Corona mit Fokus auf Folgen für den Fussball

Ach quatsch.
Die Aliens haben den Virus auf die Erde gesandt.
Wollten die Weltherrschaft an sich reißen. Nur leider war das Virus für den Menschen nicht so gefährlich, wie erhofft.​
 
Aber Olympia soll unbedingt stattfinden, dafür manipulieren sie jetzt in Japan sogar die Infiziertenzahlen...:facepalm::facepalm::facepalm::wall::wall::wall:

Wie sagte auch Paul Breitner zuletzt dazu: Ich könnte kotzen über diese (IOC) Schmarotzer... Wie wahr!

Wenn es es eine Institution im Sport gibt, die vom Geld noch verblendeter ist, als die Funktionäre im Profi-Fußball, dann ist es das IOC. Vor etwa 1-2 Wochen äußerte sich IOC-Präsident Bach noch, daß man sich an den Empfehlungen der WHO orientieren würde, so daß solche Äußerungen, die Spiele durchdrücken zu wollen, entweder ein "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern" ist oder es ist das Pfeifen im Walde, damit man das Fürchten einer Absage der Spiele nicht merkt.

Bis zum Beginn der Spiele wären es ja noch ca. 4 Monate, so daß niemand einigermaßen zuverlässig prognostizieren kann, ob die Lage eine Durchführung zulässt, tendenziell ist es jedoch unrealistisch. Doch selbst wenn es wider Erwarten so sein sollte, so sind die SportlerInnen momentan auf unbestimmte Zeit in ihren Vorbereitung so eingeschränkt, daß eine Durchführung Schwachsinn wäre. Von den derzeit ausgesetzten Doping-Proben mal ganz zu schweigen.

Auch wenn das IOC in seinem Elfenbeinturm anders sieht: Sicherlich würde eine Absage der Spiele um es mit den Worten von Präsident Bach auszudrücken, den olympischen Traum von 11 000 AthletInnen aus 206 Nationalen Olympischen Komitees und dem IOK-Flüchtlingsteam zerstören. Doch beim Gros dieser SportlerInnen wird der Alptraum einer möglichen Infektion möglicher- wie verständlicherweise größer sein als ihr Traum an einer Teilnahme oder gar die feuchten Träume des realitätsfremden IOC.
 
Ich würde auch nicht ausschließen, das sich solche "Virusattacken" in Zukunft wiederholen. Bleibt nur zu hoffen, das man gaaaanz viele Lehren aus dieser Situation jetzt zieht, bevor sowas nochmal so chaotisch endet.

Wünschenswert wäre es ja, daß daraus die richtigen Lehren gezogen werden würden. Aber in manchen Dingen ist die Menschheit nicht in der Lage oder gar nicht willens, aus der Vergangenheit zu lernen. Dazu muß man sich zB nur in Erinnerung rufen, wie oft schon in der Menscheitsgeschichte zB Gier, nationale Egoismen, religiöse oder andere Ideologien Ursache von Spannungen, Verfolgungen und Kriegen gewesen sind. Diese Unsäglichkeitkeiten - siehe die Geldgier von Sport-Funktionären in Zeiten von Corona - sind bis heute allgegenwärtig.
 
Ich bin nach wie vor dafür, dass diese Fußball-Millionäre zugunsten von Solidaritätsfonds mal kräftig zur Kasse gebeten. Es kann nicht angehen, dass diese Söldner (die meisten) kräftig abkassieren und dafür der Verein Kurzarbeit anmelden muss.
Und wenn man mal etwas Positives tut (spendet), muss man (H. Watzke u.a.) das ja nicht umgehend sämtlichen Medien zur Beweihräucherung mitteilen.
Da lobe ich mir den viel beschimpften Herrn Hopp. Da erfährt man jetzt so nebenbei, welche sozialen und medizinischen Einrichtungen und Projekte er so alles fördert.
 
