Corona - generelle Diskussion

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Auch nur einmal mit dem Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson Geimpfte gelten nach einer Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts als vollständig geimpft.
Eine anderslautende Regelung durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) sei rechtswidrig, teilte das Gericht am Freitag mit. Damit war die Beschwerde einer Frau, die im Oktober 2021 mit dem Vakzin geimpft worden war, im Eilverfahren erfolgreich. Sie gilt nach Gerichtsangaben nun wieder als vollständig geimpft, wenn auch nicht als geboostert. Gegen den Beschluss ist die Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg möglich.

:popcorn:
 
Und die Möglichkeit, dass die Menschen wegen der Warnungen vorsichtig sind, scheidet völlig aus? Aber regt ihr euch mal über Lauterbach auf. Um was anderes geht es hier ja eh lange schon nicht mehr. Hätte er untertrieben und es wären, in Sicherheit gewogen, mehr Menschen erkrankt und gestorben, hättet ihr euch ja auch wieder aufgeregt. Von daher ist es irgendwo auch egal.

Ganz ohne Bezug zur Lauterbach-Diskussion: Ich bin derzeit wegen Omikron vorsichtiger, als ich es geboostert ohne Omikron und nur mit den vorigen Virusvarianten wäre. Kenne auch eine Reihe Leute, die das ebenso handhaben oder die auf zahlreiche Infektionen in ihrem Umfeld dann dementsprechend reagiert haben. Das hat dann auch gar nichts mit Reaktionen auf irgendwelche "aufgebauschten" Warnungen und/oder mit Panik zu tun, von der hier immer wieder die Rede ist, sondern ist einfach eine Reaktion auf die derzeitige Infektionslage. (Ich gucke, seit es über die 100.000 ging, gar nicht mehr auf die Zahlen fürs ganze Land, sondern nur noch lokal.) Aber okay, manche Leute werden ein solches Verhalten als panisch bezeichnen...
 
Ganz ohne Bezug zur Lauterbach-Diskussion: Ich bin derzeit wegen Omikron vorsichtiger, als ich es geboostert ohne Omikron und nur mit den vorigen Virusvarianten wäre. Kenne auch eine Reihe Leute, die das ebenso handhaben oder die auf zahlreiche Infektionen in ihrem Umfeld dann dementsprechend reagiert haben. Das hat dann auch gar nichts mit Reaktionen auf irgendwelche "aufgebauschten" Warnungen und/oder mit Panik zu tun, von der hier immer wieder die Rede ist, sondern ist einfach eine Reaktion auf die derzeitige Infektionslage. (Ich gucke, seit es über die 100.000 ging, gar nicht mehr auf die Zahlen fürs ganze Land, sondern nur noch lokal.) Aber okay, manche Leute werden ein solches Verhalten als panisch bezeichnen...
Wenn ich könnte würde ich dich einfangen, studieren und das irgendwie in einem Lexikon für neue Arten von Mensch dokumentieren. :D Ne Spaß beiseite, die Leute die ich hier in HH täglich erlebe sind so unvorsichtig wie nichts. Ich bin wieder an dem Punkt, dass ich an der Kasse einen Schritt zurück mache (natürlich nur aus Versehen :denk:), damit der hinter mir n bisschen Abstand hält.
 
Wenn ich könnte würde ich dich einfangen, studieren und das irgendwie in einem Lexikon für neue Arten von Mensch dokumentieren. :D Ne Spaß beiseite, die Leute die ich hier in HH täglich erlebe sind so unvorsichtig wie nichts. Ich bin wieder an dem Punkt, dass ich an der Kasse einen Schritt zurück mache (natürlich nur aus Versehen :denk:), damit der hinter mir n bisschen Abstand hält.

Ich stelle mich vor den Einkaufswagen - dann kann man nach vorne Abstand halten und der hinter einem kann nicht zu nach ran.
Nutzt die Schuhe nicht so stark ab, wenn man denen nicht mehr "unabsichtlich" auf den Fuß latscht :D
 
Wenn ich könnte würde ich dich einfangen, studieren und das irgendwie in einem Lexikon für neue Arten von Mensch dokumentieren. :D Ne Spaß beiseite, die Leute die ich hier in HH täglich erlebe sind so unvorsichtig wie nichts. Ich bin wieder an dem Punkt, dass ich an der Kasse einen Schritt zurück mache (natürlich nur aus Versehen :denk:), damit der hinter mir n bisschen Abstand hält.

