Corona - generelle Diskussion

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Mal eine mich sehr interessierende Frage, bei der ich darum bitte, sich ironische oder sonst superdämliche Antworten zu verkneifen.

Weiß einer verlässlich, warum das (mögliche) pandemische Ende gerade auf den 25.11.21 terminiert wurde.
Ist das ein besonderer Termin oder nur ein zufällig gewähltes Datum?
 
Ich empfehle mal einen Link. Darauf zu sehen ist die tatsächliche Lage auf den Intensivstationen.

https://www.aachener-nachrichten.de/nrw-region/zahlen-corona-auf-den-intensivstationen_aid-54118605

Was erschreckend ist: dort sind mehrere Intensivstationen gelistet, die ohne Corona voll ausgelastet sind. Nach über 1 1/2 Jahren Corona darf das nicht sein. Ja, die Impfung soll eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindern. Aber wenn die Regierung lediglich in der Lage ist, das Klatschen mental zu unterstützen, dann läuft gewaltig was falsch. Denn nicht Corona zwingt die Kliniken in die Knie, es unter anderem das Gesundheitsministerium, das immer noch nichts unternommen hat. Da gibt es ein Potential von 120.000 - 200.000 Pflegekräften, das nicht eingebunden wird. Klatschen ist zwar kostenlos, hat aber auch nur symbolische Außenwirkung. Sollte man vielleicht mal Herrn Spahn erzählen.

https://gesundheit-soziales.verdi.d...el/++co++7bdb0e82-f6eb-11e8-a739-52540066e5a9

Vor 1 1/2 Jahren hätte ich den zitierten Teil so unterschrieben. Heute kann ich das nicht, weil es erschreckend ist, wie wenig getan wurde. Es gab immer Maßnahmen gegen die Bürger. Warum gibt es keine Maßnahmen direkt für das Gesundheitssystem (bessere Bezahlung, bessere Arbeitszeiten, mehr Personal usw.)? In 1 1/2 Jahren hätte man zur Überbrückung bis zur neuen Reform einfach eine Zulage einführen können. Pflegekräfte bekommen grundsätzlich 500 oder 1000 Euro pro Monat als Zulage. Zack, da wären sicherlich Pflegekräfte zurückgekehrt. Aber andere Sachen waren ja wichtiger.

Nun hat man ne gespaltete Gesellschaft und Maßnahmen, die das Pandemiegeschehen nicht eindämmen - herzlichen Glückwunsch.

Zu den Tests: warum kann man sie nicht für ALLE steuerfrei belassen. So erreicht man zumindest auch alle möglichen Infektions-Kandidaten. Und was hat man davon, de. Ungeimpfte auch weiterhin das gesellschaftliche Leben vorzuenthalten, wenn sie sich Tests nicht leisten können? Noch mehr Spaltung als eh schon vorhanden - sorry, bin ich dagegen. Ich als Geimpfte habe nichts davon, wenn ein Ungeimpfter wegen 2G ausgegrenzt oder bei 3G finanziell schlechter gestellt wird als ich.

Empathie und soziale Verantwortung kann es nicht genug geben. Da kann man sich noch so sehr engagieren. Wenn man im Forum dann trotzdem Leuten falsche Dinge unterstellt, lügt und/oder anfeindet, dann wiegt zB das Ehrenamt solche Schwächen nicht auf.

Es ist wohl ein Zusammenspiel von Corona und den allgemein fehlenden Umsetzungs-/Verbesserungsmaßnahmen des Gesundheitsministeriums. Das eine bedingt das andere! ;-) Durch mangelhafte Führung/Leitung wurde ein fragiles System noch mehr schweren Erschütterungen ausgesetzt als es ohnehin schon war. Trotzdem verstehe ich nicht, warum es dann Personen gibt, die vieles dafür tun, diesem System den finalen Todesstoss zu verpassen?

Aus Deiner verlinkten Studie, warum Pflegekräfte aus ihrem Pflegeberuf ausgestiegen sind, geht u.a. anderem hervor, dass sich ein Teil dieser Personen u.a. aufgrund der übermäßigen emotionalen und körperlichen Anforderungen aus dem Beruf zurückgezogen hat. Informieren sich diese Personen nicht vorher über ihren Berufswunsch? Dass es in dem Pflegeberuf, aufgrund der Nähe zum Patienten und deren teilweiser Hilflosigkeit, oftmals emotional sehr schwer ist, weil sich ja auch ein Vertrauensverhältnis zwischen Pfleger und Patient entwickelt, sollte eigentlich jedem, der sich für den Beruf interessiert, bekannt sein. Auch das dort körperliche Arbeit im Umgang mit den Patienten zu verrichten ist, dürfte keine neue Erkenntnis sein. Wenn ich mich für den Beruf des Bäckers entscheide, kann ich mich auch nicht hinterher beschweren, dass ich so früh aufstehen und arbeiten muss bzw. freitags zu arbeiten anfange, wenn andere sich auf den Weg in den Club machen. Über so etwas sollte man sich im Vorfeld im Klaren sein. Das dann schlechte Bezahlung zu fehlendem Personal und dadurch zu einer Überlastung des restlichen Personals auf lange Sicht führt ist logisch! Nur wie will man diesen Teufelskreis durchbrechen? Wo soll das Geld für eine bessere Bezahlung im Pflegebereich, in Dienstleistungsberufen (Frisör, Service, etc.) herkommen? Jeder jammert über die gestiegenen Kosten/Preise, aber nur die wenigsten sind dazu bereit, für diese Leistung mehr zu zahlen.

