Corona - generelle Diskussion

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Das Fettgedruckte - Viele Pflegekräfte und Ärzte hätten die Arbeit im Intensivbereich aufgegeben – auch weil sie es leid seien, sich für die Unvernunft von Impfgegnern abzurackern - ist aber nichts, was erst seit Corona passiert. Pflegekräfte sind seit vielen Jahren, wahrscheinlich sogar Jahrzehnten unterbezahlt und überlastet.

https://taz.de/Folgen-des-Pflegekraeftemangels/!5538335/

https://www.medica.de/de/News/Archiv/70.000_Pflegekräfte_zu_wenig

https://www.verdi.de/themen/arbeit/++co++52cc252c-7a86-11e2-b5ee-52540059119e

https://gesundheit-soziales.verdi.d...el/++co++7bdb0e82-f6eb-11e8-a739-52540066e5a9

Selbst ohne Coronapatienten arbeiten viele Intensivstationen derzeit am Limit.


0 Corona-Patienten, 80-100% Auslastung

Mainz-Bingen *
Aschaffenburg
Rhön-Grabfeld
Ost-Allgäu
Biberbach *
Dachau *
Schleswig-Flensburg
Aurich
Ansbach
Haßberge *
Ostprignitz-Ruppin
Lüneburg *
Hof
Greiz
Plön
Wittmund
Rastatt *
Gifhorn *

Das * steht für volle Intensivstationen ohne Coronapatienten (100% Auslastung)

Nicht jedes Problem, besonders jene die es seit Jahren/Jahrzehnten gibt, sollte man auf Corona schieben. Natürlich wird es auch Ärzte und Pfleger geben, die es leid sind Ungeimpfte zu versorgen. Aber wie man in den Links nachlesen kann, gab es die Probleme schon weit vor Corona.
Der Unterschied ist jedoch, dass die Impfunwilligen sehr überspitzt gesagt freiwillig auf der Intensivstation landen, und alle anderen eher nicht. Genau darum geht es doch. Sprich, eh schon zu viel zu tun und dann on top noch Leute, die überflüssigerweise im Krankenhaus landen. Irgendwann läuft das Fass dann über... Übertragen gesagt und auf mich bezogen: ich helfe im Job oder privat gerne jedem, der unfreiwillig ein Thema hat. Eher weniger jedoch jemandem, der sich selbst bewusst in die Scheisse geritten hat....
 
Wie viele oder besser gesagt wenige Leute halten ihre Pfoten absichtlich in eine Friteuse und sind Mörder, Kinderschänder etc.? Der Vergleich ist für mich allein von den Zahlen her ungeeignet.
Es geht doch in diesem Fall nicht um die Zahl. Die ist doch irrelevant. Da jeder ein individuum ist und für sich selbst die Entscheidung trifft.
Sicher kann man von der Masse überfordert sein und sich ärgern. Aber der Grund wie er im Artikel steht ist die "Unvernunft" der Menschen sich nicht impfen zu lassen. Und diese Unvernunft ist aber ihr vom Gesetzgeber gegebenes Recht.
 
Es geht doch in diesem Fall nicht um die Zahl. Die ist doch irrelevant. Da jeder ein individuum ist und für sich selbst die Entscheidung trifft.
Sicher kann man von der Masse überfordert sein und sich ärgern. Aber der Grund wie er im Artikel steht ist die "Unvernunft" der Menschen sich nicht impfen zu lassen. Und diese Unvernunft ist aber ihr vom Gesetzgeber gegebenes Recht.
Genauso wie es das Recht eines Arztes oder Pflegers ist, davon angekotzt seinen Job hinzuschmeissen. Das wiederum geht zu Lasten von uns allen. Da kann jeder Impfgegner sagen, dass ihm das egal ist. Auch sein gutes Recht. Allerdings sollte er dann auch mit der Kritik leben, dass seine Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen, auch Folgen für unbeteiligte Dritte hat - und nicht nur für ihn selbst.
 