:D Krass, das habe ich hier noch nicht wieder so schlimm erlebt. Dass einem die Leute in der Schlange an der Kasse nicht mehr so auf den Hacken stehen/standen, fand ich gewissermaßen den einzig positiven Aspekt von Corona. ;)
 
:D Krass, das habe ich hier noch nicht wieder so schlimm erlebt. Dass einem die Leute in der Schlange an der Kasse nicht mehr so auf den Hacken stehen/standen, fand ich gewissermaßen den einzig positiven Aspekt von Corona. ;)
Ich hab es sowas von gefeiert, dass sich im ersten Lockdown die Leute mal einen angemessenen Abstand gehalten haben. Eines der Dinge von denen ich hoffte es würde Corona überdauern, aber wenn es seltbst jetzt schon wieder fällt war meine Hoffnung umsonst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ich meinte ist: Wenn alle (wirklich) eigentverantwortlich handeln würden, dann bräuchte es keine Warnungen vor dem was schlimmstenfalls passieren könnte. Ich weiß ja auch nicht, ob es so ist. Könnte es mir nur vorstellen und wollte das einfach mal als Option in den Raum stellen wegen dieser merkwürdigen Debatte die hier seit einiger Zeit läuft.

Es ist sogar noch besser. Dann bräuchten wir kaum Maßnahmen.
 
Und schon wieder ein neues Szenario. Lauterbach im Frühstücksfernsehen (edit: ARD/ZDF) zur allgemeinen Impfpflicht wortwörtlich:

„Ich nenne das wahrscheinlichste Szenario, das im Herbst vor uns stünde:

Im Herbst kommt entweder Omikron oder eine gefährlichere Variante. Und wir müssen dann in die Diskussion eintreten, also welche Schließungen ergreifen wir…“

Warum ist nicht auch mit einer harmlosen Variante zu rechnen? Es gibt auch Fachleute, die prognostizieren, dass sich auch dieses Coronavirus ähnlich wie die alten Coronaviren anpasst.

Im Herbst ist es also entweder mindestens so gefährlich wie jetzt oder gefährlicher als jetzt. Auch an dieser Stelle hätte ein „wir können nichts Genaueres sagen, wir rechnen gleichermaßen mit gefährlicheren wie mit harmloseren Varianten - die Lage bleibt unklar.“
 
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Und schon wieder ein neues Szenario. Lauterbach im Frühstücksfernsehen (edit: ARD/ZDF) zur allgemeinen Impfpflicht wortwörtlich:



Warum ist nicht auch mit einer harmlosen Variante zu rechnen? Es gibt auch Fachleute, die prognostizieren, dass sich auch dieses Coronavirus ähnlich wie die alten Coronaviren anpasst.

Im Herbst ist es also entweder mindestens so gefährlich wie jetzt oder gefährlicher als jetzt. Auch an dieser Stelle hätte ein „wir können nichts Genaueres sagen, wir rechnen gleichermaßen mit gefährlicheren wie mit harmloseren Varianten - die Lage bleibt unklar.“

Noch
gefährlicher als Omikron????!!!!!!????? :ueberrascht::ueberrascht::ueberrascht:
 
Ist dieser Quote von Lauti schon wieder Panikmache?

"wahrscheinlichste Szenario" (schließt andere Szenarien nicht aus)
"entweder Omikron (vergleichsweise harmlos) oder gefährlicher" (eigentlich genug mit eingeschlossen)
 
Ist dieser Quote von Lauti schon wieder Panikmache?

"wahrscheinlichste Szenario" (schließt andere Szenarien nicht aus)
"entweder Omikron (vergleichsweise harmlos) oder gefährlicher" (eigentlich genug mit eingeschlossen)

Es ist unnötig. Er weiß nicht, welche Variante im Herbst da sein wird. Es kann Omikron sein, es kann gefährlicher sein, es kann aber auch ungefährlicher sein.

Um die Glaubwürdigkeit nicht zu verlieren, sollte man ALLE Szenarien auf den Tisch legen. Er bricht sich keinen Zacken aus der Krone, wenn er das sagt, was Sache ist:

keiner weiß, was im Herbst ist, es ist sowohl mit einer gleichbleibenden als auch gefährlicheren sowie harmloseren Variante zu rechnen.

