Corona - generelle Diskussion

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Bei Lauterbach ist ja nichts falsch an dem, was er sagt. Aber die Art und Weise des belehrenden "den Teufel an die Wand malen" inklusive Übertreibungen stört mich. Z.B. hier:
https://www.spiegel.de/politik/deut...n-lage-a-8f9c3a04-7f33-4c58-b3ee-92d24a5dba7a
Der allererallergrößte Teil der ungeimpften Infizierten (und da reden wir mit großer Wahrscheinlichkeit durchaus von 98-99 Prozent) wird Covid überleben und nicht - wie hier suggeriert- daran sterben. Dem Rest der hier getätigten Aussagen Stimme ich uneingeschränkt zu und freue mich, dass auch Herr Lauterbach einen Lockdown ausschließt, wobei ich ziemlich sicher bin, dass zumindest ein Lockdown Light nich einmal kommen wird, ich tippe hier auf spätestens Mitte Dezember.

Schauen wir mal... das was jetzt passiert ist ja im Endeffekt eine, mehr oder minder, kontrollierte Durchseuchung der Bevölkerung nachdem ein Großteil sich hat impfen lassen + politische Zockerei vom Kollegen Spahn (sich selbst nochmal positiv in Erinnerung rufen und der kommenden Regierung möglichst keine schnellen positiven Nachrichten gönnen).

Bei dem Rest der Ungeimpften heißt es nun, "sollen sie es halt mit der Krankheit versuchen". Ob es einen weiteren "Lockdown" (light) gibt, hängt ja im Endeffekt mit dem Gesundheitssystem zusammen.
 
Aber die Art und Weise des belehrenden "den Teufel an die Wand malen" inklusive Übertreibungen stört mich. Z.B. hier:

Lauterbach war halt immer schon so, hat immer schon dieses Dozieren drin gehabt, immer der Professor. Was den Teufel und die Wand angeht: Nur mit Vernunft reicht es offenbar bei einigen nicht. Und ist es denn so falsch was er sagt? Dort steht nur, was Drosten vor Wochen auch schon sagte: Die Frage ist nicht OB sich jemand infizieren wird, sondern nur WANN. Und die vorhandene oder eben nicht vorhandene Impfung wird darüber entscheiden, ob man keine, milde, schwere, langfristige oder endgültige Folgen spüren wird. Letztes Jahr im Sommer lief hier im Forum ein sehr lautes Empören weil Lauterbach den Teufel an die Wand male, wenn er von einer 2. Welle im Herbst spreche. Seine Art muss einem nicht gefallen, keine Frage. Aber er hat halt auch ziemlich häufig ins Schwarze getroffen und das kann man nun wirklich nicht von allen sagen.
 
Lauterbach war halt immer schon so, hat immer schon dieses Dozieren drin gehabt, immer der Professor. Was den Teufel und die Wand angeht: Nur mit Vernunft reicht es offenbar bei einigen nicht. Und ist es denn so falsch was er sagt? Dort steht nur, was Drosten vor Wochen auch schon sagte: Die Frage ist nicht OB sich jemand infizieren wird, sondern nur WANN. Und die vorhandene oder eben nicht vorhandene Impfung wird darüber entscheiden, ob man keine, milde, schwere, langfristige oder endgültige Folgen spüren wird. Letztes Jahr im Sommer lief hier im Forum ein sehr lautes Empören weil Lauterbach den Teufel an die Wand male, wenn er von einer 2. Welle im Herbst spreche. Seine Art muss einem nicht gefallen, keine Frage. Aber er hat halt auch ziemlich häufig ins Schwarze getroffen und das kann man nun wirklich nicht von allen sagen.

Das ist doch wie mit so vielem Anderen auch.
Lauterbach geht vielen Leuten auf den Keks, weil der in jeder Talkshow auftaucht und nicht nur da, dann ist der noch bei Kebekus, der Heute Show und weiß der Teufel noch wo....Da geht es dann irgendwann nicht mehr darum ob es Hand und Fuss hat, was er sagt.
 
