Freiwillig Ungeimpfte sind keine Straftäter, der Vergleich mit dem von
@Werder-Raupe genannten Personenkreis ist m.E. hanebüchen und unpassend.
Da wir in DE das Recht auf freie Berufsausübung (und damit Berufswahl) haben, steht es selbstverständlich auch Beschäftigen im Plegebereich frei, sich bei z.B. zuviel wiederkehrendem Frust einen anderen Job zu suchen.
Und ja, die Gewinnorientierung im Gesundheitssystem und der Druck, Profit zu erwirtschaften sowie der Druck, diesen maximieren zu müssen, ist mir persönlich zutiefst zuwider.
Das Hauptproblem in Zusammenhang mit freiwillig Ungeimpften ist mMn, dass jede einzelne Pflegekraft, die ihren Job u.a. wegen dieser Leute aufgibt (u.U. der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt), an anderer Stelle anderen Menschen fehlt; teilweise schmerzlich fehlt, teilweise mit krankheitsverschlimmernden oder im Extremfall tödlichen Folgen wegen nicht besetzer Intensivpflegearbeitsplätze, nicht bedienbarer Beatmungsgeräte, wegen Arbeitsverdichtung und evtl. daraus resultierender Fehler in der Pflege.
Es geht in den Konsequenzen also vorwiegend um (Vorsicht, ganz üble Worte) '
andere Menschen', die von den Auswirkungen der Entscheidung, sich freiwillig nicht impfen zu lassen, beeinträchtigt werden.
Daher halte ich persönlich das nicht für un- sondern asozial.[/QUO