Corona - generelle Diskussion

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Allerdings sind diese "GA" auch gleichzeitig Repräsentanten des Landes.
Nach außen, wie nach innen.
Schon wieder nicht so ganz richtig; Repräsentant des Landes nach außen ist die/der Bundespräsident/in als Staatsoberhaupt, im Vertretungsfall für BuPrä die/der Bundesratspräsident/in, danach noch der/die Kanzler/in als Regierungschaf/in und Vizekanzler/in und die/der Außenminister/in.
Grundwissen Staats- und Verfassungsrecht.
Der Rest deines Beitrags ist eine subjektive Einschätzung bzw. Bewertung, über die ich mit dir - Forum hin oder her - nicht diskutieren möchte.
Und dein konstruiertes Beispiel halte ich für den falschen Ansatz - u.a., weil es hier um die Bewältigungsstrategien zu einer Pandemie-Lage geht und nicht um Kriegswaffen.
 
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Ja, die Sehnsucht nach einem Freedom-Day ist groß. Sehr groß sogar. Bei mir auch. Doch wie sinnvoll bzw. vertretbar ist es, jetzt im Herbst bzw. vor dem Winter, wo die Infektionsgefahr witterungsbedingt höher ist als im Sommer, diesen Freedom-Day auszurufen? Ja, z.B. Dänemark hat diesen Freedom-Day bereits gehabt, aber niemand wird zuverlässig prognostizieren können, ob dort die Infektionszahlen in den kommenden Wochen/Monaten sinken, stabil bleiben oder gar in die Höhe schnellen. Tendenziell sieht es in Dänemark derzeit nach einen deutlichen Anstieg aus, denn hier https://www.corona-in-zahlen.de/weltweit/dänemark/ ist ersichtlich, dass am 23.9. dort die 7-Tage-Inzidenz bei 39,5 lag, heute bei 80,2. Also eine Verdopplung in nur 22 Tagen. Zum Vergleich: in Deutschland lag am 23.09. die 7-Tage-Inzidenz lt. RKI bei 63,1, heute bei 68,7. Die Betrachtung dieser Zahlen lässt zumindest Raum für die Spekulation, ob der Freedom-Day in Dänemark nicht vielleicht doch zu früh gewesen sein könnte?

PS: Das du dich darüber echauffierst, dass es in Deutschland bisher noch keinen Freedom-Day gab, ist dein gutes Recht. Aber wenn du nicht bereit bist, deinen eigenen Anteil für einen Freedom-Day zu leisten = dich impfen zu lassen, klingt deine Forderung nach einem Freedom-Day wie ein "Wasch mich, aber mache mich bitte nicht naß." ;)

Wie bitte? Warum unterstellt man mir hier, dass ich nicht geimpft bin? Ich finde das echt nicht mehr witzig. Um genau zu sein, ich finde die Unterstellungen echt frech. Wann versteht man hier, dass man die Situation auch als Geimpfter kritisieren kann? Schon heftig, wie man hier direkt urteilt, ohne den Menschen auch nur Ansatzweise zu kennen.
Nur mal so: ich bin seit dem 18.06.2021 durchgeimpft.

Wenn jeder Mensch ein Impfangebot hatte, der eines bekommen kann, dann reicht das in meinen Augen. Alles andere ist Eigenverantwortung. Jeder Mensch hat das Recht darauf Gefahren einzugehen. Anfang des Jahres waren noch kaum Menschen geimpft und es waren rund 5800 Menschen auf der Intensivstation. Heute sind es gerade mal 1/4 bei einer hohen Impfquote. Und nur mal so: wegen Corona über Überlastung schimpfen finde ich schwierig, da genau betrachtet schon seit Jahren am Limit gearbeitet wird.

So, entweder wir glauben an die Impfung und lassen es auf uns zu kommen. Das wäre konsequent. Wir haben eine hohe Impfquote und irgendwann muss das Leben ja auch weitergehen. Und wir haben ja nun viele Beispiele, wo es gut gegangen ist. Denn die Inzidenz hat heute, so sagen es zumindest die Experten, nur noch wenig Aussagekraft. Es kommt darauf an, wie viele Menschen wegen Corona hospitalisiert sind. Und da sieht es derzeit nicht schlimm aus.
 
Habe ich von @Nicole etwas überlesen oder woher weißt Du, dass sie nicht geimpft ist?
Oder meinst Du die Aussage generell?

Nee, er meint mich direkt. Er unterstellt mir ganz klar nicht geimpft zu sein.

