.
Tut mir Leid, das finde ich jetzt sehr weit hergeholt. Ja, es sitzen auch Politiker in den Gremien. Dass die aber bestimmen, welche Sendungen laufen oder gar welche Überschriften gewählt werden, dafür hätte ich gerne Belege anstatt Spekulatius, bevor ich darüber diskutiere. Formate wie die heute show oder extra 3, um nur spontan zwei zu nennen, hätten, wenn das so wäre, wie Du es andeutest, garantiert keine Sendeplätze.

Eine Überschrift über eine Sendung / oder über einen Bericht der Öffentlich-Rechtlichen als Beleg für "Angst schüren durch den Staat" anzuführen, finde ich wirklich gewagt ;)
 
Tut mir Leid, das finde ich jetzt sehr weit hergeholt. Ja, es sitzen auch Politiker in den Gremien. Dass die aber bestimmen, welche Sendungen laufen oder gar welche Überschriften gewählt werden, dafür hätte ich gerne Belege anstatt Spekulatius, bevor ich darüber diskutiere. Formate wie die heute show oder extra 3, um nur spontan zwei zu nennen, hätten, wenn das so wäre, wie Du es andeutest, garantiert keine Sendeplätze.

Finde ich nicht weit hergeholt.

https://www.faz.net/aktuell/feuille...he-sender-und-politik-verbindet-14033898.html

Konkrete Beweise habe ich nicht, das z.B. Frau Merkel einem Chefredakteur was ins Ohr geflüstert hat, diese Runden finden ja meist im Vertrauten statt.

https://www.tagesspiegel.de/politik...s-hintergrundgespraeche-bringen/20843234.html

P.S. bis später :wink2:
 
Angst exportieren gehört zu den Grundprinzipien der Menschen. Bewusst oder unbewusst. So funktionieren die Menschen nun mal. Überall. Hier. Bei Mutti. Beim Kaufmann. In der Bahn. In Afrika. In China. Im Staat. Und bald auch auf dem Mars.
Wenn man sich dessen bewusst ist, kann man das aber recht passabel händeln....

... beispielsweise durch eine gut sortierte Ignor-Liste
 
Finde ich nicht weit hergeholt.

https://www.faz.net/aktuell/feuille...he-sender-und-politik-verbindet-14033898.html

Konkrete Beweise habe ich nicht, das z.B. Frau Merkel einem Chefredakteur was ins Ohr geflüstert hat, diese Runden finden ja meist im Vertrauten statt.

https://www.tagesspiegel.de/politik...s-hintergrundgespraeche-bringen/20843234.html

P.S. bis später :wink2:
Bei den Runden aus Deinem zweiten Link sind definitiv nur Journalisten der Öffentlich-Rechtlichen dabei? Das lese ich da nirgends raus, und über die haben wir bekanntlich gerade diskutiert...

Der erste Artikel ist offenbar 4 Jahre alt, da würde ich zu dem ersten dort aufgeführten Punkt erstmal wissen wollen, ob die Kungelei nach wie vor so möglich wäre. Wenn ja, definitiv ein klarer Kritikpunkt. Dass sich die FAZ zu dem Rechercheverbund negativ äußert, überrascht mich nicht, denn da ist mit der SZ die Konkurrenz dabei ;)

Überspitzt verstehe ich Deine Behauptung nach wie vor so, die Öffentlich-Rechtlichen seien politikgesteuert und wären in der Corona-Krise seitens des Staates benutzt worden, um Angst zu schüren. Das ist harter Tobak, und sollte gut begründet sein.
 
Angst exportieren gehört zu den Grundprinzipien der Menschen. Bewusst oder unbewusst. So funktionieren die Menschen nun mal. Überall. Hier. Bei Mutti. Beim Kaufmann. In der Bahn. In Afrika. In China. Im Staat. Und bald auch auf dem Mars.
Wenn man sich dessen bewusst ist, kann man das aber recht passabel händeln....

... beispielsweise durch eine gut sortierte Ignor-Liste
:tnx: - mit Ausnahme der ignore-Liste, die hab ich nicht ;)
 
Es ging im Wesentlichen um die Punkte, die wir hier auch haben, mit ähnlich verhärteten Fronten bzw. teilweiser Zustimmung zur jeweils anderen Seite zu bestimmten Punkten - auch nicht anders wie hier. Ein "Ergebnis" gab es nicht, das wäre auch überraschend gewesen. Es war jedoch - daher aus meiner Sicht positiv - nicht polemisch, sondern argumentativ, und den Argumenten konnte man als Zuhörer folgen oder eben auch nicht. Es gab jedenfalls keine Argumente der Lockdown-Kritiker, die mich so überzeugt hätten, dass ich jetzt eine andere Haltung habe als vorher.
Schön zu lesen, dass Du dich trotz Disqualifikation eines Teilnehmers dazu durchringen konntest, die Sendung zu Ende zu schauen. Zur Sendung selber teile ich deine Einschätzung. Für mich hat sie sich positiv von den gängigen Talkshows bei uns abgehoben.
 