Freiwillig Ungeimpfte sind keine Straftäter, der Vergleich mit dem von @Werder-Raupe genannten Personenkreis ist m.E. hanebüchen und unpassend.
Da wir in DE das Recht auf freie Berufsausübung (und damit Berufswahl) haben, steht es selbstverständlich auch Beschäftigen im Plegebereich frei, sich bei z.B. zuviel wiederkehrendem Frust einen anderen Job zu suchen.
Und ja, die Gewinnorientierung im Gesundheitssystem und der Druck, Profit zu erwirtschaften sowie der Druck, diesen maximieren zu müssen, ist mir persönlich zutiefst zuwider.
Das Hauptproblem in Zusammenhang mit freiwillig Ungeimpften ist mMn, dass jede einzelne Pflegekraft, die ihren Job u.a. wegen dieser Leute aufgibt (u.U. der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt), an anderer Stelle anderen Menschen fehlt; teilweise schmerzlich fehlt, teilweise mit krankheitsverschlimmernden oder im Extremfall tödlichen Folgen wegen nicht besetzer Intensivpflegearbeitsplätze, nicht bedienbarer Beatmungsgeräte, wegen Arbeitsverdichtung und evtl. daraus resultierender Fehler in der Pflege.
Es geht in den Konsequenzen also vorwiegend um (Vorsicht, ganz üble Worte) 'andere Menschen', die von den Auswirkungen der Entscheidung, sich freiwillig nicht impfen zu lassen, beeinträchtigt werden.
Daher halte ich persönlich das nicht für un- sondern a̶s̶o̶z̶i̶a̶l̶ antisozial. (geändert nach Hinweis von klunzi. Danke.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Genauso wie es das Recht eines Arztes oder Pflegers ist, davon angekotzt seinen Job hinzuschmeissen. Das wiederum geht zu Lasten von uns allen. Da kann jeder Impfgegner sagen, dass ihm das egal ist. Auch sein gutes Recht. Allerdings sollte er dann auch mit der Kritik leben, dass seine Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen, auch Folgen für unbeteiligte Dritte hat - und nicht nur für ihn selbst.
Es ist ja nicht so, das nicht schon vor dem Corona Virus jedes Jahr zum Jahresende die Intensivstationen voll waren und das Gesundheitswesen am Limit war. Wer war da denn Schuld? Ist es nicht viel mehr, wie es schon vorher beschrieben wurde, das generelle runter gewirtschafte System das dazu führt das immer mehr Pfleger und Schwestern, bei mieser Bezahlung, den Job hinschmeißen? Nur das man jetzt die Ungeimpften dafür in erster Linie dafür verantwortlich macht. Für ein Problem das schon weit vorher und auch, mit hoher Wahrscheinlichkeit, nach dieser Pandemie bestehen wird. Nur wer wird dann Schuld sein?
 
"Man" geht bei Delta wohl davon aus. Ob es so kommt? Wir werden es sehen. Aktuell gehen die Zahlen ja steil nach oben und wir bewegen uns gerade mal auf den Winter zu.
Es ist dann aber noch ein weiter Weg bis 80 mio. Da müsste die Inzidenz sich aber ins unermessliche exponentiell steigern, damit sich weitere 75 mio, oder wenn es nur ungeimpfte wären die sich noch infizieren eben zwischen 15 und 25 mio (sorry habe grade keine lust genau nachzuschauen wieviele noch ungeimpft sind), anstecken. Und bei bis jetzt, nach 1 ½ Jahren Pandemie, knapp 5 mio infizierter, sorry da bin ivh sehr skeptisch über diese "Annahme".
 