Zitat: Aber wenn *du* nicht bereit bist, *deinen eigenen* Anteil für einen Freedom-Day zu leisten = *dich* impfen zu lassen, klingt *deine* Forderung nach einem Freedom-Day wie ein "Wasch mich, aber mache mich bitte nicht naß."

Ich empfinde das als sehr schlechten Stil. Aber so zieht es sich hier durch. Sticheleien, falsche Unterstellungen und viele Giftpfeile.
 
PS: Das du dich darüber echauffierst, dass es in Deutschland bisher noch keinen Freedom-Day gab, ist dein gutes Recht. Aber wenn du nicht bereit bist, deinen eigenen Anteil für einen Freedom-Day zu leisten = dich impfen zu lassen, klingt deine Forderung nach einem Freedom-Day wie ein "Wasch mich, aber mache mich bitte nicht naß."
Bravo. Auf den Punkt; (Nachsatz) gilt m.E. für alle freiwillig Ungeimpften.
 
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Wie bitte? Warum unterstellt man mir hier, dass ich nicht geimpft bin? Ich finde das echt nicht mehr witzig. Um genau zu sein, ich finde die Unterstellungen echt frech. Wann versteht man hier, dass man die Situation auch als Geimpfter kritisieren kann? Schon heftig, wie man hier direkt urteilt, ohne den Menschen auch nur Ansatzweise zu kennen.
Nur mal so: ich bin seit dem 18.06.2021 durchgeimpft.
Sorry, Fehlinterpretation meinerseits aufgrund deines Standpunkts bei diesem Thema :beer:


Wenn jeder Mensch ein Impfangebot hatte, der eines bekommen kann, dann reicht das in meinen Augen. Alles andere ist Eigenverantwortung. Jeder Mensch hat das Recht darauf Gefahren einzugehen.
So lange sie sich nur damit gefährden, können Menschen mit so vielen Gefahren "spielen" wie sie wollen. Aber wenn sie mit ihrem Verhalten andere Menschen gefährden, dann ist das ein unsozialer, egoistischer Mangel an Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Mitmenschen; losgelöst davon, ob es z.B. um die Verweigerung einer Corona-Schutzimpfung, dem Zünden von Pyros in den Stadien oder illegalen Autorennen auf öffentlichen Straßen geht.




Wir haben eine hohe Impfquote und irgendwann muss das Leben ja auch weitergehen. Wir haben eine hohe Impfquote und irgendwann muss das Leben ja auch weitergehen. Und wir haben ja nun viele Beispiele, wo es gut gegangen ist. Denn die Inzidenz hat heute, so sagen es zumindest die Experten, nur noch wenig Aussagekraft. Es kommt darauf an, wie viele Menschen wegen Corona hospitalisiert sind. Und da sieht es derzeit nicht schlimm aus.
Irgendwann wird das Leben auch weitergehen. Doch wann das der Fall sein wird, lässt nicht nicht definieren. Und solange keine Herdenimmunität gewährleistet ist, ist es riskant voreilig einen Freedom-Day (sorry @FatTony ) zu fordern bzw. zu propagieren. Und die Hospitalisierungsrate ist dahingehend auch nicht der alleinige Stein der Weisen:
Die vergleichsweise hohe Hospitalisierungsrate in Deutschland betreffe allerdings nicht nur Covid-19: »Das ist bei allen Krankheiten so. Wir haben 50 Prozent höhere Hospitalisierungsraten, gegenüber ausgewählten Ländern wie Dänemark beträgt der Unterschied sogar Faktor 2.« Hierfür gebe es verschiedene Gründe; es gehe um die Finanzierung der Krankenhäuser, darum, dass die Ärzte ihren Weiterbildungskatalog erfüllen müssten, und dass nachts in der Notaufnahme vor allem jungen Ärzte Dienst hätten, die einen Patienten im Zweifel eher aufnehmen als ein erfahrenerer Arzt. In Deutschland suchten zwar nicht mehr Patienten als in anderen Ländern die Notaufnahme auf, sie würden aber andernorts mit höherer Wahrscheinlichkeit wieder nach Hause geschickt als hierzulande.
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/welche-inzidenz-koennen-wir-uns-leisten-127109/
Jedoch mehrt sich die Kritik – eine SWR Recherche Anfang August hat ergeben, dass diese Inzidenz "noch mangelhaft" ist. Die Werte unterschätzen die wirkliche Hospitalisierungsrate, denn viele Patientinnen und Patienten fallen aus der Statistik. Das Robert-Koch-Institut erfasst in der Hospitalisierungsrate nämlich das Datum des positiven PCR-Tests, nicht das Datum der Krankenhauseinlieferung. Wenn ein*e Patient*in also als hospitalisiert gemeldet wird, das positive Testergebnis aber bereits mehr als sieben Tage zurückliegt, fällt diese Person aus der Hospitalisierungsrate heraus. Präziser wäre es das Datum der Hospitalisierung zu nutzen anstelle des Meldedatums.
https://www.swr.de/wissen/hospitalisierungsinzidenzzahl-100.html
 
Man soll sich impfen um geschützt zu sein, lässt man sich nicht impfen, gefährdet man diejenigen, die sich durch die Impfung geschützt haben.

