Corona mit Fokus auf Folgen für den Fussball

Wenn eine Firma nicht mehr produzieren kann oder keine Dienstleistungen liefern kann, wird sie geschlossen und meldet Insolvenz an.
Was macht aber eine Firma, die Fußball liefert (ok, hier ist Werder z.Zt. ein schlechtes Beispiel; obwohl, keiner ist so schlecht, das er nicht noch als mahnendes Beispiel dienen kann)? So gesehen müsste die KGaA auch Insolvenz anmelden, denn Fernsehgelder und Zuschauereinnahmen bleiben aus. Somit würden die Verträge aufgelöst werden müssen. Und nun? Es bleibt spannend!
 
hmm, so sehr ich den Fussball auch mag, warum sollte der Staat für Jungmillionäre aufkommen ? Da gibt es wohl ganz andere Probleme in D
Der DFL und DFB können das auch übernehmen, ist der reichste Verband, sehe es überhaupt nicht ein das von den Steuergeldern Manager,Funktionäre und wie gesagt Jungmillionäre finanziert werden. Auch diese Menschen sollten mal anfangen kleinere Brötchen zu backen
Das schon.... In erster Linie müssen die Vereine selber den Rotstift ansetzen. Mir schon bewusst.
Heisst ja auch nicht dass alles abgenommen wird.
 
Was sind denn nun die Folgen der Corona-Pandemie soweit wir wissen? Aus medizinischer Sicht ist vieles völlig unklar. Eine zeitliche Einordnung erscheint nur vage. Die Schätzungen gehen von 3 Monaten bis zu 2 Jahren. Oder übersetzt: man weiß es nicht.
Persönlich glaube ich nicht, dass die Liga noch mal die nächsten drei Monate spielen wird. Da einzelne Spieler infiziert sind, unlängst bei der SGE, müssen die betroffenen Mannschaften 2 Wochen in Quarantäne. Wie soll das gehen, wenn im laufenden Betrieb eine oder mehrere Mannschaften isoliert sind? Geisterspiel hin oder her.
Zu Werder: sportlich sind sie mMn ohnehin diese Saison nicht erstligatauglich. Sportlich könnte sie der Virus absurderweise in der Liga halten. Finanziell dagegen gehört speziell Werder zu den extrem gefährdeten Arten. Ihr Wohl und Wehe hängt an der DFL und deren Rahmenverträge. Der Senat wird ihnen keinen Cent geben. Warum auch? Da haben andere Unternehmen Vorrang.
Die gerne jetzt postulierte Solidarität innerhalb der Liga vermag ich nicht zu sehen. Jetzt balgen sich demnächst zig Vereine wie wütende Hunde um die Knochen. Das wird ein Hauen und Stechen. Watzke hat es doch schon gefragt, warum gutsituierte Clubs für schlechtsituierte aufkommen sollen? Es wird zur Marktbereinigung kommen je länger dieser Status quo anhält.
Ein Szenario wie eine kontrollierte Insolvenz und ein schuldenfreier Neuanfang in der 4. Liga ist eine echte Alternative, die jeder betroffene Verein für sich entscheiden muss.
 
Das gute ist, man kann mutmaßen und spekulieren. Ich sage auch die Amis, waren es. Hab irgendwo mal gelesen, dass die Army 14 Tage vor dem Ausbruch in Wu Han, dort eine Militärübung hatte. 14 Tage...Schon seltsam. Und den Amis passt es doch gut in den Kram, die Chinesen erstmal wirtschaftlich platt zu machen. Klar muss Trump bei dieser Aktion auch drauf zahlen, aber das Risiko nimmt der in Kauf. Der geht über Leichen! So was nennt man moderne Kriegsführung.

Wenn dem wirklich so wäre, dann wäre es die dilettantischste Kriegsführung aller Zeiten gewesen. USA entwickelt sich in Sachen Corona so wie ich es erwartet habe, dort wird es mMn richtig, richtig schlimm werden. China ist denen in Sachen Pandemiebekämpfung um Welten voraus, da kann Trump noch so mit den Pumpbillionen um sich werfen. Traurig, sehr traurig, das in dieser schweren Zeit ein Verrückter dort an der Macht ist. Sind die Amis aber letztlich selber schuld, da selbst gewählt...
Ich hoffe für dieses Land, das sie daraus lernen werden und diesen Verrückten im November abwählen. Und endlich auch mal kapieren, wie wichtig ein funktionierendes Gesundheitssystem mit Krankenversicherung für alle ist!
 
