Corona - generelle Diskussion

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Man muss eben schon einen verdammt ausgeglichenen, in sich ruhenden Charakter haben, um offen und ehrlich zu sagen, dass man sich asozial verhält. Und ich verwende bewusst das Wort asozial, denn ein Ungeimpfter kann sehr wohl auch solidarisch mit den Geimpften sein. Guck dir Kimmich an, der ist gleichzeitig solidarisch und asozial. Wie er damit innerlich klarkommt? Vermutlich ist es ihm nicht mal bewusst oder es ist ihm egal. Wer 10mio € pro Jahr dafür bekommt um einem Ball hinterher zu laufen, denkt über sowas vermutlich gar nicht nach.
Na ja. Wenn ein Kimmich Corona bekäme, hätte er wahrscheinlich nur leichte grippale Symptome. Ich mit meiner Plauze hing 3 Wochen lang in der Quarantäne in den Seilen. Zudem 4 Monate Fatigue-Syndrom. Unser Problem ist, dass die Ungeimpften im Krankenhaus aufschlagen. Hier bei uns sind es sehr viele Deutsch-Russen, die aus religiösen Gründen alle Maßnahmen ablehnen. Abstand und Maske wird auch nicht gemacht. Man singt seit 2 Jahren munter in der vollbesetzten Kirche eben ohne Abstand oder Maske seine Choräle. Wenn dann die Ordnungspolitik etwas sagt, wird von Polizeistaat gerufen und an die Nazizeit erinnert.
Solidarität ist oftmals eine Einbahnstraße.
 
Zum fettgedruckten sage ich dann einfach mal provokant: Dann waren sie eh im falschen Beruf.
Es werden seit je her Menschen a la coleur und Ansichten behandelt. Und jeder hat ein Recht darauf behandelt zu werden. Wenn ich meine Hand absichtlich in die Fritteuse halte, darf man mich auch nicht wegen Unvernunft ablehnen. Es werden Kinderschänder, Mörder, Rassisten behandelt. Weil es teil des Berufs ist. Und jetzt wird wegen den Ungeimpften der Job an den Nagel gehängt. Sorry... da habe ich kein Verständnis für
..... und ich glaube auch nicht, dass sie ihren Job kündigen, weil so viele Coronafälle vorliegen, vielmehr liegt ein Grund wohl in einer grundsätzlich mangelnden Personalressource. Pflegeberufe haben das gleiche Problem, selbst Rettungspersonal wird knapp.
 
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Na ja. Wenn ein Kimmich Corona bekäme, hätte er wahrscheinlich nur leichte grippale Symptome. Ich mit meiner Plauze hing 3 Wochen lang in der Quarantäne in den Seilen. Zudem 4 Monate Fatigue-Syndrom. Unser Problem ist, dass die Ungeimpften im Krankenhaus aufschlagen. Hier bei uns sind es sehr viele Deutsch-Russen, die aus religiösen Gründen alle Maßnahmen ablehnen. Abstand und Maske wird auch nicht gemacht. Man singt seit 2 Jahren munter in der vollbesetzten Kirche eben ohne Abstand oder Maske seine Choräle. Wenn dann die Ordnungspolitik etwas sagt, wird von Polizeistaat gerufen und an die Nazizeit erinnert.
Solidarität ist oftmals eine Einbahnstraße.
Bei Gündogan war das eher nicht so unproblematisch oder?

Zum Rest:
Na na na, sowas gibt es nicht.;)
 
Na ja. Wenn ein Kimmich Corona bekäme, hätte er wahrscheinlich nur leichte grippale Symptome. Ich mit meiner Plauze hing 3 Wochen lang in der Quarantäne in den Seilen. Zudem 4 Monate Fatigue-Syndrom. Unser Problem ist, dass die Ungeimpften im Krankenhaus aufschlagen. Hier bei uns sind es sehr viele Deutsch-Russen, die aus religiösen Gründen alle Maßnahmen ablehnen. Abstand und Maske wird auch nicht gemacht. Man singt seit 2 Jahren munter in der vollbesetzten Kirche eben ohne Abstand oder Maske seine Choräle. Wenn dann die Ordnungspolitik etwas sagt, wird von Polizeistaat gerufen und an die Nazizeit erinnert.
Solidarität ist oftmals eine Einbahnstraße.
:tnx: Und mit Blick auf den letzten Teil Deines Posts kann ich jeden Krankenhausmitarbeiter verstehen, der irgendwann gefrustet entscheidet, sich das nicht mehr zu geben.
 
Bei Gündogan war das eher nicht so unproblematisch oder?

Zum Rest:
Na na na, sowas gibt es nicht.;)
Ich glaube, dass gewisse Bevölkerungsgruppen für diesen Virus anfälliger sind als andere. Man sieht schon Unterschiede, die aber statistisch nicht relevant sind. Wir wissen, dass in unserem Genpool ca 6% Erbinformationen gegen frühere Virus-Infektionen in der Menschheit beinhaltet sind. Das geht zurück bis in die Steinzeit. Das hängt natürlich davon ab, ob in der Menschheitsgeschichte Teile der Bevölkerung ähnliche Infektionsepisoden mitgemacht haben. Ist aber spekulativ meinerseits.
 
1899 % Zustimmung, ich würde nur das Wort "asozial" gegen "unsolidarisch" tauschen.