Ich lehne persönlich zwar auch die Haltung des IOC (und des japanischen Ministerpräsidenten ab), aber ich denke, dass man aus Gründen der Vollständigkeit erwähnen sollte, dass es deutlich komplizierter ist, eine Veranstaltung wie die olympischen Spiele zu verschieben als beispielsweise eine Europameisterschaft in einer Sportart, da viel mehr Verbände, Sportarten, nationale Sportbünde usw. betroffen sind. In einem Hintergrundbericht vom NDR heiß dazu auch, dass die Sportstätten im nächsten Jahr gar nicht alle zur Verfügung stünden (allerdings frage ich mich seitdem, warum nicht - leider wurde diese Frage nicht beantwortet).
 
Wobei ich mich sowieso frage, WO das Problem liegt, die Olympiade auf den nächsten Sommer zu verschieben?

Zum olympischen Geist gehört auch "The games must go on". Und spätestens seit diesen Worten des damaligen IOC-Präsidenten Avery Brundage als Reaktion auf den palästinensischen Terroranschlag gegen die israelische Mannschaft bei den Olympischen Spielen 1972 in München - die übrigens erst nach dem Protest von Athleten für eine halben Tag unterbrochen wurden - weiß man, daß das IOC für dieses "The games must go on" im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen geht.

Klugschiss am Rande: als Olympiade wird der 4 Jahre dauernde Zeitraum zwischen zwei Olympischen Spielen bezeichnet ;) :beer:
 
Da lobe ich mir den viel beschimpften Herrn Hopp. Da erfährt man jetzt so nebenbei, welche sozialen und medizinischen Einrichtungen und Projekte er so alles fördert.
Naja, in Erfahrung bringen konnte man es durchaus auch früher. Nur will der traditionsverankerte Fußballfan das dann nicht wahrnehmen, sondern blickt stattdessen auf den Bereich im Wirken des Herrn Hopp, der durchaus kritisch gesehen werden kann / darf / muss. Ist ja auch einfacher, jemanden zu kritisieren, bei dem man nicht auch positive Aspekte mit in Betracht ziehen muss. Ähnliches gilt beispielsweise auch für den ebenfalls vielgescholtenen Klaus-Michael Kühne, der über die Kühne-Stiftung viele wohltätige Organisationen unterstützt.
Es ist halt einfacher, wenn man schwarz-weiß denken kann.
 
Ich lehne persönlich zwar auch die Haltung des IOC (und des japanischen Ministerpräsidenten ab), aber ich denke, dass man aus Gründen der Vollständigkeit erwähnen sollte, dass es deutlich komplizierter ist, eine Veranstaltung wie die olympischen Spiele zu verschieben als beispielsweise eine Europameisterschaft in einer Sportart, da viel mehr Verbände, Sportarten, nationale Sportbünde usw. betroffen sind.
Grundsätzlich richtig. Aber bis zum geplanten Beginn der Spiele sind es noch etwas mehr als 4 Monate und nicht nur 4 Wochen, so daß noch genug Zeit bleibt, um eine Verschiebung über die Bühne zu bringen. Es ist jedoch auch nicht auszuschließen daß IOC und Gastgeber genau deswegen auf Zeit spielend die Absage mit dem Ziel so lange vor sich herzuschieben, bis diese organisatorisch nicht mehr möglich ist und somit die Spiele unter allen Umständen durchdrücken zu wollen.


In einem Hintergrundbericht vom NDR heiß dazu auch, dass die Sportstätten im nächsten Jahr gar nicht alle zur Verfügung stünden (allerdings frage ich mich seitdem, warum nicht - leider wurde diese Frage nicht beantwortet).
Das Warum könnte zB das sein, daß diese Sportstätten für reguläre Wettbewerbe oder andere Veranstaltungen gebucht sind. Dennoch ist es möglich, daß auch dieses nur ein fadenscheiniges Argument dafür ist, die Spiele zum geplanten Zeitpunkt durchboxen zu wollen. Denn für das bedeutendstene Sportereignisse der Welt, lassen durchaus Wege und Möglichkeiten für eine Verschiebung finden - sofern der Wille dazu vorhanden ist.
 