Der Unterschied ist jedoch, dass die Impfunwilligen sehr überspitzt gesagt freiwillig auf der Intensivstation landen, und alle anderen eher nicht. Genau darum geht es doch. Sprich, eh schon zu viel zu tun und dann on top noch Leute, die überflüssigerweise im Krankenhaus landen. Irgendwann läuft das Fass dann über... Übertragen gesagt und auf mich bezogen: ich helfe im Job oder privat gerne jedem, der unfreiwillig ein Thema hat. Eher weniger jedoch jemandem, der sich selbst bewusst in die Scheisse geritten hat....


Sagst Du das auch den Rauchern vor Ihrer Chemo, den durch Feinstäube geschädigten COPD Patienten vor Ihrer Behandlung oder den Ski Opfern mit multiplen Frakturen?
Zum Leben gehört das Lebensrisiko und eine Impfung schützt nicht zu 100%.

Befürwortest Du also, um des Profit Willen, dass Krankenhäuser so wie eine Automobilfabrik geführt werden, um den Klinikkonzernen über 10 Prozentige Renditen zu liefern; ganz so, wie es „Klabauterbach“ tat, als er noch bei den Rhön Kliniken das Zepter schwang und maßgeblich für die Einführung des unsäglichen Fallpauschalen Systems sorgte? Man man man…:tnx:
 
Der Unterschied ist jedoch, dass die Impfunwilligen sehr überspitzt gesagt freiwillig auf der Intensivstation landen, und alle anderen eher nicht. Genau darum geht es doch. Sprich, eh schon zu viel zu tun und dann on top noch Leute, die überflüssigerweise im Krankenhaus landen. Irgendwann läuft das Fass dann über... Übertragen gesagt und auf mich bezogen: ich helfe im Job oder privat gerne jedem, der unfreiwillig ein Thema hat. Eher weniger jedoch jemandem, der sich selbst bewusst in die Scheisse geritten hat....

Entäuschend
 
Sagst Du das auch den Rauchern vor Ihrer Chemo, den durch Feinstäube geschädigten COPD Patienten vor Ihrer Behandlung oder den Ski Opfern mit multiplen Frakturen?
Zum Leben gehört das Lebensrisiko und eine Impfung schützt nicht zu 100%.

Befürwortest Du also, um des Profit Willen, dass Krankenhäuser so wie eine Automobilfabrik geführt werden, um den Klinikkonzernen über 10 Prozentige Renditen zu liefern; ganz so, wie es „Klabauterbach“ tat, als er noch bei den Rhön Kliniken das Zepter schwang und maßgeblich für die Einführung des unsäglichen Fallpauschalen Systems sorgte? Man man man…:tnx:

Die Diskussion bringt nichts. Opalo hat sich posioniert, ist halt so.
 
Sagst Du das auch den Rauchern vor Ihrer Chemo, den durch Feinstäube geschädigten COPD Patienten vor Ihrer Behandlung oder den Ski Opfern mit multiplen Frakturen?
Zum Leben gehört das Lebensrisiko und eine Impfung schützt nicht zu 100%.
Das sind aber Dinge, die sind schon da. So gerne ich persönlich Rauchen verbieten würde, kann man das doch nicht mit neueren Erscheinungen vergleichen. Wäre Alkohol noch nicht erfunden, würde man es heute wahrscheinlich auch nicht zulassen. Ein Stoff, der in der Schwangerschaft zu Problemen führen kann und beim Autofahren die Fähigkeiten verringert? Nicht sehr sexy. Motorradfahren, wenn man auch mit vier Rädern fahren kann? No way!

Das Gezanke mit den jeweiligen Statistiken tu ich mir nicht an. ;) Aber auch wenn man sich seine Meinung gebildet hat und nicht vor hat diese zu ändern* könnte man doch zumindest versuchen die jeweiligen Argumente der Gegenseite unter „fairen“ Gesichtspunkten zu betrachten.