Hat man jemals die Infizierten von Influenza gezählt und würden dadurch Läden geschlossen?
Nur weil man nicht weiß, wie man das Ding bekämpft?
Es ist doch offenbar "nur" für gefährdete Gruppen gefährlich.
Warum das Alles?

Die Antwort darauf kann ich Dir geben: Um genau das zu verhindern, was sich aktuell in den Krankenhäusern Italiens abspielt und in denen von Spanien und Frankreich jetzt unmittelbar bevorsteht.

Allerdings bin ich der Meinung, das man in vielen Ländern nicht radikal genug das Hauptproblem angeht, nämlich den Schutz der Hauprisikogruppen (Ältere und die mit Vorerkrankungen). Da finde ich jetzt die Entscheidung von GB absolut richtig, das man Vorerkrankte für mindestens drei Monate isolieren will. Und auch das türkische Vorgehen, Älteren ab 65 eine Ausgangssperre vorzuschreiben, empfinde ich als richtig, wobei natürlich deren Versorgung zu Hause sichergestellt werden muß. Weil es einfach zu ihrem eigenen Schutz ist und das Gesundheitssystem deutlich entlastet.
 
@syker1983 Gut beschrieben. Da hieße für Werder, sie melden die Bundesligamannschaft komplett ab, mixen sich aus dem verbleibenden willigem Rest und der Regionalmannschaft eine schlagkräftige Truppe und wären frühestens nach 3 Saisons wieder in der Buli :D. Hätte was.
 
Naja, in Erfahrung bringen konnte man es durchaus auch früher. Nur will der traditionsverankerte Fußballfan das dann nicht wahrnehmen, sondern blickt stattdessen auf den Bereich im Wirken des Herrn Hopp, der durchaus kritisch gesehen werden kann / darf / muss. Ist ja auch einfacher, jemanden zu kritisieren, bei dem man nicht auch positive Aspekte mit in Betracht ziehen muss. Ähnliches gilt beispielsweise auch für den ebenfalls vielgescholtenen Klaus-Michael Kühne, der über die Kühne-Stiftung viele wohltätige Organisationen unterstützt.
Es ist halt einfacher, wenn man schwarz-weiß denken kann.
Ich hätte kein Problem, wenn Werder einen "Hopp hätte"...... Steinigt mich dafür....
Aber eines muss man auch anerkennen. Die Hoffenheimer machen einen sehr guten Job... Hätte Waldhof mit Hopp den Durchmarsch in die Bundesliga geschafft wäre das Geschrei vielleicht nicht ganz so extrem wie bei der "blassen TSG"....
 
Naja, in Erfahrung bringen konnte man es durchaus auch früher. Nur will der traditionsverankerte Fußballfan das dann nicht wahrnehmen, sondern blickt stattdessen auf den Bereich im Wirken des Herrn Hopp, der durchaus kritisch gesehen werden kann / darf / muss. Ist ja auch einfacher, jemanden zu kritisieren, bei dem man nicht auch positive Aspekte mit in Betracht ziehen muss. Ähnliches gilt beispielsweise auch für den ebenfalls vielgescholtenen Klaus-Michael Kühne, der über die Kühne-Stiftung viele wohltätige Organisationen unterstützt.
Es ist halt einfacher, wenn man schwarz-weiß denken kann.

Ich habe kein Problem mit Mäzenen wie Hopp oder Kühne, auch nicht mit Werksmannschaften oder mit Red Bull. Ein Problem habe ich aber damit, das die einen alles dürfen und die anderen nicht, also diese Ungleichbehandlung, die keinerlei fairen Wettbewerb mehr zulässt. Deshalb bin ich jetzt mehr denn je der Meinung, alle oder keiner. Und das funktioniert nur, das man entweder alle "Zuwendungen von außen" verbietet (was aber nahezu völlig unmöglich ist) oder aber die 50+1 Regel aufhebt. Ich war immer ein erbitterter Gegner dieser Aufhebung, da ich einfach nicht möchte, das Vereine zum Spielball von Milliardären werden. Aber so langsam sehe ich keine Alternative mehr dazu, leider...
 