Übrigens: Lauterbach hat Omikron nie harmlos genannt. Er hat sogar mehrfach davor gewarnt Omikron als harmlos einzustufen. ;)

Es tut nicht Not ständig zu warnen, wenn er doch gar nicht weiß, ob überhaupt eine Situation eintritt, vor der zu warnen ist.

Edit: hier die Quellen, dass Lauterbach (und auch RKI) sagt, dass Omikron nicht harmlos ist:

- Seine Twitterseite 05.02.22

https://www.welt.de/wissenschaft/ar...mikron-Variante-weitere-Einschraenkungen.html

https://www.welt.de/vermischtes/art...ch-warnt-davor-Omikron-zu-unterschaetzen.html

https://www.news4teachers.de/2022/0...uer-die-kinder-in-keiner-weise-verantwortbar/

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-omikron-milder-verlauf-100.html

[URL]https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/vor-omikron-welle-lauterbach-sorgt-sich-um-ungeimpfte-17712082.html


https://www.stern.de/gesundheit/cor...r--sehr-in-sorge-um-ungeimpfte--31467708.html

[/URL]
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommt auf einmal eine viel gefährlichere Variante, die auch unsere kleinsten trifft und wir da dann "unvorbereitet" rein gehen wird das Geschrei immens sein. Ich sehe keine Panikmache, sondern einen Mahner. Wer sich von solchen Aussagen in Panik versetzen lässt oder hier mindestens erwartet, dass man auch die harmlosen Wege aufgezeichnet bekommen will ist mMn nicht in der Lage ein wenig selbstständig zu denken. Das Gefühl habe ich bei dir @Nicole jetzt zwar nicht, aber warum glaubst du denn, dass die Bevölkerung das nicht auch kann?

edit: Die Prognose, dass Covid irgendwann zu einer Art "normalen" Grippe / Atemwegserkrankung mutieren wird, gibt es ja seit Anbeginn. Nur wann das sein wird weiß man nicht. Ist Omikron der Weg dorthin? Gut. Ist es das nicht, schlecht.
 
Kommt auf einmal eine viel gefährlichere Variante, die auch unsere kleinsten trifft und wir da dann "unvorbereitet" rein gehen wird das Geschrei immens sein. Ich sehe keine Panikmache, sondern einen Mahner. Wer sich von solchen Aussagen in Panik versetzen lässt oder hier mindestens erwartet, dass man auch die harmlosen Wege aufgezeichnet bekommen will ist mMn nicht in der Lage ein wenig selbstständig zu denken. Das Gefühl habe ich bei dir @Nicole jetzt zwar nicht, aber warum glaubst du denn, dass die Bevölkerung das nicht auch kann?

edit: Die Prognose, dass Covid irgendwann zu einer Art "normalen" Grippe / Atemwegserkrankung mutieren wird, gibt es ja seit Anbeginn. Nur wann das sein wird weiß man nicht. Ist Omikron der Weg dorthin? Gut. Ist es das nicht, schlecht.

Da muss ich mit Gegenfragen reagieren:

Inwiefern hilft es HEUTE eine Warnung auszusprechen vor einer möglichen Variante im Herbst, die HEUTE noch keiner kennt und wegen der HEUTE auch keine Schutzmaßnahmen getroffen werden. Welche Auswirkungen haben Lauterbachs Worte von HEUTE auf die Zeit im Herbst 2022?

Bisher war es doch so: irgendwo auf der Welt taucht eine neue Variante auf, die Wochen später hier ankommt. Omikron war Mitte November entdeckt und schlug hier so langsam auf. Es würde also keine unvorbereitete Gesellschaft treffen, wenn man gezielt warnt. Und wenn man dann auch noch gezielt vorbereitet, erntet man Lob.

Was passiert jetzt? Die Impfquote stagniert seit Wochen (eigentlich Monaten). In einem Monat werden die meisten Maßnahmen aufgehoben.

Wie soll man Warnungen wieder ernst nehmen, wenn sie derzeit nur dazu dienen Leute zu verunsichern und in die Impfung zu treiben? 400.000-600.000 Neuinfektionen täglich, 500 Tote täglich - alles nicht eingetreten (zum Glück). Es täte ihm gut sich auf das zu berufen, was man weiß. Und wie gesagt: mit offenen Karten spielen und erst dann die Alarmglocken läuten lassen, wenn es was Alarmierendes gibt. Das halte ich für sinnvoll.
 
