Der Brexit ist das Dümmste, was (gerade) die Briten machen konnten. Das werden noch Generationen zu spüren bekommen.
Für die EU durchaus. Für die Briten eher nicht (siehe @Felissilvestris)
Follow along with the video below to see how to install our site as a web app on your home screen.
Hinweis: This feature may not be available in some browsers.
Der Brexit ist das Dümmste, was (gerade) die Briten machen konnten. Das werden noch Generationen zu spüren bekommen.
Im Moment sieht es so aus als wenn UK sich die Vorteile einer EU-Mitgliedschaft weitestgehend gesichert hat ohne die Nachteile in Kauf nehmen zu müssen
wobei dieser Stau ja entstanden ist, weil man aufgrund der Pandemie sorgen hatte. Es wurden alle Verbindungen gekappt. Sicher ist für die Zukunft, das es nicht mehr so reibungslos ist, mal eben rüber auf die Insel.Der Stau in Dover und die leeren Regale haben ihnen wohl einen gehörigen Schrecken eingejagt, das war ein kleiner Vorgeschmack auf einen Nodeal den BoJo so gerne gehabt hätte.
Die Briten müssen weiter die Regeln befolgen und können nicht mehr mitreden, BoJo wurde von UvdL und Merkel am Nasenring durch die Manege gezogen. Herzlichen Glückwunsch dazu an die Briten, haben sie toll gemacht. Der Stau in Dover und die leeren Regale haben ihnen wohl einen gehörigen Schrecken eingejagt, das war ein kleiner Vorgeschmack auf einen Nodeal den BoJo so gerne gehabt hätte.
Aber die Eckpunkte sind erschreckend.
In meinen Augen ist das ein dickes fettes Weihnachtsgeschenk der EU an die Briten.
wobei dieser Stau ja entstanden ist, weil man aufgrund der Pandemie sorgen hatte.
Zum Beispiel der endgültige Verlust des direkten Marktzugangs für sog. Dienstleistungen aka Londoner Bankensektor (80% der britischen Wirtschaftskraft liegen im Dienstleistungssektor)? Aber sie haben bis zum Schluss um JEDEN Fisch verhandelt, das zeigt 'Stärke'. Bankensektor out, Fish in.
Das ist doch noch gar nicht anschließend geklärt.

Sorry! Aber du hast es nicht verstanden.
Lesen und verstehen:
Nicht erhobene Zölle hin oder her, die Scheidung EU / UK ist in der Gesamtbetrachtung dennoch keine mit Gewinner und Verlierer, sondern eine, in der beide Seiten verlieren bzw. schon verloren haben. Und somit auch die Briten.Und da ist die EU der Verlierer, denn einer der größten Nettozahler zahlt nicht mehr, aber profitiert eben vom Zugang zum Binnenmarkt ganz erheblich. Damit werden die Automobilwerke, die es auf der Insel noch gibt, eben nicht auf den Kontinent abwandern. Das ist nur eines der Beispiele. Ich bin kein Freund des Brexits gewesen, aber meine Meinung könnte sich - aus Sicht der Briten betrachtet - erheblich ändern.
Nicht erhobene Zölle hin oder her, die Scheidung EU / UK ist in der Gesamtbetrachtung dennoch keine mit Gewinner und Verlierer, sondern eine, in der beide Seiten verlieren bzw. schon verloren haben. Und somit auch die Briten.
Nicht erhobene Zölle hin oder her, die Scheidung EU / UK ist in der Gesamtbetrachtung dennoch keine mit Gewinner und Verlierer, sondern eine, in der beide Seiten verlieren bzw. schon verloren haben. Und somit auch die Briten.
Dass die Briten freien Zugang auf den EU-Binnenmarkt haben, ist oberflächlich betracht ein Gewinn für die exportorientierten Unternehmen / Branchen. Und diese profitieren auch davon, dass das Britische Pfund durch Brexit-Debatte (bzw. zumindest dadurch massiv beschleunigt) vor 4 Jahren ca. 20% (!) an Wert im Vergleich zum Euro verlor. Doch die Zeche dafür wurde und wird in GB in den Bereichen mit hoher Abhängigkeit von seitdem teurer gewordenen Importen bezahlt, wie zB in der elementaren Versorgung von Lebensmitteln. Erst vor wenigen Tagen war im Online-Portal von Der Spiegel zu lesen, dass lt. eine Studie des britischen Handelsverband BRC ca. 30% des gesamten britischen Lebensmittelbedarf in UK auch wegen der dortigen klimatischen Bedingungen durch Importe gedeckt werden müssen; bei Gemüse liegt die Importquote sogar bei ca. 50%, bei Obst sogar mehr als die Hälfte. D.h, die Konsumenten in GB zahlten schon 4 Jahre lang tagtäglich an den Kassen der Lebensmittelversorger für den Brexit, bevor dieser formell überhaupt in Kraft getreten ist.
Übrigens: ein wichtiges Rückgrat für den britischen Export bilden die dortigen Rohölvorkommen. Der Haken dabei: etwa 90% der britischen Rohölvorkommen befinden sich in schottischen Gewässern und der Brexit hat der Unabhängigkeitsbewegung in Schottland neue Nahrung verliehen, so dass die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon bereits verkündete, bei einem Sieg der Scottish National Party bei den Parlamentswahlen im Mai 2021 ein neues Unhabhängigkeitsreferendum initieren zu wollen. Die wirtschaftlichen und politischen Folgen für den Rest des dann nicht mehr Vereinten Königreichs möchte man sich im politischen London nicht wirklich ausmalen...
Ich weiß ja nicht wie hoch deine vorherigen Erwartungen waren, mit wie vielen blauen Augen die Briten aus den Brexit-Verhandlungen rauskommen. Aber, um eine Methapher aus dem Fußball zu verwenden, wenn eine Mannschaft am Ende einer Saison absteigt, ist es egal, ob sie das letzte Spiel nur 0:1 oder 0:5 verloren hat.Das streite ich ja alles gar nicht ab. Das geht anderen Staaten ähnlich. Es wird Vor- und Nachteile geben. Aber zu dem was ich erwartet habe, kommen die Briten so wie es ausschaut bei der Sache um einiges besser weg als erwartet.

An die jetzigen Standards müssen sie sich halten.

Finde es nur erschreckend, dass man eben von Seiten der EU auf das Mehr an Dosen verzichtet hat, welches von Pfizer/BioNtech angeboten wurde, um Sanofi zu Supporten, die aber wohl erst in zwei Jahren größere Mengen liefern können.