*sorgt doch auch für unnötig Blutdruck. Ich bin schon am Überlegen ein Trinkspiel einzuführen und jedes Mal auf Euer Wohl zu trinken. :D
 
Es ist ja nicht so, das nicht schon vor dem Corona Virus jedes Jahr zum Jahresende die Intensivstationen voll waren und das Gesundheitswesen am Limit war. Wer war da denn Schuld? Ist es nicht viel mehr, wie es schon vorher beschrieben wurde, das generelle runter gewirtschafte System das dazu führt das immer mehr Pfleger und Schwestern, bei mieser Bezahlung, den Job hinschmeißen? Nur das man jetzt die Ungeimpften dafür in erster Linie dafür verantwortlich macht. Für ein Problem das schon weit vorher und auch, mit hoher Wahrscheinlichkeit, nach dieser Pandemie bestehen wird. Nur wer wird dann Schuld sein?

:tnx:
 
Freiwillig Ungeimpfte sind keine Straftäter, der Vergleich mit dem von @Werder-Raupe genannten Personenkreis ist m.E. hanebüchen und unpassend.
Da wir in DE das Recht auf freie Berufsausübung (und damit Berufswahl) haben, steht es selbstverständlich auch Beschäftigen im Plegebereich frei, sich bei z.B. zuviel wiederkehrendem Frust einen anderen Job zu suchen.
Und ja, die Gewinnorientierung im Gesundheitssystem und der Druck, Profit zu erwirtschaften sowie der Druck, diesen maximieren zu müssen, ist mir persönlich zutiefst zuwider.
Das Hauptproblem in Zusammenhang mit freiwillig Ungeimpften ist mMn, dass jede einzelne Pflegekraft, die ihren Job u.a. wegen dieser Leute aufgibt (u.U. der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt), an anderer Stelle anderen Menschen fehlt; teilweise schmerzlich fehlt, teilweise mit krankheitsverschlimmernden oder im Extremfall tödlichen Folgen wegen nicht besetzer Intensivpflegearbeitsplätze, nicht bedienbarer Beatmungsgeräte, wegen Arbeitsverdichtung und evtl. daraus resultierender Fehler in der Pflege.
Es geht in den Konsequenzen also vorwiegend um (Vorsicht, ganz üble Worte) 'andere Menschen', die von den Auswirkungen der Entscheidung, sich freiwillig nicht impfen zu lassen, beeinträchtigt werden.
Daher halte ich persönlich das nicht für un- sondern asozial.[/QUO
1899 % Zustimmung, ich würde nur das Wort "asozial" gegen "unsolidarisch" tauschen.

Hier wird übrigens ein Punkt diskutiert, der mich ankotzt. Es ist eine persönliche Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen. Ich verstehe jedoch nicht, warum diejenigen, die sich so entscheiden, nicht den A*** in der Hose haben, dazu zu stehen, dass sie mit dieser Entscheidung Nachteile für Dritte billigend in Kauf nehmen. Oder dass sie das zumindest für sich schweigend hinnehmen. Wenn dieses Thema angesprochen wird, wird, so wie hier, auf andere Themenfelder ausgewichen. Es wurde konkret angesprochen, dass Ärzte und Pfleger ihren Job wegen der Ungeimpften, die sie regelmäßig zu behandeln hatten, hingeworfen haben. Da gibt es aus meiner Sicht nichts, aber auch gar nichts, drumherumzureden.
 
Sagst Du das auch den Rauchern vor Ihrer Chemo, den durch Feinstäube geschädigten COPD Patienten vor Ihrer Behandlung oder den Ski Opfern mit multiplen Frakturen?
Zum Leben gehört das Lebensrisiko und eine Impfung schützt nicht zu 100%.