Ich hoffe für dieses Land, das sie daraus lernen werden und diesen Verrückten im November abwählen. Und endlich auch mal kapieren, wie wichtig ein funktionierendes Gesundheitssystem mit Krankenversicherung für alle ist!

:tnx:
Und wie wichtig ist, eine eigene Meinung zu haben. Sich auch Richtig zu informieren und nicht alles einen Holzkopf den man als Präsident gewählt hat alles zu glauben. Das ist das, was Trump von Anfang an so Gefährlich macht, auf seiner Art ein Land zu regieren :wall::wall::wall::wall: Ich könnte da ein Vergleich anstellen, aber für den Vergleich werde ich wohl Gesperrt und gesteinigt.
 
hmm, so sehr ich den Fussball auch mag, warum sollte der Staat für Jungmillionäre aufkommen ? Da gibt es wohl ganz andere Probleme in D
Der DFL und DFB können das auch übernehmen, ist der reichste Verband, sehe es überhaupt nicht ein das von den Steuergeldern Manager,Funktionäre und wie gesagt Jungmillionäre finanziert werden. Auch diese Menschen sollten mal anfangen kleinere Brötchen zu backen

Wenn der Staat dem Profifußball hilft, dann sollte es eigentlich einen Aufstand in der Gesellschaft geben. Das wäre eine Frechheit sondergleichen, die keinem (zumindest nicht Fußball-Fan) zu vermitteln wäre.
Nichts gegen ein paar kleinere Erleichterungen bei z.B. der Stadionmiete, Steuervorauszahlungen etc., aber NIEMALS darf es hier ein Hilfspaket größeren Ausmaßes geben!
Man sollte hier mal knallhart den Spielern klar machen, das jetzt entweder ein DEUTLICHER Verzicht kommen MUSS, andernfalls die meisten ihre Fußballschuhe an den Nagel hängen können. Und nichts mit Freiwilligkeit, schwieriges Thema, die haben rechtsgültige Verträge etc. Schluß mit dieser Arschkriecherei! Und das ist kein Populismus, Herr Schröder!
 
Was sind denn nun die Folgen der Corona-Pandemie soweit wir wissen? Aus medizinischer Sicht ist vieles völlig unklar. Eine zeitliche Einordnung erscheint nur vage. Die Schätzungen gehen von 3 Monaten bis zu 2 Jahren. Oder übersetzt: man weiß es nicht.
Persönlich glaube ich nicht, dass die Liga noch mal die nächsten drei Monate spielen wird. Da einzelne Spieler infiziert sind, unlängst bei der SGE, müssen die betroffenen Mannschaften 2 Wochen in Quarantäne. Wie soll das gehen, wenn im laufenden Betrieb eine oder mehrere Mannschaften isoliert sind? Geisterspiel hin oder her.
Zu Werder: sportlich sind sie mMn ohnehin diese Saison nicht erstligatauglich. Sportlich könnte sie der Virus absurderweise in der Liga halten. Finanziell dagegen gehört speziell Werder zu den extrem gefährdeten Arten. Ihr Wohl und Wehe hängt an der DFL und deren Rahmenverträge. Der Senat wird ihnen keinen Cent geben. Warum auch? Da haben andere Unternehmen Vorrang.
Die gerne jetzt postulierte Solidarität innerhalb der Liga vermag ich nicht zu sehen. Jetzt balgen sich demnächst zig Vereine wie wütende Hunde um die Knochen. Das wird ein Hauen und Stechen. Watzke hat es doch schon gefragt, warum gutsituierte Clubs für schlechtsituierte aufkommen sollen? Es wird zur Marktbereinigung kommen je länger dieser Status quo anhält.
Ein Szenario wie eine kontrollierte Insolvenz und ein schuldenfreier Neuanfang in der 4. Liga ist eine echte Alternative, die jeder betroffene Verein für sich entscheiden muss.
Auf Werder bezogen.... Sollte es soweit kommen, würde ich mitgehen!
Allerdings ohne die "Haupt und Mitverantwortlichen"., Denn es zeigt, dass irgendwo nicht optimal gewirtschaftet wurde. Eigenkapital ist fast keines vorhanden. Alles fing an mit dem Umbau des Stadions. Für dieses Summe hat Borussia Mönchengladbach fast ein komplett neues Stadion gebaut. Es wurde weiter mit dem Europäischen Geschäft kalkuliert.
Und nun wurde alles auf die Karte "Ablöse Rashica" gesetzt. So kommt mir es vor zumindest.
Sollte Werder in Insolvenz gehen werde ich weiter Fan dieses Klubs, eventuell FC Werder Bremen bleiben.... Kann auch interesant sein, siehe Glasgow Rangers....
Aber dann bitte mit fähigen und motivierten Leuten, die nichts mit dem SV Werder 2019/20 zu tun hatten...
 
