Corona - generelle Diskussion

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Nö, seh ich anders.
Ich bin jetzt dreifach geimpft, wenn ich das trotzdem bekomme ist das so, das Risiko nehme ich dann in Kauf.

Eben, für mich ist eine Grippeschutzimpfung nicht selbstverständlich, hab ich schonmal geschrieben, hatte einmal eine Impfung und hab prompt ne Grippe gehabt, lag 2 Wochen flach, brauche ich auch nicht mehr.

Aus Deinen grundsätzlichen Äußerungen geht hervor, dass Du einen weniger ängstlichen Umgang hinsichtlich Corona gewählt hast, was ich für sinnvoll halte. Deswegen sehe ich Deine Einstellung zum Thema Corona als gesund an. Dass man nicht vorhersagen kann, wie schlimm eine Krankheit verlaufen kann, schüchtert mich nicht ein. Das weiß man bei keiner Krankheit. Und hinsichtlich Corona teile ich Deine Ansicht: 3x geimpft - irgendwann ist auch mal gut gewesen. Ich sehe es auch mit Skepsis, mir noch ne vierte oder gar fünfte Impfung spritzen zu lassen. Da gehe ich mit @Lübecker - lieber mal die Antikörper testen lassen, statt immer stumpf reinzuimpfen.

Deine Einstellung zum Thema Grippe teile ich. Ich hatte noch nie eine richtige Grippe und halte die Grippeschutzimpfung was mich betrifft auch nicht selbstverständlich bzw. ich halte sie sogar für unnötig bei mir. Mit grippalen Infekten kann ich um, gehört zum Leben dazu.

Atemwegserkrankungen fallen harmloser bei mir aus, seitdem ich nicht mehr rauche.
 
Nein. Lies nochmal, bitte: '...der eine oder andere an Omikron angepasste...'.

"Viel hilft viel" wäre eher das, was die von @Dennis81 genannte Quelle zu belegen scheint.
In dem verlinkten Artikel heißt es u.a.:
"In ihrem Fazit schreibt das Team, die geringe Effektivität der vierten Dosis beim Verhindern milder oder asymptomatischer Omikron-Infektionen und das Infektionspotenzial der Betroffenen erhöhten die Dringlichkeit der Entwicklung von Impfstoffen der nächsten Generation."
Das, Impfstoffe der nächsten Generation, wären an Delta/Omikron angepasste Impfstoffe.
 
Nach dem Motto, viel hilft viel? Ist das gesund im Sinne der Verträglichkeit? Im letzten Jahr z.B. habe ich mir 5 Impfen gegeben 3x Corona 1x Grippe und 1xPneumokokken. Bei einer 4. Coronaimpfung würde ich jetzt erst einmal ein Fragezeichen setzen. Vielleicht mal prüfen lassen, ob und wieviel Antikörper ich gebildet habe.
Wie kommt man jetzt auf die Fragen nach "viel hilft viel"?

Natürlich muss man sich anschauen ob das verträglich ist, dazu gibt es aber ja Ärzte mit denen man dann sprechen kann. Und wenn dann ein Antikörpertest sinn macht, kann das auch der Arzt sagen.
 
Wie kommt man jetzt auf die Fragen nach "viel hilft viel"?

Natürlich muss man sich anschauen ob das verträglich ist, dazu gibt es aber ja Ärzte mit denen man dann sprechen kann. Und wenn dann ein Antikörpertest sinn macht, kann das auch der Arzt sagen.
Ob man ein Medikament verträgt, weiß man erst nach der Einnahme/Gabe und evtl. Folgen sieht/merkt man u.U. erst sehr viel später. Woher soll der Arzt mir vorher sagen können, ob ich es vertrage? Er kann also nur allgemeine Aussagen treffen. Was den Antikörpertest angeht:
Ein Antikörper-Test ohne direkten zeitlichen Bezug zu COVID-19-Symptomen beispielsweise zur Prüfung einer Immunität zahlen die Krankenkassen nicht.
Da solche ein Test wohl unter die IGelL fällt, wird er dem natürlich zustimmen. Du siehst, so einfach ist es unter einer genaueren Betrachtung nicht. Man kann aber auch sagen, ach scheiß drauf, rein mit der Suppe und wahrscheinlich läuft es bei den meisten darauf hinaus.
 
