Corona - generelle Diskussion

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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Und wo siehst du da die falsche Anschuldigung, da ich es doch losgelöst von einer einzelnen Person als einen lobenswerte Aussage betrachte?

Du bist m.M.n. zu klug und zu clever, um das nicht losgelöst, sondern wohlplatziert zu schreiben.
Ist nur nach hinten losgegangen, weil sich @Bremen geirrt (und entschuldigt!) hat.
Wäre gegenüber der falsch beschuldigten Person auch von Dir gut ... wenn Du den Ar.... dazu in der Hose hast.
 
Ja, aber Nicole, das hat man doch immer.
Dass die einen auf die anderen zeigen.
Gerade in solchen besonderen Situationen kommt das hoch.
Die einen wollen den Impfschutz, sind vielleicht auch unsicher ob sie es machen wollen oder nicht, zögern lange, aber wenn sie sich dann endlich für die Impfung entschieden haben, -zack- dann sind sie gar nicht mehr unsicher, ab dem Moment wird auf die "Impfverweigerer" gezeigt, wie können die es wagen? (Wie können die das wagen, was wir bis gestern selbst gewagt haben?)

Diese Intoleranz kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
Es muss doch jeder für sich eine Entscheidung treffen.
Wenn Du sagst, ich lasse mich impfen, ist es Deine Sache. Wenn Du sagst, ich mache das nicht, ist es auch Deine Sache.

Was kommt als nächstes?
Ich mag Pizza Tonno i Cippola. Soll ich demnächst die Leute attackieren, die Pizza Salami oder Margerita bestellen?
Weil sie eine andere Entscheidung treffen als ich?

Das Verhalten gegenüber den Ungeimpften ist so typisch deutsch.

Ich sag Dir, wie es für mich ist:

Ich toleriere Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen. Wer dazu irgendwelche Verschwörungstheorien streut, was von Mikrochips usw sagt, wird von mir nicht ernst genommen. Sachliche Argumente nehme ich immer gerne an. Und ganz ehrlich: jeder Mensch entscheidet über sein Leben. Wer nicht geimpft werden will, muss mit den Konsequenzen leben. Wer sich schützen will, trägt FFP2/FFP3 oder lässt sich impfen (oder macht beides).

Leben und leben lassen. Jeder muss das für sich entscheiden. Ich bin da voll bei Dir!
 
Ich sag Dir, wie es für mich ist:

Ich toleriere Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen. Wer dazu irgendwelche Verschwörungstheorien streut, was von Mikrochips usw sagt, wird von mir nicht ernst genommen. Sachliche Argumente nehme ich immer gerne an. Und ganz ehrlich: jeder Mensch entscheidet über sein Leben. Wer nicht geimpft werden will, muss mit den Konsequenzen leben. Wer sich schützen will, trägt FFP2/FFP3 oder lässt sich impfen (oder macht beides).

Leben und leben lassen. Jeder muss das für sich entscheiden. Ich bin da voll bei Dir!
Verschwörungstheorien sind totaler Unsinn, deswegen heißen sie ja auch so.
Aber von den Leuten im Bekanntenkreis, die sich (bisher) nicht impfen ließen, habe ich noch nie eine Verschwörungstheorie gehört.
Gut, ich habe auch nicht nach den Gründen gefragt, weil es mich nichts angeht.
Aber ich gehe davon aus, dass Leute, die an eine Verschwörungstheorie glauben, auch das Bedürfnis haben, diese weiter zu verbreiten.
Ich halte es aber für eine Mär, dass die bisher Ungeimpften überwiegend Opfer einer Verschwörungstheorie sind.

Wir können auch die Helmpflicht für Radfahrer oder Fußgänger und auch Autofahrer einführen. Sicherer wäre es auf jeden Fall.
Die Kondompflicht für alle, die Filterpflicht für Raucher.
Wir brauchen dringend mehr Gesetze!!!!!!!!!!elf!!!!!!11!
 
Verschwörungstheorien sind totaler Unsinn, deswegen heißen sie ja auch so.
Aber von den Leuten im Bekanntenkreis, die sich (bisher) nicht impfen ließen, habe ich noch nie eine Verschwörungstheorie gehört.
Gut, ich habe auch nicht nach den Gründen gefragt, weil es mich nichts angeht.
Aber ich gehe davon aus, dass Leute, die an eine Verschwörungstheorie glauben, auch das Bedürfnis haben, diese weiter zu verbreiten.
Ich halte es aber für eine Mär, dass die bisher Ungeimpften überwiegend Opfer einer Verschwörungstheorie sind.