Du hast doch hier im Forum geschrieben, dass es Dich wurmt, dass Du, aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung von Corona, nicht so in Urlaub bzw. auf Festivals fahren darfst/kannst, wie Du es möchtest. Wo ist da jetzt meinerseits eine falsche Unterstellung?
 
Aus Deiner verlinkten Studie, warum Pflegekräfte aus ihrem Pflegeberuf ausgestiegen sind, geht u.a. anderem hervor, dass sich ein Teil dieser Personen u.a. aufgrund der übermäßigen emotionalen und körperlichen Anforderungen aus dem Beruf zurückgezogen hat. Informieren sich diese Personen nicht vorher über ihren Berufswunsch?

Ich weiß nicht, ob es da an der nicht eingeholten Information liegt. Ich denke, dass ein guter Arbeitgeber seinen Mitarbeitern hierfür Formate anbietet. Stressbewältigung, Umgang mit schwierigen Situationen, psychologische Unterstützung. Und hinsichtlich der körperlichen Arbeit ausreichende Pausen und gut geregelte Arbeitszeiten. Wenn ich mich in meinem Umfeld umhöre, sind diese guten Arbeitgeber nicht zu finden. Die Mitarbeiter werden eher allein gelassen oder vor die Wand gefahren. Aber das sind persönliche Erfahrungen aus meinem Umfeld.

Die Unterstellung liegt in dem Satz:

„wie Nicole, die aus solidarischen Gründen 3x im Jahr in den wohlverdienten Auslandsurlaub möchte, um …“

Hättest Du meinen Beitrag gelesen und Dich nicht auf das gestürzt, was ein anderer User daraus gemacht hat, hättest Du wohl weder diese Wortwahl noch diese Anspielung überhaupt gewählt. Dass der darauffolgende Satz noch unterstützt, dass man mich in die Gruppe der Ungeimpften einstuft, ist auch auffällig. Ich bin zumindest nicht die einzige Person, der das aufgefallen ist. Ob das von Dir gewollt war oder nicht, vermag ich nicht zu beurteilen. Übrigens fahre ich nicht 3x in den Auslandsurlaub. Aber dass falsche Unterstellungen durchgezogen werden bzw. an ihnen festgehalten wird, egal wie oft man es richtig stellt, ist ja leider normal hier.
 
Tagesaktuell, ist zwar aus einem Artikel der Welt, aber trotzdem traurig:

"Im Juli fielen in England sämtliche Corona-Restriktionen – doch im Herbst und Winter droht die Rückkehr der Pandemie in voller Härte. Der staatliche Gesundheitsdienst steht vor der Überlastung, die Konsumlust ist am Boden. Es wird bereits über einen Plan B diskutiert.
Im Vergleich zu anderen großen Staaten in Europa steht Großbritannien schlecht da. Die Rate der tödlichen Verläufe ist mit zwölf je Million Einwohner in der Woche dreimal so hoch wie in Deutschland, Frankreich, Italien oder Spanien. Die Krankenhauseinweisungen liegen mit acht je 100.000 Einwohner sechsmal so hoch.
Als erstes Land in Europa hatte Großbritannien Mitte Juli am sogenannten „Freiheitstag“ sämtliche Covid-Restriktionen gestrichen. Masken sind seither auch in Innenräumen nicht mehr vorgeschrieben und werden im Alltag immer seltener. Großveranstaltungen und Nachtclubs sind ohne Einschränkungen wieder zugänglich, ein Impfpass muss dabei nicht vorgelegt werden. Jetzt sei es höchste Zeit, „dass die Regierung unverzüglich ihren Plan B auslöse“, warnte Martin McKee, Professor für Gesundheitswesen an der London School of Hygiene and Tropical Management, in der Financial Times.
Vorschriften zur Heimarbeit, eine Maskenpflicht in geschlossenen Räumen und Impfvorgaben für Berufsgruppen gehören zu diesem Notfallplan.
"
Die Ärztezeitung berichtet aktuell zum gleichen Thema:
https://www.aerztezeitung.de/Politi...ueler-England-ist-wenig-geblieben-423771.html
 