Wenn dem wirklich so wäre, dann wäre es die dilettantischste Kriegsführung aller Zeiten gewesen. USA entwickelt sich in Sachen Corona so wie ich es erwartet habe, dort wird es mMn richtig, richtig schlimm werden. China ist denen in Sachen Pandemiebekämpfung um Welten voraus, da kann Trump noch so mit den Pumpbillionen um sich werfen. Traurig, sehr traurig, das in dieser schweren Zeit ein Verrückter dort an der Macht ist. Sind die Amis aber letztlich selber schuld, da selbst gewählt...
Ich hoffe für dieses Land, das sie daraus lernen werden und diesen Verrückten im November abwählen. Und endlich auch mal kapieren, wie wichtig ein funktionierendes Gesundheitssystem mit Krankenversicherung für alle ist!
:tnx::tnx::tnx:
 
Ein Szenario wie eine kontrollierte Insolvenz und ein schuldenfreier Neuanfang in der 4. Liga ist eine echte Alternative, die jeder betroffene Verein für sich entscheiden muss.

Ich habe schon mehrfach gesagt: Warum den Ast absägen auf dem man sitzt? Davon profitiert am Ende niemand. Die Spieler nicht, die Vereine nicht, Sky und Dazn nicht, die Gesellschaft nicht. Normalerweise würde ich sagen: Einfach weitermachen als wenn nichts wäre. Also die Sponsoren zahlen, die TV-Gelder fließen und wenn dann alles wieder hochgefahren wird, ist kein Schaden entstanden. Na Moment werden die Sponsoren sagen: Wir zahlen nicht aus Altruismus! Wir geben euch Geld für Werbung damit wir darüber wieder Geld verdienen. Ohne die Werbung, kein Werbeeffekt, ohne Werbeeffekt, keine höheren Einnahmen. Also gibt es einen Deal: Alles wird reduziert, also die Einnahmen der Vereine und im gleichen Maße auch deren Ausgaben (Spieler- und Funktionärsgehälter). Die Alternative: Kein Sport, keine Gelder. Dann drohen viele Vereine in die Insolvenz zu gehen und machen, wie du sagst, einen Neuanfang in der 4. Liga. Bei wem platzieren die Sponsoren dann hinterher ihre Werbung wenn alle Insolvent sind außer Bayern München und RB Leipzig? Und wenn alle insolvent sind, wer spielt dann 1., 2. und 3. Bundesliga? Bei wem landen die Topverdiener ihre neuen Verträge wenn niemand mehr da ist, der sie bezahlen könnte? Gut, das wäre eine wünschenswerte Bereinigung der Märkte, aber warum sollten die Spieler daran ein Interesse haben? Ihr ureigenstes Interesse ist der Fortbestand des ganzen Zirkus und den können die SPIELER problemlos gewährleisten indem sie bis zum Wiederhochfahren im Zweifel komplett auf ihr Gehalt verzichten. Ich habe beispielsweise genug Erspartes um locker ein Jahr ohne Gehalt überstehen zu können ohne mich dabei einzuschränken. Ich müsste doch mit dem Klammerbeutel gepudert sein wenn ich in der Situation dennoch auf mein Gehalt bestehe, im vollen Wissen, daß das meine Firma um ihre Existenz bringt und ich anschließend arbeitslos bin.