Wir können auch die Helmpflicht für Radfahrer oder Fußgänger und auch Autofahrer einführen. Sicherer wäre es auf jeden Fall.
Die Kondompflicht für alle, die Filterpflicht für Raucher.
Wir brauchen dringend mehr Gesetze!!!!!!!!!!elf!!!!!!11!
Ich denke es reicht der "Grüne Pass", der uns zukünftig (?) begleiten wird, ob nun am Arbeistplatz, oder bei gesellschaftlichen Aktivitäten (Kino, Restaurant, Theater..etc) und es wäre bestimmt erleichternd, dies auch noch elektronisch zu kontrollieren. :D Man muss ja wissen ,was die Bürger machen, zu ihrem Schutz und der Anderen natürlich. :tnx::klatsch:
 
Ich denke es reicht der "Grüne Pass", der uns zukünftig (?) begleiten wird, ob nun am Arbeistplatz, oder bei gesellschaftlichen Aktivitäten (Kino, Restaurant, Theater..etc) und es wäre bestimmt erleichternd, dies auch noch elektronisch zu kontrollieren. :D Man muss ja wissen ,was die Bürger machen, zu ihrem Schutz und der Anderen natürlich. :tnx::klatsch:
Ich denke bei so etwas immer daran, wie ich auf eher unkonventionellem Weg an so ein Dokument kommen kann.
 
Merci :)

Nun ist die Frage: wen gefährden die Ungeimpften denn noch? Die zu schützende Gruppe ist sehr klein.

- Kinder sind nun nicht wirklich gefährdet. Zum Vergleich: der RS-Virus sorgt dafür, dass die Kinderkliniken voll sind. Corona hat das nicht geschafft. Da erleben wir gerade keine Maßnahmen.
- Immungeschwächte Menschen müssen sich eh besonders schützen. Jeder Virus kann bei ihnen riesige Schäden anrichten. Selbst eine Erkältung ist gefährlich. Sie werden sich so oder so mit FFP2/FFP3 selbst schützen, sofern ihnen was an ihrer Gesundheit liegt.

Somit bleiben vielleicht noch Leute über, die sich nicht impfen lassen wollen. Das ist ne bewusste Entscheidung. Und solange es auch weiterhin noch unterschwellige Impfangebote gibt, reicht das mE aus.

Wie gesagt, eine Impfpflicht gibt es nicht. Für mich ist der Zeitpunkt erreicht, wo man es auch mal gut sein lassen muss. Aber ich traue der Regierung auch nicht mehr so recht, was die Coronamaßnahmen angeht. Denn ob Maskenskandal oder das wochenlange Verschweigen der deutlich höheren Impfquote - mit offenen Karten wird da nicht gespielt, und genau das bereitet mir weiterhin große Sorgen.

Selbstverständlich müssen sich immungeschwächte Menschen sich besonders schützen. Das befreit uns dahingehend "stärkeren" Menschen jedoch nicht von unserer gesellschaftlichen Verantwortung, auf die "schwächern" Mitmenschen mehr Rücksicht zu nehmen. Oder - nur mal so als rhetorische Frage - würdest du als Autofahrerin auf eine Radfahrerin, die sich mit Helm vor Kopfverletzungen schützt, weniger Rücksicht nehmen als auf eine Radfahrerin ohne Helm? Du hast vorhin in einem anderen Post vorhin von "Leben und leben lassen" geschrieben. Dieser Grundsatz sollte doch wohl auch für die Menschen gelten, die aus gesundheitlichen Gründen zum Leben ihres Lebens auf die Rücksichtnahme der Gesellschaft angewiesen sind, d.h. dass z.B. dass bei Krebserkrankten oder Transplatations-Patienten Rücksicht auf deren Immundefizienz genommen wird. Oder etwa doch nicht?

