Corona - generelle Diskussion

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Und das ist jetzt im Zusammenhang mit Corona erwähnenswert? - wieso?
Weil sie unterschiedliche Bereiche scheinbar unterschiedlich handhaben?
Gibt doch immer Bereiche, die die jeweilige Regierung eines Landes lascher / strenger handhabt - je nach Wille der Regierung bzw. des Volkes.
Oder ist jedenfalls nicht verwunderlich, wenns so ist.

Nur weil unsere Politik fährt seit Jahren eher Schlingerkurse fährt und dabei so streng wie meine Englischlehrerin (Jesus hat mir gesagt, du hast dich bemüht also bekommst du keine Strafarbeit auf) daherkommt...

:tnx: Das hat für mich einfach Null mit dem Thema Corona zu tun.
 
Ich hätte auch deren Nein zu Trumps Anfrage, ob Dänemark der USA Grönland verkaufen würde, als Beispiel nehmen können. Aber das war mir dann doch zu "albern". ;)

Und deswegen müsste Dänemark deiner Meinung nach im kompletten Lockdown verbringen, weil ihre Regierung manchmal "nein" sagt? :denk:
Ernsthaft: ich verstehe nicht, was Migrationspolitik mit Coronapolitik zu tun hat.

Sind 2 völlig unterschiedliche Bereiche.

Könnte ja auch sein, da in Dänemark die Integration besser klappt, da strikter geregelt und die Leute generell disziplinierter sind, deswegen der Bevölkerung mehr zugetraut wird?
Ich weiß ja nicht, ob du die letzten Jahre mal da oben warst - ich insgesamt 5 Wochen (2020/2021) da haben sich alle, jedenfalls wo wir waren,
an sämtliche Regeln die zu den Zeitpunkt galten, gehalten. Ausnahmslos. Egal ob jung, ob alt, ob Däne oder Ausländer...
Selbst in den Warteschlangen zum Testen wird der Abstand eingehalten.

Abstand halten die Skandinavier aber eigentlich eh immer da höfliche und rücksichtsvolle Menschen (abgesehen vom Straßenverkehr)- die rückten einem schon vor Corona nicht so dicht auf die Pelle wie bei uns die Leute trotz Corona.
 
Und deswegen müsste Dänemark deiner Meinung nach im kompletten Lockdown verbringen, weil ihre Regierung manchmal "nein" sagt? :denk:
Habe ich das etwa behauptet / gefordert? :denk:
Ernsthaft: ich verstehe nicht, was Migrationspolitik mit Coronapolitik zu tun hat.
Wo habe ich bitte in meinem Posts gestern wie heute einen kausalen Zusammenhang zwischen Corona- und Migrationspolitik erstellt? Ich habe lediglich die Migrationspolitik als Beispiel dafür genannt dass dahingehend die dänische Politik restriktiver ist als bei Corona.




Abstand halten die Skandinavier aber eigentlich eh immer da höfliche und rücksichtsvolle Menschen (abgesehen vom Straßenverkehr)
Dahingehend habe ich gegenteilige Erfahrungen gesammelt - zumindest auf dänischen Straßen, denn dort lässt sich mMn entspannt cruisen. Wenn man jedoch hinter dem Grenzübergang Ellund wieder auf der deutschen A7 fährt, fühlt man sich dagegen wie im Wilden Westen - vor allem wegen der deutschen Autofahrer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe ich das etwa behauptet / gefordert? :denk:

Wo habe ich bitte in meinem Posts gestern wie heute einen kausalen Zusammenhang zwischen Corona- und Migrationspolitik erstellt? Ich habe lediglich die Migrationspolitik als Beispiel dafür genannt dass dahingehend die dänische Politik restriktiver ist als bei Corona.

Wenn du da keinen Zusammenhang herstellen wolltest, ok.
Hab das, da in dem Zusammenhang erwähnt, gedacht.

Dahingehend habe ich gegenteilige Erfahrungen gesammelt - zumindest auf dänischen Straßen, denn dort lässt sich mMn entspannt cruisen. Wenn man jedoch hinter dem Grenzübergang Ellund wieder auf der deutschen A7 fährt, fühlt man sich dagegen wie im Wilden Westen - vor allem wegen der deutschen Autofahrer.