Befürwortest Du also, um des Profit Willen, dass Krankenhäuser so wie eine Automobilfabrik geführt werden, um den Klinikkonzernen über 10 Prozentige Renditen zu liefern; ganz so, wie es „Klabauterbach“ tat, als er noch bei den Rhön Kliniken das Zepter schwang und maßgeblich für die Einführung des unsäglichen Fallpauschalen Systems sorgte? Man man man…:tnx:
Ich sage weder einem Raucher noch einem Ski-Opfer oder sonstwem irgend etwas, denn ich arbeite nicht in der Krankenpflege. Wenn aber jemand, der dort arbeitet, für sich bei der Behandlung der Ungeimpften sein persönliches Limit sieht und hinwirft, hat das mit den von Dir genannten Personengruppen nichts zu tun. Daher kann ich die Verweise darauf nicht nachvollziehen, es sei denn, es sind Ablenkungsmanöver, weil man als Ungeimpfter nicht sehen will, dass man eine Entscheidung getroffen hat, die nicht nur einen selbst betrifft. Siehe meinen vorherigen Post.

EDIT: Anderes Beispiel, das heute Morgen im Radio kam. Ein Virologe, ich weiß den Namen nicht mehr, erläuterte, wir sollten alle wieder die Reduzierung von Kontakten in Erwägung ziehen, weil die Zahlen wieder so stark steigen und noch immer zu viele Menschen, die sich impfen lassen könnten, ungeimpft sind. Auch hier - der Ungeimpfte hat eine Entscheidung getroffen, die Auswirkungen treffen aber nicht nur ihn, sondern auch uns alle anderen, die sich ggf. wieder aus Rücksicht zu ihm einschränken sollen. Das war tatsächlich das erste Mal in der gesamten Zeit, wo ich bewusst gesagt habe "Mit mir nicht". Wenn ich Personen treffe (Kinder), die noch nicht geimpft werden können, wird vorher ein Test gemacht, und ansonsten werde ich in dem Umfang, in dem ich möchte, Leute treffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann dazu keine 100% Erklärung geben.

1. das was von Dr. Glossmann ist recht aktuell, sprich um dem nachzugehen ist der Zeitintervall zu kurz umd das zu verifizieren
2. das ist jetzt im Bereich der Spekulation, rein subjektiv meinerseits....ich habe aus persönlichen Erfahrungen gehört, das Impfschäden zu melden für den einzelnen Arzt sehr zeitintensiv ist und das im reinen Arbeitsalltag kaum umfangreich möglich ist, dazu kommt das die Haftungsfrage nicht geklärt ist, die Impfhersteller übernehmen keine, der "Staat", sowie ich mitbekommen auch nicht, am Ende würde es beim beratenden Arzt hängen bleiben sich mit Rechstansprüchen auseinander zusetzen.
3. es gibt halt aktuell noch wenig wissenschaftliche Studien darüber

Dazu und das ist belegbar, das die Länder die Nebenwirkungen nicht zeitnah melden und gerade Deutschland ist da im Vergleich noch hintendran

https://www.transparenztest.de/post...faelle-von-nebenwirkungen-unterschiedlich-oft

"An der Spitze: In den Niederlanden werden sogar 18 mal mehr Verdachtsfälle je 100.000 Impfungen gemeldet als vom deutschen Paul Ehrlich Institut PEI. "

4. ist es schwer herauszulesen, was unter "schweren Nebenwirkungen" gemeint ist....das kommt von Fieber (längere Zeit) bis zu Thrombosen einiges in Frage
5. momentan hat das PEI Nebenwirkungen unter Jugendlichen dokumentiert

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/impfnebenwirkungen-todesfaelle-jugendliche/

"Doch auch andere schwerwiegende Impfnebenwirkungen werden vom PEI berichtet: Unter den gemeldeten unerwünschten Impfreaktionen unter Kindern haben 0,6 Prozent eine schwere Atemnot betroffen, 0,5 Prozent waren Krampfanfälle und bei ca. 0,5 Prozent ging es um Herzrhythmusstörungen. Also durchaus schwerwiegende Symptome, die gerade für Kinder eine dramatische Erfahrung sind. Die häufigsten Impfnebenwirkungen seien aber nach wie vor Schmerzen an der Injektionsstelle, Kopfschmerzen, Ermüdung und Fieber."