Was die Impfunwilliigen angeht, kann ich mich nur wiederholen, dass ihre dahingehende Verweigerung grundsätzlich ihr individuelles Recht sind. Aber auch die Impfunwilligen sind ein Teil unserer Gesellschaft und demzufolge haben auch sie ihren Teil an gesellschaftlicher Verantwortung zu tragen, u.a. immungeschwächte Menschen unserer Gesellschaft zu schützen. Ich hatte hier ja mal von einer Frau aus meinem Freundeskreis geschrieben, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen kann. Diese Person wäre froh und dankbar, wenn sie sich sich impfen lassen könnte, auch wegen ihrer minderjährigen Tochter. Denn dass Kinder und Jugendlicher nicht wirklich gefährdet sein, ist eine Mär, weil u.a. erst heute, nein gestern, ist z.B. bei der Tagesschau zu lesen:
Das RKI registriert teils sehr hohe Corona-Inzidenzen bei jüngeren Menschen. In acht Landkreisen liege die Sieben-Tage-Inzidenz bei den 10- bis 19-Jährigen bei mehr als 500. Bundesweit meldete das RKI heute eine Inzidenz von 68,7. Insgesamt stagnierten die Corona-Fallzahlen in Deutschland zuletzt
Bereits seit einiger Zeit werden zahlreiche Corona-Infektionen insbesondere bei Kindern ab dem Schulalter und bei Jugendlichen festgestellt. An Kitas und Schulen wird regelmäßig auf das Virus getestet. Die Covid-19-Impfstoffe sind bislang ab 12 Jahren zugelassen. Die Impfquote bei 12- bis 17-Jährigen ist noch wesentlich niedriger als bei Erwachsenen. Kinder und Jugendliche erkranken zwar deutlich seltener schwer an Covid-19 als ältere Menschen, es gibt aber noch offene Fragen rund um Langzeitfolgen.
https://www.tagesschau.de/inland/rki-wochenbericht-kinder-jugendliche-inzidenzen-101.html


Der noch amtierenden Regierung brauchst du auch nicht mehr zu trauen. Denn diese führt die politischen Geschäfte eh nur noch geschäftsführend bis zur konstituierenden Sitzung des neuen Bundestags, d.h. sie wird keine eh keine Beschlüsse mehr fassen.
 
Was die Impfunwilliigen angeht, kann ich mich nur wiederholen, dass ihre dahingehende Verweigerung grundsätzlich ihr individuelles Recht sind. Aber auch die Impfunwilligen sind ein Teil unserer Gesellschaft und demzufolge haben auch sie ihren Teil an gesellschaftlicher Verantwortung zu tragen, u.a. immungeschwächte Menschen unserer Gesellschaft zu schützen.

Was ist den da der Unterschied zu den Geimpften? Solange Geimpfte das Virus übertragen können und sich nicht mehr testen müssen, ist die Gefahr von einem ungetesten Geimpften (für ungeimpften immungesschwächte Personen)größer als von einem getesteten Ungeimpften.

Wo bleibt den da die Verantwortung von denen, die diese Empfehlungen aussprechen? Ausserdem sind immungeschwächte Personen generell gefährdet auch vor anderen Viren (Influenca, etc)

Wo kommt den eigentlich die Behauptung her, das immungeschwächte Personen sich nicht impfen lassen zu können?

https://www.aerzteblatt.de/nachrich...dritte-Coronaimpfdosis-fuer-Immungeschwaechte
 
Was ist den da der Unterschied zu den Geimpften? Solange Geimpfte das Virus übertragen können und sich nicht mehr testen müssen, ist die Gefahr von einem ungetesten Geimpften (für ungeimpften immungesschwächte Personen)größer als von einem getesteten Ungeimpften.
Der Unteschied zu den Geimpften ist der, dass das aktive und passive Infektionsrisiko bei ungeimpften deutlich höher ist als bei Gepimpften. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass der Anteil der ungeimpften Corona-Patienten in den Intensivstationen deutlich höher ist als der der Geimpften, auch wenn dort die die Zahl der geimpften Personen steigt. Aber auch dies ist erklärbar:
https://www.br.de/nachrichten/wisse...orona-impfung-ins-krankenhaus-muessen,SleZIOs



Wo kommt den eigentlich die Behauptung her, das immungeschwächte Personen sich nicht impfen lassen zu können?

