Es ändert eben nichts an der Tatsache, dass Menschen ab einem gewissen Alter an Erkrankungen versterben können, die in jüngerem Alter so weggesteckt werden. Mir ist das bewusst, deswegen schreibe ich es so deutlich. Und es ändert sich nichts, wenn ein naher Angehöriger betroffen ist.
Dass es einem bewusst ist, ist die eine Sache. Bewusst ist es mir auch. Es aber so "neutral" sehen, wie Du es offenbar tust, kann - und wird - nicht jeder. Für mich steckt, wenn ich so einen Beitrag lese, hinter jeder dieser Personen ein Angehöriger oder Freund, der vermisst wird, wenn er nicht mehr da ist. Und genau deshalb bin ich über dem Beitrag deutlich zusammengezuckt - und würde es bei einem vergleichbaren Beitrag auch immer wieder.
Aus meiner Sicht ist der Zusammenhang höhere Impfqute = geringere Inzidenz jetzt schon seit Wochen klar erkennbar. Von daher ist aus meiner Sicht ein gewisser Fremdschutz durchaus gegeben - wenn auch natürlich nicht zu 100 %.Aber wie gesagt, solange Geimpfte sich infizieren, schreibe ich nicht vom Fremdschutz.
Ich sehe das ähnlich. Allerdings siegt bei mir in der Wertung letzten Endes die Vernunft. Es hat sich ja leider gezeigt, dass sich freiwillig nicht genügend Personen impfen lassen, so dass ich, obwohl es meiner Grundhaltung widerspricht, keine Alternative zu einer Impfpflicht sehe.Aber zur Impfpflicht selbst: ich bin gegen solche Pflichten, weil ich nichts davon halte, wenn Eingriffe in die körperliche Unversehrtheit rechtlich erlaubt werden.
Definitiv für alle. Alles andere gäbe noch mehr Diskussionen und Spaltung und wäre aus meiner Sicht auch nicht argumentierbar. Warum sollte ein fitter Ü 60 Jähriger verpflichtet werden, sich impfen zu lassen, ein vorerkrankter U 30 Jähriger dagegen nicht?Wenn es aber eine Impfpflicht geben sollte, dann bitte für alle. Allerdings hielte ich eine Impfpflicht für Ü60 auch für sinnvoll, da diese Gruppe ja vorwiegend die Intensivstation belasten.


