Corona - generelle Diskussion

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Die Spaziergänge, so wie sie jetzt stattfinden (nicht erlaubt, aggressiv, mit Rechten/Radikalen) verurteile ich. Aber die Idee, eine Demo gegen Maßnahmen als Spaziergang zu organisieren, finde ich gut. Das entzerrt die Menge, man hält besser Abstände ein usw.
Hast du eigentlich verstanden, dass "Spaziergang" nur als Ausrede genutzt wird? Was wäre der Unterschied Demo zu Spaziergang dMn?
 
Die Spaziergänge, so wie sie jetzt stattfinden (nicht erlaubt, aggressiv, mit Rechten/Radikalen) verurteile ich. Aber die Idee, eine Demo gegen Maßnahmen als Spaziergang zu organisieren, finde ich gut. Das entzerrt die Menge, man hält besser Abstände ein usw.

Entzerrte Menge und eingehaltene Abstände? Davon ist zumindest auf diesem Bild von einem Spaziergang in Paderborn am Montag dieser Woche nicht viel zu sehen:
220104-1651-demo-demonstration-corona-protest-spazie.jpg
 

Verzerrte Wahrnehmung.

P.S.: Die Abstände sind fast vorbildlich. Aber eben nur fast. Das muss Schulter and Schulter sein und ich kann auch nicht erkennen, dass die Arme zu einer Kette eingehakt sind (die beiden Damen vorne im Bild und das Ehepaar rechts in der Mitte wissen noch zu würdigen wie man demonstriert...verzeihung, spaziert). So haben wir das jedenfalls früher gemacht ;)
 
Am schlimmsten ist ja diese verkleidete Normalität. Ich bin mir sicher die sind alle vom rechten Rand gewaltbereit und wollen den Staat stürzen.

Schnellverfahren und Arbeitsverbot..geht ja gar nicht diese gewaltbereiten Menschen.
 
Für mich bleiben die Demos richtig und wichtig. Es geht um viele Themen. Impfpflicht ist ein Thema, ein anderes ist der Umgang mit Ungeimpften, es geht auch um die Einschränkungen für Geimpfte oder nun aktuell um die Ideen hinsichtlich der Quarantäneregelungen.
Mal grundsätzlich: es wird hier in D sehr schnell nach dem Staat gerufen, wenn es darum geht, u.a. Sozialleistungen auszuweiten, zu erhöhen und zwar ohne Gegenleistung Da hat Keiner ein Problem damit. Nun haben wir die Situation, dass ca. 25 bis 30% der Impfverweigerer den Maßnahmenkatalog der Regierung vorgeben, denn es geht um generellen Schutz der Risikopatienten und der Impfverweigerer höchstselbst. Hätten wir eine Impfquote + Booster von nahezu 100%, würden die Verordnungen ganz anders aussehen. Ich möchte nicht wissen, was bei der Aufarbeitung der Pandemie an Ergebnissen hinsichtlich wirtschaftlichen und sozialen Schaden aufgedeckt wird? Am Ende läuft es darauf hinaus, dass eine Minderheit die Schlagzahl für die Mehrheit vorgibt. Dafür soll in extenso demonstriert werden und gleichzeitig wird die maximale gesundheitspolitische Versorgung Aller als selbstverständlich angenommen. Das soll am Ende zielführend sein? Ich für meinen Teil sage dazu: quid pro quo.
Für unsere Regierungs-Politiker ist das Thema Wahlen auf der Agenda, unter dem alle Entscheidungen subsummiert werden. Von denen kommt nur der kleinste gemeinsame Nenner. Mich wundert es nicht, dass speziell die AFD und diese Gruppierungen diese Strömungen für sich vereinnahmen und denen ein Gesicht geben. Im Osten sind die teilweise die zweitstärkste Kraft. Vielleicht stellen sie demnächst einen MP? Das ist auch Demokratie. Man muss dann auch die Konsequenzen akzeptieren, wenn man nicht bereit ist, rote Linien zu setzen.
Triage: findet tagtäglich und schon vor der Pandemie in den KHs und auch ambulant statt. Das ist unser täglich Brot. Wird nur jetzt als besonders bedeutungsvoll angesehen. Ich mache Onkologie und Palliativmedizin und weiß wovon ich schreibe.
 
Hast du eigentlich verstanden, dass "Spaziergang" nur als Ausrede genutzt wird? Was wäre der Unterschied Demo zu Spaziergang dMn?

Hast Du überhaupt verstanden, worum es mir geht? Lies doch, was ich schreibe, meine Güte :zzz:

Sicherlich nicht, daher nochmal:

DIE DERZEITIGEN SPAZIERGÄNGE VERURTEILE ICH STARK.

CORONADEMOS ALS SPAZIERGANG ZU ORGANISIEREN ALS GRUNDSATZ BEGRÜSSE ICH, WEIL ES DIE MASSE ENTZERRT.
 