Noch mal aus dem ZON-Beitrag:

"Wenn diese Entwicklung anhält, haben wir schon in zwei Wochen wieder 3.000 Patienten auf Intensivstation", warnte Gaß. "Auch wenn die Krankenhäuser dies leisten können, wird es dann nicht ohne Einschränkung des Regelbetriebs ablaufen können", sagte der Verbandschef. Dann müssten die Mediziner in den Kliniken wieder planbare, weniger dringliche Behandlungen verschieben.
Darf man eigentlich die provokante Frage in den Raum stellen, ob eine Covid-Infektion OHNE Impfung nicht auch gewissermaßen als planbar zu betrachten ist? Und diese Patienten sich dann hinten anstellen müssten? Worüber übrigens noch gar nicht richtig gesprochen wurde: Unsere schön auf Sparflamme köchelnden Immunsysteme treffen bald auf eine neue Influenza-Variante. Das wird dann noch mal richtig witzig wenn sich Corona und Influenza auf der Intensivstation begegnen.
Influenza gab es letztes Jahr auch nicht, alles Corona. Kann man dieses Jahr doch genauso machen.
 
Booster-Impfungen sind gerade wichtig für die 70-80jährigen. Dort ist die höchste Todesrate bei Corona. Ich frage mich, ob Deutschland dafür gut organisiert ist, wenn ich in den öffentlichen Medien sehe, das eine Risikopatientin beim Hausarzt erst einen Termin im Januar bekommt. Und wenn ich dann noch mir die Pflege- und Altenheime anschaue, die wegen Personalmangel sowas schlecht organisiert bekommen, sehe ich einige Tausend Tote, die man sich sparen könnte.
Zumindest hier ist der Hausarzt nicht die einzige Option, um sich impfen zu lassen. Sollte dieser also tatsächlich erst im Januar einen Termin vergeben (was mir komisch vorkommt), obwohl die Drittimpfung zeitlich bereits jetzt "fällig" wäre, gäbe es hier die Alternative, zum Facharzt zu gehen oder zu einer mobilen Impfstation. Die mobilen Impfstationen stehen zu Zeiten, die man u. a. auf der Website der Stadt findet, an zentralen Plätzen in den einzelnen Stadtteilen, und man kann sich ohne vorherige Terminvereinbarung impfen lassen. Will sagen, wer eine Booster-Impfung haben möchte, dürfte sie zumindest hier zeitnah bekommen.
 
Du fragst erst nach Streeck (zurück) und dann wunderst du dich, dass ich antworte? Echt jetzt?

Ich habe Dich gefragt, warum Du Prof. Dr. Dr. Kekulé und Prof. Dr. Streeck erwähnt hast. Schließlich ist bei Deiner provokanten Argumentation davon auszugehen, dass Du dies bewusst in einem Zusammenhang mit Herrn Glossmann getan hast.

Wie oft setzen sich denn Prof. Dr. Dr. Kekulé und Prof. Dr. Streeck mit den Nebenwirkungen der Impfstoffe auseinander? Sie sind ja hauptsächlich Virologen und weniger Impfärzte. Mal ein Nebensatz, ok - aber reell?



Ich schreibe gerne provokant und trolle bei entsprechenden Leuten herum. Warum sollte ich damit ein Problem haben? Wenn's zu viel wird, löscht die Moderation und gut ist, ich beschwere mich da nicht.

Du legst größeren Wert auf eine unsachliche Diskussion mit Anfeindungen und Provokationen, statt auf eine sachliche Diskussion? Ist das nicht sehr radikal (radikal im Sinne der Wortbedeutung rücksichtslos)? Schon heftig, wenn der Kleinkrieg dem normalen Umgang vorgezogen wird.

Was versprichst Du Dir davon?


Und was sind die Tendenzen?
 