Eine Beauptung ist das Mitnichten (auch wenn zugegeben die Formulierung, dass immungeschwächte Personen sich nicht impfen lassen zu können, zu pauschal ist), denn das RKI weißt wie folgt auf die Wirksamkeit von Impfungen bei Immundefizienz (ID) wie folgt hin:
Die Impfstoffstudien zeigen, dass bei den meisten untersuchten Formen von ID ein gewisser Anteil an Patient:innen keine Antikörper nach COVID-19-Impfung bildet und dass im Falle von nachweisbaren Antikörpern deren Konzentrationen niedriger waren als bei den immungesunden Vergleichsgruppen. Ein hoher Anteil von Personen ohne nachweisbare Antikörperbildung fand sich bei Organtransplantat-, Stammzell-, und Krebspatient:innen sowie bei Patient:innen unter B-Zell-depletierender Antikörpertherapie.
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/FAQ_Liste_Impfung_Immundefizienz.html
 
Der Unteschied zu den Geimpften ist der, dass das aktive und passive Infektionsrisiko bei ungeimpften deutlich höher ist als bei Gepimpften. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass der Anteil der ungeimpften Corona-Patienten in den Intensivstationen deutlich höher ist als der der Geimpften, auch wenn dort die die Zahl der geimpften Personen steigt. Aber auch dies ist erklärbar:
https://www.br.de/nachrichten/wisse...orona-impfung-ins-krankenhaus-muessen,SleZIOs

Ja und was hat das mit den immungeschwächten Personen dazu auf sich, darauf bezog sich ja u.a. auch Deine Aussage?
Zu der Intensivbetten Belegung hat es schon genügend Diskussionen gegeben.

Hier nochmal vom Gesundheitsministerium https://www.bundesgesundheitsminist...gen_Ausgleichszahlungen_2020_Corona-Krise.pdf Seite 4


"Dies berücksichtigt bereits die Versorgung der COVID-19-
Patienten1, für deren stationäre Versorgung im Jahresschnitt unter Berücksichtigung der Über-
lieger 2% aller Betten und knapp 4% der Intensivbetten benötigt wurden, natürlich mit zeitlichen
und geographischen Spitzen. "


Vielleicht sollte man auch mal die Relaitonen beachten und nicht die Schlagzeilen.

Eine Beauptung ist das Mitnichten (auch wenn zugegeben die Formulierung, dass immungeschwächte Personen sich nicht impfen lassen zu können, zu pauschal ist), denn das RKI weißt wie folgt auf die Wirksamkeit von Impfungen bei Immundefizienz (ID) wie folgt hin:

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/FAQ_Liste_Impfung_Immundefizienz.html

Genau.

Eine Frage zusätzlich meinerseits, was ist mit der Solidargemeinschaft bei nachweislichen Impfschäden. Gibt es da schon eine Haftung der Krankenkassen, der Pharma, oder seitens der Politik?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja und was hat das mit den immungeschwächten Personen dazu auf sich, darauf bezog sich ja u.a. auch Deine Aussage?
Zu der Intensivbetten Belegung hat es schon genügend Diskussionen gegeben.

Hier nochmal vom Gesundheitsministerium https://www.bundesgesundheitsminist...gen_Ausgleichszahlungen_2020_Corona-Krise.pdf Seite 4


"Dies berücksichtigt bereits die Versorgung der COVID-19-
Patienten1, für deren stationäre Versorgung im Jahresschnitt unter Berücksichtigung der Über-
lieger 2% aller Betten und knapp 4% der Intensivbetten benötigt wurden, natürlich mit zeitlichen
und geographischen Spitzen. "
Du übersiehst einen elementaren Punkt. Die von dir verlinkte Studie stammte aus Dezember 2020. Aus der seinerzeitigen Sichtweise war sie sicherlich richtig. Doch zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Studie fing die aus Indien stammende Delta-Mutante des Corona-Virus erst gerade an, sich in Europa zu verbreiten bzw. im Juni 2021 zur dominierenden Variante zu werden https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ...cht_VOC_2021-07-07.pdf?__blob=publicationFile Somit ist die Studie nach heutigem Ermessen in Teilen nicht mehr up to date, weil die daran arbeitenden Wissenschaftler verständlicherweise nicht wissen konnten, welche Auswirkungen die Delta-Variante haben würde.