Die aller beste Möglichkeit wäre eine Komplette absage der Spiele in Tokio. Warum? Weil manche Sportler vor ihren Karriere ende stehen und nur deshalb noch weiter machen um an den Olympischenspielen noch einmal teil zu nehmen. Was bringt es für diese das Karriere ende noch ein Jahr raus zu zögern ? (siehe Piza) Zum anderen stehen in vielen Sportarten noch die Qualifikationen an, oder sind zumindest noch nicht beendet. Dazu, wenn die Durchführung der Olypischenspiele doch möglich wäre, bleibt doch die Frage, können sich die Sportler rechtzeitig noch vorbereiten oder sollen die etwa ohne Vorbereitung etwa auf der strecke bleiben?

Ein Ausfall hätte wirtschaftliche Folgen und zwar nicht nur für den IOC sondern auch für Tokio und für Japan, den Wirtschaftlichen schaden müsste Rechtlich der IOC aufkommen. Auch bei einer Abgespeckten Vision der Spiele kommt es Tokio, Japan und den IOC sehr teuer zu stehen. Das ist wohl auch der Hauptgedanke, das man an der Austragung der Spiele festhalten wird.

Im sinne des Sports und der Zuschauer, wäre eine Verschiebung sehr Sinnvoll. Ein komplette Absage wird es nicht geben. Dennoch halte ich es in dieser Zeit der Ungewissheit für das Beste. Die nächsten Spiele sind auch schon in 2 Jahren (die Winterspiele) wäre ja ein Grund beide Spiele wieder im selben Jahr stattfinden zu lassen.
 
Renommierte Virologen rechnen angesichts der Coronavirus-Krise nicht mehr mit einem regulären Sportbetrieb mit Zuschauern in diesem Jahr. Er glaube "überhaupt nicht daran, dass wir in irgendeiner absehbaren Zeit wieder Fußballstadien voll machen. Das ist überflüssig", sagte der Berliner Virologe Christian Drosten von der Charité [...]". " "Das wird es bis nächstes Jahr um diese Zeit nicht geben. Auf Dinge, die schön sind, aber nicht systemrelevant, wird man lange verzichten."

https://www.tagesschau.de/newsticke...veranstaltungen-mit-Zuschauern-wohl-erst-2021
 
Was hieße das, wenn man es zu Ende denkt? Der Betrieb könnte nicht aufrecht erhalten bleiben ohne Zuschauer. Es würden Einnahmen von zig Millonen wegbrechen, von den fehlenden Emotionen und damit der gegenseitigen "Befruchtung" Zuschauer - Spiel gar nicht zu reden. Also stellen wir den Betrieb ein, lösen die Verträge auf und das war's mit Profifussball, zumindest für die kommende Saison? Und treffen sich nächstes Jahr alle wieder zur Stunde "0"? In der Haut der Entscheider möchte ich nicht stecken, weder auf der Vereinsseite noch auf der Politikseite.
 
In England hat die EFL ein Hilfspaket geschnürt für die Klubs der Championship und der beiden Ligen darunter. Darüberhinaus will Sky schon in Vorgriff zahlen. Der Staat könnte ebenfalls helfen. Gespräche laufen....
 
Der Staat könnte ebenfalls helfen. Gespräche laufen....
hmm, so sehr ich den Fussball auch mag, warum sollte der Staat für Jungmillionäre aufkommen ? Da gibt es wohl ganz andere Probleme in D
Der DFL und DFB können das auch übernehmen, ist der reichste Verband, sehe es überhaupt nicht ein das von den Steuergeldern Manager,Funktionäre und wie gesagt Jungmillionäre finanziert werden. Auch diese Menschen sollten mal anfangen kleinere Brötchen zu backen
 
Zuletzt bearbeitet:
Back
Top