Früher war dem so - hat sich die letzten Jahre meiner Erfahrung nach angepasst. Also in Dänemark in Richtung Wilder Westen.
Die Dänen rasen teilweise schlimmer als die Deutschen. Sonst liebt und freundlich, aber hinterm Steuer teils wahnsinnig - was die da über 1 spurige, kurvige und hügelige Straßen rasen (100 aufwärts wo du teils keine 50m Straße am Stück überblicken kannst)... Oder LKW in Kurven überholen ohne irgendeine Chance auf Voraussicht...
Die fahren da oft nach dem Motto :"hier kam um die Uhrzeit noch nie einer"
 
Nein. RS-Viren sind eine Volkskrankheit bei Kindern. Atmen schwer, geht ihnen schlecht, dehydrieren nicht selten => stat. Kinderklinik. Hast Du immer noch nicht begriffen, dass die Datenlage in Bezug auf medizinische Daten in D katastrophal ist? Warum soll wohl jetzt die Digitalisierung im Gesundheitswesen vorangetrieben werden? Musst halt in die Qualitätsberichte der Kliniken schauen, die aber auch vom Wahrheitsgehalt sehr übersichtlich sind.

Das erklärt immer noch nicht, warum sämtliche Kinderkliniken und Kinderstationen überlastet waren. Und einem „hast Du es immer noch nicht begriffen…“ lasse ich mich nicht abspeisen.

Du sagst, dass das RS-Virus jedes Jahr unterwegs ist, was ja so auch richtig ist. Dass das seit Jahrzehnten so ist, glaube ich Dir. Aber auf einen Punkt bist Du nicht eingegangen: warum führte dies im Jahr 2021 zu einer deutschlandweiten Überlastung der Kinderkliniken und Kinderstationen und in den Jahrzehnten davor nicht? Ergo: irgendwas war im letzten Herbst anders. Folge: ich vergleiche Corona nicht mit einer üblichen Erkältung sondern mit einem aggressiveren RS-Virus. Und warum aggressiver? Weil in den Jahrzehnten zuvor Kinderkliniken und Kinderstationen nicht damit überlastet wurden. Und wie soll das mit einer schlechten Datenlage zu erklären sein, wenn davon auszugehen ist, dass diese in den Jahren zuvor noch viel schlechter war.
 
Weil Viren in ihrer Natur seit Milliarden von Jahren auf diesem Planeten sind und ständig ihre Antigenstruktur verändern. Sie passen sich an und sterben leider nicht aus. Das ist das Problem eines jeden Lebewesens auf diesem Planeten. Das gilt für Mensch wie Tier.
Mal hat man sehr virulenter Stämme zB im RS-Virus mit hoher Kontagiösität und mal eben nicht. Dann hat man Jahre mit hoher Hospitalisierungsrate und Jahre mit weniger. Daher wird uns Corona immer begleiten, zumal es Coronaviren schon ewig gibt. Der Covid-19 Stamm ist neu und muss erst vom Menschen assimiliert werden. Bei 8 Mrd Menschen kann man sich ausrechnen, wie lange das dauern wird. Dann geht eine entsprechende Information in unser Erbgut ein und die nachfolgenden Generationen haben einen natürlichen Schutz. So Gott will.
 
Weil Viren in ihrer Natur seit Milliarden von Jahren auf diesem Planeten sind und ständig ihre Antigenstruktur verändern. Sie passen sich an und sterben leider nicht aus. Das ist das Problem eines jeden Lebewesens auf diesem Planeten. Das gilt für Mensch wie Tier.
Mal hat man sehr virulenter Stämme zB im RS-Virus mit hoher Kontagiösität und mal eben nicht. Dann hat man Jahre mit hoher Hospitalisierungsrate und Jahre mit weniger. Daher wird uns Corona immer begleiten, zumal es Coronaviren schon ewig gibt. Der Covid-19 Stamm ist neu und muss erst vom Menschen assimiliert werden. Bei 8 Mrd Menschen kann man sich ausrechnen, wie lange das dauern wird. Dann geht eine entsprechende Information in unser Erbgut ein und die nachfolgenden Generationen haben einen natürlichen Schutz. So Gott will.

Verstehe ich, bin ich auch voll bei Dir. Das beantwortet meine Frage aber nicht.