Werder kann den Ausfall seiner Zuschauereinnahmen über Reserven ausgleichen. Schon das sollte man mMn. durch Reduktion der Kaderkosten um 9mio € regeln (man rechnet wohl mit 1.5mio pro Heimspiel und wir hätten noch 6 davon), damit es nicht an die Substanz des Vereines geht (der Verzicht würde nämlich NICHT an die Substanz von Spielern und Trainern gehen). Fallen dann wirklich die Sponsoren/TV-Einnahmen auch noch weg, muss auch das auf gleichem Wege ausgeglichen werden. Und für den Weiterbetrieb des Vereines/der KG und seiner Angestellten, kann und muss man dann die Reserven anzapfen. Und ich bin überzeugt, so wird es kommen. Den Vermarktern muss man halt wohl oder übel was bieten dafür das sie an Bord bleiben und das erreicht man über eine Erhöhung der Spiele (Aufstockung) in der kommenden Saison auf 20 oder sogar 22 Mannschaften. Aber um all das geordnet in Gang zu setzen muss die DFL erst mal akzeptieren, daß diese Saison keinesfalls mehr zuende gespielt werden kann. Vielleicht wird das ja bei der Sitzung am Dienstag bereits entschieden und verkündet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Problem habe ich aber damit, das die einen alles dürfen und die anderen nicht, also diese Ungleichbehandlung, die keinerlei fairen Wettbewerb mehr zulässt.

Und in dem Zusammenhang der Verteilerschlüssel der Bundesliga. Es ist EIN Produkt das hier vermarktet wird und schon nach dem Kirch-Skandal hätte man eigentlich reagieren müssen. Jeder der zum Produkt Bundesliga beiträgt (gestern im ASS wurde es auch endlich so bezeichnet), muss gleichermaßen beteiligt werden, so wie in England. Aber die DFL hat sich ja von Bayern erpressen lassen und wie Lemminge akzeptieren wir seit Jahren, daß der finanzstärkste Verein auch immer mit Abstand am meisten aus der TV-Vermarktung bekommt, immer mit dem Schwachsinnsargument man müsse ja europäisch konkurrenzfähig bleiben. Ob Bayern europäisch konkurrenzfähig ist oder nicht, interessiert mich aber als Werderfan nicht die Bohne. Dafür gibt es außerdem die internationale Vermarktung und nicht die Nationale.
 
Wenn der Staat dem Profifußball hilft, dann sollte es eigentlich einen Aufstand in der Gesellschaft geben. Das wäre eine Frechheit sondergleichen, die keinem (zumindest nicht Fußball-Fan) zu vermitteln wäre.
Nichts gegen ein paar kleinere Erleichterungen bei z.B. der Stadionmiete, Steuervorauszahlungen etc., aber NIEMALS darf es hier ein Hilfspaket größeren Ausmaßes geben!
Man sollte hier mal knallhart den Spielern klar machen, das jetzt entweder ein DEUTLICHER Verzicht kommen MUSS, andernfalls die meisten ihre Fußballschuhe an den Nagel hängen können. Und nichts mit Freiwilligkeit, schwieriges Thema, die haben rechtsgültige Verträge etc. Schluß mit dieser Arschkriecherei! Und das ist kein Populismus, Herr Schröder!
Auch ich als Fußballfan würde das mit einem Hilfspaket nicht verstehen.
Ich denke aber, dass die Spieler schon wissen, dass es ohne ihr Zutun schwer bzw. fast unmöglich ist, einen Verein am Überleben zu halten. Wobei ich der Meinung bin, dass es für Vereine wie Werder selbst damit mehr als eng werden könnte. Und ja, ich habe keine genauen Zahlen oder Kenntnisse über die finanzielle Situation bei Werder. Was ich aber kann, ist eins und eins zusammenzählen.
 
Sollte das wirklich so stimmen, gehören die Entscheidungsträger eigentlich ins ........
Irgendwie habe ich mal die Zahl 70 Mio Euro aufgeschnappt. Sollte die stimmen dann hat Borussia MG gerademal 10 bis 15 Mio Euro mehr bezahlt und hat eine neue und moderne Fussball Arena

Laut Wikipedia kostete der Umbau am Ende 76Mio Euro und weit mehr als ursprünglich geplant war.
Zwischen 40-50 Mio Euro war die Planung

Der Borussia Park kostete 86 Mio € (gleiche Quelle)
 