Eine Frage zusätzlich meinerseits, was ist mit der Solidargemeinschaft bei nachweislichen Impfschäden. Gibt es da schon eine Haftung der Krankenkassen, der Pharma, oder seitens der Politik?
Diese pauschale Frage wird dir nach dem heutigen Stand der Dinge niemand verlässlich beantworten können. U.a. weil sie nicht zwischen Kurz- und Langzeitschäden differenziert. Denn wie sollen bitte bereits heute, ca. 10 Monate nach Beginn der Impfkampagne, etwaige Langzeitschäden haftungsrelevant beziffert werden, wenn Langzeitschäden ggf. erst nach Jahren auftreten?

Der SWR hat im Januar hierzu einen Artikel veröffentlicht https://www.swr.de/wissen/corona-impfung-langzeitfolgen-100.html , der mit dem weisen Fazit endet:
Laut Expert*innen neigen wir dazu, die Gefahren durch eine potentielle Nebenwirkung zu überschätzten: Wir steigen ja auch in ein Flugzeug, obwohl wir wissen, dass ein Flugzeug auch abstürzen kann. Wir schnallen uns beim Autofahren an, obwohl sich immer wieder Menschen bei einem Unfall durch den Anschnallgurt verletzen. Doch bei fast allen anderen Unfällen verhindert der Sicherheitsgut schlimmeres.
Oder um noch ein weiteres Beispiel hinzuzufügen: warum tragen Polizisten schusssichere Westen, obwohl sie wissen, dass sie bei einem Treffer ggf. mit Rippenverletzungen rechnen müssen? ;)
 
Du übersiehst einen elementaren Punkt. Die von dir verlinkte Studie stammte aus Dezember 2020. Aus der seinerzeitigen Sichtweise war diese Studie sicherlich richtig. Doch zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Studie fing die aus Indien stammende Delta-Mutante des Corona-Virus erst gerade an, sich in Europa zu verbreiten bzw. im Juni 2021 zur dominierenden Variante zu werden https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ...cht_VOC_2021-07-07.pdf?__blob=publicationFile Somit ist die Studie nach heutigem Ermessen in Teilen nicht mehr up to date, weil die daran arbeitenden Wissenschaftler verständlicherweise nicht wissen konnten, welche Auswirkungen die Delta-Variante haben würde.

Das ist keine Studie, sondern die Auswertung u.a. der Intensivbettenbelegung von 2020.Es gab ja Warnungen vor eine Überlastung des Gesundheitssystems. Die Zahlen geben dies nicht her. Welche belastbaren Erkenntnisse hast Du (Dir angelesen) , wie es dieses Jahr (mit Delta) aussieht?

Und nochmal die Frage...Was hat das mit den immungeschwächten Personen zu tun, die du ursprünglich aufgeführt hast?




Diese pauschale Frage wird dir nach dem heutigen Stand der Dinge niemand verlässlich beantworten können. U.a. weil sie nicht zwischen Kurz- und Langzeitschäden differenziert. Denn wie sollen bitte bereits heute, ca. 10 Monate nach Beginn der Impfkampagne, etwaige Langzeitschäden haftungsrelevant beziffert werden, wenn Langzeitschäden ggf. erst nach Jahren auftreten?

Der SWR hat im Januar hierzu einen Artikel veröffentlicht https://www.swr.de/wissen/corona-impfung-langzeitfolgen-100.html , der mit dem weisen Fazit endet:

Was ist bei Impfschäden, die schon eingetrten sind...wer haftet da aus der Solidargemeinschaft?
 
Das mag etwas kontrovers sein aber wäre es nicht eine Lösung, einfach alle 2G, 3G ... Einschränkungen einstellen und zeitgleich ein Gesetz auf den Weg bringen, mit dem Krankenhäuser als auch Versicherungen nicht mehr für Impfverweigerer, im Falle einer COVID-19 Erkrankung, haften bzw. diese behandeln müssen? (Die schließt natürlich die aus, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen könne, diese Zahl ist aber verschwindend gering.) Somit würde man ihnen sämtlichen Freiraum geben aber das "Fallnetz" unter den Füßen wegziehen, sie sind, oft, alt genug und können für sich selbst entscheiden. Würde, langfristig, auch für eine Art "evolutionäre" Weiterentwicklung sorgen, die ja eigentlich durch die Medizin nicht mehr möglich ist. Alle geimpften sollten ja in der Regel eh in Ordnung sein und sollte es doch zur Erkrankung kommen, werden sie normal wie heute versorgt, da sie ihrer Bürgerpflicht nachgekommen sind.
 