Macht Sinn.
 
Man soll sich impfen um geschützt zu sein, lässt man sich nicht impfen, gefährdet man diejenigen, die sich durch die Impfung geschützt haben.

Macht Sinn.
Und die Geimpften geifern, dass die Ungeimpften gefälligst ihre Tests selber zahlen sollen. "Warum sollen das von unseren Steuern bezahlt werden?"
Dass die Impfungen auch von Steuern der Ungeimpften finanziert wurden, spielt dabei keine Rolle.
 
Und die Geimpften geifern, dass die Ungeimpften gefälligst ihre Tests selber zahlen sollen. "Warum sollen das von unseren Steuern bezahlt werden?"
Dass die Impfungen auch von Steuern der Ungeimpften finanziert wurden, spielt dabei keine Rolle.

Ein kleiner Teil der Geimpften empfindet so. Die Geimpften, die ich kenne, sehen das nicht so, sondern sind ensetzt über diese Forderung.
 
Sorry, Fehlinterpretation meinerseits aufgrund deines Standpunkts bei diesem Thema :beer:



So lange sie sich nur damit gefährden, können Menschen mit so vielen Gefahren "spielen" wie sie wollen. Aber wenn sie mit ihrem Verhalten andere Menschen gefährden, dann ist das ein unsozialer, egoistischer Mangel an Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Mitmenschen; losgelöst davon, ob es z.B. um die Verweigerung einer Corona-Schutzimpfung, dem Zünden von Pyros in den Stadien oder illegalen Autorennen auf öffentlichen Straßen geht.





Irgendwann wird das Leben auch weitergehen. Doch wann das der Fall sein wird, lässt nicht nicht definieren. Und solange keine Herdenimmunität gewährleistet ist, ist es riskant voreilig einen Freedom-Day (sorry @FatTony ) zu propagieren. Und die Hospitalisierungsrate ist dahingehend auch nicht der alleinige Stein der Weisen:

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/welche-inzidenz-koennen-wir-uns-leisten-127109/

https://www.swr.de/wissen/hospitalisierungsinzidenzzahl-100.html

Entschuldigung akzeptiert - :beer:

Es wird nie eine Herdenimmunität geben. Soweit sind mittlerweile fast alle Experten. Auch Lauterbach hat dies am Donnerstag bei Illner nochmal wiederholt, Streeck sagte dies schon vor Wochen. Lauterbach sagte, dass die Herdenimmunität nie möglich sein wird, weil die Impfstoffe nicht sicher genug sind.

Nun ist die Frage: wen gefährden die Ungeimpften denn noch? Die zu schützende Gruppe ist sehr klein.

- Kinder sind nun nicht wirklich gefährdet. Zum Vergleich: der RS-Virus sorgt dafür, dass die Kinderkliniken voll sind. Corona hat das nicht geschafft. Da erleben wir gerade keine Maßnahmen.
- Immungeschwächte Menschen müssen sich eh besonders schützen. Jeder Virus kann bei ihnen riesige Schäden anrichten. Selbst eine Erkältung ist gefährlich. Sie werden sich so oder so mit FFP2/FFP3 selbst schützen, sofern ihnen was an ihrer Gesundheit liegt.

Somit bleiben vielleicht noch Leute über, die sich nicht impfen lassen wollen. Das ist ne bewusste Entscheidung. Und solange es auch weiterhin noch unterschwellige Impfangebote gibt, reicht das mE aus.

Wie gesagt, eine Impfpflicht gibt es nicht. Für mich ist der Zeitpunkt erreicht, wo man es auch mal gut sein lassen muss. Aber ich traue der Regierung auch nicht mehr so recht, was die Coronamaßnahmen angeht. Denn ob Maskenskandal oder das wochenlange Verschweigen der deutlich höheren Impfquote - mit offenen Karten wird da nicht gespielt, und genau das bereitet mir weiterhin große Sorgen.
 
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