Ich habe schon mehrfach gesagt: Warum den Ast absägen auf dem man sitzt? Davon profitiert am Ende niemand. Die Spieler nicht, die Vereine nicht, Sky und Dazn nicht, die Gesellschaft nicht. Normalerweise würde ich sagen: Einfach weitermachen als wenn nichts wäre. Also die Sponsoren zahlen, die TV-Gelder fließen und wenn dann alles wieder hochgefahren wird, ist kein Schaden entstanden. Na Moment werden die Sponsoren sagen: Wir zahlen nicht aus Altruismus! Wir geben euch Geld für Werbung damit wir darüber wieder Geld verdienen. Ohne die Werbung, kein Werbeeffekt, ohne Werbeeffekt, keine höheren Einnahmen. Also gibt es einen Deal: Alles wird reduziert, also die Einnahmen der Vereine und im gleichen Maße auch deren Ausgaben (Spieler- und Funktionärsgehälter). Die Alternative: Kein Sport, keine Gelder. Dann drohen viele Vereine in die Insolvenz zu gehen und machen, wie du sagst, einen Neuanfang in der 4. Liga. Bei wem platzieren die Sponsoren dann hinterher ihre Werbung wenn alle Insolvent sind außer Bayern München und RB Leipzig? Und wenn alle insolvent sind, wer spielt dann 1., 2. und 3. Bundesliga? Bei wem landen die Topverdiener ihre neuen Verträge wenn niemand mehr da ist, der sie bezahlen könnte? Gut, das wäre eine wünschenswerte Bereinigung der Märkte, aber warum sollten die Spieler daran ein Interesse haben? Ihr ureigenstes Interesse ist der Fortbestand des ganzen Zirkus und den können die SPIELER problemlos gewährleisten indem sie bis zum Wiederhochfahren im Zweifel komplett auf ihr Gehalt verzichten. Ich habe beispielsweise genug Erspartes um locker ein Jahr ohne Gehalt überstehen zu können ohne mich dabei einzuschränken. Ich müsste doch mit dem Klammerbeutel gepudert sein wenn ich in der Situation dennoch auf mein Gehalt bestehe, im vollen Wissen, daß das meine Firma um ihre Existenz bringt und ich anschließend arbeitslos bin.

Werder kann den Ausfall seiner Zuschauereinnahmen über Reserven ausgleichen. Schon das sollte man mMn. durch Reduktion der Kaderkosten um 9mio € regeln (man rechnet wohl mit 1.5mio pro Heimspiel und wir hätten noch 6 davon), damit es nicht an die Substanz des Vereines geht (der Verzicht würde nämlich NICHT an die Substanz von Spielern und Trainern gehen). Fallen dann wirklich die Sponsoren/TV-Einnahmen auch noch weg, muss auch das auf gleichem Wege ausgeglichen werden. Und für den Weiterbetrieb des Vereines/der KG und seiner Angestellten, kann und muss man dann die Reserven anzapfen. Und ich bin überzeugt, so wird es kommen. Den Vermarktern muss man halt wohl oder übel was bieten dafür das sie an Bord bleiben und das erreicht man über eine Erhöhung der Spiele (Aufstockung) in der kommenden Saison auf 20 oder sogar 22 Mannschaften. Aber um all das geordnet in Gang zu setzen muss die DFL erst mal akzeptieren, daß diese Saison keinesfalls mehr zuende gespielt werden kann. Vielleicht wird das ja bei der Sitzung am Dienstag bereits entschieden und verkündet.
Ich habe nicht geschrieben, dass Werder das so machen soll. Es wird Vereine geben, die das so treffen wird. Meine Schätzung geht dahin, dass es speziell Zweitligisten treffen wird. In diesem Geschäft ist alles hart auf Kante genäht, so dass ein Windhauch ausreicht, das Gebilde in sich zusammenfallen zu sehen. Und Corona ist mehr ein Sturm.
Wie in jeder Krise gibt es Gewinner und Verlierer. Diese ganzen Finanzclubs WOB, Leipzig, Hoffenheim, BMG und Lev werden nicht dazuzählen. DO und Bayern ohnehin nicht.
Ich befürchte ein weiteres Auseinanderdriften der Liga, in dem die oberen sechs bis sieben Mannschaften sich dieses obere Tabellendrittel zementieren und die anderen nur noch um die goldene Ananas sprich Abstieg spielen werden. Die Liga ist ohnehin schon nicht ausgeglichen. Nach der Pandemie wird sie wohl sehr einseitig werden. Es ist nicht undenkbar, dass Vereine wie Bayern und der BVB mit der 2. Garnitur die anderen Clubs (im Tabellenrange 8 bis 18) mit 5:0 reihenweise nach Hause schicken. Das wäre sportlich eine Katastrophe. Die Bayern- Fans würden das extrem wertschätzen. Wollen wir 20x in Folge Bayern als Meister und davon 18 x die das Double gewinnen sehen? Wir sind längst auf dem Weg dorthin.
 
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