Ich weiß nicht, ob es da an der nicht eingeholten Information liegt. Ich denke, dass ein guter Arbeitgeber seinen Mitarbeitern hierfür Formate anbietet. Stressbewältigung, Umgang mit schwierigen Situationen, psychologische Unterstützung. Und hinsichtlich der körperlichen Arbeit ausreichende Pausen und gut geregelte Arbeitszeiten. Wenn ich mich in meinem Umfeld umhöre, sind diese guten Arbeitgeber nicht zu finden. Die Mitarbeiter werden eher allein gelassen oder vor die Wand gefahren. Aber das sind persönliche Erfahrungen aus meinem Umfeld.

Die Unterstellung liegt in dem Satz:

„wie Nicole, die aus solidarischen Gründen 3x im Jahr in den wohlverdienten Auslandsurlaub möchte, um …“

Hättest Du meinen Beitrag gelesen und Dich nicht auf das gestürzt, was ein anderer User daraus gemacht hat, hättest Du wohl weder diese Wortwahl noch diese Anspielung überhaupt gewählt. Dass der darauffolgende Satz noch unterstützt, dass man mich in die Gruppe der Ungeimpften einstuft, ist auch auffällig. Ich bin zumindest nicht die einzige Person, der das aufgefallen ist. Ob das von Dir gewollt war oder nicht, vermag ich nicht zu beurteilen. Übrigens fahre ich nicht 3x in den Auslandsurlaub. Aber dass falsche Unterstellungen durchgezogen werden bzw. an ihnen festgehalten wird, egal wie oft man es richtig stellt, ist ja leider normal hier.

Sieh' es mir bitte nach, dass ich bei der Vielzahl Deiner Beiträge mich nicht mehr an den genauen Wortlaut Deiner Aussage erinnnern kann und es mir auch zu müßig ist, hier die letzten x Seiten danach durchzusuchen. :beer:
Da Du unter Pandemiebedingungenauch an einigen "Volksläufen" (Halbmarathon, etc.) teilgenommen hast, bin ich davon ausgegangen, dass Du bereits geimpft bist. Ansonsten wäre eine Teilnahme ja nicht möglich gewesen oder nur als Einzelstarts, was aufgrund der Teilnehmerzahl vermutlich noch nicht beendet wäre. ;-)

Ok, dafür das es durch den darauffolgenden Satz den Anschein erweckte, dass Du der Gruppe der Ungeimpften zuzuordnen bist, entschuldige ich mich! Den besagten Satz hätte ich evtl. besser durch einen Absatz sichtbar losgelöst von dem vorherigen Satz stellen sollen. Diese Aussage von mir bezog sich eher auf den Einwand vom User Flutlicht82, dass Ungeimpfte isoliert zuhause sitzen.
 
:beer::beer::beer:

@Ex-Achimer_2.0

Geimpft, wahrscheinlich auch genesen (in Rückbetrachtung meiner letzten „Erkältung“) und regelmäßig selbst getestet, da die Impfung nur zu rund 50% vor Infektionen schützt. Das wird ja häufig ignoriert… Aber das siehst Du ja auch sehr kritisch…
 
Ok, kehren wir wieder zum Thema zurück.

Das RKI meldet heute über 17.000 Neuinfektionen!
Wie kann das passieren? Bieten die Impfstoffe doch nicht in dem Maße den propagandierten Schutz? Ist das Virus schon weiter mutiert und wir haben bereits die, noch unbe-/unerkannte, Variante "xyz"?
Irgendwann muss man doch mal die Sache in den Griff kriegen!
 
Ok, kehren wir wieder zum Thema zurück.

Das RKI meldet heute über 17.000 Neuinfektionen!
Wie kann das passieren? Bieten die Impfstoffe doch nicht in dem Maße den propagandierten Schutz? Ist das Virus schon weiter mutiert und wir haben bereits die, noch unbe-/unerkannte, Variante "xyz"?
Irgendwann muss man doch mal die Sache in den Griff kriegen!
Ich gehe davon aus, dass die meisten dieser Neuinfektionen Ungeimpfte sind. Das war schon vor ein paar Wochen so, als z.B. in Bayern der Inzidenzwert bei über 200 bei Ungeimpften lag und bei geimpften bei 26. An diesen Richtwerten wird sich wenig verändert haben.
https://www.lgl.bayern.de/gesundhei...s/karte_coronavirus/index.htm#inzidenzgeimpft

edit: Fehler entfernt. :ugly:
 
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