So viele andere Probleme gehen auch nie mehr weg. Trotz dessen lohnt es sich doch dagegen anzukämpfen wenn der Aufwand vertretbar ist.
Ich schmeiße in der Öffentlichkeit meinen Müll zB in den nächsten Mülleimer und lasse ihn nirgends liegen. Davon wird die Stadt um ehrlich zu sein nicht merklich sauberer. Trotzdem gibt es mMn gute Argumente, die mein Verhalten da stützen und ich sehe nicht ein dieses „Problem“ der Gesellschaft aufzubürden, wenn ich doch selbst auch was tun kann.
Ich weiß, was Du meinst.
Allerdings finde ich, und das ausdrücklich nicht konkret auf Dein Vergleich bezogen, dass viele der Vergleiche "schräg" sind.
Wenn man medizinische Sacherhalte im Vergleich als Argumentation in dieser Impfdiskussion heranzieht, ist das für mich ok.
Wenn man jedoch, wie Du in Deinen Vergleichen, auf Dinge abstellst, die einzeln betrachtet, durchaus wichtig sind, aber nichts mit diesem medizinischen Thema zu tun haben, ist das für mich, wie Äpfel und Birnen vergleichen.
Denn dann fände man eine riesige Menge an Beispielen, wo wir Menschen angehalten wären, für uns alle sorgfältiger zu handeln.
Z. B. gedankenloser Umgang mit unserer Umwelt, Raubau bei der Nutzung natürlicher Energiequellen durch sorglosem Umgang bei der Nutzung natürlicher Ressourcen, Stopp der Wegwerfgesellschaft u.v.a.m.
Da lägen riesige Potentiale, um unser Leben und vor allem das unserer Kinder sowie denen folgenden Generationen, vor einer schlimmen Entwicklung zu bewahren.
Das als Argumentation für Vergleiche des Corona-Verhaltens eines jeden Einzelnen anzuwenden, ist für mich unpassend.
Weil all das nur marginal etwas mit Medizin im engerem Sinn, d.h., der Diskussion über die "Impfeinstellung" eines jeden Menschen etwas zu tun hat.
Übrigens wurde die Menschheit schon immer von solchen schlimmen Krankheitswellen überflutet.
Ja, früher waren die Gegenmaßnahmen weniger wirksam gegeben, als in der heutigen Zeit, wo die wissenschaftlichen Erkenntnisse und medizinische Behandlung um ein Vielfaches größer sind.
Und ja, man muss alles tun, was die Medizin an Möglichkeiten bietet, dem entgegenzuwirken.
Natürlich auch durch die Möglichkeit einer Impfung.
In der Vergangenheit wurden andere Krankheiten so ausgerottet oder zumindest stark eingedämmt.
Ohne dass die Menschen Kenntnisse über den Inhalt der Seren und/oder deren möglichen schweren Nebenwirkung hatten.
Ist das jedoch ein Argumentationsmittel, um denen, die großen Zweifel oder gar Angst vor dieser heutigen, zudem wenig geprüften Impfung haben, Böses vorzuwerfen?
Ich antworte für mich mit einem klaren NEIN.
Wenn die, die sich impfen lassen haben diesen Impfskeptikern Egoismus vorwerfen, dann handeln sie ebenfalls egoistisch.
Nämlich deshalb, weil sie die Ängste und Skepsis dieser Personengruppe ignorieren bzw. nicht ernst nehmen.
Ich habe mich, immer noch voller Zweifel, das richtige getan zu haben, impfen lassen.
Ich kann die Verhaltensweise der Personen deshalb sehr gut nachvollziehen und werde sie keinesfalls verurteilen bzw. gleichrecht nicht denen die Kappe des Bösen überstülpen.
Ein weiteres großes Streitthema ist ja auch das Tragen von Masken.
Experten, die nicht der Seite der verächtlich stigmatisierten Verschwörer zuzurechnen sind, äußern sich immer mehr dazu, dass wir, die Menschheit, mit hoher Wahrscheinlichkeit mit dem Erreger lernen leben zu müssen.
Dass es, trotz Impfung (!!), mehr oder weniger zur "Durchseuchung" (was für ein beschissenes Wort) kommen wird.
Und, eigentlich nur eine Impfung vor schweren Verläufen schützt, der Erreger der Menschheit jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit "erhalten" bleiben wird.
So kommt es nicht von ungefähr, dass diese Experten immer mehr für eine Rückkehr zu einem normalen plädieren.
Bedeutet das nun, dass wir im normalem Leben für immer und ewig, unnormal, Masken tragen müssen?
Ich denke, da sollte in Kürze ein Breack her.
Wir sollten jedoch auf eine strikte bzw. viel sorgfältigere Hygiene achten.
Auch die Abstandsregelungen besser einhalten und anderen, z.B. an der Kasse eines Supermarktes, nicht bis 20cm oder beinah sogar hautnah auf die Pelle rücken.
Es gäbe noch andere Möglichkeiten, etwas zu tun.
Nur ständig mit einer Maske herumzurennen, halte ich persönlich für falsch.
Zumal das Tragen der Masken bisher hauptsächlich nur dem Nutzen-Schadens-Verhältnis zu Gunsten der Nutzung geschuldet ist.
Vorstehendes ist meine alleinige, persönliche Meinung!
Damit will ich keinen seine, möglicherweise sehr gegenteilige, Meinung absprechen.