Ob man ein Medikament verträgt, weiß man erst nach der Einnahme/Gabe und evtl. Folgen sieht/merkt man u.U. erst sehr viel später. Woher soll der Arzt mir vorher sagen können, ob ich es vertrage? Er kann also nur allgemeine Aussagen treffen. Was den Antikörpertest angeht:
Ein Antikörper-Test ohne direkten zeitlichen Bezug zu COVID-19-Symptomen beispielsweise zur Prüfung einer Immunität zahlen die Krankenkassen nicht.
Da solche ein Test wohl unter die IGelL fällt, wird er dem natürlich zustimmen. Du siehst, so einfach ist es unter einer genaueren Betrachtung nicht. Man kann aber auch sagen, ach scheiß drauf, rein mit der Suppe und wahrscheinlich läuft es bei den meisten darauf hinaus.
Es wirkt so, als würdest du deinem Arzt nicht vertrauen. Das relativiert das Ganze natürlich.
 
Ich würde gerne wissen, wann mit den von Lauterbach prognostizierten mindestens 400.000 Neuinfektionen pro Tag im günstigen Fall bzw. den 600.000 Neuinfektionen pro Tag im ungünstigen Fall zu rechnen ist.

Die Zahlen gehen ja nun zurück und wir haben schon den 18. Februar. Kommt da nun noch was oder hat Lauterbach wieder ein unnötiges Horrorszenario verbreitet, das nicht eingetreten ist?

Bisher konnte mir das niemand derer beantworten, die das mediale Auftreten von Lauterbach gutheißen oder gar schönreden.


Aus dem Tagesspiegel vom 21.01.22

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach
rechnet Mitte Februar mit mindestens 400.000 Corona-Neuinfektionen pro Tag. Das sagte der SPD-Politiker nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag in einer Schalte mit den Staatskanzleichefs von Bund und Ländern
.
 
Gut geschrieben, sehe ich ähnlich.
Lauterbach ist Fachmann und mir auch lieber als der Bankkaufmann Jensemann...
Möglicherweise ist der vorsichtige Weg der Richtige, er ist aber auch gefährlich was die Glaubwürdigkeit betrifft.
Gerade das Jonglieren mit fiktiven Zahlen hätte er sich klemmen sollen mMn.
Ich finde beide nicht geeignet für diesen Posten. Spahn hat nichts gebacken bekommen und Lauterbach verbeißt sich in der These, dass nur die Impfung hilft, obwohl die offensichtlich deutlich mildere (aber dafür ansteckendere) Variante Omikron für jede Menge Genesene sorgt.
 
Obacht.
Da gibt es offenbar unterschiedliche Quellenlagen. Suchmaschine anwerfen mit 'lauterbach +400000' liefert mehr Treffer für
'bis zu 400.000/Tag' als für 'mindestens oder genau 400.000/Tag'.
Zwischen bis zu 400.000 und 250.000 liegt zum einen eine große Zahl und zum anderen hat er auch von Verhältnissen wie in F und GB gesprochen. Und die hatten wir nun mal nicht
 
Obacht.
Da gibt es offenbar unterschiedliche Quellenlagen. Suchmaschine anwerfen mit 'lauterbach +400000' liefert mehr Treffer für
'bis zu 400.000/Tag' als für 'mindestens oder genau 400.000/Tag'.

Du hast Recht, dass es mehrere Quellen gibt, die Karl Lauterbachs Aussage „mindestens 400.000 Infizierte pro Tag (im günstigen Fall, ansonsten 600.000 Infizierte pro Tag im ungünstigen Fall) darlegen. Hier nur ein Auszug:

https://www.n-tv.de/politik/Lauterbach-400-000-Omikron-Faelle-pro-Tag-moeglich-article23074996.html

https://www.mdr.de/nachrichten/deut...rus-freitag-einundzwanzigster-januar-100.html

https://www.tagesspiegel.de/politik...tens-400-000-infektionen-am-tag/27995554.html

https://www.ndr.de/nachrichten/info...onnerstag-20-Januar,coronaliveticker1530.html

https://www.euractiv.de/section/cor...ndestens-400-000-infektionen-am-tag-erwartet/

Ich konnte allerdings keine Quelle finden, die sich da wesentlich unterscheidet. Ich konnte auch keine Quelle finden, die in irgendeiner Form hervorhebt, dass Karl Lauterbach in seiner Prognose 400.000 bis 600.000 Neuinfektionen pro Tag die Dunkelziffer einfließen lässt.



Edit: Um Sündenböcke selbst geht es hier eher nicht. Es ist das zweierlei Maß, das an den Tag gelegt wird.
 
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