Corona in Deutschland: Krankenhäuser besorgt wegen Belastung von Intensivstationen - DER SPIEGEL

Auch der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, sieht ein massives Problem in den Krankenhäusern durch ungeimpfte Patienten. »Die Krankheit tobt sich jetzt bei den Ungeimpften aus, während die Geimpften recht zuverlässig vor schweren Verläufen geschützt sind«, sagte Montgomery der »Augsburger Allgemeinen«.

Die gegenwärtige Entwicklung bereite ihm große Sorge. »Wir müssen alles in unserer Macht Stehende versuchen, um die Impfraten zu erhöhen«, sagte Montgomery. »Das Nutzen-Risiko-Verhältnis hat sich daher dramatisch zugunsten der Impfungen verschoben – trotz Impfdurchbrüchen.« Nach wie vor seien die Inzidenzzahlen und die Krankenhausaufnahmen eng miteinander verknüpft. Nur der Faktor habe sich dabei geändert.

»Bei hoher Durchimpfung der Bevölkerung gibt es sehr viel mehr milde Verläufe – die müssen nicht ins Krankenhaus, aber viele Ungeimpfte erkranken nach wie vor schwer«, warnte er. Viele Pflegekräfte und Ärzte hätten die Arbeit im Intensivbereich aufgegeben – auch weil sie es leid seien, sich für die Unvernunft von Impfgegnern abzurackern.

@Nicole Du hattest weiter oben in etwa geschrieben, das Risiko zu tragen, auf der Intensivstation zu landen, sei eine freie Entscheidung, die die Ungeimpften für sich selbst treffen. Einerseits ja, andererseits mit Blick auf das Fettgedruckte nein. Denn wenn Ungeimpfte durch ihr Verhalten dazu beitragen, dass sich Ärzte und Pfleger aus ihrem Beruf verabschieden, tragen sie aktiv zur Verschärfung des ohnehin schon bestehenden Mangels an Klinikpersonal bei. Das wiederum spüren wir alle, wenn wir irgendwann ins Krankenhaus müssen. Und ich kann den Frust nachvollziehen, den man haben muss, wenn man regelmäßig Patienten vor sich hat, pflegt, dreht und wendet, die mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht da liegen würden, wenn sie sich für zwei kleine Piekse entschieden hätten....
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie oft setzen sich denn Prof. Dr. Dr. Kekulé und Prof. Dr. Streeck mit den Nebenwirkungen der Impfstoffe auseinander? Sie sind ja hauptsächlich Virologen und weniger Impfärzte.

Keine Ahnung, was ist überhaupt ein Impfarzt?

Du legst größeren Wert auf eine unsachliche Diskussion mit Anfeindungen und Provokationen, statt auf eine sachliche Diskussion?

Ach weißt du, es kommt ja immer darauf an mit wem man redet. Aber grundsätzlich: Wäre ich Moderator, ich würde überzogene Polemik, überzogenen Sarkasmus und speziell Sticheleien konsequent löschen. Und zwar nicht erst, wie es hier geschieht, wenn die angesprochene Person antwortet, sondern vorher schon. Dann würden ne Menge meiner eigenen Beiträge nicht stehen bleiben. Beziehungsweise nie geschrieben werden ;)

Btw: Alles schwer offtopic.
 
Lauterbach war halt immer schon so, hat immer schon dieses Dozieren drin gehabt, immer der Professor. Was den Teufel und die Wand angeht: Nur mit Vernunft reicht es offenbar bei einigen nicht. Und ist es denn so falsch was er sagt? Dort steht nur, was Drosten vor Wochen auch schon sagte: Die Frage ist nicht OB sich jemand infizieren wird, sondern nur WANN.
Solch ein Mahnmodus wirkt auch inflationär, wenn die Menschen es immer wieder hören.
Drosten warnte erst im Frühjahr(März) vor dem Sommer:
https://www.fr.de/wissen/corona-vir...r-christian-drosten-entspannung-90259529.html

Und im Sommer(Juli) vor dem Winter:
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/rki-inzidenz-infektionen-103.html

Meine Erwartung ist, dass in diesem Winter auch für das Frühjahr/Sommer 2022 gewarnt wird.
 