Bleibt für mich festzuhalten:

im letzten Herbst hatten Kinder eine übermäßig starke Belastung mit dem RS-Virus, der reihenweise Kinder ins Krankenhaus und auf Intensivstation manövrierte. das äußerte sich durch eine deutschlandweite Überlastung der Kinderkliniken- und stationen. Da dies in all den Vorjahren nie der Fall war, gab es eine Sondersituation in 2021, auf die ich verwiesen habe. Und damit habe ich Corona bei Kindern nicht mit einer normalen Erkältung bei Kindern, sondern mit einem massenhaft Kinder ins Krankenhaus und auf Intensivstation bringenden Virus verglichen, wobei sich Corona harmloser auswirkte. Die Sterberate liegt bei 0,2%, die von Corona bei 0,005% (Corona = ausl. Studie).


https://www.tagesschau.de/inland/rs-virus-kinder-101.html

https://www.pharmazeutische-zeitung...n-lag-bei-2-pro-1-million-infizierter-129367/
 
Es nützt Dir nichts zig Publikationen aufzurufen. Du musst das Wesen einer viralen Infektion verstehen. Oder anders und historisch erklärt:
- Was glaubst Du denn hat die militärischen Erfolge der Konquistadoren in Süd- und Mittelamerika u.a. herbeigeführt? Es gibt Stiche und Zeichnungen aus dieser Zeit, auf denen man sieht, wie die indigenen Völker zB an Pocken oder anderen Virusinfektionen flächendeckend gestorben sind. Die sind gestorben wie die Fliegen. Natürlich wusste man damals noch nichts über Krankheitserreger. Man verklärte es mit Strafe Gottes etc.. Am Ende war es nichts Anderes als biologische Kriegsführung. Die Siedler hatten einen erworbenen natürlichen Schutz und die Indigenen nicht. Pocahontas auch mit 14 Jahren an Windpocken gestorben.
- In Neuamerika haben die Engländer auch festgestellt, dass Wundmaterial aus ihren Sanitätsstationen bei der Urbevölkerung Amerikas zu massiven Krankheitsausbrüchen führt, was sie dann sogleich gerne angewandt haben.
- Selbst im Mittelalter haben die Bogenschützen kapiert, dass eine in einen verwesenden Tierkadaver kontaminierte Pfeilspitze, beim Getroffenen zu massiven Infektionen führt. Sie kannten nicht die Hintergründe, aber sie wussten was passiert.
Heute wissen wir sehr viel über DNA, RNA-Viren, kennen die Infektionswege und können durch Impfen vieles verbessern, aber beileibe nicht eradizieren!
Daher wird Corona bestenfalls endemisch immer wieder auftreten und die Pandemie in die Endemie übergehen. Wenn wir Glück haben, passiert das jetzt mit Omicron und wenn nicht haben wir noch viele Jahre viel Spaß von Herbst bis Frühling.
 

Hab neulich irgendwo, mein das war der Spiegel, nen Artikel gelesen, der um das Thema diverser Infektionserkrankungen in Coronazeiten ging.
Der Experte meinte, das gibt einige Viren, (RS oder RV?), die jeder bei uns 1-2x im Jahr bekommt, aber das Imunsystem die noch kennt und daher quasi keiner erkrankt.
Durch Maske und Abstand aber konnten die sich 2 Jahre nicht so verbreiten, die Imunsystem hätten die Viren "vergessen" und deswegen wäre gerade bei Kindern eine so extreme Häufung an schweren / schwereren Verläufen - da die Erwachsenen mehr damit zu tun haben, deren Virenlast höher ist und das entsprechend schneller verbreiten.
Klang recht plausibel, für mich als medizinischen Laien.
 
Jo, der hat es nach einer Woche Krankenhaus hinter sich gebracht und ist wieder putzmunter, ist letztes Jahr gewesen. War ne harte Woche für die Eltern (zwei im Grunde, weil er schon mit Symptomen erkrankt war bevor er ins Krankenhaus kam), aber wie ich hier gerade lese hätten die sich gar nicht so anstellen brauchen, gab's ja alles schon.
Das freut mich und besonders auch für die Eltern. Denen wird es herzlich egal sein, das es sowas schon immer bei anderen Krankheiten gab und wären sicher froh gewesen, wenn es ihrem Kind erspart geblieben wäre. Das dies Gott sei dank so selten vorkommt ist denke ich mal auch den MAßnahmen geschuldet und das mittlerweile recht viele geimpft sind.

So habe ich bis vor drei Wochen auch gedacht! Mein Bruders Familie an Corona erkrankt, der 12 Jährige ( geimpft) gut durch gekommen mein Bruder (gebostert) hat nicht gedacht daß es so schlimm ist ( ohne Krankenhaus) der 11 Jährige ungeimpft, kurz vor Krankenhaus 40 Fieber nicht ansprechbar, nach Heilung will er nur noch geimpft werden.
Ich hoffe dem Kleinen (das wird er sicher nicht gerne hören ;)) geht es wieder gut!
Man sieht halt, auch Kinder können betroffen sein, wenn auch selten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu früh Maßnahmen beendet?

