Corona - generelle Diskussion

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Ja schon verstanden, aber was wäre es dann? Eine demokratische Diktator oder Diktator der Demokratie oder .........? soll z.B. die Mehrheit entscheiden und Minderheiten haben dann weniger/keine Rechte und gilt das dann nur für Corona/Impfung oder auch darüber hinaus?
Was würde denn passieren, hätten wir einen starken Kanzler, also nicht das was wir 16 Jahre hatten oder haben werden (Stand heute)? Eine starke Führung, mit der gegebenen Richtlinienkompetenz, einer starken Mannschaft an der Seite, die überzeugen kann, die Menschen auch mitnehmen kann. Demokratische Prozesse sollen greifen in allen Bereichen, nur in Kriegs-, Katastrophen- oder wie jetzt in Pandemiefällen kann es nicht funktionieren.
Dennoch: wenn Maßnahmen im Bundestag diskutiert und beschlossen werden, die dem entgegenstehen, bedeutet das einen demokratischen Beschluss, immer noch besser, als wenn die MP-Konferenz an der Legeslative vorbei Entscheidungen trifft.
 
Ja schon verstanden, aber was wäre es dann? Eine demokratische Diktator oder Diktator der Demokratie oder .........? soll z.B. die Mehrheit entscheiden und Minderheiten haben dann weniger/keine Rechte und gilt das dann nur für Corona/Impfung oder auch darüber hinaus?
Ist das denn so? Ist sowas schon Diktatur-ähnlich? Und müssen Minderheiten (manchmal auch Mehrheiten) nicht auch jetzt schon zurückstecken in unterschiedlichsten Situationen?

Wenn bei mir im Haus jemand um 3 Uhr nachts und unter der Woche übertrieben laut Musik hört, muss ich ja auch nicht meine Wohnung besser isolieren oder umziehen. Ich habe da Möglichkeiten gegen vor zu gehen. Wenn der Nachbar in der Spätschicht arbeitet und nur zu der Zeit die Möglichkeit hat seinem Hobby nachzugehen, hat er Pech gehabt. Und in diesem Beispiel hat derjenige möglicherweise nicht einmal die Wahl seine Situation zu verbessern. Entweder Nachteile gegenüber den Tag-Aktiven oder kein Job.

Impfflicht finde ich - zum heutigen Zeitpunkt - allerdings auch doof. Der Zug ist abgefahren. Zu tief sind die Gräben. Wenn, dann hätte man sowas letztes Jahr ankündigen müssen. Aber wer macht das schon im Wahlkampf?
 
Was würde denn passieren, hätten wir einen starken Kanzler, also nicht das was wir 16 Jahre hatten oder haben werden (Stand heute)? Eine starke Führung, mit der gegebenen Richtlinienkompetenz, einer starken Mannschaft an der Seite, die überzeugen kann, die Menschen auch mitnehmen kann. Demokratische Prozesse sollen greifen in allen Bereichen, nur in Kriegs-, Katastrophen- oder wie jetzt in Pandemiefällen kann es nicht funktionieren.
Dennoch: wenn Maßnahmen im Bundestag diskutiert und beschlossen werden, die dem entgegenstehen, bedeutet das einen demokratischen Beschluss, immer noch besser, als wenn die MP-Konferenz an der Legeslative vorbei Entscheidungen trifft.

Genau man sollte im Bundestag diskutieren (was eh nicht gegeben ist, wenn ich mir mal so eine Sitzung gebe). Da gehts meist wenig um Sachthemen, sondern um Parteipolitik. Schon dieser aufgeblähte Bundestag, nach China der größte ist in meinen Augen eine Farce. Aber immerhin besser als Politik im Hinterzimmer, wie von Dir beschrieben. Ich brauche keine starke Führung, sondern vernünftige Menschen, die in Sachthemen auch einer Meinung sein können und nicht ständig parteipolitisch handeln.
 
Ist das denn so? Ist sowas schon Diktatur-ähnlich? Und müssen Minderheiten (manchmal auch Mehrheiten) nicht auch jetzt schon zurückstecken in unterschiedlichsten Situationen?

Wenn bei mir im Haus jemand um 3 Uhr nachts und unter der Woche übertrieben laut Musik hört, muss ich ja auch nicht meine Wohnung besser isolieren oder umziehen. Ich habe da Möglichkeiten gegen vor zu gehen. Wenn der Nachbar in der Spätschicht arbeitet und nur zu der Zeit die Möglichkeit hat seinem Hobby nachzugehen, hat er Pech gehabt. Und in diesem Beispiel hat derjenige möglicherweise nicht einmal die Wahl seine Situation zu verbessern. Entweder Nachteile gegenüber den Tag-Aktiven oder kein Job.

Impfflicht finde ich - zum heutigen Zeitpunkt - allerdings auch doof. Der Zug ist abgefahren. Zu tief sind die Gräben. Wenn, dann hätte man sowas letztes Jahr ankündigen müssen. Aber wer macht das schon im Wahlkampf?