Der Stammtisch in mir tendiert dazu zu sagen, sollen sie sich hinten anstellen. Das Hirn sagt mir, dass das vermutlich Unsinn ist, weil Ärzte am Ende eben nach Dringlichkeit entscheiden müssen und wenn da einer mit Atemnot liegt, dann hat der ein akutes Problem und jemand anders nicht. Jetzt gibt es die große graue Zone dazwischen, wo eine aufgeschobene OP aber Konsequenzen haben kann und wie das zu beurteilen ist, kein Plan, da will ich mich nicht aus dem Fenster lehnen bzw kann es nicht.
 
Drosten warnte erst im Frühjahr(März) vor dem Sommer:

Nein, tat er nicht. Er warnte vor zu schnellen Rückschlüssen aufgrund der Jahreszeit und hat als Beispiel Spanien genannt.


Das wiederum hat er getan. Eingedenk der Tatsache, dass wir bereits jetzt im Herbst das exp. Wachstum sehen, war er da wohl noch zu optimistisch wie mir aussieht.
 
Der Stammtisch in mir tendiert dazu zu sagen, sollen sie sich hinten anstellen. Das Hirn sagt mir, dass das vermutlich Unsinn ist, weil Ärzte am Ende eben nach Dringlichkeit entscheiden müssen und wenn da einer mit Atemnot liegt, dann hat der ein akutes Problem und jemand anders nicht. Jetzt gibt es die große graue Zone dazwischen, wo eine aufgeschobene OP aber Konsequenzen haben kann und wie das zu beurteilen ist, kein Plan, da will ich mich nicht aus dem Fenster lehnen bzw kann es nicht.
Am besten wäre es, man versucht durch Prävention zu vermeiden, dass es zu solchen Entscheidungen kommen muss..... oh... wait.....
 
Nein, tat er nicht. Er warnte vor zu schnellen Rückschlüssen aufgrund der Jahreszeit und hat als Beispiel Spanien genannt.
Damit hat er im Zusammenhang vom warmen Sommer in Spanien gewarnt.
Doch Christian Drosten, Leiter der Virologie an der Berliner Charité, warnt vor zu schnellen Rückschlüssen bezüglich der Jahreszeit. Zwar sind die Infektionszahlen im Sommer 2020 in Deutschland gesunken, in Spanien jedoch nach einem Lockdown trotz Hitze wieder angestiegen.
Indirekt ist es eine Warnung.
Die Tatsache, dass die Sommer(auch in Deutschland) zuletzt nicht zwingend kälter wurden, macht es zu einer Warnung, dass auch wir ggf. trotz Hitze mit steigenden Zahlen im Sommer zu rechnen hatten.
 

Nein, ist es nicht. Er hat nur davor gewarnt, sich selbst in die Tasche zu lügen. Denn der Automatismus stimmte im sehr warmen Spanien nicht, also warum sollte er automatisch auch in Deutschland gelten. Es ging darum, dass wir etwas dafür tun müssen, wenn wir einen ruhigen Sommer haben wollen. Und nicht, davor zu warnen, und das sagst du, dass es ein unruhiger Sommer wird. Dein brennendes Haus wird nicht gelöscht, weil es gestern in Spanien geregnet hat. Du musst die Glutherde schon noch selbst austreten, oder, wo das nicht geht, wenigstens das Brennholz von der Glut distanzieren ;)
 
@FatTony

Ein Impfarzt ist ein Arzt, der sich für die Tätigkeit im Impfzentrum beworben hat, dafür geprüft und in Vertrag genommen wurde.

Impfärzte und Impfärztinnen müssen ihre Patienten umfassend aufklären. Dazu gehören Punkte wie der Nutzen der Impfung, Informationen über die Erkrankung, mögliche Nebenwirkungen der Impfung und Hinweise zu weiteren Impfterminen.
 
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