Bei den Runden aus Deinem zweiten Link sind definitiv nur Journalisten der Öffentlich-Rechtlichen dabei? Das lese ich da nirgends raus, und über die haben wir bekanntlich gerade diskutiert...

Diskutiert haben wie u.a. über ÖR, sowie auch über Angst die Menschen haben, die über Medien von Politikern getätigt werdern oder durch Medien, die Worte verwenden, wie im Krieg etc. ..der zweite Link galt nicht explizit dem Link der Tagesschau, sondern Medien allgemein.


Der erste Artikel ist offenbar 4 Jahre alt, da würde ich zu dem ersten dort aufgeführten Punkt erstmal wissen wollen, ob die Kungelei nach wie vor so möglich wäre. Wenn ja, definitiv ein klarer Kritikpunkt. Dass sich die FAZ zu dem Rechercheverbund negativ äußert, überrascht mich nicht, denn da ist mit der SZ die Konkurrenz dabei ;)

Es ging darum darzustellen, das es durchaus Verquickungen gab und ob es die weiterhin gibt werden wir wohl in Zukunft erfahren.

Überspitzt verstehe ich Deine Behauptung nach wie vor so, die Öffentlich-Rechtlichen seien politikgesteuert und wären in der Corona-Krise seitens des Staates benutzt worden, um Angst zu schüren. Das ist harter Tobak, und sollte gut begründet sein.

Das verstehtst Du falsch. Insbesondere Dein Abschlusssatz ist harter Tobak, da er ja schon, ohne meine Antwort abzuwarten, das Ergebnis vorneweg nimmt, sonst hättest Du ja "wäre" anstatt "ist" geschrieben.

Bin dann mal raus. Hatte eigentlich einen guten Eindruck vom Dialog, der ist jetzt getrübt.
 
Schön zu lesen, dass Du dich trotz Disqualifikation eines Teilnehmers dazu durchringen konntest, die Sendung zu Ende zu schauen. Zur Sendung selber teile ich deine Einschätzung. Für mich hat sie sich positiv von den gängigen Talkshows bei uns abgehoben.
Da musste ich mich gar nicht durchringen. Die Art und Weise, wie die Diskussion geführt wurde, war weit überwiegend in Ordnung für mich - von allen Seiten. Sonst hätte ich jederzeit die Stopptaste benutzt - bei KenFM hab ich's nicht bis zum Ende geschafft :D
 
Das fällt dann aber unter "freie Entscheidung des Patienten, sich nicht behandeln zu lassen" und nicht unter "dem Patienten wurde aufgrund von Corona keine Behandlung angeboten." Das ist für mich ein gravierender Unterschied. Die erstgenannten wurden nicht benachteilgit, weil Betten für Corona freigehalten wurden, Termine wegen Corona seitens der Ärzte abgesagt wurden, etc. - die zweitgenannten dagegen schon. Letzteres kritisiere ich und sollte künftig anders gehandhabt werden, am Erstgenannten kann keiner etwas machen, denn die Patienten wählen, ob sie zum Arzt gehen oder nicht.
Das ist mir zu einfach. Meist sind es ältere Menschen, die nicht zum Arzt gegangen sind, weil ihnen im Vorfeld suggeriert wurde, das sie die Risikopatienten sind und aufpassen müssen und/oder ihr Alltagsleben massiv eingeschränkt wurde. Das alles schürt Ängste und damit wurde ggf. auch der Gang zum Arzt zurück gestellt.
 
Das verstehtst Du falsch. Insbesondere Dein Abschlusssatz ist harter Tobak, da er ja schon, ohne meine Antwort abzuwarten, das Ergebnis vorneweg nimmt, sonst hättest Du ja "wäre" anstatt "ist" geschrieben.

Bin dann mal raus. Hatte eigentlich einen guten Eindruck vom Dialog, der ist jetzt getrübt.

Dann stell es gerne richtig, wenn Du wieder da bist.