Das sind Fragen die ich gestellt habe. Ich kenne keine Form des Staatswesen dazwischen, also zwischen Diktator und Demokratie. Weisst Du da mehr?
 
Demokratische Prozesse sollen greifen in allen Bereichen, nur in Kriegs-, Katastrophen- oder wie jetzt in Pandemiefällen kann es nicht funktionieren.

Kann es schon. Das setzt aber eine gewisse demokratische Reife voraus und auch die Selbstverpflichtung der Menschen, also von uns allen, für das Gemeinwohl einzustehen, Verantwortung zu übernehmen. Demokratische Prozesse sind im Krisenfall nicht das Problem, sondern diese "Ich ich ich"-Mentalität. ICH will reisen, ICH will ins Restaurant, ICH will hin wo ich will und ICH interessiere mich nicht für andere. Den Ich-Menschen muss halt häufiger als anderen, per demokratisch verordnetem Zwang (=Gesetz), die Entscheidung abgenommen werden. Manche Ich-Menschen würden sonst bis heute unangeschnallt und mit 100 Sachen durch verkehrsberuhigte Zonen fahren.
 
Weil hier vielleicht nicht alle einen Bürgerkrieg wollen ...

Keine Angst, die meisten von uns sind genetisch gechippt, da passiert nichts. Bürgerkrieg ist schlecht für's Geschäft, Bill Gates ist doch nicht dumm. Außerdem sind wir massiv in der Überzahl, da würde nur Guerilla-Taktik helfen und durch die Chips sind wir besser organisiert als die Aufständischen. Die bekommen es ja nicht mal hin eine Kette von drei Polizisten vorm Reichstag zu durchbrechen, wer soll da den Aufstand organisieren, Ballweg? Der hat euch längst verraten und sich mit der Kohle aus dem 0711 Shop abgesetzt. Der Schlingel.
 
Moin Nicole, bitte entschuldige wenn ich mir nicht jede Seite Kleinkrieg hier durchlesen möchte, deshalb weiß ich nicht ob du das ggf. schön irgendwo beantwortet hast.

Ich finde eine sehr nachvollziehbare Schwäche von 2G bzw. vom Impfen, dass Geimpfte weniger getestet werden. Von daher ist die Argumentation pro 1G an der Stelle nachvollziehbar. BTW: Die „Zahlen“reihe 1G, 2G, 3G finde ich irgendwie irreführend, wenn 1G nur das eine G umfasst, das bei 2G wegfällt. Wer denkt sich sowas aus? Aber egal.

Was ich jetzt nicht verstehe: Ja, 2G gibt eine trügerische Sicherheit durch Testerleichterung. Diese gibt es bei 3G doch aber auch. Zwischen 2G und 3G gibt es keine „Testlücke“. Es gibt hingegen eine offensichtlich Erschwerung nicht nicht geimpfte. Bei 1G hingegen gibt es keine Testlücke (schleichende Disziplin mal ausgenommen), aber 1G wertet die Impfung natürlich extrem ab. Unabhängig von der Umsetzbarkeit wäre 1G aus meiner Sicht ein Punktsieg für die (mE) kleine Gruppe an Menschen, die sich gegen die Impfung aussprechen und trotzdem Corona und alle zugehörigen Maßnahmen ernst nehmen. Ich würde sagen, der überwiegende Anteil an so genannten Impfgegnern ist auch gegen die Maßnahmen. Mit persönlich fehlt da bisschen der Vorteil für die Gesamt-Gesellschaft.

Die trügerische Sicherheit wird es immer irgendwo geben, da das Virus unberechenbar ist. Aber sie ist nicht mehr so groß wie bei 2G. Denn Menschen wollen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Ich schätze, dass je weniger Ungeimpfte gegängelt werden, desto größer ist die Bereitschaft wieder werden könnte. Es gibt ja auch noch ne Menge Leute, die auf den Totimpfstoff warten. Es sind ja nicht alle Impfgegner und Querdenker. Ich weiß nicht, wie der tatsächliche Anteil ist.

Ich sage es mal so: die Schnelltests sind zu über 90% sicher, bei Symptomen erkennen sie Corona sehr gut. Geimpfte machen keine Tests und können sich zu 30-50% (Syker sprach von rund 30% Impfdurchbrüchen, dazu kommen noch die asymptomatischen Infektionen) infizieren und mit ihrer gleich hohen (aber nicht gleich lan andauernden) Viruslast Menschen infizieren. Da finde ich 90% Sicherheit besser.

Ich weiß nicht, ob 1G die Impfung abwertet. Sie verhindert zu einem hohen Prozentsatz schwere Verläufe. Das spricht für sie. Alles andere ist schwierig einzuschätzen. Man weiß ja auch nicht, wie die Impfkampagne weiterhin politisch geführt wird. Damit steht und fällt ja auch die Impfbereitschaft.
 