Mal grundsätzlich: es wird hier in D sehr schnell nach dem Staat gerufen, wenn es darum geht, u.a. Sozialleistungen auszuweiten, zu erhöhen und zwar ohne Gegenleistung Da hat Keiner ein Problem damit. Nun haben wir die Situation, dass ca. 25 bis 30% der Impfverweigerer den Maßnahmenkatalog der Regierung vorgeben, denn es geht um generellen Schutz der Risikopatienten und der Impfverweigerer höchstselbst. Hätten wir eine Impfquote + Booster von nahezu 100%, würden die Verordnungen ganz anders aussehen. Ich möchte nicht wissen, was bei der Aufarbeitung der Pandemie an Ergebnissen hinsichtlich wirtschaftlichen und sozialen Schaden aufgedeckt wird? Am Ende läuft es darauf hinaus, dass eine Minderheit die Schlagzahl für die Mehrheit vorgibt. Dafür soll in extenso demonstriert werden und gleichzeitig wird die maximale gesundheitspolitische Versorgung Aller als selbstverständlich angenommen. Das soll am Ende zielführend sein? Ich für meinen Teil sage dazu: quid pro quo.
Für unsere Regierungs-Politiker ist das Thema Wahlen auf der Agenda, unter dem alle Entscheidungen subsummiert werden. Von denen kommt nur der kleinste gemeinsame Nenner. Mich wundert es nicht, dass speziell die AFD und diese Gruppierungen diese Strömungen für sich vereinnahmen und denen ein Gesicht geben. Im Osten sind die teilweise die zweitstärkste Kraft. Vielleicht stellen sie demnächst einen MP? Das ist auch Demokratie. Man muss dann auch die Konsequenzen akzeptieren, wenn man nicht bereit ist, rote Linien zu setzen.
Triage: findet tagtäglich und schon vor der Pandemie in den KHs und auch ambulant statt. Das ist unser täglich Brot. Wird nur jetzt als besonders bedeutungsvoll angesehen. Ich mache Onkologie und Palliativmedizin und weiß wovon ich schreibe.

Sehr interessant!

Wenn Triage Euer täglich Brot ist, warum wird es jetzt erst forciert? Ich habe den Begriff zum ersten Mal in Verbindung mit Corona gehört.
 
Hast Du überhaupt verstanden, worum es mir geht? Lies doch, was ich schreibe, meine Güte :zzz:

Sicherlich nicht, daher nochmal:

DIE DERZEITIGEN SPAZIERGÄNGE VERURTEILE ICH STARK.

CORONADEMOS ALS SPAZIERGANG ZU ORGANISIEREN ALS GRUNDSATZ BEGRÜSSE ICH, WEIL ES DIE MASSE ENTZERRT.
Ich habe verstanden, was du sagen willst, halte deine Vorstellungen aber für Falsch, daher meine freundliche Nachfrage. Schade, dass du schon wieder nur schreien kannst. Häufig gilt: Wer schreit hat unrecht!

Nochmal, was unterscheidet für dich Demo und Spaziergang? Inwiefern wäre es z.B. sicher, das ein Spaziergang entzerrt? Wie definierst du hier Spaziergang?
 
Vernünftige Demos wären mMn auch ok, aber so wie es im Moment abläuft. Fast überall ohne Abgrenzung von Extremen und fast Überall werden Schwurbelthese verbreitet. Das finde ich falsch.

Und selten unter Einhaltung der Maßnahmen und Auflagen.

Solange die Schwurbelthesen nicht gegen geltendes Recht verstoßen bzw. dazu aufrufen, sollte unsere freiheitliche demokratische Grundordnung dieses ebenso vertragen können, wenn Menschen, die sich zur Demokratie bekennen, an solchen Aufmärschen teilnehmen. Eine rote Linie ist für mich jedoch dann überschritten, wenn sich zur Demokratie bekennende Bürger es scheinbar nicht verwerflich finden, unter anderem a) Seite an Seite mit demokratiefeindliche Parteien / Gruppierungen mitzumarschieren b) sich deren Reden anhören, für die aus der Masse tosenden Applaus gibt c) ggf. hier sogar mitklatschen und d) es zu Gewalt kommt. Weil damit suggerieren sie - ob es nun so gewollt ist oder nicht - dass sie die demokratiefeindlichen Parteien / Gruppierungen zumindest dulden und diese somit stärken.
 
Saskia Weishaupt von den Grünen sagt es schon Schlagstöcke und Pfefferspray einsetzen von der Polizei und Rainer Stimmer von der FDP sagt es auch nochmal deutlich, das ein Impfgegner ein Sozialschädling ist.

Neulich waren diese rechten "Normalos" (mich täuschen sie nicht..brandgefährliche Nazis alle samt) standen letztens bei uns in der Strasse mit Fackeln, Mistgabeln und Galgen und hatten weise Hauben auf, aber Mund, Nase,Augen waren frei. Nix verstanden diese Typen.

Wenn die Polizei es nicht schafft müssen Panzer her, geht doch dar nicht das Leute auf die Strasse gehen, die gefährden uns alle. Eine Hoffnung habe ich zum Ende des Winters sind ja wahrscheinlich u.a. viele gestorben, so habe ich zumindest medial vernommen.
 
Verzerrte Wahrnehmung.

P.S.: Die Abstände sind fast vorbildlich. Aber eben nur fast. Das muss Schulter and Schulter sein und ich kann auch nicht erkennen, dass die Arme zu einer Kette eingehakt sind (die beiden Damen vorne im Bild und das Ehepaar rechts in der Mitte wissen noch zu würdigen wie man demonstriert...verzeihung, spaziert). So haben wir das jedenfalls früher gemacht ;)

Die verzerrte Wahrnehmung kann auch auch den Blickwinkel des Fotografen entstanden sein ;)
 
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