sprich diese Prozentzahlen ähneln sich Dr. Glossmanns Bericht (keine Verifizierung der Altersgruppe)

Ich möchte damit nur sagen, das gerade wenn es um nicht mündige Menschen geht, auch eine gewisse Sensibiltät vorhanden sein sollte, bzgl Risiko Nutzen Abwägung

und jetzt mein "Disclaimer"....Covid ist eine schwere Viruserkrankung, bzgl der Altersgruppen aber recht unterschiedlich, deswegen bitte ich nur um Sorgfalt
Ich glaube, Du hast mich missverstanden. Ich stimme Dir, wie gesagt, zu, dass die offiziellen Statistiken zu niedrig sein werden, das ist ja bei fast allen Dingen so. Was nicht gemeldet wird, fällt raus.

Die Statistiken sind jedoch nicht der einzige Weg, um gravierende Nebenwirkungen öffentlich zu machen. Angenommen, ich hätte als Geimpfte eine schwere Nebenwirkung erlitten (mit "schwerer Nebenwirkung" meine ich nicht, ein paar Tage Fieber, sondern tatsächlich die Thrombose oder noch etwas Schlimmeres), dann würde ich das in meiner Familie und im Freundeskreis erzählen, ggf. schon allein deshalb, weil ich Hilfe brauche. Und mein behandelnder Arzt würde sich dazu vermutlich auch mit Kollegen austauschen. Und dieses Szenario gäbe es nicht nur einmal bei mir, sondern Hunderttausendfach, wenn man die Zahlen des Herrn Dr. Glossmann annimmt, in Deutschland. Da sollte doch bei den von den Nebenwirkungen betroffenen oder im Umfeld vorhandenen Personen mehr als ein Journalist, sei es für ein Onlinemedium, Printmedium, Radio, TV etc. dabei sein, der davon Wind bekommt, neugierig wird und berichtet. Soweit ich das sehen kann, gab es das nicht. Hunderttausende Menschen mit schweren Nebenwirkungen - und, wie gesagt, ein paar Tage Fieber zähle ich nicht dazu, die gehen vorüber - können doch gar nicht unentdeckt bleiben. Genau deshalb bezweifle ich die von Herrn Dr. Glossmann ermittelten Zahlen.
 
Es ist dann aber noch ein weiter Weg bis 80 mio. Da müsste die Inzidenz sich aber ins unermessliche exponentiell steigern, damit sich weitere 75 mio, oder wenn es nur ungeimpfte wären die sich noch infizieren eben zwischen 15 und 25 mio (sorry habe grade keine lust genau nachzuschauen wieviele noch ungeimpft sind), anstecken. Und bei bis jetzt, nach 1 ½ Jahren Pandemie, knapp 5 mio infizierter, sorry da bin ivh sehr skeptisch über diese "Annahme".

Es ging (mir) tatsächlich nur um die Ungeimpften und ja, das ist noch einiges dahin. Die Annahme hat als Grundlage, dass Corona endemisch wird oder bereits geworden ist.
 
Ich verstehe jedoch nicht, warum diejenigen, die sich so entscheiden, nicht den A*** in der Hose haben, dazu zu stehen, dass sie mit dieser Entscheidung Nachteile für Dritte billigend in Kauf nehmen.

Man muss eben schon einen verdammt ausgeglichenen, in sich ruhenden Charakter haben, um offen und ehrlich zu sagen, dass man sich asozial verhält. Und ich verwende bewusst das Wort asozial, denn ein Ungeimpfter kann sehr wohl auch solidarisch mit den Geimpften sein. Guck dir Kimmich an, der ist gleichzeitig solidarisch und asozial. Wie er damit innerlich klarkommt? Vermutlich ist es ihm nicht mal bewusst oder es ist ihm egal. Wer 10mio € pro Jahr dafür bekommt um einem Ball hinterher zu laufen, denkt über sowas vermutlich gar nicht nach.
 
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