Schweden
73% zweifach geimpft, 40% mit Boosterimpfung.
Das passiert, wenn man mit einer solch geringen Impfquote zu rasch öffnet:

50% of the trains canceled because of sickness
20% of all truck drivers out sick
25% of prison staff out sick (!)
Und so weiter, und so fort.

https://twitter.com/DFsuzgun/status/1488608477777911812
Hast du Nachweise, dass es mit dem Beenden der Maßnahmen zu tun hat?

Ich frag nur, hätte bestimmt wer anders auch getan.
 
Schade, dass Du meine Frage nicht beantwortest, @syker1983. Es geht immer noch um die Unterstellung des falschen Vergleichs (Vergleich Erkältung - Corona ) , den ich nicht gemacht habe. Ich verglich ein RS-Virus mit deutschlandweiter Kinderkliniküberlastung und Corona. Und eben ein RS-Virus, das in Zahlen tödlicher für Kinder ist als Corona. Das ist schon ein großer Unterschied.
 
@Nicole

https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/rs-virus-105.html

Die Folge: Es gab so gut wie gar keine Erkältungskrankheiten. In diesem Jahr gibt es diese nahen Kontakte wieder, sodass die Viren erneut übertragen werden können. Es sind also zwei Jahrgänge von Säuglingen und Kleinkindern, die zum ersten Mal auf das Virus treffen. Das erhöht die Zahl der komplizierten Verläufe genauso wie die Tatsache, dass die Immunsysteme der anderen Kinder im vergangenen Jahr keine Erfahrung mit der Bekämpfung des Erregers sammeln konnten.
 

Ja, ich kenne den Bericht.

- RS-Virus trifft auf mittlerweile ungeschützte Kinder

- Coronavirus trifft auf ungeschützte Kinder

Ergebnis:
RS-Virus sorgt für mehr tote Kinder und für überfüllte und überlastete Kinderkliniken und Kinderstationen. Corona sorgt nicht dafür. Coronamaßnahmen sorgen für volle Kinderpsychiatrien. Weiß ich alles, ich informiere mich in der medialen Berichterstattung.


Nochmal: ich habe Corona nicht mit einer normalen Erkältung verglichen, was unterstellt wurde. Ich habe Corona mit einem RS-Virus aus dem letzten Herbst verglichen, der schlimmer zugeschlagen hat als Corona. Denn genau das ist das Ergebnis.

Das RS-Virus hat den Kindern im letzten Jahr so stark zugesetzt, dass Kinderstationen und Kinderkliniken überlastet waren. Das gab es vorher nicht. Corona hat ihnen weniger stark zugesetzt (siehe Vergleich Sterberate).

Wo ich nun Corona mit einer normalen oder typischen Erkältungskrankheit gleichsetze, ist mir unklar. Denn wären die Auswirkungen des RS-Virus vom letzten Herbst typisch, hätte es diese Auswirkungen jedes Jahr geben. Dann hätten wir seit Jahrzehnten immer im Herbst volle Kinderkliniken-/stationen. Haben wir aber nicht. das RKI zeigt ja auch, was genau Sache ist.

Das RKI vergleicht RS-Viren mit der Influenza, somit kann, wie unterstellt, nicht von einer typischen Erkältung die Rede sein.

Das RKI spricht auch von der bedeutendsten Atemwegsinfektionen bei Säuglingen.

Eine RSV-Infektion kann das Symptomspektrum von einer einfachen Atemwegsinfektion bis zu einer schweren beatmungspflichtigen Erkrankung der unteren Atemwege zeigen oder auch asymptomatisch verlaufen.

Quelle: RKI https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_RSV.html

Nun kann man der Meinung sein, dass das RS-Virus eine typische Erkältung ist - ok. Typische Erkältungen sind mMn nicht die Krankheiten, die ein Kind ins Krankenhaus oder auf Intensivstation verfrachten und diese auch noch überfüllen und überlasten. Ein typischer Erkältungsvirus bringt einem Kind Schnupfen und Bettruhe, aber nicht Krankenhaus und Intensivstation. Folglich passt der Vergleich RS-Virus - Corona besser, wobei der RS-Virus sogar noch ne höhere Sterblichkeit mit sich bringt.


Ausführlicher geht es nicht, damit ist doch alles gesagt.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Back
Top