Was für ein unpassendes und viel zu großes Wort für 2 Promille Quatschdenkende, aber aus blaubraunen Quellen und manchen Grüppchen mit militärischem/rechtsextremen Hintergrund wird das ja gerne herbeiphantasiert. Das 'Sagbare' verschiebt sich auch hier offenbar immer weiter an den rechten Rand. Für mich eine - ohne Entschuldigung - widerwärtige Aussage.
 
"Geimpfte machen keine Tests."
Was für eine unzutreffende Verallgemeinerung. Allein in unserem Betrieb mit gut 1.000 Beschäftigten sind Selbsttests 2x pro Woche Pflicht. Für alle, denn den Impfstatus darf der Arbeitgeber nicht abfragen.
 
:tnx:

M.E. ist die von Seiten vieler Querdenker gelebte Meinungsfreiheit mit einer Aggressivität verbunden, die ihresgleichen sucht - gerade bei den Demos. Da werden unbeteiligte Leute, die Masken tragen, deshalb angeschrien, die Maske auch mal heruntergerissen, Journalisten angegriffen, etc. Das Ganze unter der Überschrift "Friede, Freiheit, keine Diktatur". Mein Respekt an jeden Journalisten, der sich da noch hintraut.

Ein rationaler Dialog ist mit denen, die den Verschwörungstheorien anhängen, zumeist eh nicht mehr möglich. Interessant hierzu letzte Woche die Sendung Kontraste. (Highlight: die Untersuchung des Impfarms des Reporters mit dem Metalldetektor...) https://www.rbb-online.de/kontraste...-wie-verschwoerungsideologien-hass-saeen.html

Extremisten sind immer schädlich, egal auf welcher Seite sie stehen.

Ich könnte mir nicht vorstellen, mich einer Gruppe anzuschließen, die so vorgeht. Da ich links bin, muss ich mich hin und wieder auch damit auseinandersetzen. Es gibt auch da Extremisten, mit deren Handhabe ich nichts zu tun haben will.
 
Widerspruch! Kriegsfall wollen wir nicht beurteilen müssen, da müssten wir in andere Länder schauen oder in der Vergangenheit graben, aber was im Katastrophenfall passiert, wenn keiner wirklich den Hut auf hat, konnten und können wir in NRW sehen, Erklärungen dazu kann ich ich mir sicher ersparen.
Den Ich-Menschen muss halt häufiger als anderen, per demokratisch verordnetem Zwang (=Gesetz), die Entscheidung abgenommen werden.
....und das geht wie? Nicht auf (basis-)demokratischem Weg. Da müssen schon entsprechend eVorgaben kommen.
 
Was für ein unpassendes und viel zu großes Wort für 2 Promille Quatschdenkende, aber aus blaubraunen Quellen und manchen Grüppchen mit militärischem/rechtsextremen Hintergrund wird das ja gerne herbeiphantasiert. Das 'Sagbare' verschiebt sich auch hier offenbar immer weiter an den rechten Rand. Für mich eine - ohne Entschuldigung - widerwärtige Aussage.

So viel zum Thema "widerwärtige Aussage" ... - man hätte sicherlich über den Begriff diskutieren können ... aber in der Form dann doch lieber nicht.
Da ist mir die Zeit zu schade
 
Das ist richtig, wobei richtig oder falsch i.d.R. eine subjektive Sache ist. Doch bei aller subjektiver Meinungsunterschiede sollte mMn Einigkeit darüber herrschen, dass die Bekämpfung der Pandemie im Interesse aller Menschen ist. Sowohl hinsichtlich der (eigenen) Gesundheit von Menschen als auch der Rückkehr zu einem "normalen" Leben. Doch um dorthin zukommen, ist nach dem heutigen Stand der Medizin das Impfen das mit Abstand wirksamste Mittel - sofern ausreichend Menschen bereit sind, ihre eigenen Ansichten (zum Teil durchaus berechtigten) Bedenken etc. dem Allgemeinwohl und somit auch zum eigenen Wohl unterzuordnen.

Diese Corona-Debatte erinnert mich übrigens sehr an den Erzählungen von meinen Eltern über die Diskussionen über Impfkampagne gegen die Polio genannte Poliomyelitis (Slogan: "Kinderlähmung ist grausam. Schluckimpfung ist süß") Diese war trotz einer hohen und schnellen Wirksamkeit auch Jahre nach ihrer Einführung (Anfang/Mitte der 1960er) in der Gesellschaft nicht unumstritten. Dennoch gilt seit 2002 Europa als poliofrei.

Bei der Polio-Impfung wurden Eltern vor vollendete Tatsachen gesetzt. Ich erinnere mich an eine Politsendung, in der ein älterer Herr erzählte, dass die Schulkinder ungefragt ein Stück Zucker essen sollten. Eltern wurden nicht informiert. Das deckt sich auch mit den Erzählungen meiner Eltern.
 
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