Merci :)



Selbstverständlich müssen sich immungeschwächte Menschen sich besonders schützen. Das befreit uns dahingehend "stärkeren" Menschen jedoch nicht von unserer gesellschaftlichen Verantwortung, auf die "schwächern" Mitmenschen mehr Rücksicht zu nehmen. Oder - nur mal so als rhetorische Frage - würdest du als Autofahrerin auf eine Radfahrerin, die sich mit Helm vor Kopfverletzungen schützt, weniger Rücksicht nehmen als auf eine Radfahrerin ohne Helm? Du hast vorhin in einem anderen Post vorhin von "Leben und leben lassen" geschrieben. Dieser Grundsatz sollte doch wohl auch für die Menschen gelten, die aus gesundheitlichen Gründen zum Leben ihres Lebens auf die Rücksichtnahme der Gesellschaft angewiesen sind, d.h. dass z.B. dass bei Krebserkrankten oder Transplatations-Patienten Rücksicht auf deren Immundefizienz genommen wird. Oder etwa doch nicht?

Da muss ich mit einer Gegenfrage antworten: Waren diese Menschen vor Corona nicht auch auf die Rücksicht der Gesellschaft angewiesen und wie sah diese Rücksicht vor Corona aus? Warum soll man diese Menschen nun anders behandeln als die Jahrzehnte zuvor? Wenn ich vor Corona auf ein/e Betroffene/n gestoßen bin, habe ich lediglich dafür gesorgt, dass ich nicht erkältet oder anderweitig erkrankt auf ihn/sie traf. Das hat Jahrzehnte gereicht.

Was die Impfunwilliigen angeht, kann ich mich nur wiederholen, dass ihre dahingehende Verweigerung grundsätzlich ihr individuelles Recht sind. Aber auch die Impfunwilligen sind ein Teil unserer Gesellschaft und demzufolge haben auch sie ihren Teil an gesellschaftlicher Verantwortung zu tragen, u.a. immungeschwächte Menschen unserer Gesellschaft zu schützen. Ich hatte hier ja mal von einer Frau aus meinem Freundeskreis geschrieben, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen kann. Diese Person wäre froh und dankbar, wenn sie sich sich impfen lassen könnte, auch wegen ihrer minderjährigen Tochter. Denn dass Kinder und Jugendlicher nicht wirklich gefährdet sein, ist eine Mär, weil u.a. erst heute, nein gestern, ist z.B. bei der Tagesschau zu lesen:


https://www.tagesschau.de/inland/rki-wochenbericht-kinder-jugendliche-inzidenzen-101.html


Der noch amtierenden Regierung brauchst du auch nicht mehr zu trauen. Denn diese führt die politischen Geschäfte eh nur noch geschäftsführend bis zur konstituierenden Sitzung des neuen Bundestags, d.h. sie wird keine eh keine Beschlüsse mehr fassen.

Ich sehe das etwas anders. Prof. Dr. Dr. G. Scheuch hat von einem Infektionsrisiko von 5 von 10 Geimpften gesprochen. Diese Zahl deckt sich mit den Studienergebnissen aus den USA. Und das Gefährliche: Infizierte erkranken nicht. Sie werden nicht getestet und stecken unentdeckt Menschen an.

Und ja, es wird vorgetragen, dass sie weniger infektiös sind und damit ungefährlicher. Aber das bezieht sich auf die Anzahl der Tage und nicht auf die Viruslast. Und kein „gesunder“ Infizierter weiß, wann das sein könnte. Es ändert also nichts. Geimpfte stecken dann eben nur an 3 Tagen
andere Menschen an statt an 6 Tagen. Wann diese Tage sind, weiß niemand der ungetesteten Geimpften. Und Geimpfte können sich das Virus durch 2G ja gut einfangen. Sie dürfen mehr unterwegs sein und werden nicht getestet. Und wenn dann eine immunschwache Person auf einen infizierten Geimpften trifft, hat sie verloren. Wenn eine immunschwache Person auf einen getesteten Ungeimpften trifft, ist die Gefahr geringer. Die Antigentests haben bei Delta eine Genauigkeit von über 90% (Zahl nannte er bei Illner) Lauterbach hat das bereits feststellen müssen, nachdem er falsch gewarnt hat.

https://www.google.de/url?sa=t&rct=...7600?lang=de&usg=AOvVaw1LlrcVJ4fqD62bMrT1a3cA
 
Und nochmal die Frage...Was hat das mit den immungeschwächten Personen zu tun, die du ursprünglich aufgeführt hast?
Das habe ich doch bereits mit dem Post von 2:08 h beantwortet. Oder worauf willst du mit dieser Frage hinaus?