Hier wird übrigens ein Punkt diskutiert, der mich ankotzt. Es ist eine persönliche Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen. Ich verstehe jedoch nicht, warum diejenigen, die sich so entscheiden, nicht den A*** in der Hose haben, dazu zu stehen, dass sie mit dieser Entscheidung Nachteile für Dritte billigend in Kauf nehmen. Oder dass sie das zumindest für sich schweigend hinnehmen. Wenn dieses Thema angesprochen wird, wird, so wie hier, auf andere Themenfelder ausgewichen. Es wurde konkret angesprochen, dass Ärzte und Pfleger ihren Job wegen der Ungeimpften, die sie regelmäßig zu behandeln hatten, hingeworfen haben. Da gibt es aus meiner Sicht nichts, aber auch gar nichts, drumherumzureden.
1. Ich bin doppelt geimpft.
2. Akzeptiere ich die Entscheidung eines Jeden der nicht mehr in der Pflege arbeiten will.
3. Vermenge ich gar nichts. Meiner Meinung nach ist jedoch die Fokussierung auf die Ungeimpften als Grund diesen Job an den Nagel zu hängen eben nahezu hüchlerisch. Aus besagten Gründen. Auszublenden wie das System funktioniert und die Krankenschwestern und Pfleger seit Jahren ausbeutet, das die Intensivstationen seit Jahren zum Winter hin überfüllt ist und auch jetzt ohne die Coronainfizierten schon aus allen Nähten Platz finde ich eher bedenklich. Hier wird sich meiner Meinung nach ein Ventil gesucht um seinen, und ich wiederhole nochmal BERECHTIGTEN, Frust rauszulassen und den Job hinzuschmeißen. Corona mag das Fass zum Überlaufen gebracht haben, aber dafür jetzt den Ungeimpften den schwarzen Peter zuzuschieben, halte ich für schlicht unverständlich.
 
Es wurde konkret angesprochen, dass Ärzte und Pfleger ihren Job wegen der Ungeimpften, die sie regelmäßig zu behandeln hatten, hingeworfen haben. Da gibt es aus meiner Sicht nichts, aber auch gar nichts, drumherumzureden.
wie das System funktioniert und die Krankenschwestern und Pfleger seit Jahren ausbeutet, das die Intensivstationen seit Jahren zum Winter hin überfüllt ist und auch jetzt ohne die Coronainfizierten schon aus allen Nähten Platz
Das eine (freiwillig Ungeimpfte als Ursache oder Auslöser) schließt das andere (tiefsitzenden Frust über die strukturellen Mängel) doch nicht aus, oder?
 
Ich glaube, Du hast mich missverstanden. Ich stimme Dir, wie gesagt, zu, dass die offiziellen Statistiken zu niedrig sein werden, das ist ja bei fast allen Dingen so. Was nicht gemeldet wird, fällt raus.

Die Statistiken sind jedoch nicht der einzige Weg, um gravierende Nebenwirkungen öffentlich zu machen. Angenommen, ich hätte als Geimpfte eine schwere Nebenwirkung erlitten (mit "schwerer Nebenwirkung" meine ich nicht, ein paar Tage Fieber, sondern tatsächlich die Thrombose oder noch etwas Schlimmeres), dann würde ich das in meiner Familie und im Freundeskreis erzählen, ggf. schon allein deshalb, weil ich Hilfe brauche. Und mein behandelnder Arzt würde sich dazu vermutlich auch mit Kollegen au.......

Das habe ich ja in Punkt 4 dargelegt.

Deine persönlichen Kategorien kannte ich bis eben nicht und ich bezweifel auch das Dr. Glossmann darauf Rücksicht genommen hat.
 
Das eine (freiwillig Ungeimpfte als Ursache oder Auslöser) schließt das andere (tiefsitzenden Frust über die strukturellen Mängel) doch nicht aus, oder?
Für mich schon. Denn ich denke ohne die gravierenden Mängel, die Krankenhausschließungen, Kürzungen, Verringerung der Intensivbetten, hielte sich der Frust gegenüber den Ungeimpften in Grenzen.
 
Für mich schon. Denn ich denke ohne die gravierenden Mängel, die Krankenhausschließungen, Kürzungen, Verringerung der Intensivbetten, hielte sich der Frust gegenüber den Ungeimpften in Grenzen.
Das eine bezieht sich auf die reale Stiuation, das andere (deine Einschätzung) aber auf eine - wünschenswerte - hypothetische Situation, nicht wahr? Du nutzt ja zu Recht Konjunktiv I. ;)
 
Ich habe es aus Berichten und auch aus einer persönlichen Meinung so mitbekommen, dass es einige Coronapatienten auf den Stationen gibt, die sich auch dort dann nicht an bestimmte Regeln halten wollen und immer noch erzählen, es sei alles nicht so schlimm. Ich kann schon verstehen, dass dies, wenn es sich häuft, noch mehr zum Frust bei trägt.
 
Ich glaube, dass gewisse Bevölkerungsgruppen für diesen Virus anfälliger sind als andere. Man sieht schon Unterschiede, die aber statistisch nicht relevant sind. Wir wissen, dass in unserem Genpool ca 6% Erbinformationen gegen frühere Virus-Infektionen in der Menschheit beinhaltet sind. Das geht zurück bis in die Steinzeit. Das hängt natürlich davon ab, ob in der Menschheitsgeschichte Teile der Bevölkerung ähnliche Infektionsepisoden mitgemacht haben. Ist aber spekulativ meinerseits.

Ist es nicht auch so, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen "robuster" gegen das HI-Virus sind und zwar verstärkt in den Regionen, in denen der Schwarze Tod besonders schlimm gewütet hat?
 
Ist es nicht auch so, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen "robuster" gegen das HI-Virus sind und zwar verstärkt in den Regionen, in denen der Schwarze Tod besonders schlimm gewütet hat?
Ja. Kann durchaus sein. Ist sehr schwer nachzuweisen, weil das im Bereich Paläontologie-Biologie reinmündet. Aus alten Knochen, bzw deren Mark zB Zähne gewinnt man bei den Pesttoten DNA. Vieles unklar.
 
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