Mitgenommen habe ich aus Deinen Beiträgen
Es geht auch nicht darum, ob das Virus existiert, sondern um die Angst davor (...) Diese wurde ja auch geschürt vom Staat und dadurch befürchten viele Mediziner in dem Zusammenhang Tote.
sowie zu der von Dir zitierten Monitor-Schlagzeile
Hmmm ÖR, die haben mMn schon jemanden in der Politik im Aufsichtsrat und einen Chefredakteur, der diese Schlagzeilen meist auch genehmigen muss.
und Deine verlinkten Artikel zur Verquickung zwischen Öffentlich-Rechtlichen und Politik (die, da stimme ich Dir zu, zweifellos leider bestehen).

Darauf basiert mein Verständis, das ich explizit als "überspitzt" dargestellt habe.

Wenn ich also daneben liege, erkläre mir gerne, was Du sagen wolltest.
 
Das ist mir zu einfach. Meist sind es ältere Menschen, die nicht zum Arzt gegangen sind, weil ihnen im Vorfeld suggeriert wurde, das sie die Risikopatienten sind und aufpassen müssen und/oder ihr Alltagsleben massiv eingeschränkt wurde. Das alles schürt Ängste und damit wurde ggf. auch der Gang zum Arzt zurück gestellt.
Das mag alles so sein, jedoch entscheiden letzten Endes nur sie allein - und zwar egal, auf welcher Basis - über das, was sie tun und das, was sie lassen. Sprich, sie selbst stellen den Gang zum Arzt zurück - aktiv (nicht "wurde zurückgestellt"). Dann sind sie ggf. am Ende Opfer ihrer eigenen Entscheidung, so bitter das auch sein mag. Niemand verwehrt ihnen schließlich den Weg zum Arzt. Mir ist es zu einfach, wenn jemand eine Entscheidung trifft, die am Ende falsch war, und dann erstmal guckt, wen er dafür ggf. zur Verantwortung ziehen könnte.
 
Dann stell es gerne richtig, wenn Du wieder da bist.

Mitgenommen habe ich aus Deinen Beiträgen
sowie zu der von Dir zitierten Monitor-Schlagzeile
und Deine verlinkten Artikel zur Verquickung zwischen Öffentlich-Rechtlichen und Politik (die, da stimme ich Dir zu, zweifellos leider bestehen).

Darauf basiert mein Verständis, das ich explizit als "überspitzt" dargestellt habe.

Wenn ich also daneben liege, erkläre mir gerne, was Du sagen wolltest.
Also leider? Wieso leider? Besser, als wenn die Großkapitalinteressen allein den Weg vorgeben, wie bei den privaten Sendern.
 
Diskutiert haben wie u.a. über ÖR, sowie auch über Angst die Menschen haben, die über Medien von Politikern getätigt werdern oder durch Medien, die Worte verwenden, wie im Krieg etc. ..der zweite Link galt nicht explizit dem Link der Tagesschau, sondern Medien allgemein.
Du hast behauptet, die Angst vor dem Virus würde vom Staat geschürt. Als Beleg verlinkst du erst ein Szenarienpapier, von dem keiner weiß, inwiefern sich darauf bezogen wurde, und danach nimmst du als vermeintlichen Nachweis dafür genau eine einzige Assoziation aus einem Beitrag der tagesschau, die man als übertrieben ansehen mag, die aber auch, angesichts der beschriebenen Situation (Militärtransporter voller Särge) nicht völlig aus der Luft gegriffen ist. Dann beginnst du, angesichts dessen, dass der Beitrag mitnichten von der Regierung kommt, das Geraune über die Einflussnahme von Merkel auf Beiträge wie diesen. Das ist halt schon eine reichlich absurde Kontruktion, um zu belegen, der Staat würde Panik schüren.

Wenn man gezielte Panikmache durch die Medien belegen möchtest, reicht dafür auch nicht ein einziger Beitrag, sondern man sollte zunächst eine Reihe an Beiträgen auf übertriebene Bilder, Metaphern etc. untersuchen. Sowas hat relativ früh bzgl. Corona und Kriegsmetaphern unter anderem zumindest ansatzweise der MDR (öffentlich-rechtlich btw) gemacht: https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-1386.html
Danach stellt sich dann die Frage, welchen Hintergrund die Verwendung solcher sprachlichen Bilder hat, denn es muss ja nun nicht zwangsläufig bedeuten, dass dadurch Panik verbreitet werden soll. Unter anderem geht es vielleicht einigen Medien auch nur darum, reißerische Artikel zu schreiben, die wiederum die Aufrufzahlen erhöhen.

Aber dir ging es ja ursprünglich darum, gezieltes Angstschüren durch den Staat zu belegen. Da bin ich mal gespannt, was da von dir noch kommt.
 
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