Was ist bei Impfschäden, die schon eingetrten sind...wer haftet da aus der Solidargemeinschaft?
Dir ist sicherlich bewusst, dass sich die Haftungsfrage pauschal nicht beantwortet lässt, weil diese z.B. davon abhängig ist, ob den Produzenten von Impfstoffen oder jeweiligen Ärzten ein schuldhaftes Verhalten nachgewiesen kann.

Bzw. geht es dir wirklich um Impfschäden oder meinst du ggf. Nebenwirkungen? Wie auch immer, zu dem Thema ist nachstehendes zu lesen:
Auch verträglich sollen die bisher verimpften Corona-Impfstoffe sein. So seien die Nebenwirkungen nach einer Impfung mit den Produkten von Biontech und Moderna als „mild bis moderat“ zu bezeichnen, sie würden vorübergehend auftreten und keine Schäden hinterlassen, zitiert die Tagesschau Brigitte Keller-Stanislawski vom Paul-Ehrlich-Institut (Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel). Auch gebe es bisher kein statistisch erhöhtes Risiko für allergische Reaktionen, sagte Keller-Stanislawski.
Doch wie steht es um Spätfolgen lange nach der Impfung? Susanne Stöcker, Pressesprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts gibt im ZDF-Interview Entwarnung: „Langzeit-Nebenwirkungen, die erst nach Jahren auftreten, sind bei Impfstoffen generell nicht bekannt“. Die meisten Nebenwirkungen von Impfungen würden innerhalb weniger Stunden oder Tage auftreten. „In seltenen Fällen auch mal nach Wochen“, so Stöcker.

Interessant ist hierbei auch dieser Abschnitt:
Petra Falb, Gutachterin in der Zulassung für Impfstoffe beim österreichischen Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, bringt [...] folgendes Beispiel: „ [...] Die Pockenimpfung war jedoch im Vergleich zu unseren modernen Impfungen deutlich reaktiver, in seltenen Fällen gab es auch Impfschäden durch eine impfbedingte Encephalitis (Gehirnentzündung) [...] Das Wort „Langzeitschaden“ würde vielfach falsch verwendet werden, nämlich als Bezeichnung dafür, dass ein Schaden durch eine Impfung* sich erst nach langer Zeit bemerkbar macht. „Das Auftreten dieser Encephalitis geschah jedoch im Schnitt innerhalb einer Woche nach der Impfung. Das heißt, das AUFTRETEN dieser Schädigung geschah zeitnah, nicht erst nach Jahren, auch wenn die Auswirkungen jahrelang bestehen blieben!“, so Falb.
Dasselbe Prinzip gelte für mRNA-Impfstoffe: Auch hier seien keine spät auftretenden Schäden durch die Impfung selbst zu erwarten, wie Susanne Stöcker dem ZDF mitteilte. Die Bestandteile der mit der neuen Technologie entwickelten Impfstoffe würden sich im Körper nach der Impfung schnell abbauen. Rund 50 Stunden soll es Stöcker zufolge dauern, bis die Ribonukleinsäure mRNA nicht mehr im Körper nachweisbar ist.
https://www.merkur.de/leben/gesundh...ngzeit-risiko-jahre-experten-zr-90190683.html

Somit stellt sich die Frage, welche sind die eingetretenen Impfschäden, von denen du geschrieben hast? Und vor allem: im welchen Umfang? Bei meiner dahingehenden Recherche bin ich nicht fündig geworden - womit ich nicht behaupten will, dass es diese nicht gegegben hat, denn eine 100%ige Sicherheit wird es auch hier sicherlich nicht geben.
 