Ist dieser Quote von Lauti schon wieder Panikmache?

"wahrscheinlichste Szenario" (schließt andere Szenarien nicht aus)
"entweder Omikron (vergleichsweise harmlos) oder gefährlicher" (eigentlich genug mit eingeschlossen)
Mich wundert, dass hier noch nirgends über die übertriebenen Sturmwarnungen gesprochen wurde. Oder ich hab es aufgrund des Performanceproblems bei mir übersehen.
 
[...]Warnungen [...], wenn sie derzeit nur dazu dienen Leute zu verunsichern und in die Impfung zu treiben
Bist du nicht immer diejenige, die nach Sachlichkeit schreit? Das hier hat doch NULL Substanz.
Beim restlichen Inhalt gehe ich auch nicht mit. Ich finde die Aufregung um Lauterbachs Worte, die du hier verbreitest, viel zu hoch.
 
Inwiefern hilft es HEUTE eine Warnung auszusprechen vor einer möglichen Variante im Herbst, die HEUTE noch keiner kennt und wegen der HEUTE auch keine Schutzmaßnahmen getroffen werden. Welche Auswirkungen haben Lauterbachs Worte von HEUTE auf die Zeit im Herbst 2022?
Für den Gegenwart hilft es nichts. Aber man eben darf auch nicht den Fehler machen, nur von heute auf morgen (oder wie ich gerne formuliere: vom Putz bis zur Tapete) zu denken. Sondern es ist weitsichtiges Denken von Nöten. Denn was heute richtig ist, kann morgen schon wieder in Teilen oder gänzlich verkehrt sein. Und demzufolge sollte man bei Diskussionen und Entscheidungen auch nicht den Blick in die ungewisse Zukunft werfen. Denn wann man sich nur auf die Gegenwart fokussiert und dabei nicht Eventualitäten der Zukunft einbezieht, kann es passieren, dass man in der Zukunft eine böse Überraschung erlebt. Das ist in der Politik nicht anders, als in Wirtschaftsunternehmen oder im Privatleben.

Was würde passieren, wenn in der Corona-Thematik die Politik, was man ihr in anderen Bereichen mitunter zu Recht vorwirft, nur von heute auf morgen denken und handeln würde? D.h. was würde wohl passieren, wenn Politik, Gesundheitsämter, Virologen, Kliniken etc. sich jetzt im Februar 2022 nicht mit mit der Möglichkeit von gefährlicheren Varianten befassen und diese gefährlicheren Mutanten im Herbst 2022 unvorbereitet eintreten würden? Die Folgen während wohlmöglich ein rasanter Anstieg von Infektions-, Erkrankungs- und in Folge dessen auch Todesfällen. Und damit würden sich diese Institutionen, v.a. die Politik, wegen einem verantwortungslosen, fahrlässigen Mangel an Weitsicht angreifbar machen. Und das vollkommen zu Recht.
 
Lt. unserem Ex-Gesundheitsminister Spahn sind am Ende dieses WInters
entweder alle Menschen bei uns geimpft, genesen oder gestorben.
Sind wir aktuell ca. noch 10 Millionen Menschen von entfernt. Von daher...

Und von dem, was der Lauterbach so von sich gibt, muss man i.d.R. die Hälfte an Dramatik abziehen, dann hauts halbwegs hin - kennt man ja mittlerweile.
Und anstatt aber jetzt schon einen konkreten Plan zu machen, den man dann aus der Schublade holt und sagen kann: so machen wir das jetzt,
wird nur davor gewarnt, was passieren könnte und wenns soweit sein sollte, ist wieder keiner der Politik drauf vorbereitet. Kennt man ja schon aus den letzten 2 Jahren.
 
Was würde passieren, wenn in der Corona-Thematik die Politik, was man ihr in anderen Bereichen mitunter zu Recht vorwirft, nur von heute auf morgen denken und handeln würde? ....

Genau das tut unsere Politik in Sachen Corona - von Anfang an nur "auf Sicht" fahren.
Deswegen gibts ja die Probleme an allen Ecken und Kanten, da eben NICHT weiter gedacht wurde.
 
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