Da muss ich mit einer Gegenfrage antworten: Waren diese Menschen vor Corona nicht auch auf die Rücksicht der Gesellschaft angewiesen und wie sah diese Rücksicht vor Corona aus? Warum soll man diese Menschen nun anders behandeln als die Jahrzehnte zuvor? Wenn ich vor Corona auf ein/e Betroffene/n gestoßen bin, habe ich lediglich dafür gesorgt, dass ich nicht erkältet oder anderweitig erkrankt auf ihn/sie traf. Das hat Jahrzehnte gereicht.
Selbstverständlich waren diese Menschen auch vor Corona auf Rücksicht der Gesellschaft angewiesen. Doch in einem wesentlich geringerem Umfang. Denn wir reden hier schließlich nicht über eine profane Erkältung oder einer Grippe-Epidemie. Sondern über eine Pandemie, die (wie bereits vor 1-2 Wochen von mir hier bereits geschrieben) eine ähnlich hohe Anzahl an infizierten Todesopfern forderte, wie sie in Europa zuletzt vor ca. 100 Jahren bei der Spanischen Grippe vorkam. D.h. wenn schon wir Gesunden uns - anders als in den Jahrzehnten vor Corona - mittels Abstand- und Hygieneregeln, Masken und Impfungen vor einer Infektion schützen müssen, sollte es eigentlich selbsterklärend sein, dass unsere, in den Jahrzehnten vor Corona ausreichende Rücksicht bei Erkrankten - übrigens auch bei alten Menschen und Kindern - aufgrund des wesentlich höheren Infektionsrisikos für alle Menschen aktuell nicht ausreichend ist.
 
Selbstverständlich waren diese Menschen auch vor Corona auf Rücksicht der Gesellschaft angewiesen. Doch in einem wesentlich geringerem Umfang. Denn wir reden hier schließlich nicht über eine profane Erkältung oder einer Grippe-Epidemie. Sondern über eine Pandemie, die (wie bereits vor 1-2 Wochen von mir hier bereits geschrieben) eine ähnlich hohe Anzahl an infizierten Todesopfern forderte, wie sie in Europa zuletzt vor ca. 100 Jahren bei der Spanischen Grippe vorkam. D.h. wenn schon wir Gesunden uns - anders als in den Jahrzehnten vor Corona - mittels Abstand- und Hygieneregeln, Masken und Impfungen vor einer Infektion schützen müssen, sollte es eigentlich selbsterklärend sein, dass unsere, in den Jahrzehnten vor Corona ausreichende Rücksicht bei Erkrankten - übrigens auch bei alten Menschen und Kindern - aufgrund des wesentlich höheren Infektionsrisikos für alle Menschen aktuell nicht ausreichend ist.

Aber dann geht die Rechnung der Regierung ja erst recht nicht auf und was wir hier alle machen, ist absoluter Quatsch (weil kontraproduktiv).

Menschen schützen wir am besten durch tägliche Tests. Aber die sind ja nun kostenpflichtig. Das ist übrigens das einzige Mittel, was konsequent und mit einer Erfolgsquote von über 90% hilft. Die 90% Testsicherheit stehen 5 von 10 geimpften Infizierten gegenüber.

Ich frage mich, was nun mit Rücksicht gemeint ist? Maskenpflicht bis zum Sanktnimmerleinstag? Was versteht man noch unter Rücksichtsnahme, wenn die Regierung die sicheren Wege versperrt? Kann man überhaupt noch von Rücksichtnahme sprechen, wenn diejenigen, die anweisen, dass man sich schützt, die Schutzmöglichkeiten verwehren? Ich verstehe den Weg nicht.

Für mich gibt es 2 Möglichkeiten:

-Die Regierung betreibt Gesunheitsschutz, dann aber bitte mit allen Konsequenzen. Impfung und kostenlose Tests für Alle, damit Infektionen unterbunden werden.

-Die Regierung verfolgt Eigeninteressen (vergleiche Maskenpflicht und Maskenskandal) und es geht um etwas anderes. Denn wer nur die Impfpflicht durch die Hintertür fördert, sorgt nicht für den Gesundheitsschutz in Verbindung mit der Unterbindung des Pandemiegeschehens.
 
In Italien muss man nun 3G vorweisen können um am Arbeitsplatz erscheinen zu dürfen. Wer nicht zur Arbeit kommen kann riskiert Lohnverlust. Bin mal gespannt wie sich das entwickelt, gibt ja schon erste Proteste.
 
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